McDonald’s hat’s schwer in Zürich. Wo immer die US-Fast-Food-Kette sich ausbreiten will, schlägt ihr eine Welle von Kritik und Wut entgegen.
Und Einsprachen. Am Limmatquai kassierten die Amerikaner eine Niederlage. Jetzt droht das Gleiche im Steinfels.
Grund sind Anwohner und Geschäftstreibende im Steinfels-Areal mit den vielen Kinos, Restaurants, Bars und einer wachsenden Zahl von Menschen, die es lieben, im urbansten Teil von Zürich zu leben.
Sie möchten keine Kuhglocken und Sonntagsruhe, aber ebenso wenig einen McDonald’s.
„Möglichst viele betroffene Anwohnerinnen und Anwohner sollten während der Auflagefrist ein Zustellbegehren stellen“, schreibt einer der Anführer der Kritiker, die sich in einer Chat-Gruppe austauschen.
„Damit erhält man Einsicht in alle Unterlagen des Baugesuchs. Das ist noch keine Einsprache und verpflichtet zu nichts.“
Die First läuft noch 10 Tage. Am 2. September ist Eingabeschluss.
In einem nächsten Schritt ginge es dann darum, möglichst viele Einsprachen gegen das Baugesuch von McDonald’s beim zuständigen Baurekurs-Gericht einzureichen.
Dies, falls die zuständigen Beamten der Stadt Zürich grünes Licht für das Vorhaben geben würden.
Das Lokal ist an der Heinrichstrasse geplant. Diese endet bei der Hardbrücke, in der Zone zwischen Escher-Wyss-Platz und Steinfels-Areal.
Die Widerspenstigen warnen vor der Dimension des geplanten Imbiss-Restaurants.
„Geplant sind 161 Sitzplätze, Take-away/McDelivery und Öffnungszeiten Sonntag bis Mittwoch 08.00 bis 02.00 Uhr, Donnerstag 08.00 bis 04.00 Uhr und Freitag und Samstag 08.00 bis 06.00 Uhr“, schreiben sie im Chat.
Sie hätten sich mit „anderen Zürcher Gruppen ausgetauscht, die sich mit McDonald’s-Projekten beschäftigen“. Das führe zu einem klaren Befund:
„Bei vergleichbar stark frequentierten Fast-Food-Standorten können insbesondere Nachtlärm, Verkehr/Lieferdienste, Gerüche, Abfall und Verschmutzung für die Nachbarschaft extrem relevant werden.“
Der McDonald’s am Zürcher Bahnhof Enge gebe einen Vorgeschmack auf das, was auf die Steinfels-Heinrichstrasse-Zone zukommen würde. Vor dem Lokal im Kreis 2 türmten sich nachts die Abfallberge.
Der geplante neue Food-Laden im Kreis 5 sei grösser als jener in der Enge, schreibt ein Involvierter.
Im April entschied das kantonale Baurekurs-Gericht gegen McDonald’s – das geplante Kamin war den Richtern ein Dorn im Auge. Das Unternehmen hat dagegen Einsprache erhoben. Der Fall liegt jetzt beim Zürcher Verwaltungsgericht.



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Mc Donalds ist einfach gut.
Spassverderber!
Gehen garantiert heimlich in den McD wenn er dort steht!
https://youtu.be/n1lnuh0ut7M?si=BrQN3y-6PcBSXOl4
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Wenn sie in den Mac gehe und das Essen dort für gut empfinden, beweist das nur das sie einer von vielen sind die keine Geschmacksnerven mehr haben. Es gibt woll neben Mac und Burger King nur wenig andere Restaurant die ihre Lebensmittel mit so viel Chemie behandeln wie die. Die behandeln sogar ihre Pommes mit Chemie, das sie schön golden werden. Pfuui teufel.
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Wo ein McDonalds ist, sind getunte Karren, Poser, laute Musik, Autottüren knallen und Geschrei sehr nahe.
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Also beim Stadelhofen erlebe ich das ganz anders… weder Poser noch sonstwas. Diesen ewiggestrigen Macdo-Gegner haben wohl nix anderes zu tun..
Nur noch peinlich..
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Das ist doch alles – zumindest am Weekend – bereits dort…! McDo geht nur zur Kundschaft. Wo liegt das Problem? Eine weniger bewohnte Zone in Zürich gibts ja kaum.
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Spielt keine Rolle. McDonalds ist ein guter Steuerzahler. Das alleine zählt in Zürich.
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@Deep Throat:
Die Abfallberge sagen bereits so einiges über den geistigen Zustand der Mac-Kunden aus.
Weder die eigene Gesundheit noch die Umwelt interessiert, hauptsache man kann gepimmte Füllstoffe in sich reinstopfen…
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Warum ziehen diese Anwohner nicht einfach auf einen Bauernhof auf dem Land?
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zeigt ganz klar überforderung !
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McDonald’s zahlt viel mehr Steuern als diese Querulanten. Das alleine zählt.
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McDonald’s ist einfach gut weil es gibt keine Schweinefleisch.
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Nun ja, der Zusammenhang ist nicht von der Hand zu weisen, dass solche Schnellimbisse Leute anziehen, die nicht mehr wissen, wie man sich zu benehmen hat.
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MC Donalds ist wohl beliebt obwohl ich nicht verstehen kann warum sowas gegessen wird.
