Dienstag, 3. November 2026
Die Sicherheitskommission des Nationalrats will den Armeefonds von 24 Milliarden Franken ohne höhere Mehrwertsteuer finanzieren. Sie tritt mit 17 zu 8 Stimmen auf den Fonds ein. Das Geld soll aus Kreditresten, Einsparungen bei der Internationalen Zusammenarbeit, Mehrwertsteuer-Einnahmen und dem Kantonsanteil an der Bundessteuer kommen. Die SP droht laut CH Media mit dem Referendum.
Die Umweltkommission des Nationalrats lehnt laut Parlament die Gemeindeschutz- und die Waldschutz-Initiative gegen Windkraft ab.
Die Wirtschaftskommission des Ständerats will Erwerbstätige im Rentenalter steuerlich entlasten, mit 7 zu 4 Stimmen bei 1 Enthaltung. Die Mehrheit erwartet mehr Erwerbstätigkeit und weniger Fachkräftemangel, Kritiker sehen eine Ungleichbehandlung der Altersgruppen.
FDP-Nationalrat Cyril Aellen GE verlangt bei RTS eine Strukturreform statt der höheren Mehrwertsteuer für die 13. AHV-Rente. Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider verteidigt bei RTS die höhere Mehrwertsteuer. Abgestimmt wird am 29. November.
In der Schweiz wurden 2024 laut SRF 455 Tonnen Snus und ähnliche Produkte verkauft, 2016 waren es 80 Tonnen. Laut schwedischer Gesundheitsbehörde lässt sich nicht sagen, ob Raucher wegen Snus seltener zur Zigarette greifen, schreibt der Tages-Anzeiger.
Bundesrat Ignazio Cassis reist vom 4. bis 6. November nach Serbien, Kosovo und Nordmazedonien. Für den OSZE-Ministerrat in Lugano unterstützt die Armee etwa beim Objektschutz, laut NZZ mit bis zu 2000 Angehörigen.
Die einheitliche Finanzierung der Leistungen kostet die Kantone laut Le Temps 2028 fast 1,6 Milliarden Franken. Das ist demnach fast doppelt so viel, wie der Bund berechnet hatte.
Der Bundesrat soll laut NZZ Gruppen wie Hamas und Hisbollah schneller verbieten können.
Das Waadtländer Kantonsgericht spricht Ukrainern, denen der Status S verweigert wurde, laut 20 minutes Nothilfe zu.
Kurz gemeldet: Parlamentskommission will laut Keystone-SDA Split-Klimaanlagen ohne Bewilligung erlauben.
Meldungen
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