Die Kundenberater der Helvetia und der Baloise, die seit diesem Jahr ein Herz und eine Seele sind, gehen auf die Barrikaden.
Sie fühlen sich von den Oberchefs der Helvetia, wie der neue Konzern kurz heisst, am Seil heruntergelassen.
Die Führung habe ihr Fixlohn-Versprechen zugunsten der Aussendienstler verraten.
Die Wogen gehen hoch. Im Netz überschlagen sich die Kritiken.
„Die Einkommensgarantie wurde versprochen, ohne genau zu erklären, wie sie berechnet wird“, sagt einer. Und fährt fort:
„Dass die Spielregeln erst zwei Monate nach Beginn bekannt gegeben werden, finde ich nicht fair und wenig transparent.“
Ein anderer meint: „Eure Entscheidungen zeigen sich in den negativen Resultaten. Leider müssen wir Mitarbeiter die Konsequenzen tragen (Kündigungen, Verwarnungen, höhere Ziele usw.).“
„Wir beginnen, das Vertrauen in euch zu verlieren.“
Auf Anfrage bestätigt ein Sprecher der Helvetia, dass das Management an der Entlöhnung der Kundenberater geschraubt hat.
„Um unseren Aussendienstkolleginnen und Kollegen vor dem Hintergrund der Fusion und des gemeinsamen Verkaufsstarts in der Schweiz finanzielle Sicherheit zu gewährleisten, haben wir per Anfang 2026 den ehemaligen Mitarbeitenden von Helvetia und Baloise ein Einkommen von 80 Prozent auf Berechnungsbasis der Vorjahre zugesichert.“
Diese Garantie habe die Helvetia-Leitung jetzt „konkretisiert“, so der Sprecher weiter.
„Wer mindestens die Hälfte der individuell definierten Ziele zu 75 Prozent erreicht, kann Ende Jahr weiterhin mit der gewährten Einkommenssicherheit rechnen.“
Die Firma würde damit „weiterhin eine finanzielle Sicherheit“ bieten. Es sei sichergestellt, „dass das bisherige hohe Niveau der Verkaufsberatung nicht angetastet“ würde.
Eine Quelle spricht von einer massiven Verschärfung der Konditionen, um am Ende auf das versprochene Fixgehalt zu kommen.
Mit Folgen für alle Aussendienstler: „Die Mehrheit wird die geforderten Ziele unmöglich erreichen“, ist die Auskunftsperson überzeugt. Die Folge: Deutlich tieferer Fixlohn.


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Man darf nie glauben was nicht auf dem Papier steht. Selbst schuld.
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Bei deinem Papier vom Amt steht doch immer das selbe.
Kann den Niemand mehr Verträge lesen und verstehen?
Einfach mal schauen was in Deinem Arbeitsvertrag steht und auch die Provisionsvereinbarung. Das was dort steht gilt. Der Rest ist Fantasie.
Sollte doch gerade in der Versicherungs-Verkaufs-Branche klar sein.
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oder man sollte den Text hier im IP nicht nur lesen, sondern auch verstehen
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Hast du mal ein Provisionsanhanh von einer Versicherung gesehen? Bei Zürich Versicherung ist die Mapro ein 500 Seiten starkes Dokument das kein Mensch versteht. Bei Axa hast du 15 Anhänge, selbst der Rechtsschutz der Axa war über den Umfang der vertraglichen Abreden überrascht.
@John. Ja John. Dann such Dir halt einen Job wo Du die Bedingungen verstehst oder bewirb Dich als Bundesrat. Die Voraussetzung dafür hast Du ja.
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Puffzeiten, Freudehäuser und Langstr. sind vorbei, nun gehts wieder ans Arbeiten.
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Das passt zum stets freundlichen Deutschen Oberaufseher Fabian
Rupprecht. Immer schön nach unten treten ist seine Art von Fuehrung.
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@stocki
denkst, du, dass das unter unseren schweizer chefs
anders ist??
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Sämtliche Aussendienst Mitarbeiter sollten in den Streik treten. Das wäre doch mal was. Ständig werden Mitarbeiter in der Schweiz gefeuert, oder man kürzt ihnen den Lohn, oder man erhöht den Arbeitsdruck! Und oben wird abkassiert dass sich die Balken biegen. Schöne Arbeitswelt!!!
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F 35 mässig den Vertrag nicht gelesen?
