Wie die Aktie hochbringen – und damit den eigenen Bonus? Easy, findet Bär-Chef Stefan Bollinger:
Ab nach Mumbai.
Im ehemaligen Bombay hat die Julius Bär soeben eine grosse Fläche gemietet – für ihre Backoffice-Arbeiten.
Julius Baer Global Enterprise Services (India) heisst die rechtliche Einheit, die in der indischen Wirtschaftsmetropole Gas gibt.
Die Leute arbeiten im Waterstones Business Park, wie Business Standard, ein Medium, kürzlich meldete.
Fix-Miete für die nächsten 5 Jahre.
Billige Arbeitskräfte statt teure Schweizer Löhne lautet das Rezept; die UBS macht es vor.
Die Grossbank hat in Indien ihr Daten-Desaster erlebt. Echte Kunden-Namen und -Konten gerieten auf dem Subkontinent in falsche Hände.
Auch CS selig kann ein Lied von Hacks und Daten-Pannen mit Zentren im Billig-Ausland singen.
Bär-Chef Bollinger scheint das nicht abzuschrecken. Dabei musste er soeben 1,5 Millionen Euro Strafe in Monaco zahlen.
Schlamperei bei der Vermeidung von Geldwäscherei, befanden die monegassischen Behörden. Eine „Parkbusse“, bezahlt aus der Portokasse?
Selbst wenn: Wer Outsourcing und Ausland-Business sollte man im Griff haben.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Mike Bär wäre der ideale Leiter von Mumbai.
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Wenn‘s so weiter geht, gehen die Stellen bei der Bank gegen eine negative Zahl🤣👍.
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In Mumbai ist der Bär los.
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RIP Bankenstandort Schweiz.
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War noch nie in Mumbai nur im günstigen Pattya, wenn ihr wisst was ich meine..
Wer wirklich eine Bank betreiben will ist in der Schweiz am falschen Ort.
Viel zu hohe Kosten, strenge Regulierungen und teures Lobbying. Zudem sind die besten Kunden noch sanktioniert. Nein, es gibt definitiv bessere, innovativere Orte für eine Bank.
Indien meine ich dabei aber mit Sicherheit nicht.
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Damit wird das Godbye der «Fine Art of Swiss Banking» eingeläutet – mit dem kurzfristigen Ziel, den Bonustopf nochmals kräftig zu füllen.
Kundendaten gehören nicht ins Ausland. Ein gemeinsames Servicecenter für sämtliche Privatbanken im Gotthardmassiv, wie bereits vor 30 Jahren vorgeschlagen, wäre zwar treuer, aber weitsichtiger gewesen.
Doch einmal mehr triumphiert das kurzfristige Denken – der langfristige Schaden scheint schlicht scheissegal zu sein.
Goodbye, Swiss Banking!
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Du hast noch vergessen auf dein neues Buch hinzuweisen.
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Globalisierung wirkt immer hilfloser und lässt die Verwalter (Manager) ebenso dastehen.
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Diese Politik ist brandgefährlich – die indischen Gurus und Kastenoberhäupter werden Bär total aussaugen und dann wieder in die Pampa verjagen mit Riesenverlusten am Hals.
In Indien hat noch (praktisch) niemand auf Dauer Gewinne erzielt…!!
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In defense of SPB
Jetzt gehts dem echten „Swiss Privat Banking“ an den Kragen.
Zur Erinnerung.
Hier die drei Säulen:
-Kompromisslose Diskretion
-Rechtliche Sicherheit
-Generationenübergreifender Treuhandbegleiting
Bär hat sich mit Indien leider unnötig ins Bein geschossen.