UBS übergibt Datenstrom einer Ami-Verräterfirma

Interne „Autobahn“ neu bei AT&T – US-Moloch flog auf als Dienerin von Big Brother NSA – No problem, meint Zürich.

Die UBS überlässt das Stellwerk ihres riesigen Daten-Netzwerks einer umstrittenen amerikanischen Firma.

Per 1. Oktober übergibt die Nummer 1 des Finanzplatzes die Steuerung ihres Informatik-Netzwerks dem Telefonkonzern AT&T.

Die AT&T spielt in der Affäre um den amerikanischen Überwachungsstaat eine zentrale Rolle.

Das Unternehmen liess laut Medienberichten im Sommer den US-Spionagedienst NSA „bereitwillig“ Milliarden von E-Mails anschauen, die über das Netzwerk der Telekomfirma flossen.

Es gab ein gemeinsames Programm namens „Fairview“. Laut New York Times und dem Recherchedienst Pro Publica horchten die US-Spione sogar das Uno-Hauptquartier in New York aus.

Die AT&T sei „sehr kooperativ“ gewesen, heisst es in den Berichten, „extreme Bereitschaft zu helfen“ habe man auf Seiten der Spione wahrgenommen.

Neben E-Mails wurden auch Handy-Gespräche abgehorcht. Laut NSA war die AT&T die führende Partnerin, mit neuer Technologie, um eine „Live-Präsenz im globalen Netz“ zu haben.

Mit genau dieser AT&T arbeitet ab Oktober die wichtigste Schweizer Bank aufs Engste zusammen. Ihre Daten fliessen über Soft- und Hardware der AT&T.

Die UBS ist nicht nur eine individuelle Bank. Ihre Plattformen sind der wohl wichtigste Teil der ganzen Schweizer Banken-Infrastruktur.

Hunderte von externen Vermögensverwaltern und kleine und mittelgrosse Banken sind an der UBS-Plattform angedockt.

Auch ihre Daten können über die UBS-Computer in die weite Welt hinausfliessen. Neu kontrolliert von der AT&T, jener Firma, die von der amerikanischen Spionage wie niemand sonst gelobt wird.

Die UBS wollte gestern keine Stellung nehmen. Aus der Bank ist zu vernehmen, dass alles, was mit Datensicherheit zusammenhänge, von externen Revisoren und der Finma überprüft würde.

AT&T, so ist zu hören, sei in der Schweiz nicht für den Betrieb der Netzwerke zuständig, sondern das erledige eine Schweizer Firma.

Die UBS hat eine lange Geschichte mit Datenmissbrauch. Sie wollte schon vor über einem Jahrzehnt Schweizer Kundendaten in Billigländern verarbeiten.

Dabei gab es Grossunfälle. Einmal lagen Dutzende von Kundennamen offen bei einer indischen Zulieferfirma herum.

Mit der Übergabe des Stellwerks für die ganzen Datenströme erreicht die Entwicklung einen neuen Höhepunkt. Die US-Spione könnten direkten Zugriff auf die UBS-Geheimnisse erhalten.

Bereits früher hatte die UBS ihr Netzwerk ausgelagert. Schon damals war eine umstrittene amerikanische Firma zum Zug gekommen.

Das Unternehmen heisst CSC und gab rund um Whistleblower Edward Snowden auch in der Schweizer Politik zu reden.

Der Bund geschäftete eng mit dem US-IT-Unternehmen in Form von Millionen-Aufträgen, wie der Tages-Anzeiger aufdeckte.

Einen der grössten Kunden der CSC ist die US-Spionagebehörde NSA. Von dieser hatte die CSC einen Auftrag über 5 Milliarden Dollar erhalten.

Die UBS begann im 2010 eine enge Zusammenarbeit mit der CSC. Sie übergab den Amerikaner das ganze Netzwerk.

Vor 2 Jahren gaben die CSC und die AT&T eine „globale strategische Partnerschaft“ bekann. Gemeinsam würden „Technologielösungen der nächsten Generation für Unternehmen“ kreiert.

