Die Rheinmetall mit Sitz in Düsseldorf und Aktie im DAX ist seit Ausbruch des Kriegs in der Ukraine ein Highflyer.
Alle wollen ihre Waffensysteme. Nicht zuletzt jene für die Luftabwehr.
Diese entwickelt und produziert die Rheinmetall in Zürich-Nord. In Oerlikon. Dort haust die Rheinmetall Air Defence.
Bei dieser ist es jetzt zum Knall gekommen. Gestern hat die Zentrale den CEO der Rheinmetall Air Defence, den Schweizer Oliver Dürr, verabschiedet.
Mit lobenden Worten und viel Brimborium.
An Dürrs Scheitern ändert das nichts. Schon am 1. Oktober übernimmt ein Gesandter der Rheinmetall-Zentrale das Kommando.
Was ist passiert?
Dürr sei ein Napoleon-Typ gewesen, sagen mehrere Quellen. „Auf Kritik reagierte er mit Rundumschlägen“, so einer.
Die Folgen waren dramatisch. Immer mehr langjährige Spezialisten verschwanden – aus freien Stücken, oder weil Dürr sie nicht mehr bei sich wollte.

Ersetzt hatte der CEO der RAD, wie die Rheinmetall Air Defence kurz heisst, durch Loyale und Hörige.
Die boten Dürr nie die Stirn, brachten aber umgekehrt keinen Mehrwert. „RAD drohte zu kippen“, sagt eine der Quellen.
Dürrs Auswechslung könnte zu spät kommen. Das Schiff ist leckgeschlagen, sagt jedenfalls diese Auskunftsperson.

Auf der Firmen-Bewertungs-Plattform Kununu türmen sich die kritischen Wortmeldungen. Ein Vorzeigeunternehmen des Schweizer Werkplatzes hatte sich ins Abseits manövriert.
Die notfallmässige Intervention aus Düsseldorf kam somit nicht aus heiterem Himmel. Ob sich RAD nach der Ära Dürr wieder aufrappelt, bleibt ungewiss.

Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ich wäre offen für die Stelle. Aber nur im Home Office in Pattaya, Thailand.
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Zurück“kaufen“, den Bührle-Laden. Die Schweiz benötigt als neutrales Land eine blackrock-freie Rüstungsindustrie.
Nein Danke. Ist nix für mich. Aktien ja, aber den Job nicht.
Ich mag keine russischen Hotelbalkone.
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Es wären mehr die Hotelzimmer-Badewannen zu fürchten. Und nicht in Russland.
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Kommt jetzt Frau Strak-Zimmermann
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Schwache Führer dulden keine starken Menschen um sich und schon gar keinen Widerspruch.
Dafür erleben schwache Speichellecker das Paradies bei solchen Menschen.
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Waffen und Munition – ein tubelisicheres Business im „Wertewesten“. Warum noch Autos produzieren? Die Asiaten können es eh besser.