Mit blumigen Worten haben die SBB im August die überraschende Integration von SBB Cargo in den SBB Konzern auf Januar 2027 angekündigt.
Die neue Organisation bedeute weniger Komplexität und mache die Steuerung effizienter. Die Wiedereingliederung werde einen wichtigen Beitrag zum Ziel der SBB leisten, den Güterverkehr langfristig eigenwirtschaftlich zu führen.
Die Mitarbeiter von SBB Cargo müssten sich keine Sorgen machen. Sie würden zu denselben Anstellungsbedingungen übernommen.
Hoppla, jetzt also plötzlich das Gegenteil von früher. Bisher wurde stets beschworen, wie absolut wichtig die Eigenständigkeit von SBB Cargo sei.
Angesichts des Manövers stellt sich die Frage nach den wirklichen Gründen für diese Kehrtwendung.
Seit 2023 ist Alexander Muhm der CEO von SBB Cargo. Der aus Österreich stammende Manager kommt aus dem Immobilien-Business und fällt durch flotte Sprüche auf.

Seither dominieren bei SBB Cargo der ständige Netzabbau sowie Angebotsreduktionen und Preiserhöhungen. Dazu zählen auch unterjährige für Serviceleistungen, die bisher inkludiert waren und vom Kunden als unfair empfunden werden.
Beim Angebotsrückbau dominieren der Rückzug aus dem kombinierten Verkehr und der Abbau beim Einzelwagenladungsverkehr (EWLV). Doch ist der EWLV unverzichtbarer Teil der Güterversorgung in der Schweiz.
Rund 60 Prozent der Wagen im inländischen Schienengüterverkehr verkehren im EWLV. Er stärkt die Versorgungssicherheit, entlastet die Strassen und reduziert Umweltbelastungen.
Dafür wurden mit Millionenaufwand moderne Rangierbahnhöfe gebaut.
Damit nicht genug, bedient doch SBB Cargo zehn Terminals des Kombinierten Verkehrs nicht mehr und konzentriert sich in diesem Bereich neuerdings einzig auf die Nord-Süd-Achse.
Noch im Jahr 2022 waren von den SBB mit „Suisse Cargo Logistics“ ambitionierte Ausbaupläne präsentiert worden.
Aus versprochenem Ausbau wurde Rückbau. Was auch vehement vom Verband der verladenden Wirtschaft (VAP) und Pro Alps kritisiert wird, die aus dem Verein Alpen-Initiative hervorgegangen ist.
Fragt sich, ob SBB Cargo unter ihrem jetzigen CEO ausser den Textbausteinen der Presseabteilung überhaupt an der Verlagerung auf die Schiene interessiert ist.
Das kaltschnäuzige Gebaren steht in diametralem Widerspruch zur offiziellen Verlagerungspolitik der Schweiz. Dafür erhält SBB Cargo alleine bis 2029 staatliche Fördermittel von 260 Millionen Franken mit Aussicht auf Verlängerung.
Das Parlament hat mit der Revision des Gütertransportgesetzes (GüTG) ein klares Signal gesetzt, dass die Verlagerung auf die Schiene eine Zukunft haben soll.
SBB Cargo schreckt auch nicht vor Schikanen gegenüber Konkurrenten zurück. So begann das Personal des Güterbahnhofs Lugano Vedeggio sich zu weigern, die Weichen für die Züge von Widmer Rail zu stellen.
Woher diese Weisung stammt, kann nur vermutet werden. Weil SBB Cargo jedoch von SBB Infrastruktur für diese Aufgabe entschädigt wird, musste die SBB Cargo im Rahmen der Bestimmungen zum freien Netzzugang kleinlaut wieder zurückkrebsen.
Im Lichte des Geschäftsgebarens von SBB Cargo erklärt sich die Rückbindung von SBB Cargo in den SBB-Konzern weitgehend anders: SBB Cargo soll wieder an die kurze Leine genommen werden.