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Bin auch Legastheniker!
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Schon bei der Fusion mit der National haben einige viel verdient, auch jetzt wieder.
Was Vinzens und Stocker gemacht haben, ist wirklich „peanuts“
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Genau, darum wurden die ja auch in erster Instanz verurteilt..😂
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Was interessiert mein Geschwätz von Gestern?
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Bei der Versicherung stinkt es auch gewaltig, die Generalagenten sind alle Unternehmer, der Aussendienst arbeitet gar nicht bei der Versicherung sondern beim GA.
Obwohl man eigentlich mit 1 Auftraggeber alleine nicht selbständig sein kann jeder Bauheini der nur einen Auftraggeber hat wird von der Suva in der Prüfung zum Angestellten deklariert ist das bei Versicherungen trotz Einzelunternehmen kein Problem.
Das Unternehmerische Risiko wird dann auch noch an den Provisionierten ADM ausgelagtert. Auch das nicht zulässig.
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@John
Bitte unterscheide dies klar.
Die Generalagenturen der Zürich Versicherung sowie der Mobiliar, Allianz und Vaudoise sowie Generali gelten als Franchising Unternehmen.Sie werden selbständig geführt, dabei jedoch von den jeweiligen Hauptsitzen unterstützt.
Die Generalagenten der ehemaligen Baloise und der ehemaligen Helvetia hingegen waren und sind angestellte Mitarbeitende der jeweiligen Hauptsitze. Dies war bereits vor der Fusion so und ist auch heute noch der Fall.
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Offensichtlich das System nicht verstanden.
Vielleicht mal die Regeln für Franchising und das VAG lesen?
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@John
Ich weiss, was du meinst, trotzdem liegst du zum Teil falsch. Dies war lediglich ein Hinweis für dich.
Es gibt Generalagenturen, die zentral geführt werden, und solche, die dezentral geführt werden. Wenn man das VAG genau liest, findet sich zudem ein Kommentar zu gebundenen und ungebundenen Vermittlern. Aber jeder sagt dir in der Versicherungsbranche dass du als Unternehmer im Unternehmen arbeitest. Dies ist weder als Angriff noch als Kritik gemeint.
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Ich bin mal gespannt welcher ausländische Versicherungsriese diese zusammengebastelte Helvetia dereinst übernehmen wird. (Beispiel Winterthur Versicherung, heute nur noch AXA)
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Erstaunt mich nicht bei diesen Blutsaugern und Bonusgangstern in den Teppichetagen ohne Skrupel für das Fusspersonal ☹️☹️
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Also ich erhalte meine wohlverdiente Invalidenrente jeweils am 6 oder 7 des Monats pünktlich auf mein Konto bei der Bauernbank.
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Ich habe lange als Leiter M&A in großen Konzern gearbeitet. Eine Fusion oder ein Akquisition hat nie Vorteile. Wenn ihr in eurer Firma so eine Transaktion hattet in den letzten Wochen oder Monaten, mein Rat: eure Sachen packe. und verschwindet so schnell wie möglich.
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Aufgrund des Leistungsausweises der Baloise-Manager, welche die Helvetia jetzt mehrheitlich führen, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass das goldene Kalb (die grossen Reserven) ausgenommen wird, bis es nicht mehr geht (Bei den Brokern wurden die Entschädigungen deutlich unter den Branchenschnitt gesenkt und jetzt sind die eigenen Aussendienstler dran.). Am Schluss wird eine neue Fusion angestrebt, wobei die oberste Führung erneut ihre eigene Kasse füllt. Kunden und Mitarbeiter sowie der Wettbewerb haben das Nachsehen.
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Die Oberchefs der Helvetia hätte sollen die Meinung von Google KI einholen sollen, die meint:
„Niedrige Fixgehälter gekoppelt mit hohem Provisionsdruck führen im Aussendienst meist nur zu kurzfristigen Erfolgen und schaden Unternehmen langfristig… Mitarbeiter unter extremem Druck neigen zu „Hard Selling“. Sie verkaufen Produkte, die der Kunde vielleicht gar nicht braucht. Das bringt schnellen Umsatz, zerstört aber das Vertrauen…“,
Dann wären die wohl auf den Boden der Realität gelandet, oder müssen die Aussendienstler hohe Boni für die Grossbosse erwirtschaften.
Gunther Kropp, Basel