Die ganze Fifa muss neu aufgebaut werden, das ist allen klar, doch niemand wagt es, voranzuschreiten und den ersten Schritt zu tun.
Infantino geht nicht freiwillig, da kann kommen, was will – selbst eine Liebesaffäre zu Infantinos Uefa-Zeit mit Bezahlung des europäischen Fussball-Verbands, wie ihn The Telegraph enthüllte.
Den Walliser aber bloss abzuwählen, wäre noch kein Erfolg und genügt nicht mehr, das Vertrauen in den Weltfussball und seine oberste Vertreterin, die Fifa, wieder herzustellen
Um das zu ermöglichen, müsste die Uefa aus der Fifa austreten, ohne wenn und aber. Daraufhin würde die Fifa wohl schnell auseinanderbrechen, und ein Neuaufbau wäre möglich.
Infantino hat die bestehende Führung bereits wieder auf seine Seite gezogen. Wie? Wir wissen es: mit Geldversprechungen.
Geld, das ihm gar nicht gehört. Die Affäre Blatter-Platini wiederholt sich gerade, und zwar vielfach.
Ob die Uefa das Rückgrat hat und austreten oder wenigstens alle Fifa-Anlässe boykottieren wird, darf bezweifelt werden. Sie selber hat den Juristen ja zu dem gemacht, was er heute ist.
Sie selber hat die Geldgier im Fussball mit der Lancierung der Champions Leage erst richtig begründet.
Absurde Ablösesummen, astronomische Saläre und eine Art Monopol weniger grosser Vereine waren die Folge. Die Uefa ist wohl ebenso korrupt wie die Fifa.
Oligarchen und arabische Ölprinzen der schlimmsten Sorte bestimmen heute den Fussball in Europa, wieso sollten gerade diese Infantino stürzen?
In meinem Fussball-Buch, das ich 2022 herausgegeben habe, adaptiere ich einen Witz von Gerhard Polt.
„Was ist der Unterschied zwischen der Fifa und der italienischen Mafia?“ Sie kennen die Pointe natürlich: „Die italienische Mafia hat einen Ehrenkodex“.
Ich hab dann extra noch einen drauf gesetzt, weil vor vier Jahren in diesem Medium vor und während der WM in Katar eine Art Schlagabtausch stattfand, während der mir mit Anwälten von der Fifa gedroht wurde.
Und hab die Pointe von oben so ergänzt: „Das ist wie gesagt ein Witz, nie würde ich ernsthaft einen Vergleich zwischen der Fifa und der Mafia ziehen, das könnte zu ernsthaften Problemen mit den Heerscharen von Anwälten der Mafia führen.“
Mark Pieth, der weitherum anerkannte und geachtete Rechtswissenschafter und einer der schärfsten Fifa-Kritiker, würde mir sicherlich beipflichten.
Er sieht die Sache ebenso hoffnungslos; Pieth hatte einst die von Infantino sofort entmachtete Ethik-Kommission beraten, um die Fifa zu reformieren, um dann als Fazit festzustellen: „Die Fifa will sich nicht reformieren lassen.“
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Die FIFA ist so marode, man müsste sie saldieren und neu gründen.
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Der Walliser Eidgenosse Gianni wird nächsten März wiedergewählt in diesen mafiösen Strukturen mit Glanz und Gloria mit dem Segen auch der allermeisten der zerstrittenen verfilzten FIFA-Böcke !!
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Schweizer sind unggeeignet solche Strukturen zu führen. Sie sind zu korrupt.
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Die Parallelen zu den USA sind bestechend.
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Bei der FIFA sind Milliarden zu holen.
Nachdem dieser Verein schon unter den Vorgängern von Sepp Blatter ausgenommen wurde, stellte Blatter die FIFA auf eine gesunde Basis.
Als man sah, wie die Milliarden flossen, wurde Blatter weggemobt. Infantino beerbte ihn und nun kommt er selber dran.
Alle wollen ans Geld dieses Vereins.
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In diesem Machtspiel zwischen UEFA und FIFA, wird sich die UEFA mit ihren Machtanspruch auf Regeln und Modalitäten des Fussballs, sprich postkolonialistiche Haltung, in Südamerika, Afrika, Mittleren Osten, gar Teile Asiens kaum durchsetzen können. Kommt noch dazu dass die FIFA mit dem Goldtresor Mittleren Osten sehr gut verbandelt ist. Die UEFA hat so gut wie verloren.
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Nicht „bei“, sondern „durch“ die Fifa. Nämlich jede Menge Steuergelder!
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Den Witz könnte man noch weiterentwickeln.
Was ist der Unterschied zwischen der Fifa und der UNO?
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Die Fifa muss nicht neu aufgebaut werden. Die beherrscht das Business. Wenn gewisse andere Leute Präsident werden wollen, ist das verständlich. aber der jetzige hat zwar viele, sehr viele Neider, aber er ist erfolgreich
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Naja, es ist doch relativ simpel. Je mehr Milliarden die FIFA verdient durch ihre gigantische Vermarktung, desto mehr erhalten kleinere Länder. Also was solls?
Der Zwergenaufstand der UEFA ist lächerlich, vor allem weil es so offensichtlich ist, dass der UEFA-Chef vor Neid x Hüte zerfrisst.
Der purste Neid.