Die UBS hat 100’000 Mitarbeiter. Dass zwei Schwestern dazu gehören – so what?
So die Haltung der Bank. Doch im Fall der Bereaux-Frauen geht es um mehr.
Michelle Bereaux heisst die Berühmtere der beiden. Sie gehört zur Konzernleitung des letzten Schweizer Bankenmultis.
Weil sie die CS nach Fahrplan in die UBS integriert hatte, belohnte CEO Sergio Ermotti die Managerin mit der Leitung des weltweiten Compliance.

Dort lässt Bereaux keinen Stein auf dem anderen.
Die alten Haudegen, die das Compliance der UBS unter der Leitung von Vorgänger Markus Ronner jahrelang beherrschten, fürchten um ihre Macht.
Kein Wunder, kommt es zu internen Beschwerden. Auch Whistleblowing-Meldungen wären möglich.
Die landen dann im HR. Und zwar just im Team von Danielle Bereaux.
„Global Head of Employee Relations“ lautet ihr Titel in der Grossbank. Sie stieg in den letzten 18 Jahren stetig auf der UBS-Karriereleiter.
Bis sie den Rang eines Managing Directors erhielt und die weltweite Verantwortung für alle Mitarbeiter-Warnungen übernahm.
Die Konstellation untergräbt laut einem Kritiker das Fundament der Bank. Beschweren sich Compliance-Leute über ihre Chefin Michelle, landet ihre Warnung bei deren Schwester Danielle.
Es handle sich um zwei weit auseinander liegende Bereiche, ist aus der UBS zu vernehmen. Alles kein Problem.

Compliance-Leute müssen heikle Kunden und Transaktionen unter die Lupe nehmen. Sollte sich dabei durch die neue Chefin Michelle Bereaux Fundamentales ändern, wäre dies für die ganze Bank von Belang.
Entsprechend kämen Beschwerden aus dem Innern der UBS-Compliance enorme Bedeutung zu. Wenn diese dann aber bei der Schwester der verantwortlichen Chefin landen, beisst sich die Katze in den Schwanz.
Ein Loop, der nirgendwohin führt.
Die Kritiker von Compliance-Leiterin Michelle Bereaux könnten sich nur noch an CEO Sergio Ermotti oder VR-Präsident Colm Kelleher wenden.
Was für ihre eigenen Karriereaussichten kaum die schlauste Lösunge sein dürfte. Also still von Bord springen oder gute Miene zur internen Versetzung machen – Motto: Weiterkassieren Richtung Frührente.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Wer bläst mal meine Pfeife wieder?
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Sieh doch den Effizienzgewinn für die Bank, Lukas! Nun können wir die Whistleblower viel schneller unter nichtigem Vorwand verschwinden lassen.
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Just saying.
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Just asking.
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Sehr interessant. Zum Glück bin ich schon seit einiger Zeit nicht mehr Kunde dieser von gewissenlosem Grossaktionariat aus Nah- und Fernost kontrollierten Sch…k, nachdem ich dort 35 Jahre lang Kunde war.
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Schon interessant, wie sich dieses Medium anscheinend von den „alten Haudegen“ einspannen lässt. Für Kunden, Mitarbeitende, Bank ist es nur gut, wenn die Sesselkleber endlich verschwinden.
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Mit 2 Kätzchen bringt man auch einen UBS-Banker zum Schnurren ….
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Da bleibt nur die Flucht.
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„Alles kein Problem“ – das sagte man damals auch, als Vincenz‘ Frau Legal-Chefin wurde. Ich traute meinen Ohren nicht. Und es kam ja dann auch ganz, ganz übel.
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Hoffentlich wird dann nicht plötzlich das Totenglöcklein über der UBS läuten. Und dank Staatshaftung wird es ein paar hundert Milliarden kosten.
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Das sind ja fast Vinzenz’sche Verhältnisse.
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Ein Geniestreich der Corporate Governance:
Die UBS optimiert das Whistleblowing im Sinne der Effizienz. Beschwerden über die Compliance-Chefin landen direkt bei ihrer Schwester im HR. Das spart Zeit, schont die Nerven vom CEO Ermotti und garantiert eine absolut harmonische Konfliktlösung – ganz unbürokratisch am nächsten Sonntag beim gemeinsamen Familienessen. Und die FINMA interessiert es sowieso nicht…
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Wieso stellt man jemanden aus der Karibik für diese Jobs ein? Da könnte man genausogut jemanden aus der Ukraine als Schatzmeister einstellen.
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Da es in diesem Fall um Damen geht, wird M, was mein Chef ist, den besten Liebhaber der Doppelnull-Abteilung darauf ansetzen: mich.
Ich werde alles herausfinden. Alles!
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Als ob das nur dort passieren würde. Interessenkonflikte gibt es überall im Land. Genau wie in den anderen, so stark kritisierten Ländern.
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Z. B. BR Jans.
