Heute Dienstag, 6. Oktober 2026
Spanien hebt den Haftbefehl gegen Carles Puigdemont auf, berichten Tages-Anzeiger und SRF. Seine Rückkehr wird damit möglich.
Spaniens Regierung beschliesst erneut zwei Dekrete gegen die Wohnungskrise, berichten Nau.ch, Der Standard und 20minutos.
In Sachsen-Anhalt (DE) wird mit Tobias Rausch erstmals ein AfD-Politiker zum Landtagspräsidenten gewählt, berichten SRF und 20 Minuten. Auch das BSW stimmt für ihn.
Der Physik-Nobelpreis geht an den Neutrinoforscher Francis Halzen, melden SRF, NZZ, Tages-Anzeiger, Nau.ch und RTS.
Nach einem Dachstockbrand in Oberwinterthur wird laut 20 Minuten in der Dachwohnung eine Leiche gefunden. Zuvor galt eine Person als vermisst.
Kenia meldet den ersten Ebola-Todesfall im Land, berichten Spiegel, Le Monde und franceinfo. Der Patient kam aus dem Kongo.
Der separatistische Parti québécois gewinnt die Provinzwahl in Québec (CA) ohne Mehrheit, berichten RTS und Le Temps. Die Partei verspricht ein Referendum. Laut Le Temps ist es unwahrscheinlich.
Der Schriftsteller und frühere Politiker Jeffrey Archer stirbt mit 86 Jahren, melden BBC, Guardian, Sky News, Le Temps und ORF.
Die Seuchenbehörde Rospotrebnadsor teilt laut Nau.ch mit, die Laborantin in Irkutsk (RU) sei nicht an Pest gestorben. Die Behörde nennt eine Lungenentzündung unbekannter Herkunft und schliesst einen Laborunfall aus.
Paramount schliesst die Übernahme von Warner Bros. ab, berichten Nau.ch, Spiegel und BBC. Der neue Konzern heisst Skydance.
Jessica Moretti fürchtet laut einem Polizeibericht Racheakte vor dem Jahrestag von Crans-Montana, berichtet 20 Minuten.
Beim Niedrigwasser im Zürichsee verschiebt Meilen eine Schwimmmole, die Rathausbrücken-Baustelle in Zürich verzögert sich, berichten Nau.ch und Tages-Anzeiger.
In der Schweiz werden wegen der Schweineseuche Enzootische Pneumonie rund 10'500 Schweine geschlachtet oder getötet, berichten SRF, Blick und Nau.ch.
Meldungen
Schweiz: Über 10'000 Schweine wegen Enzootischer Pneumonie geschlachtet oder getötet
Wegen der Lungenkrankheit Enzootische Pneumonie sind in der Schweiz rund 10'500 Schweine geschlachtet oder getötet worden. Das berichten SRF, Blick und Nau.ch. Der Ausbruch wurde laut dem Veterinärdienst des Kantons Luzern am 9. September in einem kantonsübergreifenden Schweinering festgestellt. Betroffen sind laut dem Bund 20 Zuchtbetriebe in sechs Kantonen und 40 Mastbetriebe in 14 Kantonen. Die Zuchtbetriebe wurden vollständig geräumt. Für die Mastbetriebe gelten Einschränkungen im Tierverkehr. Fast die Hälfte der Tiere lebte laut SRF im Kanton Luzern. Die Krankheit ist für Menschen ungefährlich. Laut SRF gibt es derzeit keine Hinweise auf eine weitere Ausbreitung. Betroffene Halter werden laut Nau.ch entschädigt. Die Seuche galt laut Blick seit rund 20 Jahren als ausgerottet.
Niedrigwasser im Zürichsee: Meilen verschiebt Schwimmmole, Rathausbrücken-Baustelle verzögert sich
Der Zürichsee liegt laut Nau.ch bei 405,25 Metern über Meer. Das sind rund 22 Zentimeter unter dem bisherigen Niedrigwasserrekord von 1952. Das hat Folgen für zwei Baustellen. In Meilen ZH verschiebt die Gemeinde am Dienstag eine Schwimmmole im Hafen. Sie lag laut Nau.ch auf einem alten Pfahl des früheren Dampfschiffstegs auf. Bei starkem Wellengang hätte sie beschädigt werden können. Die Gemeinde rechnet mit Kosten von 7000 Franken pro Arbeitstag. Auch die Rathausbrücken-Baustelle in Zürich ist laut Tages-Anzeiger betroffen. Die Pontons drohen auf Grund zu laufen. Der Bund erlaubte dem Kanton, den Abfluss in die Limmat von 30 auf 20 Kubikmeter pro Sekunde zu senken. Bisher entstanden laut dem Tiefbauamt Verzögerungen von etwa einer Woche und Mehrkosten von rund 50'000 Franken.
