Kampfmodus sieht anders aus: Die Zürcher Freisinnigen steigen mit einem Einer-Ticket in die Regierungsrats-Wahlen von nächstem Jahr ein.
Das Motto: Sitzverteidigung mit Nationalrat Andri Silberschmidt.
Ohne Exekutiverfahrung, ohne jemals in der kantonalen Politik mit einem Mandat gewirkt zu haben.
Der FDP droht eine Abwehrschlacht der Superklasse mit dem Szenario, gänzlich aus der Zürcher Regierung zu fliegen.
Eine Rückeroberung des bei den Wahlen 2019 verloren gegangenen zweiten Sitzes sei derzeit kein Thema.
Dazu schreibt Parteipräsident und Noch-Stadtrat von Zürich, Filippo Leutenegger: „Unser langfristiges Ziel von zwei Sitze im Regierungsrat bleibt bestehen.
„Sollte es zu einer Vakanz ausserhalb der bürgerlichen Parteien kommen, werden wir eine aussichtsreiche Kandidatur präsentieren.“
Sein eigener Sitz in der Zürcher Stadtregierung ging vor Monatsfrist mit der Kandidatur von Përparim Advili relativ deutlich verloren.
Wohl für immer.
2019 wurde der damalige FDP Fraktionschef Thomas Vogel zwar gewählt, schied aber als Überzähliger aus. Hinter Natalie Rickli (SVP) und Martin Neukom (Grüne).
2023 war dann der damalige Avenir Suisse-Chef Peter Grünenfelder chancenlos, den zweiten freisinnigen Sitz zurückzuerobern.
Beide, Jurist Vogel und Wirtschaftswissenschaftler Grünenfelder, wurden vor allem von der konservativen Parteibasis der SVP nicht gewählt. Da geht es um Bodenständigkeit.
Aber vor allem um die Haltung gegenüber der Europäischen Union.
Betreffend EU gibt es aktuell zwei Fragestellungen: Das Ständemehr und die hoch-komplexen und auf Verfassungs- und Gesetzesstufe einschneidenden Bilateralen III-Verträge.

Ohne eine rasche, deutliche und „SVP-freundliche“ Positionierung von Silberschmidt bei diesen zwei Fragen ist seine Kandidatur ab Tag 1 praktisch chancenlos.
Und dies trotz einem sehr wahrscheinlichen SVP-FDP-Mitte-Viererticket und obwohl auf diesem zwei Namen noch gänzlich fehlen.
Weshalb präsentieren die Freisinnigen nicht schon jetzt eine „aussichtsreiche Kandidatur“?
Eine Frau oder ein weiterer Mann mit dem Auftrag, sowohl den frei werdenden Sitz von SP-Regierungsrätin Jacqueline Fehr und den grünen Sitz von Baudirektor Marin Neukom mit einer SVP-nahen Grundhaltung frontal anzugreifen?
Mehr Wettbewerb gehört eigentlich zur DNA der Liberalen, die ein immer weiter reichendes Werte- und Lebensmodell-Spektrum der Bevölkerung abzudecken versuchen.
Bei mindestens drei, mit dem erwarteten Rücktritt von Bildungschefin Silvia Steiner (Jahrgang 1958) eher vier Vakanzen im siebenköpfigen Gremium wäre das eine einmalige Chance.
Es könnte aber auch daran liegen, dass mit dem frühen Outing von Silberschmidt in einem „Tages-Anzeiger“-Interview vom letzten Sommer jede weitere Person im übergrossen Schatten des freisinnigen Shooting-Stars gestanden wäre.
Ein einjähriger Volleinsatz auf dem gemeinsamen Wahlkampf-Tandem mit ungewissem Ausgang wird dann schnell von Interessierten mit einem politischen Leistungsausweis im Kanton verworfen.
Die Ein-Sitz-Strategie des Zürcher Freisinns für 2027 hat eine verheerende Signalwirkung auf Bundesebene:
Wir kämpfen nicht mehr um den zweiten Sitz, auch nicht denjenigen im Bundesrat.
Was für ein Geburtstagsgeschenk für FDP-Aussenminister Ignazio Cassis. Er wird heute 65.
Sein Rücktritt aus der Bundesregierung nach seinem bevorstehenden Präsidialjahr 2026/27 wird grossmehrheitlich erwartet. Dieser besiegelt dann wohl das Ende der freisinnigen Doppelvertretung.

Schon verloren.