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Schon faszinierend. Vor Augen aller, es ist offensichtlich, jeder schüttelt den Kopf, für die „Ertappten“ alles normal und ungerechtfertigt, und weiter geht’s…
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Nepotismus im Namen von Diversity.
Wunderts jemanden? 😅
Die seelige Zweisamkeit. Wahrscheinlich kriegt die Schwester Millionen fürs Nichtstun.
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Nein, fürs Richtige tun.
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Sie beschreiben nicht das Problem sondern dessen Lösung.
Im Hause UBS gibt es nämlich gar kein Whistleblowing mehr. Alles bleibt so lange in Ordnung bis die nächste Pressekonferenz der Finanzministerin am Sonntag einige unbedeutende Verschiebungen in der 2-ten Säule der Schweiz bekanntmacht: die Guthaben der Pensionskassen werden zwangsumgewandelt in die UBS Aktien, die im OTC Markt 0.01 CHF pro Aktien kosten.
Die Umwandlung allerdings erfolgt zum letzten Börsenpreis vom Freitag, sagen wir 199.99 CHF per Anteil. Gestützt auf ein Notgesetz das es in der Schweiz nicht gibt.
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Whistleblowing ist anonym, also keine Problem.
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In der Schweiz ein NOGO, aber die UBS ist ja gar keine echte Schweizer Firma mehr.
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Eine üble Schweinerei. Diese unschweizerische UBS soll abhauen, verduften und verschwinden.
Genug ist genug!
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Solche Interessenkonflikte dürfen nicht zugelassen werden.
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Die grosse Frage ist, von wem werden die beiden Schwesterchen gesteuert.
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Das ist schon mit Blick auf den blossen Anschein von Interessenkonflikten unmóglich. Das habe ich schon im Fall Vinzenz damals so gesehen. Wie kann die Finma so etwas zulassen. Ich bin sprachlos. PS: Was ist der Stand der Dinge in Sachen Abklärung der Verantwortlichkeiten im Fall CS? Ist hier niemand für den Untergang verantwortlich?
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Das der Laden ausgemistet werden muss ist ziemlich offensichtlich nach all diesen Jahren. Endlich, kann ich da nur sagen, es wurde Zeit.
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sie machen was sie wollen 🤦🤡🎉
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Wer eine solche „Formation“, in so heiklen Positionen, in einer so heiklen Bank, in einer so heiklen Phase, so heikel zulässt:
hat sich selbst als Top Mgmt und Aufsicht/VR+P, damit schon mal
0 : 12, „selbst disqualifiziert“. Unglaublich wie elastisch die CH Compliance und deren Image hier gepflegt wird. In Konkordanz ?!?!?
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Alles Glück kommt aus Trinidad,
wie Adobele Thiam aus der Elfenbeinstadt.
Ob im Süden, am Meer oder in der Ferne,
sie leuchten am Himmel wie all unsere Sterne.
Ein Traum, der uns trägt über Land und durch Zeit,
hält das Schicksal für uns in den Händen bereit.
Stimmt diese Woche einfach JA, und gut ist.
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👉🧰🪜🌼🏆🏆🏆
UBS Hauptsitz einfach ins VS verlegen 👉 dort passt das „internal Business Model“100% perfekt hin.Dort läuft alles: NUR so. Selbst die Justiz dreht jetzt durch, im roten & weissen Wein. Dank jahrelang mit den aktuellen Weinbruderschaften-& bald verjährten Weinskandalen. Wann machen die da im VS die nächste VS Regierung-Studienreise nach Korsika? UBS Reps mitnehmen? Kann man da auch mal mit studieren kommen? (fyi: bin im Misox geboren/wird langweilig hier, immer nur Schnee und Schnee und noch mehr Schnee. Etwas Sonne & Abwechslung würde gut tun.
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Was ist noch schlimmer als der Verdacht auf Nepotismus? Die Kombination mit Diversity & Inclusion.
Guet Nacht UBS.
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Ermotti ist ein Management-Amateur, wenn er eine solche Konstellation nicht als das fundamentale Problem erkennt, welches es in Realität ist.
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Finma, Org-Reglement? C&B?
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Und gleichzeitig diskutiert das Parlament über eine Abschwächung der Eigenkapitalanforderungen der UBS. Nicht gut. Es bleibt eine Mähr, dass z.Bsp. 100%-ige Unterlegung der ausländischen Tochtergesellschaften der Wettbewerbsfähigkeit schadet. Hat die Studie von H. Zimmermann / P. Böni hinreichend widerlegt. Auch müssen die inländischen Zinsen nicht teurer werden, wie von UBS angedroht. Es sei denn, UBS wolle mit den inländischen Gewinnen die Verluste im Ausland (USA!) subventionieren. Ist doch Quatsch, sich auf solche Argumente überhaupt einzulassen.
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Schafe! Das sind die Schweizer! Schafe!
PS: Womöglich stimmen die gut dressierten Schafe noch ’nein‘ am nächsten Sonntag!