Crans-Montana: Jessica Moretti fürchtet laut Polizeibericht Racheakte vor dem Jahrestag
Jessica Moretti, frühere Betreiberin der Bar Constellation in Crans-Montana VS, hält sich laut der Kantonspolizei Wallis vorbildlich an ihre Auflagen. Das berichtet 20 Minuten unter Berufung auf den «Corriere della Sera». Die Polizei kontaktiert sie laut Bericht alle zwei Tage per Videoanruf. Reisen nach Genf meldet sie im Voraus. Vor dem Jahrestag der Brandkatastrophe äussert sie Befürchtungen. Sie lebe allein mit ihren Kindern und fühle sich nicht sicher. Sie sorge sich vor Racheakten, Hasskommentaren und Journalisten vor der Schule ihres Sohnes. Ihr Mann Jacques sitzt laut 20 Minuten in Untersuchungshaft. Moretti hat bei der Zurich Versicherung eine Entschädigung für Verdienstausfall beantragt. Die Staatsanwaltschaft Wallis hat eine allfällige Auszahlung laut 20 Minuten genehmigt.
Paramount schliesst die Übernahme von Warner Bros. ab, der neue Konzern heisst Skydance
Der Konzern Paramount schliesst die Übernahme von Warner Bros. Discovery ab. Das berichten Nau.ch, Spiegel und BBC. Der Kaufpreis liegt bei gut 110 Milliarden Dollar. Das neue Unternehmen heisst Skydance und wird von David Ellison geführt. Ynon Kreiz, bisher Chef des Spielzeugkonzerns Mattel, ist Co-Chef. Laut BBC trägt der Konzern rund 80 Milliarden Dollar Schulden. Anlegern wurden laut Nau.ch nach drei Jahren Einsparungen von sechs Milliarden Dollar versprochen. Paramount sagt zu, in den ersten zwei Jahren mindestens 30 Filme pro Jahr in die Kinos zu bringen. Danach sollen es 32 sein. Für den Sender CNN soll ein unabhängiges redaktionelles Aufsichtsgremium entstehen. Kritiker fürchten laut Spiegel politischen Einfluss der Familie Ellison auf CNN.
Ebola: Kenia meldet erstmals einen Todesfall, Patient kam aus dem Kongo
Kenia meldet den ersten Ebola-Todesfall im Land. Das melden Spiegel, Le Monde und franceinfo. Ein 40-jähriger kenianischer Geschäftsmann starb am Montag in einem Spital in Nairobi. Er lebte laut Le Monde sieben Jahre in der Demokratischen Republik Kongo. Gesundheitsminister Aden Duale (KE) sagt, er sei am 3. Oktober von Kampala nach Nairobi geflogen. Er war laut Duale etwa einen Monat zuvor erkrankt und in mehreren Spitälern im Kongo behandelt worden. Laut franceinfo suchen die Behörden 55 Kontaktpersonen, darunter 27 Passagiere und Besatzungsmitglieder des Fluges. Spiegel nennt 23 weitere Passagiere. Sie sollen 21 Tage in Isolation bleiben. Laut Spiegel ist Kenia das vierte Land mit einem Fall in diesem Ausbruch. Im Kongo gibt es laut Le Monde 8300 Fälle und über 4000 Tote.
Spaniens Regierung beschliesst erneut zwei Dekrete gegen die Wohnungskrise
Spaniens geschäftsführende Regierung (ES) beschliesst erneut zwei überarbeitete Dekrete gegen die Wohnungskrise. Das berichten Nau.ch, Der Standard und 20minutos. Das Parlament (ES) hatte die ursprünglichen Dekrete am Freitag abgelehnt. Das Paket umfasst laut 20minutos 21 Massnahmen. Dazu zählen Schutz vor Zwangsräumungen und Grenzen für Mietsteigerungen. Die Kreditlinie «Tu Casa» soll laut 20minutos mit 10 Milliarden Euro ausgestattet werden. Sie vergibt zinslose Darlehen von bis zu 50'000 Euro für den ersten Wohnungskauf. Die Dekrete müssen erneut bestätigt werden. Die Abstimmung findet laut Nau.ch im Ständigen Ausschuss statt, weil das Parlament aufgelöst ist. Ministerpräsident Sánchez sagt laut Der Standard, die Pläne beruhten auf gesundem Menschenverstand.
