Wim Outboter ist ein Elon Musk. Ein kleiner.
Aber immerhin. Er erfand das zusammenklappbare City-Trotti. Die verdienten Millionen setzte er aufs nächste Big Ding:
Den Microlino. Ein Strom-Flitzer ohne Haube, den man quer parkieren kann.
Alle Köpfe drehen sich nach ihm um, wenn er in Zürich um die Kurve flitzt.
Doch in Bern zeigen sie Ouboter und seinem „Baby“ die kalte Schulter.
Das Bundesamt für Energie sieht den Microlino nicht als echtes Auto, eher als eine Art Seifenkiste. Deshalb qualifiziere es auch nicht für die CO2-„Flottenregulierung“.
Der Schlag sitzt. Ouboter haut zurück. Er zerrt die Berner Beamten vor das Bundesverwaltungs-Gericht in St.Gallen.
Deren Entscheid führe zur „systematischen Benachteiligung gegenüber Elektrofahrzeugen der Klasse M1 wie Dacia Spring, Fiat 500e, Renault Twingo E-Techelectric und Tesla“.
Ouboters Beschwerde ist 33 Seiten lang. Verfasst hat sie die bekannteste Anwältin der Klima-Bewegung – vom „Time“-Magazin geeehrt.
Cordelia Bähr. Die Juristin ging mit den Klima-Seniorinnen nach Strassburg an den Menschenrechtshof.
Und legte den ganzen Bundesrat flach. Sieg für alte Schweizerinnen, die im Juli vor lauter Hitze massenhaft kollabieren.
Dass es zum Sommerstart wieder einmal nur kalt und neblig ist im Alpenland: Who cares. Hauptsache gewonnen.
Das sagt sich auch Ouboter.
In seiner Klage läuft der „Ausschluss des Microlino aus der CO2-Flottenreguoierung (…) den verfassungsrechtlichen Zielsetzungen des Klima-, Umwelt- und Energierechts entgegen“.
Die Paragraphen genössen Verfassungsrang, so Ouboters Rechtsfrau. Hoch zielen, Bern in die Knie zwingen – das beherrscht Anwältin Bähr wie niemand sonst.


Als ob sich in Bern Irgendjemand um die Verfassung scheren würde.
Soll ich mal aufzählen was sonst noch alles verfassungswidrig läuft bei uns im Bundeshaus???
Lukas kannst Du die Zeichenlimitierung aufheben?
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Das Interview auf Youtube mit Wim Outboter (Inside Paradeplatz Kanal) schauen.
Respekt vor Wim‘s Leistung.
Die Geschichte von Microlino ist faszinierend.
Ein Micro Scooter ist das Ideale Geschenk (zum Beispiel bei der Entlassung der Banker, damit sie schneller auf das RAV fahren können und nach der RAV Zeit schneller im Denner den Karton 8.8 Bier holen können).
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Die Kiste ist wirklich kein Auto. Zudem kostet das Teil viel zu viel im Vergleich mit ähnlichen Wägli.
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und ausserdem wird das Fahrzeug nur von schwarzen Frauen gefahren. Laut Webseite.
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OMG
Bundesbeamte im Kreuzfaden der Trottinetti&Co.?
Ich bete für Alle.
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Alles was der macht ist an eine Käuferschaft von Luschies und Betas adressiert. Der soll das besser den USA antun, aber vermutlich kauft das dort niemand.
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Wenn sich Outober mit anderen Autoherstellern vergleichen will, so soll er auch die entsprechenden technischen Normen wie jeder andere Automobilhersteller übernehmen. Diese überteuerte Elektrokiste eignet sich bestenfalls als Sarg bei einem Crash. Aber bitte vorher noch den Akku entfernen.
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Innovation ist in „Bern“ nicht gewünscht. Ouboter sollte Subventionen verlangen das geht schneller!
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Find ich cool, die Verwaltungen inkl. die Stromerzeuger, welche per Bundesverordnung zum Energiesparen verpflichtet wurden, scheren sich einen Dreck um Technologien, die genau das tun.
Aus Bequemlichkeit und auf Druck der Lobbies der Steinzeitindustrien.
Macht endlich was!
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Bringt einer etwas auf den Markt, das dieser nicht will, sind natürlich die anderen schuld. Am Produkt kann es nicht liegen. Ouboter verhält sich wie ein Komponist von 12-Ton-Musik: Der Komponist ist begeistert von seinem Werk. Leider will es keiner hören.
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Keine Angst, das BFE wird deswegen nicht aufwachen.
Einerseits müsste ja die Eidgenossenschaft hinstehen, andererseits wird das Jahre dauern – und he, schuldig kann letztlich eh niemand sein.
Und sollte sich, wider Erwarten, doch ein Urteil gegen eine Institution finden lassen, dann kann man das noch immer einfach ignorieren.
Die Schweiz tickt anders – Bundesbern noch viel mehr!
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Sorry, aber Microlino (nicht zu verwechseln mit der Tankstellen-Kette) ist nun wirklich kein Auto. Erinnert mich eher an Spezialfahrzeuge für Gehbehinderte.
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Gleicht eher einer Kapsel von EXIT als ein Auto.
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Die Idee ist gut, allerdings habe ich bei dem Gerät erhebliche Sicherheitsbedenken, die ich aufgrund des hohen Preises eigentlich nicht hätte haben sollen – da ist etwas falsch gelaufen.
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Ouboter hat was gewagt und man kann ihm nur gratulieren, was er zustande gebracht hat. Nun wird er von den Lobby-Politikern sitzengelassen, weil womöglich der Radstand auf dem Papier ein paar Zentimeter zu klein ist. Als unsicher wird das Fahrzeug nur wahrgenommen, weil alle anderen (Hersteller) im Strassenverkehr aufrüsten und alle mit Ihrem SUV-Panzer in die Stadt fahren.
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Wim ist ein Unternehmer und muss sich wie viele Unternehmer mit Beamten herumschlagen, die unsere Steuergelder verbraten. Ich wünsche meinem RS Zimmerkollegen viel Erfolg mit der Klage – keep fighting! Ein Artillerist gibt nie auf.
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Was hat das mit „Inside Paradeplatz“ zu tun?
Selbst im Verkehr ist dieses Fahrzeug eine Randerscheinung. Warum? Preis wow, Leistung mau.