Heute Freitag, 23. Oktober 2026
Der Pazifik am Äquator wird laut NASA-Satellit PACE blauer, ein starker El Niño wird erwartet, berichtet 20 minutes.
Electronic Arts (US) schliesst das Spielestudio Bioware, berichtet Nau.ch.
In Einigen BE stirbt ein Fussgänger (66) nach einer Kollision mit einem Auto, teilt die Kantonspolizei Bern mit.
Die Kantonspolizei Aargau sucht eine Frau aus Obermumpf AG, die seit Mittwochabend vermisst wird.
Österreich weist vier russische Diplomaten aus, teilt das Aussenministerium (AT) mit.
Der frühere Präsident der Region Île-de-France, Jean-Paul Huchon, ist mit 80 Jahren gestorben, melden Le Monde und franceinfo.
Volvo Cars rutscht im dritten Quartal ins Minus und streicht weitere rund 2500 Stellen, davon 2000 in Schweden.
Taifun «Champi» fordert in Taiwan einen Toten und mindestens 94 Verletzte.
Sturmtief Austen bringt der Schweiz im Flachland Böen von 60 bis 80 km/h, an exponierten Lagen bis 90 km/h. Am Sonntag weht es in den Bergen wieder stark, schreibt SRF Meteo. In Frankreich sind laut Le Monde rund 161 000 Haushalte wegen Austen ohne Strom.
Laut Militär löste ein Training mit scharfen Granaten das Feuer auf der kanadischen Militärbasis Wainwright aus.
Der Sommer 2026 war laut El País der tödlichste Hitzesommer Europas seit mindestens 26 Jahren. Forschende schätzen über 50 000 Hitzetote in 854 europäischen Städten.
Der US-Schauspieler Tom Skerritt, bekannt aus «Top Gun» und «Alien», ist mit 93 Jahren gestorben. Die Kunstmesse Art Basel Paris schliesst früher als geplant.
Ein Erdbeben der Stärke 7,0 in Tibet (CN) fordert laut Xinhua mindestens 16 Tote.
Ausserdem: Am Weisshorn über Randa VS hängen 250 000 Tonnen Eis, Luzerner Ex-Ehepaar wegen IV-Betrugs verurteilt. Kurz gemeldet: Aus für Pferdekutschen im Central Park, Mark Dittli wird NZZ-Chefredaktor, Erbprinz Alois legt Veto gegen die Fristenlösung ein.
Meldungen
NASA-Satellit PACE: Der Pazifik am Äquator wird blauer, starker El Niño erwartet
Der Pazifik am Äquator hat seit 2025 die Farbe gewechselt, berichtet 20 minutes. Messungen des NASA-Satelliten PACE zeigen weniger grünliches Wasser und mehr tiefes Blau. Der Grund ist laut dem Bericht ein Rückgang des Phytoplanktons, von dem viele Meeresarten leben. Experten erwarten einen besonders starken El Niño. Er könnte laut 20 minutes Natur und Tierwelt belasten.
Electronic Arts schliesst das Spielestudio Bioware und stoppt ein neues Mass-Effect-Projekt
Der US-Spielehersteller Electronic Arts (US) schliesst das Studio Bioware im kanadischen Edmonton (CA). Das berichtet Nau.ch. Bioware wurde 1995 gegründet und ist für «Dragon Age», «Mass Effect» und «Baldur's Gate» bekannt. Auch die Entwicklung eines neuen «Mass Effect»-Projekts wird aufgegeben. EA will sich auf weniger, aber umfangreichere Vorhaben konzentrieren. Investoren, darunter der saudische Staatsfonds, hatten EA im Sommer für rund 55 Milliarden Dollar übernommen.
Einigen BE: Auto erfasst Fussgänger (66) auf dem Fussgängerstreifen, er stirbt noch vor Ort
In Einigen in der Gemeinde Spiez BE erfasst am Donnerstagabend gegen 19:55 Uhr ein Auto einen Fussgänger auf dem Fussgängerstreifen. Das teilt die Kantonspolizei Bern mit, berichtet Blick. Der 66-jährige Schweizer stirbt trotz Reanimation noch auf der Unfallstelle. Der Autofahrer wird leicht verletzt ins Spital gebracht. Die Hauptstrasse ist rund drei Stunden gesperrt. Die Staatsanwaltschaft Oberland ermittelt zum Unfallhergang.