Spanien hebt den Haftbefehl gegen Puigdemont auf, seine Rückkehr wird möglich
Der Oberste Gerichtshof von Spanien (ES) hebt die nationalen Haftbefehle gegen den katalanischen Separatistenführer Carles Puigdemont auf. Das berichten Tages-Anzeiger, SRF und Le Figaro. Richter Pablo Llarena begründet das mit einem Urteil des Verfassungsgerichts vom selben Tag. Es gibt der Beschwerde einer früher verurteilten Politikerin statt. Ihr war die Amnestie verweigert worden. Die Aufhebung gilt auch für Antoni Comín und Lluís Puig. Sie gilt mit sofortiger Wirkung, bis ein Gericht anders entscheidet. Laut Llarena wendet sie die Amnestie nicht an. Er will nach Vorliegen des Urteilstexts entscheiden. Puigdemont lebt seit 2017 in Belgien.
Sachsen-Anhalt (DE): Erster AfD-Landtagspräsident Deutschlands gewählt
Der Landtag von Sachsen-Anhalt (DE) wählt Tobias Rausch von der AfD zum Landtagspräsidenten. Das berichten SRF und 20 Minuten. Es ist das erste Mal in Deutschland, dass ein AfD-Politiker dieses Amt erhält. Der 35-Jährige erhält 48 Stimmen. Neun Abgeordnete ausserhalb der AfD-Fraktion stimmen laut 20 Minuten für ihn, darunter das BSW geschlossen. Die AfD hat laut SRF keine absolute Mehrheit und war auf Stimmen aus dem BSW angewiesen. Der Verfassungsschutz stuft die AfD in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem ein. CDU, Linke, SPD und Grüne schliessen laut SRF eine Zusammenarbeit mit der AfD aus. Laut Bild lagen die Ja-Stimmen um vier über den angekündigten 44. Der CDU-Landesvorstand hatte seiner Fraktion Enthaltung empfohlen. Wer die zusätzlichen Stimmen abgab, lässt sich bei geheimer Wahl nicht belegen. Im Dezember will sich AfD-Fraktionschef Ulrich Siegmund zum Ministerpräsidenten wählen lassen. Laut Bild braucht er 42 Stimmen, die AfD hat 39 Abgeordnete.
Physik-Nobelpreis 2026 geht an Neutrinoforscher Francis Halzen
Der Physik-Nobelpreis 2026 geht an den belgisch-amerikanischen Neutrinoforscher Francis Halzen. Das teilt die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm mit. Er erhält ihn für entscheidende Beiträge zum Neutrino-Observatorium IceCube und die Entdeckung hochenergetischer Neutrinos astrophysikalischen Ursprungs. IceCube besteht laut SRF aus einem Kubikkilometer Eis am Südpol, der mit Sensoren bestückt ist. Halzen wurde 1944 in Belgien geboren, schreibt RTS. Er sagt RTS, der Preis sei eine grosse Überraschung gewesen. Der Preis ist laut SRF mit zwölf Millionen schwedischen Kronen dotiert. Am Montag ging der Medizin-Nobelpreis an drei Optogenetik-Forscher.
Germanwings: Gericht weist Schmerzensgeldklage von Hinterbliebenen gegen Deutschland ab
Das Landgericht Braunschweig (DE) weist die Schmerzensgeldklage von Hinterbliebenen des Germanwings-Absturzes ab. Das berichten Tages-Anzeiger, Nau.ch und Spiegel. 30 Angehörige hatten Ansprüche von jeweils bis zu 110'000 Euro gegen die Bundesrepublik Deutschland angemeldet. Sie sehen eine unzureichende Überwachung der Flugtauglichkeit des Co-Piloten. Laut Spiegel können die Hinterbliebenen gleichwertige Ansprüche gegen die Germanwings GmbH geltend machen. Deshalb stehe ihnen keine Amtshaftung gegen Deutschland zu. Die Richterin verweist auf das Montrealer Übereinkommen. Am 24. März 2015 starben beim Absturz 150 Menschen. Der Co-Pilot hatte die Maschine laut Ermittlern absichtlich gegen einen Berg gesteuert.
