Wer dieser Tage beim Fraumünster und dem Stadthaus vorbeikommt, wähnt sich nicht mehr im historischen Herzen Zürichs.
Eher in einer Ausstellung für urbane Experimentalkunst als im Zentrum der Schweizer Finanzmetropole.
Da stehen im Glanz des Zürcher Himmels: Drei monströse, kreisrunde Kübelkonstruktionen, garniert mit einer umlaufenden Sitzbank.
Dschungelcamp?
Nein. Züri-Bäumchen mit Sitzgarnitur.
Willkommen beim jüngsten Geniestreich der Regierung. Während Pendler und Gewerbler ihre Runden durch die Innenstadt drehen, geniessen Bäume Premium-Lagen direkt vor dem Wahrzeichen der Stadt.
Zürich nennt es „temporäre Begrünung“. Im Verwaltungsdeutsch läuft das Pilotprojekt unter dem klingenden Namen „Grünes Gastspiel“.
Jungbäume werden in mobilen Gefässen aufgestellt, um neue Gestaltungsmöglichkeiten im öffentlichen Raum zu testen.
Der Steuerzahler hat für das Projekt allerdings eine einfachere Bezeichnung gefunden: Parkplatzabbau mit Blumenerde.
Die Stadt hat eine bemerkenswerte Fähigkeit entwickelt: Aus jedem Parkplatz wird früher oder später etwas anderes.
Ein Veloweg, eine Begegnungszone, ein Mikropark, eine Klimaoase, eine Biodiversitätsfläche.
Oder eben ein Wanderbaum. Der Parkplatz ist in Zürich mittlerweile eine bedrohte Art.
Die Zahlen sprechen für sich. Seit 2015 wurden in der Limmatstadt über 3’200 öffentliche Parkplätze aufgehoben. Mehr als in jeder anderen Schweizer Gemeinde.
Allein zwischen Ende 2022 und Frühjahr 2025 verschwanden über 1’000 Parkfelder. Total bleiben noch rund 47’000 Abstellplätze auf öffentlichem Grund.
Vor dem Fraumünster schrieb Zwingli einst Reformationsgeschichte. Heute findet am selben Ort eine andere Reformation statt: die Asphalt-Reformation.
Aus Parkfeldern werden Pflanzflächen, aus Autofahrern Suchende – und aus Parkplätzen Relikte einer vergangenen Epoche.


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Grünabfuhr mit Balthasar Schlättli…
Neuer Parkplatz 🅿️ für Lastenfahrrad..😂
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Glättli hat Schule und Sport als Departement.
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Schön, dass Grün Zürich jetzt einen selbsternannten Papagei hat. Die biologische Vielfalt dort überrascht mich immer wieder.
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wie beim Bahnhof Küsnacht.
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Hatte es im historischen Zürich Parkplätze? Die mit dem Zügel-Anbind-Ring an der Hauswand?
Jänu. Wahrscheinlich kommt jetzt für jeden einzelnen, wegfallenden Parkplatz ein Artikel auf IP. Die einzige Herausforderung dabei wird sein, für jeden einen adäquaten, dramatisierenden Kontext herbeizuschreiben.
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Seit wann bist Du eigentlich wieder draussen?
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Jetzt wo die CS verpufft ist, gibts einen neuen Running Gag, die Zürcher Parkplätze und die autofeindlichen Fieslinge im Stadtrat.
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Seit wann bist Du eigentlich wieder draussen?
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Krieg ich den Smart noch zwischen die Bäume?
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Diktatur.
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Weil es gegen den Wunsch der Mehrheit der Stimmbürger ist?
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„Aus Parkfeldern werden Pflanzflächen“
„aus Parkplätzen Relikte einer vergangenen Epoche“
genau richtig
Schwerter zu Pflugscharen
Der Autor will kritisch / satirisch tönen, schreibt aber unfreiwillig die Wahrheit
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Man kann es einfach nicht genügend oft wiederholen!