Spotify verschärft Kontrolle bei Familienabos, wer den QR-Code verpasst, wird zwölf Monate gesperrt
Spotify kann Mitglieder eines Familienabos per QR-Code auffordern, ihre gemeinsame Adresse zu bestätigen. Das berichtet der Tages-Anzeiger. Wer den Scan nicht innerhalb von sieben Tagen erledigt, kann zwölf Monate keinem Family- oder Duo-Abo beitreten. Co-Chef Alex Norström bestätigt bei der Präsentation der Quartalszahlen, dass Spotify die Prüfverfahren laufend verschärft. Er spricht von einer routinemässigen Verbesserung, nicht von hartem Durchgreifen.
Obermumpf AG: Frau (37) seit Mittwochabend vermisst, Kantonspolizei sucht Zeugen
Die Kantonspolizei Aargau sucht eine 37-jährige Frau aus Obermumpf AG. Sie verliess ihre Wohnung am frühen Mittwochabend mit unbekanntem Ziel. Ihr Partner meldete sie am Donnerstagmorgen als vermisst. Trotz Abklärungen und einer intensiven Suche im Gelände fehlt von ihr jede Spur. Sie trug zuletzt einen grauen, knielangen Mantel und einen Schal. Hinweise nimmt der Polizeinotruf 117 entgegen.
Zoll stoppt zwei Fahrzeuge mit ungekühlt transportierten Lebensmitteln in Ederswiler JU und Pratteln BL
Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) stoppt am 17. Oktober zwei Fahrzeuge mit ungekühlten Lebensmitteln. Das berichtet Blick. In Ederswiler JU findet es 162 Kilogramm Pouletfleisch, 258 Kilogramm Pommes frites und weitere Waren. In Pratteln BL sind es 1,5 Tonnen Pommes frites und 632 Kilogramm Fladenbrot. Die Zollabgaben waren nicht bezahlt. Das BAZG beschlagnahmt in Pratteln den Lieferwagen, weil die Fahrer Abgaben und Busse nicht zahlen können.
Österreich weist vier russische Diplomaten aus
Österreich weist vier russische Diplomaten aus, teilt das Aussenministerium (AT) mit. Drei gehören zur russischen Botschaft in Wien, einer zur russischen OSZE-Delegation. Sie hätten Tätigkeiten ausgeübt, die mit ihrem diplomatischen Status unvereinbar seien. Das Ministerium erklärt sie zu unerwünschten Personen. Es stützt sich auf Erkenntnisse der Sicherheitsbehörden. Weitere Gründe nennt es nicht. Zuerst hatte das Magazin «Profil» laut Presse über die Entscheidung berichtet.
Ecuador: Acht Häftlinge sterben bei Revolten in zwei Gefängnissen
In Ecuador (EC) sterben bei zwei Gefängnisrevolten acht Häftlinge. Zehn weitere werden verletzt, teilt die Gefängnisaufsicht Snai (EC) auf X mit. Je vier Menschen starben in den Haftanstalten Cotopaxi Nr. 1 und Pichincha Nr. 1. Zu den Ursachen macht die Behörde keine Angaben. Die mutmasslichen Beteiligten sollen ins Hochsicherheitsgefängnis «El Encuentro» verlegt werden. Innenminister John Reimberg deutet einen Zusammenhang mit der Festnahme der früheren Präsidentschaftskandidatin Luisa González an, belegt ihn aber nicht.
Frankreich: Jean-Paul Huchon, früherer Präsident der Region Île-de-France, ist tot
Der frühere Sozialist Jean-Paul Huchon ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Das melden Le Monde und franceinfo. Laut Le Monde starb er in der Nacht auf Freitag nach einer Krebserkrankung. Einer seiner Söhne gab es der Agentur AFP bekannt. Huchon führte die Region Île-de-France von 1998 bis 2015. Er wurde zuletzt zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt, wegen illegaler Interessenwahrnehmung.
IUCN: 96 Prozent der Korallenriffe sind bis 2075 vom Absterben bedroht
Fast alle Korallenriffe der Welt sind laut einer Analyse der Weltnaturschutzunion IUCN in den nächsten 50 Jahren vom Absterben bedroht. Für 96 Prozent bestehe ein «extrem erhöhtes Risiko», dass sie bis 2075 absterben. Es ist laut Presse die erste solche Untersuchung weltweit. Die IUCN bewertete Riffe vor mehr als 80 Ländern und Gebieten. Sie stuft die 96 Prozent in die höchste Gefährdungsstufe «vom Aussterben bedroht» ein.
