Die Katze ist aus dem Sack. Susanne Thellung hat ihre Strategie auf den Tisch gelegt.
Es geht um den neu geschaffenen Bereich Personal Banking. Dort sind alle Kunden der Zürcher Kantonalbank (ZKB) angesiedelt, die weniger als eine Million Vermögen besitzen.
Mit diesen hat Thellung, die von der UBS via Schwyzer Kantonalbank zu den Zürchern gelangt ist, Grosses vor.
Mehr Business, mehr Produkte, mehr Kredit, mehr Anlagen.
Vor allem die Front baut Thellung aus. In den nächsten 2 Jahren, so führte sie im gestrigen, einstündigen „Call“ mit der Truppe aus, kämen 25 frische Kundenberater an Bord.
Sie habe auch beschlossen, rund 600’000 Franken aufzuwerfen, damit Ältere eine Chance hätten.
Graumelierte statt Jungspunde, so Thellungs Motto.
Die Empfangsbereiche in den ZKB-Filialen querbeet im Wirtschaftskanton erhalten eine neue Bezeichnung: „Beratungshalle“.
Damit will Thellung klarmachen, worum es in ihrem Retail-Banking in Zukunft geht: Bessere Qualität bei der Betreuung jener Kunden, um die sich bisher kaum einer kümmerte.
Thellung schafft dafür eine neue Job-Kategorie. Business Partner heissen jene Angestellten, die den Kundenberatern zur Seite stehen, sie beim Administrativen entlasten, ihnen zudienen, damit sich die Frontleute auf die Kunden konzentrieren können.
Nichts Revolutionäres. Von Miniwurf nach zwei Jahren Konzeptarbeit ist denn auch von Kritikern zu hören.
Eine Massnahme ist allerdings bemerkenswert: Der alte Filialleiter kehrt zurück.
Den hatte die ZKB in den letzten Jahren zurückgestutzt, umgekehrt wertete sie die Bereichsleiter an den jeweiligen Standorten auf.
Jetzt wird der „Hüttenwart“ wieder mächtiger – er verantwortet zukünftig auch die neuen „Beratungshallen“. Wird das Revival bei den Filialchefs den Unternehmergeist wecken?
„Der Berg hat eine Maus geboren“, bleibt ein Gesprächspartner skeptisch. Die seit Langem gross angekündigte Strategie sei alles andere als weltbewegend.
Politik der kleinen Schritte – in Zeiten crashender Computer vielleicht nicht die dümmste Idee.
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Quotenfrau.
Je mehr Untergebene man hat, je mehr Lohn und Bonus man kassiert ;).
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Und selbst ? Heute keinen Termin beim RAV?
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Das ist doch die, die auch einen Coach benötigt wegen ihres Führungsumgangs wie der jüngst geschasste Migros-Banker. Aber sie ist halt eine Frau und darf auf den Seelen der Mitarbeitenden weiter rumtrampeln.
Wusste nicht, dass es noch Leute gibt mit weniger als 1 Mio Vermögen.
Brauchen die denn überhaupt eine Bank? Ein einfaches Ebanking sowie ein Direktlink zur Cembra reichen dort doch aus.
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Wer Vermögen mit Verstand verwechselt, braucht in der Tat weder die ZKB noch ein E-Banking – da reicht ein einfacher Taschenrechner für das eigene Ego.
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Finde ich doch super, dass das Susanne macht.
Retail banking bei einer Staatsbank, ist ehrlich gesagt, der beschi$$enste job in finance.
Beamte für die Massen!
Kundengespräch für Kunden unter einer Million?!
„Wollen sie einen ETF kaufen“? (Eigentum ist für sie zu teuer)
Nein? okay.
Dann lieber doch ein Sparkonto und eine Debit karte?
Okay, aber maximal 20x Bargeldbezüge pro Monat, gell!!
Uf wiederluege.
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Hallo ZKB Personal Banker. Du verdienst diese Berufs- Bezeichnung nicht. Man kann auch für Kunden 300-999k gute Beratung und Geschäfte tätigen. Vielleicht wärst Du als Migros Angestellter glücklicher ?