Entweder ihr Zürcher wehrt euch (beispielsweise bei den nächstmöglichen Wahlen), oder ihr akzeptiert einfach mal das Resultat eurer Wahl (oder eurer nicht-Teilnahme an der Wahl).
Solange die Grün-Extremisten und Kommunisten noch ungeniert euer Steuergeld verprassen können, wird dieses hemmungslos zur Umsetzung ihrer Ideologie verschwendet.
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Lacher des Tages! Rettet euer Geld und geht in die Natur – Land – oder gar weg von Zürich, wir haben uns fürs Land ausserhalb der Schweiz entschieden. Die sollen doch Zürich – Schweiz an die Wand fahren.
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Wann ziehen endlich die besten Steuerzahler, insbesondere die Grossfirmen, aus der Stadt?
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Sind also noch 47 000 Parkplätze zu viel! Der öffentliche Raum gehört allen und nicht nur den Autofahrern! Weiter so Züri!
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Als Autofahrer ist man in diesem Land er letzte Dreck. Nicht nur in Tsüri. Sobald ein normaler Bürger in sein Auto steigt, ist er eine Persona non Greta, oder so.
Aber immer noch mehr Auto-Poser aus der Türkei und dem Balkan zu uns rein lassen damit der normale Mensch der mit guten Gründen Auto fährt zum Hassbild der Nation degradiert werden kann. Ich spreche da auch über die 50er, 30er Zonen und Schikane-Bushaltestellen und und und. Die Schikanen muss er sogar noch bezahlen
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In Zürich ist ein Auto absolut unnötig.
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Die Töpfe sehen aus wie UFOs mit Punkfrisur.
Mache nächstes mal eine Grünabfuhrmarke daran und hoffe……
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Es gibt in der Stadt keine Grünabfuhrmarken.
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Schön, dass Grün Zürich jetzt einen selbsternannten Papagei hat. Die biologische Vielfalt dort überrascht mich immer wieder.
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Meldet sich zu Wort. Recht hat er allerdings.
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Die Stadt killt sich so auf dauer selbst.
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Die Stadt braucht keine Autos.
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Kein normaler Mensch fährt mit dem Auto in die Stadt Zürich rein.
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Dies ist genau der Grund, warum ich als Autofahrer seit Jahren nicht mehr in die Stadt Zürich gekommen bin! Diese autofeindliche Politik richtet sich gegen die kleineren und mittleren Unternehmungen! Die Stadt Zürich verliert Business…..
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Die Grösse eines Geschäfts steht nicht in direkter Beziehung damit, ob für diese ein öffentlicher Parkplatz 🅿️ zur Verfügung gestellt werden muss.
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Pech für Gehbehinderte die etwas im Stadthaus zu erledigen haben…
Toll diese „inklusive, tolerante“ Linksgrüne Politik
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Gell, Haha, du parkierst immer falsch, damit du einer gehbehinderten Person den Parkplatz nicht wegnimmst? Beim Handwerker hast du aber weniger Skrupel, oder?
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Hast du du die Geschlechtsänderung schon beim Zivilstandesamt vorgenommen?
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Die Erziehung des Menschengeschlechtes hin zum Veganen Velofahrer.
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Verbietet dir jemand den Genuss einer Cervelat?
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@ E-Bike Sigi
Ja, in Zürich werden Kantinen, Spitäler und Altersheime künftig vegan ausgerichtet werden, das ist der Wille der Entscheidungsträger.
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Hässliches gesehen wie diese Dinger.
Da schmerzen die Augen.
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Schellenbaum hier, Hermann der komplett Unbekannte da, Stöhlker der feudale Alt-Sabberer dort
Aber, in der Realität machen IP Leser vielleicht 1% der Wähler aus. Nicht mehr. Und somit nützt es nicht nur nichts, es schadet auch nichts
Solange solche Leute gewählt werden, geht’s halt weiter bergab. Beschleunigt nota bene.