Japanischer Schriftsteller Ryu Murakami ist mit 74 Jahren gestorben
Der japanische Schriftsteller Ryu Murakami ist im Alter von 74 Jahren gestorben. Das gibt sein Verlag Gentosha am Freitag bekannt, berichtet Le Monde. Sein Debütroman brachte ihm 1976 den Akutagawa-Preis ein. In seinen Romanen geht es um Sex, Drogen, Entfremdung und Gewalt. Zu seinen Werken zählt «Miso Soup». Seine Bücher wurden weltweit übersetzt.
Taifun «Champi» in Taiwan: ein Toter, mindestens 94 Verletzte
Taifun «Champi» hat in Taiwan mindestens 94 Verletzte und ein Todesopfer gefordert, melden die Behörden. Im Kreis Pingtung riss eine Welle einen Mann mit, berichtet die Nachrichtenagentur CNA (TW). Mehr als 1200 Menschen wurden evakuiert. Schulen und Büros blieben fast im ganzen Land geschlossen. Laut dem Verkehrsministerium (TW) fielen 262 nationale und 669 internationale Flüge aus. Der Sturm schwächt sich ab und soll am Sonntag Richtung Japan abdrehen.
Volvo Cars rutscht ins Minus und streicht weitere rund 2500 Stellen
Der schwedische Autohersteller Volvo Cars verbucht im dritten Quartal einen bereinigten operativen Verlust von 3,7 Milliarden schwedischen Kronen. Im Vorjahreszeitraum war es ein Gewinn von 5,8 Milliarden Kronen. Das Unternehmen nennt den schleppenden Anlauf des Elektro-SUV EX60 und schwache Nachfrage in China und den USA als Gründe. Weltweit sollen rund 2500 Stellen wegfallen, davon 2000 in Schweden. Hinzu kommen die 3000 Stellen, die Konzernchef Hakan Samuelsson 2025 angekündigt hatte.
Pike-Anwälte: Personal warnte bei gescheiterter Hinrichtung vor beschädigten Venen
Die Anwälte von Christa Pike schildern in Gerichtsunterlagen Probleme bei der gescheiterten Hinrichtung in Tennessee (US). Das Personal habe mit etwa zehn Nadeln an beiden Armen versucht, Zugänge zu legen. Die Suche nach einer Vene habe fast eine Stunde gedauert. Mitarbeiter hätten mehrfach vor beschädigten Venen gewarnt. Trotzdem seien beide Dosen Pentobarbital verabreicht worden. Laut den Anwälten sagte Pike: «Ich habe das Gefühl, mein Arm wird gleich platzen.»
Südkorea schlägt Nordkorea Militärgespräche über die Grenzlinie in der DMZ vor
Südkorea schlägt Nordkorea offiziell Militärgespräche vor. Es soll um den genauen Verlauf der Demarkationslinie in der entmilitarisierten Zone gehen. Vizeverteidigungsminister Kim Hong-cheol will so die militärischen Kommunikationslinien wiederherstellen und Zusammenstösse verhindern. Laut Yonhap (KR) und dem Spiegel hat Nordkorea seit 2024 rund 960 000 Landminen an der Grenze verlegt. Das schätzt das südkoreanische Militär.
Luzerner Ex-Ehepaar wegen IV-Betrugs über rund 571 000 Franken verurteilt
Ein ehemaliges Ehepaar aus dem Kanton Luzern wird wegen gewerbsmässigen Betrugs verurteilt. Das berichtet 20 minutes unter Berufung auf die Linth-Zeitung. Der Mann bezog zwischen 2005 und 2014 eine volle IV- und BVG-Rente. Er gab schwere gesundheitliche Probleme an, darunter Sehstörungen. Bei Terminen bei der SVA St. Gallen erschien er mit weissem Stock. Eine Überwachung zeigte laut dem Bericht, dass er Auto fuhr, ein Boot steuerte und im Garten arbeitete. Die Anklage warf dem Paar den unrechtmässigen Bezug von rund 571 000 Franken vor. Das Bezirksgericht Uznach verhandelte am 6. Oktober.
Sturm Austen: 161 000 Haushalte in Frankreich ohne Strom, 23 Départements in Orange
Rund 161 000 Haushalte sind in Frankreich am Freitag um 7 Uhr wegen Sturm Austen ohne Strom. Das berichtet Le Monde unter Berufung auf den Netzbetreiber Enedis. In der Bretagne sind es 128 000 Haushalte. In den Pays de la Loire sind es 19 000, in der Normandie 14 000. In der Nacht gab es in der Bretagne Böen von 120 bis 140 km/h. Météo-France stellt 23 Départements im Norden und Westen auf Warnstufe Orange. Der Zugverkehr ruht auf allen normannischen Linien und auf Teilen der bretonischen Linien.
