Heute Dienstag, 6. Oktober 2026
Jannik Sinner beendet wegen einer Entzündung im Knie die Saison 2026, berichten SRF, blue News und RSI. Laut SRF löst Alexander Zverev ihn frühestens nach dem Turnier in Wien als Weltranglistenersten ab.
Novak Djokovic gewinnt in Peking seinen 102. Titel, melden RTS, tennisnet und RSI. Carlos Alcaraz gewinnt in Tokio den ersten Titel seit knapp acht Monaten. Coco Gauff wehrt sich nach der Videobeweis-Szene in Peking gegen rassistische Kommentare, berichten SRF und Spiegel.
Mikaela Shiffrin und Marco Schwarz reduzieren ihr Slalom-Pensum. Michelle Gisin lässt laut NZZ ein Comeback offen.
LIV Golf sichert laut BBC bis zu 300 Millionen Dollar, vorbehaltlich der Zustimmung des Insolvenzgerichts.
Lionel Messi bestreitet in der Nacht auf Mittwoch sein letztes Länderspiel gegen Benin. Anpfiff in Buenos Aires (AR) ist laut Sportschau um 1 Uhr MESZ.
Der Nationalrat des Coni (IT) bestätigt Malagò als Kommissar der Figc (IT). Die Neuwahl soll laut Malagò am 14. Dezember stattfinden.
DFB-Präsident Neuendorf (DE) fordert die Rote Karte für Fifa-Präsident Infantino, berichten kicker und watson. Laut Neuendorf will das DFB-Präsidium Infantino im März nicht wiederwählen. Laut NYT und Le Monde duldete die Fifa Kongos Torhüter trotz Zweifeln.
Die Uefa eröffnet ein Disziplinarverfahren zum Tunnel-Vorfall bei Irland gegen Israel, meldet ANSA.
Die Schweizer Frauen-Nati trifft in den WM-Playoffs auf Israel. Das Team plant laut watson und SRF keine Protestaktion auf dem Platz. Das Hinspiel wird laut SRF vorverlegt.
Die Schweizer Nati hat am Dienstag gegen Nordmazedonien den ersten Matchball zum Aufstieg, schreibt Nau.ch.
Kurz gemeldet: Lausanne-Sport verpflichtet Alexis Blin. Noemi Rüegg wird Dritte bei den Tre Valli Varesine, meldet RSI. David Alaba wird in Udine offiziell vorgestellt, berichtet kicker.
Meldungen
Noemi Rüegg wird Dritte bei den Tre Valli Varesine, Widar gewinnt bei den Männern
Die Schweizerin Noemi Rüegg wird bei den Tre Valli Varesine in Italien (IT) Dritte. Das berichtet RSI. Im Sprint muss sie sich nur der Italienerin Eleonora Gasparrini und der Kanadierin Sarah Van Dam geschlagen geben. Linda Zanetti beendet das Rennen als 40., 5'36'' hinter der Siegerin. Bei den Männern gewinnt der Belgier Jarno Widar im Sprint zu dritt vor Tom Pidcock und Matteo Jorgenson. Das Rennen beschliesst das Trittico Lombardo.
Carvajal vor Wechsel zu Getafe: Einigung steht, Freigabe der Liga fehlt noch
Der FC Getafe und Dani Carvajal einigen sich auf einen Wechsel. Das berichtet kicker. Getafes Präsident Ángel Torres bestätigt die Einigung laut kicker am Montagabend. Der Rechtsverteidiger hat den Medizincheck schon bestanden. Es fehlt noch die Zustimmung der Finanzkontrolle der spanischen Liga. Es geht um das Gehaltsgefüge, denn Getafes Gehaltsobergrenze ist niedrig. Der 34-Jährige war bei Real Madrid nach Ablauf seines Vertrags verabschiedet worden. Laut kicker fand er zur neuen Saison keinen Klub. Die Marca hatte zuerst über Getafes Interesse berichtet.
David Alaba wird in Udine offiziell vorgestellt und will sofort loslegen
David Alaba wird bei einer Pressekonferenz des Serie-A-Klubs in Udine (IT) offiziell vorgestellt. Das berichtet kicker. Seine Verpflichtung war am 24. September offiziell geworden. Der 34-jährige Österreicher sagt, er habe vergangene Woche mit dem Training begonnen und könne sofort loslegen. Seit Ende Mai hat er kein Klubspiel mehr bestritten. Alaba soll helfen, die Abwehr zu stabilisieren.