Und, ehrlich gesagt, was hier so schreibt, wär auch nicht besser. Auch wenn es dann vielleicht 4 Parkplätze mehr geben würde. Die CH hatte ihre Chance und auch ihre Zeit. Selbstverständlichkeit ist immer der Anfang vom Ende von allem
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Aufgrund dieser verflixten, linksfaschistoiden Indoktrinierung würde ich die Stadt ZH definitiv verlassen (und nicht nur wegen dieses Unsinn). Ich hab’s schon getan.
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Du kannst ja plötzlich richtig gut Deutsch, Paolo? Ist dir das Saisonnier-Statut erspart geblieben?
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Lukas kurvt im roten IP-Mobil durch Zürich 🙂
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Ich bin schon lange für einen Stadt Kanton- und Land Kanton-Zürich. Sollen die Städter machen was sie wollen und sich auch selber finanzieren.
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Finde ich super. Weiter so. Wer parkieren muss, soll es beim Hardturm tun und das Tram nehmen.
Züri lebt!!
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Na ja, der Parkplatz beim Puff auf dem Lande ist Gottlob noch immer gratis!
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Herr Schellenbaum, Sie sind ja Fitnessinstruktor von Beruf, oder ? Machen Sie auch Trainingspläne ?
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„Autofahrer, Zweitklass-Bürger.“
Oh, mir kommen die Tränen. Das ist ja wie während der Inquisition. Nein, noch viel schlimmer. Die armen Autofahrer können ihre Giganto-SUVs nicht mehr zwei Zentimeter vor dem Zielort parken. Wie hat man dies bloss früher gemacht, als es noch keine Autos gab? Das muss ja ganz furchtbar gewesen sein.
First World Wohlstandsdprobleme der dekadentesten Art.
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Helsinki lässt sich praktisch ideal zu Fuß erkunden. Die Stadt ist kompakt und gut zu Fuß zu erkunden.
Helsinki verfolgt das Ziel, das eigene Auto im Alltag überflüssig zu machen. Der Mobilitätsansatz basiert auf MaaS (Mobility as a Service), der nahtlosen Verknüpfung aller Verkehrsarten. Über die App HSL werden öffentliche Verkehrsmittel, Carsharing, E-Scooter und Fahrräder digital gebündelt. Mit Projekten wie der autofreien Kruunuvuorensilta (Kronenbrücke) und dem Prinzip Vision Zero (Tempo 30) setzt die Stadt zudem internationale Maßstäbe.
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Eieiei, in 11 Jahren 6% Parkplätze weg. Und deswegen macht ihr einen Aufstand. Es ist so lächerlich. Jede Stadt erstickt komplett im Verkehr. 47’000 öffentliche Parkplätze sind der eigentliche Skandal.
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Dabei könnte man mit Parkplätzen Geld verdienen, Sommer und Winter,Tag und Nacht, bei jedem Wetter.
Und diese Sitzgelegenheiten? Eben gar nichts.
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Sind doch schön diese Bäumchen. Die kosten der Stadt immerhin Unterhalt und die Parkgebühren fehlen in der Kasse.
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Die Diktatur der (52 Prozent) Mehrheit – endlich verstehe ich den Begriff.
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Naja, sind wir mal ehrlich: Parkfelder mit aneinander gereihte Autos sehen wirklich nicht schön aus, auch wenn dazwischen mal ein etwas schöneres Auto steht. Vor allem wenn Sie nur dastehen. Fast niemand interessiert sich für Poser Autos.
Autos sollten in den Untergrund einer Stadt. Da hat die Stadt in den letzten Jahrzehnten definitiv daneben gebaut. Verfügbare Bereiche für Anlieferung und Handwerker sollten erhalten bleiben.
Und ja, das Stadtzentrum sollte definitiv für Fussgänger angenehmer sein damit man zwischendurch auch mal ein Apéro, ein Kaffe oder sonstwas geniessen kann.