Dachstockbrand in Oberwinterthur: Laut 20 Minuten wird in der Dachwohnung eine Leiche gefunden
In Oberwinterthur ZH geht am Dienstagmorgen der Dachstock eines Mehrfamilienhauses in Flammen auf. Das bestätigt die Stadtpolizei Winterthur laut Nau.ch. Die Feuerwehr löscht, das Haus wird geräumt. Nach Angaben der Kantonspolizei ist die Evakuierung gegen 11.30 Uhr abgeschlossen. Laut Nau.ch gilt später eine Person als vermisst. Die Kantonspolizei ermittelt zu ihrem Verbleib. Die Löscharbeiten sind laut Kantonspolizei schwierig, weil die Autodrehleiter nicht richtig an den Brand herankommt. Der Kanton warnt via Alert Swiss vor starkem Rauch und unangenehmem Geruch im Gebiet Oberwinterthur/Wallrüti. Laut Tages-Anzeiger sollen Fenster und Türen geschlossen bleiben. Lüftungen und Klimaanlagen sollen ausgeschaltet werden. In der Nähe liegt das Technorama. Laut 20 Minuten wird in einer Dachwohnung später eine Leiche gefunden. Eine Bestätigung der Polizei liegt dem Ticker nicht vor.
Kaltfront bringt am Donnerstag Regen, Wind und Schnee bis auf 1500 Meter
Am Donnerstag zieht eine Kaltfront über die Schweiz. Das melden SRF Meteo, 20 Minuten und MeteoNews. Zuvor sind am Dienstag und Mittwoch laut MeteoSchweiz noch bis zu 24 Grad in den Föhntälern möglich. Hinter der Front sinkt die Schneefallgrenze laut SRF Meteo von 2800 auf rund 1500 Meter. Auf den Alpenpässen kann Schnee fallen. Laut dem Meteorologen Peter Wick sind in den Alpen bis zu 20 Zentimeter Neuschnee möglich. SRF Meteo nennt am Alpennordhang 20 bis 40 Millimeter Regen. Es gibt Böen um 50 Kilometer pro Stunde. Wegen der Trockenheit können Äste von geschwächten Bäumen abbrechen. Die Höchstwerte im Flachland sinken auf rund 16 Grad.
Gstaad: Streit unter Milliardären um zwei Luxuschalets für 25 Millionen Franken
In Gstaad streiten Superreiche um zwei geplante Luxuschalets. Das berichten 20 minutes, bluewin und 24 heures. Der spanische Stahlerbe José María Aristrain will im Quartier Oberbort das Chalet Bonheur ersetzen. Das Projekt kostet rund 25 Millionen Franken und sieht Pool, Kino und Oldtimer-Ausstellung vor. Mehrere reiche Nachbarn wehren sich, darunter Heini Wathén-Fayed, Witwe von Mohamed Al-Fayed. Sie werfen Aristrain vor, das Zweitwohnungsgesetz zu umgehen. Laut bluewin gibt das Berner Verwaltungsgericht der Familie und der Gemeinde Saanen recht. Laut 20 minutes steht das Projekt seit Mai 2025 still. Aristrain ist in Scheidung und steht im Visier der spanischen Steuerbehörde.
Martina Chyba und Jean-Philippe Ceppi verlassen die RTS, Ceppis Stelle wird gestrichen
Die RTS verabschiedet zwei bekannte Gesichter. Das berichten watson und Le Nouvelliste. Martina Chyba (61) nimmt laut watson eine angebotene Frühpensionierung an. Sie kam 1989 zur TSR. Die Stelle von Jean-Philippe Ceppi (63) wird laut watson im Rahmen der Sparmassnahmen gestrichen. Ceppi leitete fast 20 Jahre lang die Sendung Temps Présent. Die RTS hat die Abgänge laut Le Nouvelliste am Montag mitgeteilt. Der Sender setzt sein Sparprogramm und den Stellenabbau fort.
Epstein-Whistleblower Simon Andriesz gestorben, britische Finanzaufsicht FCA untersucht ihren Umgang mit ihm
Der britische Banker und Whistleblower Simon Andriesz ist im September mit 57 Jahren gestorben. Laut seiner Familie nahm er sich das Leben. Hinweise auf Fremdeinwirkung gibt es laut Blick und watson nicht. Andriesz war früher Managing Director bei BGC, dem Finanzdienstleister von Howard Lutnick. Lutnick ist heute US-Handelsminister. Andriesz informierte die Finanzaufsicht FCA (GB) und das FBI über mutmassliche Verbindungen zwischen Lutnick und Jeffrey Epstein. Das berichtet die BBC laut watson. Die FCA untersucht laut Guardian nun, wie sie mit ihm umging. Britische Abgeordnete fordern laut watson eine unabhängige Untersuchung. Das sind Angaben von Medien.