Geplant waren weltweite Cloud-Lösungen für Geschäftskunden, wo die CSC viel Expertise hat und ein „hochsicheres“ Netzwerk betreiben würde.

Der Wechsel der UBS von der CSC zur AT&T per Anfang Oktober könnte mit dem Schulterschluss im Cloud-Angebot der beiden US-Firmen zusammenhängen.

So oder so kontrollieren die Amerikaner direkt sämtliche Daten der UBS.

Die UBS ist damit in US-Hand. Auf anderer Ebene gilt das seit 7 Jahren.

Am 15. Oktober 2008 wurde die Bank von Bern und der Nationalbank mit einem 70-Milliarden-Paket vor dem Untergang gerettet.

Die Nationalbank benötigte dafür einen Milliarden-Kredit der amerikanischen Notenbank Fed.

4 Monate später opferte die Schweiz ihr Bankgeheimnis auf massiven Druck der UBS. Diese wäre sonst von der US-Justiz angeklagt worden.

Die beiden Ereignisse stehen in direkten Zusammenhang. Mit Hilfe der UBS verschafften sich die USA Zugang zum Datenschatz des Schweizer Finanzplatzes.

Nun folgt die nächste Etappe im lange angelegten Schlachtplan.

NSA-Hoflieferantin AT&T kontrolliert die UBS-Daten.

Kommentare

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Benötigte Felder sind markiert. *

  1. Exterritoriale Behörden aus USA, UK e.g. FBI und NSA , CIA – und wie sie alle heissen oder nicht heissen wollen, sind auf der Grundlage von USA Recht ermächtigt, auf personenbezogene Daten in Europa zuzugreifen. Dafür existieren diverse gültige US amerikanische Rechtsgrundlagen. Wenn ein Provider in USA tätig ist (nehmen wir mal den aktuell Microsoft Fall als Beispiel für Klage auf Nichtherausgabe von Daten aus Irland) verlangen US Entitäten die Herausgabe. Stillschweigend oder eben anders. Das kann man nur mit einem CH Provider Only für sensible, kritische Daten schützen, der nur in CH tätig ist. Gleiches gilt für alle Regionen, AT&T ist aber global tätig. Dazu kommt noch der zukünftige TTIP Impakt im DS.

  2. Einfacher wäre es gewesen, die UBS hätte gleich einen Serverraum in den eigenen Räumen eingerichtet ( auf eigene Kosten) für die NSA eingerichtet. Das machen manche große Amifirmen ja auch.
    gell NSA, ihr lest jetzt ja mit?

  3. AT&T war vermutlich ein bisschen billiger als die Konkurrenz, was den UBS-Gewinn steigert und bonuserhöhend wirkt. Wie solche Verträge aus den USA billiger gemacht werden, kann sich ja jeder selber denken.

    Die Bankenwelt wird nach wie vor ganz simpel rein egozentriert (Bonus. Bonus, ….) und mit Kurzfristdenken von Bank-Managern durchgewurstelt.
    Wenn’s knallt ist das unmittelbar verantwortlich Management schon längst wieder weg und die Hauptverantwortlichen an der Spitze haben wie immer von allem nichts gewusst.

    Um sicher zu gehen, dass nur wenige intern wissen, wie’s wirklich läuft, wird jeder interne Datenzugriff der Mitarbeiter (ausserhalb des Managements) lückenlos IT-technisch protokolliert und ausgewertet.

  4. @ M.H.

    Ich dachte schon meine Verdachtsmomente wären das zu Genüge – aber anscheinend ist es ja noch komplexer.. ;))

    Nun, hier noch einmal meine zugegebenermassen simple Sicht auf die Dinge (und selbstredend ohne für jemanden anderen hier sprechen zu wollen):

    1) Die Amis (+ die EU) führen einen Wirtschaftskrieg gegen die Schweiz.

    Warum ? Weil unser Finanzplatz zu erfolgreich wurde, indem der Franken sich zur mächtigen Konkurrenz zum Dollar aufschwang – als quasi Zweitweltreservewährung. Was doch eigentlich Brüssel sich so gerne für deren missratenen Euro gewünscht hätte.