Uefa beobachtet den Fall Manchester City und wartet das Verfahren der Premier League ab
Die Uefa beobachtet die Entwicklung im Fall Manchester City. Das berichtet Sky Sports. Sie will laut dem Bericht das Ende des Disziplinarverfahrens der Premier League abwarten. Danach entscheidet sie, ob sie gegen den Klub vorgeht. Eine unabhängige Kommission hat City laut Sky Sports wegen Verstössen gegen Finanzregeln zwischen 2009 und 2018 schuldig gesprochen. Fünf der Vorwürfe betreffen die Finanzregeln der Uefa. City legt Berufung ein und bestreitet jedes Fehlverhalten. Der Klub spricht von unwiderlegbaren Beweisen. Die Kommission stellte laut Sky Sports fest, dass die Eigentümer 830 Millionen Pfund als Sponsoring tarnten.
Uefa eröffnet Disziplinarverfahren zum Tunnel-Vorfall bei Irland gegen Israel
Die Uefa eröffnet ein Disziplinarverfahren zum Vorfall im Spielertunnel beim Nations-League-Spiel zwischen Irland und Israel. Das berichtet ANSA. Das Spiel vom Sonntag in Bačka Topola (RS) endete 1:1. Die Uefa ernennt laut ihrer Mitteilung einen Ethik- und Disziplinarinspektor. Er soll mögliches Fehlverhalten eines oder mehrerer Spieler prüfen. Laut Medienberichten sagt ein Mitarbeiter des irischen Trainerstabs, ein israelischer Spieler habe ihn angespuckt. Irlands Trainer Heimir Hallgrímsson bestätigt laut ANSA ein Gerangel, will sich aber nicht äussern. Israels Trainer Ran Ben-Shimon sagt, er habe nichts gesehen.
Ronaldo-Vertrauter wirft Portugal-Trainer Jesus Wortbruch vor, Jesus bestreitet alles
Der englische Journalist Piers Morgan, ein Freund von Cristiano Ronaldo, wirft Portugals Trainer Jorge Jesus Wortbruch vor. Das berichtet Blick. Laut Morgan war abgesprochen, dass Ronaldo gegen Wales und Norwegen spielt. Danach hätte er gegen Dänemark und im Rückspiel gegen Norwegen geschont werden sollen. Nach der Auswechslung gegen Wales habe sich Jesus laut Morgan entschuldigt. Gegen Norwegen wärmte sich Ronaldo laut Blick 25 Minuten auf und wurde nicht eingewechselt. Jesus bestreitet laut Blick alles. Ronaldo schweigt bisher. Er kündigte nach seiner Abreise an, zu gegebener Zeit die wahren Gründe zu nennen. Das sind Angaben von Morgan und Jesus.
Frauen-Nati plant im Hinspiel gegen Israel keine Protestaktion auf dem Platz
Die Schweizer Frauen-Nati plant für das Hinspiel gegen Israel am Freitag keine Protestaktion auf dem Platz. Das berichten watson und SRF. Das Captain-Team besprach sich laut watson mit Johan Djourou, Rafel Navarro und Marion Daube. Der Verband wünschte laut Kommunikationschef Sven Micossé keine Aktion am Spieltag. Das sähen auch die Spielerinnen so. In welcher Form man sonst ein Zeichen setzt, wird mit dem Team besprochen. Einzelne Spielerinnen dürften die Partie boykottieren. Bisher kam laut Micossé niemand auf den Staff zu. Einen Boykott der ganzen Partie gab es laut Micossé nie. Das Hinspiel findet laut SRF im ungarischen Exil und ohne Fans statt.
Lausanne-Sport verpflichtet Mittelfeldspieler Alexis Blin bis Juni 2027
Der FC Lausanne-Sport gibt die Verpflichtung des defensiven Mittelfeldspielers Alexis Blin bekannt. Das teilt der Klub auf seiner Website mit. Der 30-jährige Franzose unterschreibt bis zum 30. Juni 2027, mit Option auf zwei weitere Saisons. Zuletzt spielte er zwei Jahre für Palermo (IT). Davor war er bei Lecce (IT), Amiens und Toulouse. Mit Lecce wurde er in der Serie B Meister. Bei Lausanne trifft er auf Trainer Luka Elsner, den er aus Amiens kennt. Das sind Angaben des Klubs. Laut Blick, 24 heures und RSI ersetzt er den langzeitverletzten Koba Koindredi. Koindredi riss sich in der Länderspielpause das Kreuzband. Laut Blick fällt er rund neun Monate aus. Blin war seit Anfang September ohne Klub.