Freiwillige vor.
nochmals zum klarstellen: es gibt keine Bilateralen III-Verträge. Entweder nennen wir sie Unterwerfungsverträge, was sie faktisch ja auch sind, oder dann von mir aus Rahmenvertrag. Aber ganz sicher sind das keine Bilateralen III Verträge, das sollten Sie Herr Gantner auch langsam kapiert haben.
Volksverdummungsverträge
FDP Oberschnurri Silberschmidt- den braucht wahrlich niemand in der Regierung im Kanton Zürich. Völlig überschätzt.
Der Silberschmith mit seinem Kaisin schwachsinn bowle hipster möchtgern gedöns für knapp 30.- die schale.. und die Linken kaufens noch. Hier sieht man wer mit wem zusammen arbeitet.
Guter, träfer Kommentar Kurt Schmocker. Diesen FDP- (Fülle Das Portemonnaie) und Heisse-Luft-Plauderi braucht wirklich niemand im Zürcher Regierungsrat.
Sein Job als Sekretär beim Transportunternehmen Planzer passt
irgendwie nicht zur FDP . .
FDP könnte mit Mitte oder GLP fusionieren und es würde genau nichts ändern in der Schweiz …
Die FDP sollte besser mit seinem Antimaterien-Pendant fusionieren.
Wie in Schland : FDP = Fast Drei Prozent.
Mit diesem Silbersch… ist wirklich kein Silberstreifen am Zürcher Polit-Horizont erkennbar!
Bei Digitalisierung und Start-ups bin ich eigentlich ziemlich auf der Linie von Andri Silberschmidt. Was mich aber nervt: Alles wirkt so perfekt inszeniert, irgendwie null authentisch. Für mich ist er einfach die junge Version vom FDP-Establishment und bringt wenig eigene, originelle Ideen.
Ich habe zudem mal in HSG-Kreisen ein Gerücht gehört, dass er von der Kanti geflogen ist und nicht freiwillig gegangen ist. Vielleicht könnte Inside Paradeplatz da mal genauer hinschauen.
Der perfekte Schwiegersohn halt.
FDP „ade und tschüss“
Dieser Schnurri kann aber so wirklich gar nichts.
die FDP im rasanten Sinkflug. Erst der Avdili in der Stadt ZH, nun das
unreife Bürschchen als RR.
Von der jahrelangen Obsession gegen die SVP geleitet, unternimmt die FDP alles, um ihren Niedergang zu beschleunigen.
Liebe Zürcher FDP, eigentlich bist Du unwählbar. Leider hast Du Dich bis zur Unkenntlichkeit von Deiner ursprünglichen wirtschaftsfreundlichen und liberal-konservativen DNA verabschiedet. Und das schon seit langer Zeit. Und jetzt zauberst Du, as of late, einen politischen Leichtmatrosen wie Hr. Silberschmidt aus dem Hut, ohne dem potentiellen Wähler eine weitere, glaubwürdige Alternative „anzubieten“. Ich kann und will nicht glauben, dass Du -liebe FDP- das wirklich ernst nimmst. Lächerlich, leider…
Ich bin ganz sicher, dass die FDP dies liest und umgehend eine Taskforce einleitet.
Sehr schön!
Es ist an der Zeit, dass sich die FDP auflöst.
Das hier ist ein guter Schritt in diese Richtung.
Die Welt wäre besser, wenn sich Cassis, Jans und Pfister ebenfalls einfach in Luft auflösen würden.
Der lange Arm der Familie Buhofer soll bis in die Kantonsregierung reichen, auch mit einem politischen Leichtgewicht.
Die FDP ist definitiv am Ende der Altvordere Filippo hat es nicht geschafft überzeugende Kandidatinnen/Kandidaten zu präsentieren. Silberschmidt ist Notnagel!
Auf wen hätte dann die FDP Zürich sonst setzen sollen?
Auf jemanden der kein Nepo Baby ist. Auf einen Krampfer der normal und authentisch wirkt?! Dieser Silveradoschmid ist aalglat und unsympathisch, nichts echtes vorzuweisen halt. FDP ZH ciao ciao niemand wählt den
Dieser vive Schlaumeier aus Teflon wird alle abtrocknen bei den Regierungsratswahlen – ob es den einen passt oder nicht !!
Wie sein FDP Ex- Pendant Christian Lindner in Deutschland auf dem Abstellgleis. Zu wenig Profil und Klasse.
Und wir warten gespannt auf die Kandidaten der SVP. Die beiden letzten waren Verbandschefs von Verkäufern legaler Drogen: Tabak und Autöli.