Dabei fragt es sich, wie lange Alexander Muhm mit von der Partie sein wird. Die Liste seiner vielen Vorgänger, von Ken Bloch Sørensen bis Désirée Baer, ist lang.
Die meisten waren wie Muhm nicht vom Fach und haben nach kurzer Zeit das Handtuch geschmissen. Inwieweit angesichts der heutigen Misere die Politik im Hintergrund die Fäden gezogen hat, ist bislang noch nicht bekannt.

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Cargo gehört nicht auf die Schiene. Sondern auf die Strasse.
Als Trotz gegen die ganze linke Weichspülerei.
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Verarbeitung: Das eingeführte Rohöl wird exklusiv in der einzigen Schweizer Raffinerie in Cressier (NE) verarbeitet.
Rückgang auf dem Wasserweg: Der Umschlag von Mineralöl- und Energieprodukten ging allein in den Rheinhäfen im Jahr 2025 um 22 % (bzw. rund 570’000 Tonnen) gegenüber dem Vorjahr zurück.
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Wichtige Details zu den Ölimporten 2025:
Rohöl aus den USA: Die Schweiz importierte 2025 rund 1,5 Millionen Tonnen Rohöl im Wert von 691 Millionen Franken aus den USA (neuer Rekord mit 50 % Marktanteil).
Weitere Rohöllieferanten 2025: Nigeria folgte auf Platz zwei mit einem Anteil von 35 %, gefolgt von Kasachstan (5 %), Libyen (3 %) und Aserbaidschan (3 %).
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Es gibt keine Gesamtzahl für alle importierten Mineralölprodukte der Schweiz im Jahr 2025 in Tonnen, aber es ist bekannt, dass allein 1,5 Millionen Tonnen Rohöl aus den USA importiert wurden (wobei die USA 50 % des Rohölmarktes der Schweiz abdeckten, was einer Gesamtmenge an Rohölimporten von rund 3 Millionen Tonnen entspricht). Zudem verzeichneten die Schweizerischen Rheinhäfen einen deutlichen Rückgang bei den Importen von Mineralöl- und Energieprodukten.
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In Pattaya vielleicht, dort ist es egal.
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Der 1993 fertiggestellte, brutalistische Gebäudekomplex an der Stephensonstraße 1 in Frankfurt am Main (entworfen von Stephan Böhm) steht heute unter Denkmalschutz.
Nachdem die Deutsche Bahn das Areal verlassen hat, wird der gigantische Komplex unter dem neuen Projektnamen „RAW Frankfurt“ umfassend saniert und zu einem modernen, grünen Business-Campus umgebaut.
Unter Eisenbahnern trug der Bau den Spitznamen Affenturm da man wegen der gläsernen Fußböden den Affen von allen Seiten bei der Arbeit zusehen konnte.
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Mit der Bahnreform 1994 und der Umwandlung in die Deutsche Bahn AG (Aktiengesellschaft) wurde die Verbeamtung für neu eingestellte Mitarbeiter abgeschafft. Bestehende Beamte behielten ihren Status jedoch auf Lebenszeit und werden seitdem über das Bundeseisenbahnvermögen (BEV) verwaltet.
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Tradition: Die Eisenbahn galt seit den Zeiten der Königlich Preußischen Staatseisenbahnen und der Deutschen Reichsbahn als klassischer Staatsdienst, bei dem ein „Dienstrang“ und Verbeamtung üblich waren.
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Streikverbot: Beamte haben kein Streikrecht. Das schützte den Betrieb vor Ausfällen in einem für die Wirtschaft und das öffentliche Leben so wichtigen Bereich.
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Sicherheit und Zuverlässigkeit: Der Staat wollte den reibungslosen Ablauf des Verkehrs und Transports als kritische Infrastruktur garantieren. Ein Beamtenstatus sicherte absolute Treue zum Dienstherrn.