Die Kunden sind wohl das Problem..da fehlt einfach Erziehung und Anstand sonst gäbe es keine Sauerei.
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„Erziehung und Anstand“, meine Fresse. Mit diesem Ballenberg-Mindset erreichst du heutzutage die Betroffenen nicht. Was tatsächlich fehlt, ist Aufklärung und die Information, was man seinem Körper antut mit dem Junk-Food, vor allem in grossen Mengen und über längere Zeit „genossen“. Und das gilt längst nicht nur für den Frass von McD. Das ganze Sortiment an UPF inkl. künstlich gesüssten Getränken ist eines der grössten Übel der Gegenwart. Was ebenfalls fehlt, ist eine klare Deklaration von UPF, auch in Restaurants.
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Also um „Einsicht in alle Unterlagen des Baugesuchs“ zu erhalten, muss man kein Zustellbegehren stellen. Sondern einfach bis zum 3.9. hier reinschauen: https://portal.ebaugesuche.zh.ch/eauflage/detail/2577675.
Und wie der Name „Baurekursgericht“ bereits verrät: dort reicht man Rekurse ein, nicht „möglichst viele Einsprachen“. Das sagt schon das Gesetz ausdrücklich: „Ein Einspracheverfahren wird nicht durchgeführt“, § 315 Abs. 3 PBG.
Aber klar, je mehr Einsprachen, desto höher sicher die Erfolgschancen (Argumente irrelevant). Einfach möglichst laut schreien, das überzeugt jeweils am meisten!!
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Abfallberge: Dieses Foto ist nichts im Vergleich zu den Müllbergen, die überall im Wallis liegen. Das Matterhorn ist im Vergleich zu den verlassenen Walliser Abfallbergen extrem klein (und fast lächerlich).
Die Fotomontagen werden in Kürze (etwa zehn Tage) veröffentlicht, um die unverhohlene & nackte VS-Wahrheit klar und auf umfassende Weise zu vermitteln.
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merkwürdig dieses aufgesetzte Geschrei rund um diesen McDo.
Boykottiert ihn doch einfach, er verschwindet dann von alleine. Und die erzürnten Nachbarsleute hätten sich halt schon viel früher regen können. Wie es scheint, sieht das unser Ordnungsdienst ohnehin anders.
Leben und Leben lassen.
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Aus diesem Bild könnte die Stadt folgendes lernen: ein zweiter Abfalleimer wäre nicht schlecht.
Bis dahin: frohes Aufräumen am Morgen!
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„Der geplante neue Food-Laden im Kreis 5 sei grösser als jener in der Enge, schreibt ein Involvierter.“
Vielleicht könnte man als Fakt noch ergänzen, dass es sich an diesem Standort, der Heinrichstrasse 267l, nicht um etwas wirklich „Neues“ handelt, sondern (Zitat Baugesuch): „Einbau eines McDonald’s Restaurant in bestehende Mietfläche (ehemals Bierbrauerei Steinfels, Gastronutzung, entsprechend keine Nutzungsänderung notwendig).“
Ein bisschen umbauen tut man allerdings schon, für geschätzte 2.7 Mio.
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Ulkig ist doch vor allem, dass diese Zürcher dann anderswo doch Junkfood in sich reinstopfen – nur eben viel teurer.
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Besser ein weiterer McDonald`s als ein weiterer überteuerter Hipster Burger Laden, wo ein Burger 20 CHF kostet.
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Google KI meint: „Der starke Anstieg von Fast-Food- und Take-Away-Anbietern führt oft zu einer Verdrängung klassischer Quartierbeizen, überfüllten Stadtstrassen, mehr Abfall..“
TA Anna Luna Frauchiger 10.09.2025, 14:52: „Fast-Food-Boom: Experten sorgen sich um die Gesundheit junger Menschen..Ein Überangebot an Fast Food erhöht das Risiko für Übergewicht und Fettleibigkeit:..“
Verständliche Aussage im Artikel: „Anwohner laufen Amok, Einsprachen-Flut droht.“ Man hat wohl erkannt noch mehr fettleibige Menschen und vermüllte Troittoirs wird das Resultat sein.
Gunther Kropp, Basel
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Solange auch im Supermarkt massenhaft UPF gekauft und dann zu Hause konsumiert wird, bringt ein Verbot von Fast-Food-Restis nix. Selbst in „gutbürgerlichen“ Restis ist man vor UPF nicht sicher. Da wird das beste Rindfleisch mit einer Fertigsauce vom C+C verseucht, die voll ist mit gesundheitsschädlichen Zusatzstoffen (ein Dutzend E-sowieso). Schliesslich soll die Sauce lange im Plastikkübel haltbar sein und konstante Konsistenz, Farbe und Geschmack haben. Was es unbedingt braucht, sind keine Verbote sondern verpflichtende Deklaration aller Zusatzstoffe – im Supermarkt und in Restis.
Mac D. ist ein Symbol für den Niedergang der Kultur. Die Dichte an Fastfood Läden ist reziprok der Intelligenz ihrer Gläubigen.
Essen sollte mehr sein als einfach seinen Magen vollzustopfen.
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Ja, dagegen sind Dorf- und Quartierbeizen mit ihren Stammtisch-Alkis die wahren Hochburgen von Kultur und Intelligenz.