Banker lieben Wollerau. Die Porsche-Dichte ist rekordverdächtig.
Umgekehrt der Charme. Nebel, Verkehr, 0815-Architektur.
Den Wollerauern soll’s recht sein: Hauptsache No Tax. Alle happy.
Jetzt nicht mehr. Ein Vorhaben der Gemeinde-Chefs sorgt für böses Blut. Das geplante Alterszentrum entzweit die sonst braven Bürger.
Heute Abend kommt’s zum Showdown. Erwartet werden bis zu 500 Leute. Gigantisch für das Dörfli zwischen Zürich- und Obersee, auf günstigem Schwyzer Boden.
Die Fetzen werden fliegen. Hier die Frau von Alt-Swiss-Life-CEO Bruno Pfister, die in der Wollerauer Gemeinde-Exekutive das Zepter schwingt.
Pascale Baumgartner heisst sie, die Freisinnige gehört mit einem weiteren Mandat zu den zentralen Promotoren des offiziellen Alterszentrum „Turm-Matt“.
Dieses steigt und steigt – bei den Kosten. Von ursprünglich 30 auf über 60 Millionen – im Schnitt der achtjährigen Planungszeit jährlich 4 Millionen mehr.
Baumgartner und ihr bekannter Mann wollen das Turm-Matt durchpeitschen. Koste es, was es wolle.
Nicht gerechnet haben sie mit André Plass. Das ist der Unispital-Whistleblower, der in diesem Medium publiziert.
Plass ist Wollerau-Präsident der SVP – und Anführer der Gegnerschaft. Er hat die „Vision 2035“ aus dem Boden gestampft. Zwei Fliegen auf einen Schlag:
Ein neues Alterszentrum auf der grünen Wiese – das Land hat ein Bauer ohne Nachwuchs der Gemeinde zugesichert.
Und mehr Platz, um dem lästigen Durchgangsverkehr durch Wollerau den Garaus zu machen; mit dem Turm-Matt mitten im Dorf wäre das schwierig, sagt Plass, der neuerdings auch im Schwyzer Kantonsrat sitzt.
Beide Geschäfte stehen heute ab 19.30 Uhr in der grossen Mehrzweckhalle zur Debatte. Die Fragezeichen zum Alterszentrum sind fett.
Ihr liege keine „externe und unabhängige Analyse“ vor, welche „die verschiedenen Lösungsansätze nach einheitlichen Kriterien“ gegenüberstelle, so die Rechnungsprüfungs-Kommission.
Eine solche „neutrale Beurteilungsgrundlage“ wäre aber eine „unabdingbare Voraussetzung für die Beurteilung“ des neuen Alterszentrums.
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Die Alten könnte man nach Thailand auslagern. Das wäre viel günstiger und sie hätten jede Tag Sonnenschein.
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Da bin ich aber gar nicht damit einverstanden!
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Ich auch nicht!
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Immer noch Sommerloch bei IP? Was interessiert ein Seniorenheim in der Pampa? Bitte gehaltvollere Artikel!
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Du bist auch inhaltslos, die Region bestimmt das Zentrum und umgekehrt. Gerade solche Geschichten sind interessant.
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10 Jahre abwarten. Und dann schauen ob das Problem noch besteht. Man sollte immer Langfristig denken.
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Aktuell werden überall in der Schweiz Luxus Alters- und Pflegeheime gebaut. Die neuen Alterszentren werden nach Hotelstandarts gebaut.
Für zukünftige Generationen werden diese Betriebe unfinanzierbar, Betriebskosten, Unterhaltskosten und extrem hohe Personalkosten.
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… und extrem hohe Gewinne (1000%+) für die Investoren.
Da gehe ich mit Loomit einig.
Aber im Ernst. Es würde uns massiv weniger kosten, wenn die Schweiz auch Altersheime in Thailand, auf den Philipinen etc. betreiben würde. Die Leute hätten dazu noch eine bessere Lebensqualität. Das muss nicht permanent sein, auch saisonal möglich.
Es gibt dort bessere Pflege, mehr Aerzte, mehr Zeit für Patienten, ein gesünderes Klima und mindestens 50% Kostenersparnis. Auch der Bau eines Heims kostet dann nur 1/3 oder man arbeitet gleich mit den dort bereits existierenden zusammen. OK, das ist futuristisch und passt den Bünzlis nicht.
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Es gibt immer mehr Alte die bezahlen für eine Auslagerung nach Thailand.
Die Auslastung hat nur Vorteile. Für alle.
