Es geht um ein Spital, um eine Region, um Gesundheit.
Und um viel Geld. 170 Millionen. Diese horrende Summe haben die Bond-Holder der GZO offen.
Das „Gesundheitszentrum Zürcher Oberland“ mit seinem Spital Wetzikon ist hoffnungslos überschuldet. Im Nachlass seit 2 Jahren.
Jetzt steht die Entscheidung vor der Tür. Ein Rettungsplan des GZO-Verwaltungsrats und der umliegenden Dörfer sieht die Schlüsselübergabe ins Thurgau vor.
Die dortige Thurmed AG würde das Spital weiterführen. Die nötige Liquidität schiessen die Gemeinden ein: 50 Millionen Frischcash, im Gegenzug bleiben sie mit 49 Prozent am Krankenhaus beteiligt.
Thurmed offeriert für die Mehrheit gerade mal 7 Millionen. Peanuts für ein ganzes Krankenhaus, mit Land und Apparaten.
Nicht mit uns, sagen acht Gross-Bondholder, angeführt von der Postfinance. Die staatliche Superbank hat weit über 50 Millionen ins Wetzikoner Finanzgrab geschmissen.
Helsana, Visana, Syz Asset Managementl, Helvetia, PK Post, PK des Bundes Publica und die Roche-PK sind mit an Bord beim Torpedo-Schuss gegen die GZO-Rettung.
Zusammen würden die „Unterzeichneten mehr als ein Drittel (summarisch rund CHF 118 Mio.)“ vereinigen, steht in einem Brief vom 9. September.

Verfasst hat ihn die Postfinance. Empfänger sind der Verwaltungsrat des GZO und der Sachwalter. Das ist die Kanzlei Wenger Plattner, eingesetzt vom zuständigen Konkursrichter.
„(N)ach heutigem Stand“ könne man dem vorgestellten Sanierungskonzept mit den paar Thurmed-Millionen „nicht zustimmen“, schreiben die Postfinance-Finanzcracks.
Man würde also Nein stimmen. Dann käme es zum Aus des Spitals. Deshalb müssten der GZO-VR und der Sachwalter „werterhaltende Vorbereitungsmassnahmen für den Fall eines Konkurses“ treffen.
Der Präsident des GZO-VRs, Andreas Mika, sagt: „Wir nehmen das ernst. Die Gläubiger erhalten Einblick in das PwC-Gutachten und die Gegenofferte.“
Diese stammt von der Infracore des Wallisers Spital-„Zampanos“ Antoine Hubert. Der bietet 55 Millionen für 100 Prozent der GZO-Anteile.
„Dann würde alles Geld in der Tasche der Obligationäre landen, und das Spital könnte sofort dichtmachen“, ist GZO-Kapitän Mika überzeugt.
Was sagt Gesundheits-Direktorin Natalie Rickli? Non of my business, meint die Höchste im Kanton, wenn’s um Krankenhäuser geht. „Wir sind bereit, wenn es zum Konkurs kommt.“


Es scheint als ob da noch eine Rechnung auf den Steuerzahler zukommt.
Inkompetenz ist teuer. Nicht für die Verantwortlichen, aber für alle anderen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Starker Entscheid😃👍.
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Diesen Spital hat es nie gebraucht.
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Bei wem ist das Geld versickert?
Das interessiert den Rechts-Staat sicher nicht.
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Recht haben die! Man wirft nicht gutes Geld auf schlechtes Geld! Und Thurmed soll die Finger davon lassen!! Ich als Thurgauer Steuerzahler bin dagegen! Am Schluss darf der dumme Steuerzahler wie immer wieder blechen. Sind eigentlich alle Politiker verblödet???
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Die Führung des GZO ist entweder dumm oder dreist oder beides.
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Jetzt also doch Konkurs. Und der inkompetente VR (FDP Filz), der vor zwei Jahren gemeinsam zurückgetreten ist, um „frischen“ Kräften Platz zu machen, wird nicht belangt. Aber abkassiert haben sie…
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Das GZO könnte den Mietzins (ca. 4 Mio. CHF bzw. 7.3 %) an Infracore gar nicht bezahlen weil sie nicht so viel erwirtschaftet.