Zwei Barbershops in Genf und Lausanne sollen Drogengeld gewaschen haben
Zwei Barbershops in Genf und Lausanne sollen laut Akten der Genfer Staatsanwaltschaft Drogengeld gewaschen haben. Das berichtet RSI unter Berufung auf eine Recherche von RTS. Die zwei früheren Besitzer und zwei Mitangeklagte standen im Juni vor dem Genfer Gericht. Das Gericht lehnte die vereinbarte Einigung mit der Staatsanwaltschaft ab. Der Fall geht ins ordentliche Verfahren. Die Angeklagten bestreiten die Vorwürfe, es gilt die Unschuldsvermutung. Auslöser war laut RSI eine Zollkontrolle im Februar 2021 in Genf. Ein Angeklagter hatte 156'680 Euro und 250'260 Franken im Auto. Laut RSI geht es um über 30 Kilo Kokain und rund 1000 Kilo Cannabis. Die Bundespolizei warnt laut SRF seit Jahren vor der Unterwanderung von Barbershops durch kriminelle Organisationen.
Trump unterzeichnet Dekret zu steuerfreiem Rot-Diesel, die Massnahme fällt kleiner aus als angekündigt
Präsident Trump unterzeichnet am Montag ein Dekret zu steuerbefreitem Rot-Diesel. Das berichten 20 minutes, Le Temps, Le Figaro und Daily Mail. Auf einer Kundgebung in Nebraska (US) sagt er, jeder könne nun steuerfreien Diesel kaufen. Bisher ist dieser Treibstoff für Landmaschinen und andere Fahrzeuge abseits der Strasse bestimmt. Laut der Notiz des Weissen Hauses ist die Massnahme begrenzter. Finanzminister Bessent und Verteidigungsminister Hegseth sollen die Zahlung der Steuer bis Jahresende aufschieben, ohne Zinsen und Strafen. Sie sollen zudem versuchen, die Steuer aufzuheben. Die Spritpreise sind laut 20 minutes wegen des Iran-Kriegs auf Rekordniveau.
Québec (CA): Parti québécois gewinnt die Provinzwahl ohne Mehrheit und verspricht ein Referendum
Der separatistische Parti québécois gewinnt die Provinzwahl in Québec (CA). Das berichten RTS, Le Temps, 20 minutes, Le Monde, Le Figaro und Aftonbladet. Erste Berichte stützten sich auf Schätzungen von Radio-Canada und CTV. Parteichef Paul St-Pierre Plamondon, 49, wird demnach neuer Premierminister der Provinz. Die Partei verspricht ein Referendum über die Unabhängigkeit. Warten will der Chef laut RTS bis zum Ende von Trumps Amtszeit im Januar 2029. Laut Le Temps erreicht die Partei mit nur 28 Prozent der Stimmen keine Mehrheit. Sie bildet eine Minderheitsregierung. Analysten halten ein Referendum laut Le Temps deshalb für unwahrscheinlich. Sie erwarten, dass die Regierung keine zwei Jahre hält. Laut RTS befürworten nur 31 Prozent der Québécois die Unabhängigkeit. Das Ergebnis ist laut Le Figaro eine Herausforderung für Premier Mark Carney.
Trump genehmigt Hinrichtung des Fort-Hood-Attentäters durch ein Erschiessungskommando
Präsident Trump genehmigt laut Pentagon-Sprecher Sean Parnell die Hinrichtung von Nidal Hasan durch ein Erschiessungskommando der Armee. Verteidigungsminister Hegseth hatte das empfohlen. Das berichten 20 minutes, Le Temps, Spiegel, Le Monde, Daily Mail, VG und Aftonbladet. Hasan erschoss 2009 auf der Militärbasis Fort Hood in Texas (US) 13 Menschen und verletzte über 30. Ein Militärgericht verurteilte ihn 2013 zum Tod. Laut Aftonbladet war zunächst die Giftspritze vorgesehen. Ort und Zeitpunkt legt die Armee später fest. Laut 20 minutes und VG wäre es die erste Hinrichtung durch die US-Armee seit 1961.
Dieser Ticker wird mit Unterstützung von KI aus öffentlich zugänglichen Quellen zusammengestellt. Zitate und Links führen zu den Originalen.
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