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Ich dachte immer ihr seid die Gleichen, vom Stil , Niveau und Aussagen war es schon immer so , ohne das ihr es gemerkt habt, auch als Schweizer in Asien passt es
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Es soll gar nicht günstig sein, es soll möglichst viel Geld in der Schweiz an „Freunde“ umverteilt werden.
Das ganze Gesundheitswesen basiert auf diesem Prinzip. Wenn die Kosten steigen und das Geld in der Schweiz bleibt, profitieren viel mehr davon. Die Krankenkasse verdient auch mehr, wenn die Kosten steigen, da die Verwaltungsgebühr prozentual ist.
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Selber Bünzli…
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FDP Klassiker! Bevölkerung Inder Komfortzone behalten und einen Irrsinn nach dem nächsten abliefern. Nach Swissair und Credit Suisse nun auch in den Gemeinden. Erinnert sehr an das Spital Wetzikon Disaster mit der 90 Millionen Bauruine oderan 500 Millionen Fehlspekulation beim Kispi.
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8 Jahre Planung fuer eine Altersresidenz in einem Schwyzer Dorf zeigt ja primaer warum die Kosten aus dem Ruder laufen.
Das dauert alles viel zu lang.
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Suche neue Unterkunft!
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Ist die Schwyzer Diamantenküste.
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Wie werden alle älter, sagt mein Göttergatte. Doch den Lebensabend in einem Tertianum an der Pfnüselküste zu verbringen ist das letzte das wir uns vorstellen könnten. Aber nicht alle sind so privilegiert wie wir. Zum Glück leben wir in einer Demokratie und das Volk wird den richtigen Entscheid treffen und nicht IP, der Blick oder ein paar Thailandfans.
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Wohl eher auch vom Amt abhängig wie die Mehrheit der Schreiblinge hier, aber netter Versuch..
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@ Papa Loomit: Wenn ich Schreiblinge statt Schreiberlinge schreiben würde, wäre ich vermutlich tatsächlich von einem Amt abhängig. Ihr hohes Alter entschuldigt diesen „faux pas“ jedoch.
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Liebe Vreni, wer im Glashaus sitzt… Ob „Schreibling“ oder „Schreiberling“ – das Amt zahlt so oder so nicht fürs Korrekturlesen. Aber schön, dass Sie trotz Goldküsten-Stress die Zeit finden, mein Lektorat zu übernehmen.
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Wie immer und immer öfter:
Die erfolgreiche SVP gegen die schlingernde FDP.
Wie Exempel zeigt: Sturheit, Kopflos und Spiessig! Versenkt morgen diesen Altenheim-Skandal!
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Schön wenn eine Gemeinde soviel Geld hat um eine Alterszentrum zu bauen. Andere Gemeinde haben kein Geld für einen Kindergarten von 400000 Fr.
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Ja der Bruno. Wo Pfister draufsteht ist Pfister drin. CS Rothschild Swiss Life etc
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Ja, Lukas, es ist traurig. Die Porsche-Dichte im Kreis 5 ist weit von derjenigen in Wollerau entfernt. Auch wenn Du seit Jahren von einem Porsche träumst – in Züri kannst Du den echt nicht gebrauchen. Der fährt im Leerlauf schon schneller als 30. Und mit den aktuellen Scampi-Preisen, kannst Du Dir den Most gar nicht mehr leisten.
Es gibt aber ein Lastenvelo mit dem Schriftzug ‚Porsche‘ drauf!
Dass es die DEO-Entlastungsstrasse braucht ist unbestritten, es wäre eine massive Entlastung für das Dorf und würde ein interessanteres Dorfleben ermöglichen.
Beim Alterszentrum braucht es ein Neuanfang. Das Projekt muss man neu denken.
Der Neubau auf grüner Wiese gefällt mir nicht. Das ist ein billiger Versuch, einen Bauern zum Multimillionär zu machen. Wenn die Gemeinde Agrarland (es ist heute kein Bauland!) kauft, dann darf sie dafür maximal 50 Franken pro Quadratmeter zahlen. Nicht diese Unsummen, die herumgeboten werden. Der Mehrwert erfolgt durch die Einzonung und steht damit der Gemeinde zu, nicht dem Bauern.
Diesen Raubzug werde ich ganz klar ablehnen, das kommt gar nicht in Frage, Herr Plass!
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Die FDP bringt schon seit 30 (?) Jahren nichts mehr auf die Reihe!
Eine Schande, dass die sich „Wirtschaftspartei“ nennen.
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Wn der Pfnüsel- und Nebelküste ist es eben auch nicht anders als in der rot-grünen Tyrannei der Stadt. Der Immobilienfilz greift in Taschen des Gemeinwesens nachdem auf dem Markt nicht mehr rauszuholen ist.