Spanien nominiert den 16-jährigen FCZ-Spieler Lionel Ikezu für die U17
Der spanische Fussballverband nominiert den 16-jährigen Lionel Ikezu vom FC Zürich für seine U17-Auswahl. Das berichtet Blick. Ikezu ist laut Blick der einzige der 20 Nominierten, der nicht in Spanien unter Vertrag steht. Er ist der Sohn eines Nigerianers und einer Schweizerin mit spanischen Wurzeln. Dank seiner Mutter besitzt er den spanischen Pass. Laut Blick fiel er spanischen Scouts bei Spielen mit der Schweizer U15 und U16 auf. Der FCZ plant laut Blick Gespräche über einen neuen Profivertrag.
Rom: Olimpico-Umbau für rund 150 Millionen Euro, Ziel EM-Final 2032
Die staatliche Gesellschaft Sport e Salute (IT) stellt das Projekt zum Umbau des Stadio Olimpico in Rom vor. Das melden drei ANSA-Berichte. Rom bewirbt sich laut ANSA um die Endrunde der Fussball-EM 2032, vor allem um das Finale. Das Projekt kostet rund 150 Millionen Euro. Das Stadion soll mehr als 70'000 Zuschauer fassen. Vorgesehen sind neue LED-Grossbildschirme, Hospitality-Bereiche, Läden und Anlagen für erneuerbare Energie. Die ersten Bauarbeiten beginnen im Sommer 2027. Sie sollen laut Sport e Salute bis 2030 dauern. Sport e Salute hat das Projekt nach eigenen Angaben der Uefa vorgelegt. Chef Diego Nepi Molineris will das Finale der EM 2032 nach Rom holen. Das sind Angaben von Sport e Salute.
Michelle Gisin lässt Comeback nach dem Sturz von St. Moritz offen
Zehn Monate nach ihrem schweren Sturz weiss Michelle Gisin laut NZZ nicht, ob sie in den Weltcup zurückkehrt. Die 32-Jährige will im Oktober erstmals wieder auf Ski stehen und dann weiterschauen. Laut NZZ ist alles möglich: die Heim-WM im Februar in Crans-Montana, eine Auszeit oder das Karriereende. Gisin war im Dezember 2025 beim Abfahrtstraining in St. Moritz schwer gestürzt. Laut den Ärzten entging sie nur knapp einer Querschnittslähmung. Swiss Ski hat den Sturz analysiert. Gisin wurde laut der Analyse innerhalb von 1,8 Sekunden von 94 km/h auf null abgebremst. Der Airbag öffnete sich. Welche Rolle er spielte, lässt sich laut Swiss-Ski-Forschungsleiter Björn Bruhin nicht abschliessend sagen. Laut NZZ standen an der Stelle drei B-Netze hintereinander, weil der Schneemangel mehr Abstand nicht erlaubte.
Figc (IT): Coni bestätigt Malagò als Kommissar, Neuwahl am 14. Dezember
Der Nationalrat des Olympischen Komitees Italiens (Coni) bestätigt Giovanni Malagò als Kommissar des Fussballverbands Figc (IT). Das melden drei ANSA-Berichte. Neue Wahlen sollen laut Malagò am 14. Dezember stattfinden. Malagò liess laut ANSA erkennen, dass er wieder kandidieren will. Den Streit um seine fehlende Registrierung nennt er traurig und peinlich. Am Ende habe der gesunde Menschenverstand gesiegt. Coni-Präsident Luciano Buonfiglio sagt, er habe die Verantwortung für die Ernennung übernommen. Er wolle sich von niemandem beeinflussen lassen. Es sei darum gegangen, Regeln und Autonomie des Sports durchzusetzen.