    2) Die EU führt daneben noch einen politischen Krieg gegen die Schweiz. Warum ? Weil deren Diktatur keine Demokratie, schon gar keine Direktdemokratie in nächster Nachbarschaft verträgt.

    Und so lange mir so Oberschlauberger wie Sie dazu keine schlüssige Gegenmeinung bringen (ausser Karl May zu zitieren), bevorzuge ich weiterhin den Blick hinter die Kulissen.

    Und hoffe sehr, die sog. schweigende Mehrheit im Lande bevorzugt den auch. Wir werden dazu ja bald mehr erfahren..

    • Lieber Ott,
      tatsächlich sind ihre Ansichten simpel. Die USA und die EU führen keinen Wirtschaftskrieg sondern machen etwas banales. Sie gehen gegen Kriminelle vor. Leider sind Schweizer Banken seit Jahrzehnten kriminell und sind es teilweise immer noch. Schon in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts hat die Linke in der Schweiz darauf aufmerksam gemacht. Es gab auch Debatten dazu in den eidgenössischen Räten. Die Bürgerlichen, allen voran die „Wirtschaftspartei“ FDP verhöhnten die Linken als Nestbeschmutzer und machten sich dadurch zu Steigbügelhaltern der kriminellen Banken-Organisation! Nun hat alles seinen Preis, die Dummheit bügerlicher Politiker und die kriminelle Energie der Banker!

    • @ Späher

      Leider kann ich Ihnen nur teilweise zustimmen. „Kriminell“ ist Steuerhinterziehung / -betrug nur für den den, der vom Geldwesen wenig bis gar nichts versteht (und bitte nichts für ungut).

      Ich kann’s nur immer wieder wiederholen – Steuern, zumindest Direktsteuern, sind ein dümmliches Relikt des 20. Jahrhunderts. Die eingeführt wurden, als Geld noch physische Rohstoffe waren, nämlich Gold- u. Silbermünzen, weswegen Regierungen die ihnen physisch auch wieder wegnehmen mussten, um ihre Regierungsausgaben damit bezahlen zu können.

      Heute werden Regierungsausgaben praktisch überwiegend via Staatsanleihen finanziert (Altschuldenprolongation + neue Defizite – Schuldenbremse hin oder her).

      Staatsanleihen sind elektronisches Geld. Warum ? Weil alle davon seit Ende Bretton Woods bei der Zentralbank landen, um dort gegen Währungsausgabe beliehen zu werden. Und als PDF auf den Computern im Finanzministerium entstehen.

      Womit Steuereintreibung zum Idiotengeschäft wurde. Und sämtliche strafrechtlichen Artikel zu dem Geschäft ebenso.

    • ..und für diejenigen, welche Qualitätsmedien bevorzugen, ein Kommentar von Thomas Knellwolf zu dem nur Wochen zurückliegenden Vorfall (Tagi v. 21.8.2015):

      „Die löchrige Abwehr stopfen.
      Man wähnt sich in einem schlechten Film: Ein Privatermittler, ausgerüstet mit Handy und Computer vom Nachrichtendienst, beschafft sich auf illegalen Wegen vertrauliche Daten von Bankkunden .. Damit nicht genug: Gemäss Informationen, welche die Grossbank UBS der Bundesanwaltschaft übergab, liessen sich so ziemlich alle Schweizer Kontenangaben beschaffen. Auf zehn Jahre zurück. Das Bankgeheimnis war vollständig aufgehoben.“

      @ M.H. – Hallo ?!

    • @ Dr. Jürgen Ott:

      Ich lese Ihre Beträge wirklich gerne, aber diese Behauptung in 1) ist einfach falsch. Der Anteil des CHF als Reservewährung liegt zwischen 2.5 bis 3%, derjenige des USD bei etwa 61%. Die USA interessieren sich schicht nicht für den CHF. Wenn schon, dann für den EUR, welcher ca. 25% aller Währungsreserven ausmacht.