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Je weniger Konkurrenz es durch Öffentliches Eigentum wie Spitäler gibt desto länger die Wartelisten für Patienten und um so sicherer die Investitionen privater Geldgeber. Die aktuellen Unsicherheiten zwischen Staat, Gemeinschaft, Volk, Kapital, Öffentlichem Eigentum, Service Public kommen aus den Handelsverträgen der WTO die in den 90′ Jahren von der damaligen Regierung unterschrieben wurden. Diese verbieten Öffentliches Eigentum wie Spitäler und zwingen zu Privatisierungen mit fremdem Kapital. Richtig für eine freies Volk und Demokratie wären aber Steuergelder.
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wofür braucht man einen vr?
alles trotteln, die keine ahnung haben,
von dem sie vorstehen.
ungefähr so, wie unsere politiker.
hauptsache fett abkassieren.
und unsere justiz ist – wie immer – überfordert.
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Wir haben zuviele sich konkurrierende Spitäler.
Es braucht eine schweizweite Spitalplanung.
Den Spitälern sollte danach klar mitgeteilt werden müssen, was sie anbieten dürfen. Wir brauchen in der Schweiz nicht 20 Herzkliniken, 10 Spitäler mit Augenoperationen, etc.
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Haben die Scampi in der Kronenhalle wieder aufgeschlagen? Loomit legt sich mit seinen Teaser-Posts heute ja wieder ganz mächtig ins Zeug!
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Sachwalter ist einmal mehr Wenger Plattner. 20 Jahre benötigten dessen Juristen für die Swissair Liquidation und haben daran prächtig verdient. Ein schnelles Ende ist deshalb nicht in deren Sinne !
Und Natie ist immer noch mit dem Stud mech Maisano beschäftigt.
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Gregor Greber und Konsorten können Jahre lang auf ihr Geld warten 🤣
Was für gewiefte Investoren 🤭
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GZO muss man mögen oder nicht. Wenn GZO schliesst, stellt sich eine Frage: Bei Wiederbelebungsmassnahmen muss ich dann zum USZ oder Spital Uster? Uni-Spital geht nur mit Hubschrauber und Spital Uster via Aathal mit täglich 30’000 Autos. In beiden Fällen entscheidet die Politik anscheinend eher für Geld anstatt Leben…
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Um was für Geld von den 50Mio der Postfinance handelt es sich?
Kundengelder die nicht verzinst werden landen beim Spital Wetzikon wofür dann die Pöstler 2,5% bekommen? Nehme an so läuft das. Aber dann wären die angenommenen 2,5% lächerlich als Risikoprämie dafür, das Geld nicht mehr zurück zu bekommen.
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Speckt das Spital ab, als erweiterte Notfallaufnahme, aus dem Rest macht ihr Alterswohnungen, mit Pflege- und Demenzabteilungen. Dass Obligationäre eigentlich immer vor Aktionären kommen sollten, ist eigentlich logisch, bei einer Abwicklung. Nach der Einführung von Fallpauschalen, (2012) schätzen die Banken, allen voran, die UBS, den ganzen Markt falsch ein. Sie waren die Treiber der Finanzierung über den Kapitalmarkt. League-Table war wichtiger. Bänkler sind Finanztheoretiker, nicht Spitalbetreiber. Das Fehlwissen der Banker, haben die falschen Schlüsse gezogen. Ein Spital ist keine Immobilie
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Der inkompetente VR (FDP Filz) hatte vor Jahren die Gelegenheit, mit dem Spital Uster zu fusionieren – als Uster in „Schräglage“ im „Intensiv-Bett“ lag.
Aber der „hochnäsige“ VR lehnte ab!
Dafür ein Spital Wetzikon zu bauen, ohne „hinreichende Eigenmittel“, was für eine „Inkompetenz“?
Dazu eine kantonale Gesundheitsdirektorin Regierungsrätin Natalie Rickli, überfordert und beratungsresistent.