SAC: 65 von 152 Hütten liegen laut RTS in potenziell bedrohten Permafrostzonen
Von den 152 Hütten des Schweizerischen Alpen-Clubs (SAC) liegen 65 in potenziell bedrohten Permafrostzonen. Das berichtet RTS in einem Beitrag der Sendung Temps Présent. Die Mutthornhütte im Berner Oberland ist seit 2021 geschlossen und droht einzustürzen. Eine Spalte über der Hütte misst heute fast anderthalb Meter, 2007 waren es 70 Zentimeter. Der Neubau weniger als einen Kilometer entfernt kostete vier Millionen Franken. Er brauchte fast 700 Helikopterflüge. Der Rückbau der alten Hütte kostet 400 000 Franken.
Lauterbrunnen BE: Wiederholt Nylonfäden bei Absprungplätzen gespannt, Gefahr für Basejumper
Im Lauterbrunnental sind seit September fünfmal straff gespannte Nylonfäden bei Start- und Landeplätzen gefunden worden. Das sagt Gemeindepräsident Karl Näpflin im Gespräch mit SRF. Der letzte Fund wurde am Samstag auf einer Absprungplattform für Basejumper gemeldet. Die Fäden hingen etwa 1,5 Meter über dem Boden. Bei einer Landung drohen laut Näpflin schwere Schnittwunden an Gesicht, Hals oder Händen. Er bittet die Bevölkerung um Aufmerksamkeit, auch in der Nacht.
Sturmtief Austen bringt der Schweiz Böen bis 90 km/h, am Sonntag erneut starker Wind
Sturmtief Austen zieht am Freitag nördlich der Schweiz vorbei. Laut SRF Meteo sind im Flachland Böen von 60 bis 80 km/h möglich, an exponierten Lagen bis 90 km/h. Auf den Gipfeln von Jura und Voralpen sind Böen von 100 bis 120 km/h möglich. Laut MeteoNews sind mit der Kaltfront am späten Freitagabend vereinzelt Orkanböen möglich. Am Samstag bleibt es windig. Am Sonntag nimmt der Wind laut SRF Meteo in den Bergen wieder zu, mit Sturmböen. Der Tages-Anzeiger beschreibt das Tief vom Sonntag als grossräumiger und stärker. 20 Minuten nennt die Tiefs Austen und Boelo.
Uri: Britischer Youtuber nach Raserfahrt über Schweizer Pässe laut Instagram festgehalten
Ein britischer Youtuber ist laut seinem Instagram-Konto an einer Grenze gestoppt worden. Das berichtet Blick. Er sitze in Behördengewahrsam, schreibt das Management. Welche Grenze und welche Behörde gemeint sind, bleibt offen. Offiziell bestätigt ist nichts. Er hatte ein halbstündiges Video einer Raserfahrt mit rund 20 Supercars über Schweizer Alpenpässe veröffentlicht. Die Kantonspolizei Uri sieht laut Tages-Anzeiger klare Verstösse gegen das Strassenverkehrsgesetz und hat laut Blick ein Verfahren eröffnet.
Sturm Austen: Amberwarnung in Südwestengland, Nordwestfrankreich laut BBC in der Schusslinie
Sturm Austen trifft am Freitag Teile Grossbritanniens (GB). Das berichtet die BBC. Für Cornwall (GB) und Teile von Devon (GB) gilt laut dem Wetterdienst Met Office (GB) bis 10 Uhr eine Amberwarnung. Dort sind Böen von 60 bis 70 Meilen pro Stunde möglich, an exponierten Stellen 80. In weiten Teilen von England und Wales gelten gelbe Warnungen. Laut Met Office drohen Verkehrsbehinderungen und Stromausfälle. Mehrere Schulen bleiben geschlossen, einige Fähren fallen aus. Nordwestfrankreich liegt laut BBC im Zentrum der stärksten Winde.
Studie: Über 50 000 Hitzetote in 854 europäischen Städten im Sommer 2026
Forschende des Imperial College London und der London School of Hygiene & Tropical Medicine schätzen 50 391 hitzebedingte Todesfälle. Sie untersuchten 854 Städte in 30 europäischen Ländern von Juni bis August. Das berichten RTÉ und El País. Laut El País ist es der Sommer mit den meisten Hitzetoten seit mindestens 26 Jahren. Rund zwei Drittel der Todesfälle gehen laut der Studie auf den Klimawandel zurück. Für 2022 nennt die Studie in denselben Städten 29 480 Todesfälle, für 2003 sind es 28 462. Die Ergebnisse erscheinen in der Fachzeitschrift Nature Health.
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