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Ich würde wetten da sind viele ältere ex UBS und CS-ler dabei die nun so noch ihre letzten Jahre überbrücken bis sie das in ihren Abfindungsplänen angesetzte Pensionierungsalter erreichen. Von diesen kann man leider nicht mehr viel erwarten, sie sind von ihren alten Arbeitgebern voll ausgenutzt worden und nun nach der Transformationsphase überflüssig geworden. Menschlich verständlich, aber für die Kundschaft kein Gewinn. Sehe ich tagtäglich.
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Ahaaa die Leute wollen einen Ansprechpartner*IN – krass …. (aber möglichst eine Grün linke Tütsche gell ) dann kriegt man ne Kola dazu ……
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Der Bürokratiewahnsinn mit all den neumodischen Berufsbezeichnungen gehen weiter. Die ZKB ist zu einer riesigen Wokebank verkommen. Unsympathisch.
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Viel Spass an alle Kunden dieses Segments, der neuste Diversity Hire wird nun aus den Berater Teams Drückerkolonnen wie bei der AWD machen. Die Bedürfnisse der Kunden sind egal, Hauptsache Produkteverkauf. In einem Hahr sind dort nur noch chatty Sales Guys die multiple Hundert verdienen, natürlich auf Kosten der Kunden.
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Vernünftige Strategie: „back to the roots“.
Ich kann der ZKB nur viel Erfolg wünschen. 25 Senior Berater wird sie der UBS locker finden, denn die dortigen Retaildamen setzen auf KI und Jungspunde; was keine Strategie ist. Meine Erfahrung ist, dass es einen Mix aus Jung und Alt braucht und einen Filialleiter mit Führungsqualitäten.
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Ich finde es absolut bemerkenswert, wie Susanne dieses heikle Thema angeht bzw. wie sie das „Personal Banking“ neu aufstellen will. Dieser Bereich ist die „Visitenkarte“ einer Bank und hat den Auftrag, die Kunden weiter zu entwickeln.
Ich bin überzeugt, dass sie mit ihrem Vorgehen Erfolg haben wird und wünsche Susanne nur das Beste auf ihrem weiteren Lebensweg.
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Schlussendlich bleibt alles beim Alten. Die Kunden sollen weiterhin und mit immer den gleichen Argumenten („auf dem Konto verliert man Geld“) jeden Franken in ZKB Anlageprodukte stecken. Das ist am Ende eines langen Börsenzyklus eine hoch riskante Strategie, die dem naiven Sparer einen grossen Teil seines hart erarbeiteten Vermögens kosten kann.
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alles nichts neues. landauf-und landab schon ausprobiert. es werden einfach andere bzw. neue namen verwendet! wer denn hat etwas anderes erwartet?!!
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So funktioniert Banking! Verantwortung muss zurück in die Linie. Ein herber Rückschlag für das ZKB HR, welches alle Macht konzentrieren wollte. Bleibt zu hoffen, dass die new Potentials nicht in die Fänge des Leadership Development (Maja Popp etc.) geraten.
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Mir hat die ZKB leadership Coach gesagt, die nie in einer Führungsposition war, ich sei kein leader, sondern Manager. Heute verwalte ich >500m AuM. Lieber erfolgreicher Manager als leadership Blender bei ZKB!
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Mich laust der Affe.
Kaum erzwingt die Realität eine zukunftsfähige und gesetzeskonforme Strategie, wird operativ kosmetisch zurückgerudert.
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Wir befinden uns in einem äusserst reifen Geschäft. Grosse Würfe gibt es nicht, wenn man das Alte bewahren will. Viele Kunden wollen das so. Die anderen gehen zu Digitalbanken (mit mehr oder weniger Humankontaktmöglichkeiten).
Wenn man wirklich wachsen will im traditionellen Geschäft, braucht es neue Angebote. Das ist mit Innovation, Investitionen und Risiko verbunden. Nicht so die Domaine von Schweizer Retailbanken….