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Staatlicher Betrieb: Bis zur Bahnreform im Jahr 1994 war die Deutsche Bundesbahn kein privates Unternehmen, sondern ein Sondervermögen des Bundes und eine Bundesbehörde. Alle Mitarbeiter in Kernbereichen erhielten traditionell den Beamtenstatus.
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Lokführer bei der Deutschen Bundesbahn waren verbeamtet, weil die Eisenbahn damals eine staatliche Bundesverwaltung und ein wichtiges Monopol der Daseinsvorsorge war.Hier sind die wichtigsten Gründe für diesen Status:
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in spätestens 10 jahren werden selbstfahrende e-lastwagen die bahn-cargo preislich massiv unterbieten und somit ersetzen.
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“Was ist „politisches Risiko“? fragt Gerd Kommer in seinem Blog.
„Politisches Risiko in einem gegebenen Staat umfasst die Wahrscheinlichkeit einer finanziellen Schädigung von Vermögensinhabern und Investoren durch diskriminierende Gesetze, exzessive regulatorische Maßnahmen, Kapitalverkehrskontrollen, Devisenkontrollen, Korruption, „Vetterleswirtschaft“, Enteignung, Gewalt, Bürgerkrieg, Verfall der Infrastruktur und national verursachte ökonomische Krisen.
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Verfall der Infrastruktur und national verursachte ökonomische Krisen
Noch allgemeiner formuliert ist politisches Risiko die inländisch verursachte Wahrscheinlichkeit von Verschlechterungen der politischen, rechtlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen für das Wirtschaften von natürlichen Personen und Unternehmen im betreffenden Land.
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Verschlechterungen der politischen, rechtlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen für das Wirtschaften von natürlichen Personen und Unternehmen im betreffenden Land
„Enteignung“ in diesem Zusammenhang ist nicht nur die formale, direkte Verstaatlichung von Privateigentum gegen den Willen des Eigentümers mit oder ohne ausreichende Kompensation.
Sie kann auch durch konfiskatorische Steuererhöhungen, Betätigungs- und Betriebsverbote, Ausreise- und Mobilitätsbeschränkungen sowie andere staatlichen Willkürakte erfolgen.
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Auch die Etablierung international unüblich teurer Vorschriften für bestimmte wirtschaftliche Betätigungen stellt eine Form von politischem Risiko dar.“
Etablierung international unüblich teurer Vorschriften für bestimmte wirtschaftliche Betätigungen
Quelle:
https://gerd-kommer.de/blog/klumpenrisiko-anleihen-etf/
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Gutes Foto, Muhm, der Grosse (SBB), alle strahlen weil sie für totales Versagen und Nichtbeachtung ihres Auftrags fürstlich entlöhnt werden.
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Herr Muhm ist wohl sogar bei einer Gartenbahn überfordert. 😀
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Volksgenossinnen und Volksgenossen!
Kolleginnen und Kollegen!
Die Übung Deutsche Bahn AG ist beendet!
Alle Eisenbahnerinnen und Eisenbahner melden sich auf ihren Dienststellen der jeweiligen Reichsbahnämter und Bundesbahndirektionen!
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SBB ist wohl eine der besten Bahngesellschaft in Europa.
Warum die SBB Cargo dermassen schlingert liegt wohl an den unfähigen Managern. Rentable Teile wurden verkauft…die teure Infrastruktur zu billig vermietet.
Wenn Cargo funktioniert werden weniger Lastwagen die Straßen belasten.
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Es braucht mehr Mum ohne Muhm.
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Herr Muhm ist wohl sogar bei einer Gartenbahn überfordert. 😀
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Unternehmenspolitik, wie sie im Lehrbuch steht und an Universitäten geleert wird.
Fahne in den Wind hängen und dann mit voller Kraft in jede Windesrichtung losdampfen.
Ahnungslosigkeit ist dazu die beste Qualifikation.
Eine powerpointisierte Beratungsstudie bewahrt Veranntwortliche vor Gesichtsverlust. Gerne auch mit Bezug zu KIkeriKI.