Shiffrin und Schwarz reduzieren in der kommenden Saison ihr Slalom-Pensum
Mikaela Shiffrin (US) fährt in der Saison 2026/27 weniger Slalom, berichten watson, RTS und sport.ch. Die 31-Jährige will sich stärker auf Riesenslalom und Super-G konzentrieren. Die ersten Slaloms in Levi und Gurgl lässt sie aus. Ihren ersten Slalom plant sie Ende November in Killington. Von einem Abschied will sie nichts wissen: «Ich habe meine Slalom-Karriere noch nicht abgeschlossen.» Den Winter mit der WM in Crans-Montana nennt sie eine «Saison der Erkundung». Auch der Österreicher Marco Schwarz, 31, lässt den Slalom «ausklingen». Er konzentriert sich auf Riesenslalom, Super-G und ausgewählte Abfahrten. Das gab er am Dienstag in Wien bekannt. Laut sport.ch gewann Shiffrin im vergangenen Winter neun der zehn Weltcup-Slaloms.
Djokovic gewinnt in Peking nach Aufgabe von de Minaur seinen 102. Titel
Novak Djokovic gewinnt das ATP-500-Turnier in Peking. Das berichten RTS, tennisnet und RSI. Im Final gibt der Australier Alex de Minaur beim Stand von 6:7 (3) und 0:1 nach 1:23 Stunden verletzt auf. Für den 39-jährigen Serben ist es der 102. Turniersieg auf der Tour und der siebte in Peking. Laut tennisnet hat er in Peking 34 Spiele in Folge gewonnen. Seinen letzten Titel hatte er im November 2025 in Athen geholt. Laut tennisnet kehrt er in die Top Ten zurück. Laut RTS ist er der älteste Titelgewinner seit Ken Rosewall 1977. Laut blue News fehlt ihm damit noch ein Titel zu Roger Federers 103.
Norwegischer Verband reicht zwei Beschwerden gegen Infantino und die Fifa-Governance ein
Der norwegische Fussballverband NFF reicht zwei Beschwerden bei Fifa-Organen ein. Das berichtet 20 minutes. Er bittet die Ethikkommission, das Verhalten von Gianni Infantino und weiterer Personen auf mögliche Verstösse gegen den Ethikcode zu prüfen. Die zweite Beschwerde geht an die Audit- und Compliance-Kommission. Sie soll prüfen, ob Governance, Finanzkontrolle und Entscheidungsprozesse der Fifa eingehalten wurden. Der NFF nennt drei Ereignisse. Das sind der «Friedenspreis» für Donald Trump im Dezember und die Aufhebung der Sperre des Stürmers Folarin Balogun. Dazu kommt das Projekt Fifa Forward Enterprise. Letzteres wurde nach Kritik der Uefa aufgegeben.
Alcaraz gewinnt in Tokio den ersten Titel seit knapp acht Monaten
Carlos Alcaraz gewinnt das ATP-500-Turnier in Tokio (JP). Das berichten SRF, blue News und tennisnet. Im Final schlägt der Spanier den Tschechen Jiri Lehecka 7:6 (7:4), 6:4 und verteidigt damit seinen Titel. Für den 23-Jährigen ist es der erste Turniersieg seit knapp acht Monaten. Alcaraz hatte nach dem Masters in Monte Carlo im April wegen einer Handgelenksverletzung über vier Monate pausiert. Laut SRF ist es sein 27. ATP-Titel. Er ist die Weltnummer 3. Die Matchzeit betrug 1:37 Stunden. Laut Tennis Majors verteidigt erst der dritte Spieler den Titel in Tokio. Vor ihm gelang das Stefan Edberg und Pete Sampras.
Laut NYT und Le Monde duldete die Fifa Kongos Torhüter trotz Zweifeln
Die Fifa hat die Demokratische Republik Kongo trotz Zweifeln an der Spielberechtigung eines Nationalspielers nicht aus der WM-Qualifikation genommen. Das berichtet kicker unter Berufung auf die New York Times und Le Monde. Beide stützen sich auf interne Fifa-Dokumente. Fifa-Juristen stellten laut den Berichten fest, dass die Unterlagen für den Verbandswechsel von Torhüter Lionel Mpasi nicht fertig waren. Die Fifa prüfte Optionen von einer Geldstrafe bis zum Ausschluss, setzte aber keine um. Die New York Times verbindet den Fall mit Infantino. Der Fifa-Präsident ist laut ihr ein Verbündeter des heutigen Kongo-Verbandschefs Veron Mosengo-Omba. Die Fifa weist die Nigeria-Beschwerde nach eigenen Angaben aus formalen Gründen zurück.
