Mario Irminger sitzt im 18. Stock des Migros-Hochhauses am Zürcher Limmatplatz.
Von seinem Baseketballplatz-grossen Büro aus sieht er über die Stadt bis zum See und die Glarner Alpen.
Der Blick in die Ferne verspricht Linderung.
Von nah droht meistens Ungemach. Die Mitarbeiter von Irmingers Migros sind am Limit:
Die bisherigen drei Jahre unter dem wirbligen CEO brachten Abbau, Umbau, Entlassungen, Verschiebungen, IT-Ärger, Chef-Wechsel.
Dazwischen ein grosses Party-Jahr zum Hundertsten des Dutti-Imperiums.
Der Dauerdruck ruft nach Dampfablassen. Idealerweise in der grossen Personalumfrage, die immer um diese Zeit ansteht.
Also jetzt.
Doch dieses Mal ist alles anders. Irminger und seine Top-Manager haben heute Morgen intern verkündet, sie liessen die Mitarbeiter-Befragung 2026 ins Wasser fallen.
Die nächste fände in 12 Monaten statt.
Man wolle „künftig alle zwei Jahre“ den Puls bei den gut 90’000 Angestellten spüren, so die Quintessenz im Intranet des Migros Genossenschafts Bunds (MGB).
„Damit bleibt mehr Zeit, um Verbesserungen umzusetzen und deren Wirkung zu beurteilen.“
Es sei gut gemeint.
„Mit dem neuen Rhythmus erhält die Organisation mehr Zeit, die aus den Befragungen abgeleiteten Massnahmen umzusetzen und deren Wirkung sichtbar zu machen.“
Ein Jahr sei oft zu kurz, „um Veränderungen nachhaltig zu verankern und aussagekräftig zu beurteilen“.
Zahlreiche Migros-Gesellschaften befragten ihre Leute schon heute im „Zweijahresrhythmus“. Neu liessen sich deren „Ergebnisse besser vergleichen“ mit jenen des MGB.
Für Kritiker ist klar: Irminger und seine Topshots spielen auf Zeit – in der Hoffnung, dass die Stimmung in der Mannschaft dreht.

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Kann Mario Irminger mehr als bloss Abbau?
Mario Irminger hat die Migros gesundgeschrumpft.
Doch den Beweis, dass er mehr als ein Aufräumer ist, hat er noch nicht erbracht.
Feedback bitte erst 2027 ich muss noch mein Salär zählen z.B.: ca. CHF 902’500 in einem Jahr könnten 2027 es dann 10’830’000 Millionen sein. Wachstumskurs. Danke. Egal.
Artikel Bilanz: https://www.bilanz.ch/unternehmen/migros-chef-mario-irminger-muss-sich-neu-positionieren/belrf0y
Ja die Meinung der Mitarbeiter.
Sehr wichtig.
Direkt in die Rundablage.
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Wer will sich schon katastrophale Umfragewerte präsentieren lassen?
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Es ist verständlich, dass er den Anschiss nicht jeder Jahr haben möchte.
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Leider in der jeder Firma das gleiche. Die sogenannten hohen Herren sitzen in ihren Palästen und lassen sich sagen.
Wie wäre es, wenn diese Obrigkeiten zu ihrem „niedrigen“ Volk absteigen würden und sich selber ein Bild vor Ort machen würden! Das ist Management. Sich beim Arbeiter zeigen lassen und das Gespräch mit den Arbeitskräften suchen und selber hören, wo der Schuh drückt. Da würde kein Zacken aus der Krone fallen!
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Solche Umfragen sind eines echten Chefs nicht würdig und bringen dem Unternehmen auch nichts. Der Chef, der seinen Posten verdient, weiss sehr wohl, wo eventuell der Schuh drückt und was da zu tun ist. Wenn nicht, gehört er ins Warenlager versetzt. So seine Kompetenzen dafür ausreichen.
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Go Irmi, Go Irmi, Go!
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Solche MA-Befragungen sind eh nur Alibiübungen. Bei uns gibs die auch jedes Jahr und die Teilnahme wird „dringend empfohlen“. Anschliessend zig Auswertungen und eine stundenlange Präsentation der Resultate vor versammelter Mannschaft und passieren tut dann genau gar nichts. Den Leerlauf kann sich jede Unternehmung sparen.
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Genau so ist es, auf den Punkt gebracht.
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Das ist besser nur noch alle 2 Jahre. Da haben die Chefs 2 Jahre lang ruhe denn es kommen immer wie mehr Reklamationen von Kunden welche die Läden und Produkte bemängeln.