Olympia 2036: Indien und Katar gehören zu sieben Bewerbern
Indien und Katar gehören zu nunmehr sieben Bewerbern für die Sommerspiele 2036. Das bestätigt das IOC am Dienstag, berichtet SRF. Indien und Katar gelten als Favoriten. Auch Südafrika, Südkorea, Deutschland mit München, Ungarn und die Türkei sind im Gespräch. Das IOC will 2029 per Abstimmung unter seinen 100 Mitgliedern entscheiden. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Oktober.
Davos kann in der CHL bei Rögle das Ticket für die K.o.-Phase lösen
Der HC Davos spielt in der Champions Hockey League auswärts bei Rögle im schwedischen Ängelholm. Das berichtet SRF. Mit einem Sieg würde der Schweizer Vertreter das Ticket für die K.o.-Phase vorzeitig lösen. Im vierten Spiel hatte Davos bei Skelleftea 2:6 verloren, seine erste Niederlage. Für HCD-Trainer Josh Holden ist das Duell speziell. Er trifft auf seinen Freund und Mentor Dan Tangnes, den Trainer von Rögle. Holden war zwischen 2018 und 2023 Assistent von Tangnes beim EV Zug. Davos fehlt der verletzte Stürmer Simon Ryfors, der neun Saisons für Rögle spielte.
Saudi-Arabien streicht laut Reuters das Neom-Stadion aus den WM-2034-Plänen
Das Neom-Stadion gehört laut Reuters nicht mehr zu den Plänen für die Fussball-WM 2034 in Saudi-Arabien. Das berichtet watson. Das Projekt sei bis auf Weiteres ausgesetzt. Die Arena sollte rund 350 Meter über dem Boden im Grossprojekt «The Line» entstehen. Sie hätte rund 46'000 Zuschauer gefasst und 2,5 Milliarden Dollar gekostet. Laut Reuters hat «The Line» bei der Regierung (SA) unter Kronprinz Mohammed bin Salman nicht mehr oberste Priorität. Das ursprünglich 170 Kilometer lange Projekt wurde Ende 2024 wegen Geldproblemen auf 2,4 Kilometer verkleinert.
Frauen-Nati spielt das Hinspiel gegen Israel drei Stunden früher
Das Hinspiel der Frauen-Nati gegen Israel in der WM-Barrage wird vorverlegt. Das berichtet SRF unter Berufung auf den Schweizerischen Fussballverband (SFV). Die Partie im ungarischen Mezőkövesd beginnt am Freitag neu um 15.30 Uhr statt um 18.30 Uhr. Grund ist laut SFV ein Wunsch des israelischen Verbands. Die Verschiebung wurde mit der Uefa abgestimmt. Das Rückspiel findet am kommenden Dienstag in Sitten statt. SRF überträgt beide Partien live.
Sinner beendet wegen Knieproblemen die Saison, Zverev wird laut SRF Nummer 1
Jannik Sinner beendet die Tennissaison 2026 vorzeitig. Das berichten SRF, blue News und RSI. Der Weltranglistenerste braucht wegen einer Entzündung im Knie eine Behandlung. «Die Saison 2026 ist für mich offiziell zu Ende», sagt der 25-Jährige in einem Video. Er habe seit dem Wimbledon-Titel Mitte Juli kein Match mehr bestritten. Laut SRF führt er das ATP-Ranking mit 11'000 Punkten an, Alexander Zverev hat 9720. Laut SRF fällt Sinner hinter Zverev zurück, weil er im Saisonendspurt noch viele Punkte zu verteidigen hätte. Das gelte auch, wenn Zverev kein Match mehr gewinnt. Frühester Zeitpunkt ist der Montag nach dem Turnier in Wien. Sinner will für 2027 wieder fit werden.
Sofia Goggia erkrankt an zwei Viren und kann nicht auf Ski trainieren
Die italienische Skirennfahrerin Sofia Goggia (33) erkrankt laut Blick an zwei Viren. Sie bricht Ende September das Trainingslager in Argentinien vorzeitig ab. Der italienische Verband FISI teilt mit, im Blut seien zwei verschiedene Viren festgestellt worden. Goggia sagt Sky Sport, sie habe sich mit dem Chikungunya-Virus und dem Parvovirus B19 angesteckt. Die akute Phase sei überstanden. Es gebe kein Heilmittel, ein Termin für die Rückkehr auf die Ski sei offen. Sie gewann letzte Saison die kleine Kugel im Super-G und Olympiabronze in der Abfahrt.
Coco Gauff wehrt sich nach der Videobeweis-Szene in Peking gegen rassistische Kommentare
Die US-Tennisspielerin Coco Gauff wehrt sich nach ihrem Drittrundensieg in Peking (CN) gegen rassistische Kommentare. Das berichten SRF und Spiegel. Auslöser ist eine Szene gegen die 16-jährige Chinesin Sun Xinran. Beim Stand von 4:5 im ersten Satz hebt Gauff nach einem schwachen Volley die Hand. Sie fühlt sich von wechselnden LED-Anzeigetafeln gestört. Die Schiedsrichterin gibt ihr nach einem Videobeweis recht. Gauff wiederholt den Punkt und gewinnt 7:5, 6:1. Im Internet entsteht eine heftige Debatte. Gauff schreibt auf X, sie habe in den letzten Stunden unzählige rassistische Kommentare und Nachrichten erhalten. Boris Becker stellt sich laut Spiegel hinter sie.
«Ihr könnt mich nicht mögen oder anderer Meinung darüber sein, was passiert ist, ohne rassistisch zu sein»
«you can dislike me or disagree about what happened without being racist»
Lionel Messi bestreitet in der Nacht auf Mittwoch sein letztes Länderspiel gegen Benin
Lionel Messi bestreitet in der Nacht auf Mittwoch sein 208. und letztes Länderspiel für Argentinien. Anpfiff gegen Benin in Buenos Aires (AR) ist laut Sportschau um 1 Uhr MESZ. Laut ESPN waren alle 85'000 Tickets innerhalb von zwei Stunden verkauft. Seine Mitspieler vom Weltmeisterteam 2022 sind eingeladen. Messi trägt ein Sondertrikot. Mit 125 Toren in 208 Länderspielen hält Messi die Rekorde der Nationalmannschaft. Trainer Lionel Scaloni sagt laut ESPN, Messi hinterlasse etwas Unvergleichliches. Messi hatte seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft Ende August angekündigt.
Niederreiter ist bei Winnipegs 3:2 gegen Pittsburgh überzählig, Moser und Bichsel siegen
Nino Niederreiter steht bei Winnipegs 3:2 gegen Pittsburgh nicht im Kader. Trainer Scott Arniel setzt laut Blick stattdessen auf Cole Koepke. In den ersten beiden Spielen kam Niederreiter in der vierten Linie auf rund 12 Minuten Eiszeit, ohne Skorerpunkt. Laut Blick läuft sein Vertrag im Frühling aus. Bleibt er zweite Wahl, wird ein Transfer wahrscheinlicher. Janis Moser gewinnt mit Tampa Bay 4:1 gegen Philadelphia und spielt 17 Minuten. Lian Bichsel gewinnt mit Dallas 5:0 in San Jose und steht knapp 20 Minuten auf dem Eis. Beide bleiben laut SRF ohne Skorerpunkt.
Neuendorf fordert Rote Karte für Infantino, DFB-Präsidium will ihn im März nicht wählen
DFB-Präsident Bernd Neuendorf (DE) fordert im Tagesspiegel die Rote Karte für Fifa-Präsident Gianni Infantino. Das berichten kicker, watson und Blick. Infantino sei als Fifa-Chef nicht mehr tragbar und habe dem Fussball geschadet. Laut Neuendorf hat das DFB-Präsidium einstimmig beschlossen, Infantino im März beim Fifa-Kongress nicht wiederzuwählen. Beim DFB sei man sich einig, dass Infantino jegliches Vertrauen verspielt habe. Neuendorf nennt Infantinos Reformangebot an die 211 Mitgliedsverbände ein durchschaubares Manöver für die Wiederwahl. Am Mittwoch treffen sich die 55 Uefa-Mitgliedsverbände in Berlin (DE). Bis zum 18. November müssen Infantinos Gegner einen Kandidaten aufstellen. Bisher gibt es keinen.
«Wir müssen ihn vom Platz stellen»
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