      Mit dem Begriff Wirtschaftskrieg in diesem Zusammenhang habe ich auch meine Mühe. Vielleicht ist Ihnen entgangen, dass die höchsten von Banken bezahlten Bussen von US-Instituten beglichen werden mussten. Insbesondere die JPM, die mit 13 Milliarden gebüsst wurde, um nur ein Beispiel zu nennen. Diese Tatsache widerspricht Ihrer Sicht der Dinge deutlich.

      Einzig in der Steuerthematik muss ich Ihnen teilweise Recht geben, da hätte die USA im eigenen Land noch viel nachzuholen – Stichwort Delaware. Nur teilweise aber deshalb, da es hier nicht in erster Linie darum geht, die CH zu schwächen. Hier geht es schlicht darum, US-Steuersubstrat zu sichern.

      Ob Oberschlauberger oder nicht, schlüssig ist Ihre Argumentation nun wirklich nicht. Das Schaffen von Feindbildern und die Heraufbeschwörung von „Kriegen“ bringt der SVP vielleicht Wählerstimmen, bringen uns aber keinen Schritt weiter.

    • @ M.H.

      Ah, etwas weniger Bad Segeberger Festspiele, dafür Fakten, sehr gut, danke :))

      Nur, ausschlaggebend für das Vertrauen in eine Währung sind die Investmententscheide von Privaten, nicht die von Zentralbanken.

      Und da hatte die Schweiz in der Spitze mal deutlich über 4 Bio. Auslands-AuM, wenn ich mich noch recht erinnere.
      Was inzwischen deutlich weniger wurde.

      Und weiter sinken wird, klar, dank Bund+UBS-Verrat an Kunden wie Bankangestellten durch Aufgabe Bankgeheimnis (was übrigens damals -nebst dem Hitler-Entscheid, Auslandskonten zu konfiszieren- als Schutz der Privatsphäre der eigenen Bürger gegen den Staat eingeführt wurde – was ebenfalls aktuell aufgehoben werden soll, klar), dank bedingungsloser Einführung von Stasi-Methoden wie GAFI, dank bedingungsloser Kapitulation vor -auch noch idiotischer, sinnentleerter (s. meinen Beitrag @ Späher oben) und obendrein noch doppelter Besteuerung a la FATCA, uvm.

      Und schon mal aufgefallen, dass für jede hierzulande dank den Amis geschlossene Bank auch eine Ami-Bank/AM-Firma ins Land zog bzw. sich weiter ausbreitete .. ?

      Oder nehmen wir unseren FINMA-Chef – zumittigst d’rin im Sumpf um ‚Liebor‘ in Japan und dann zum Aufsichtschef einer der wichtigsten Finanzplätze der Welt ernannt – also wenn das in irgendeiner Bananenrepublik passieren würde, ok, Schwamm d’rüber.. Nur hier ?!

      Aber ok, mann seine Augen schön vor allem schliesst, träumt es sich in der Tat angenehm weiter.. Und bitte nichts für ungut, aber mir geht die Hutschnur allmählich hoch vor so viel Ignoranz.

    • @ M.H.

      ..und nachdem ich schon mal in Rage bin:

      Ihr Bsp. mit JPM – die ganzen Bankbussen sind doch gleich der nächste Skandal:

      Da werden Banken, die ihre Betrügereien unter der Aufsicht von -im Falle subprime in USA zB- 7 (in Worten: ’sieben‘) Regulierungsbehörden jahrelang fröhlich begangen haben, bzw. jahrzehntelang, nimmt man Libor, front-running, Rohstoffmanipulationen usw. usw. hinzu, Bussen abgenommen. Doch wohin fliesst dann das Geld ?!

      Nein, nicht an die betrogenen Kunden zurück ! Das fliesst vielmehr in einen Staatshaushalt, dessen grösster Ausgabeposten das Herbeibomben von sogenannter Demokratie ist; so viel zur dortigen Bananenrepublik.

      Und kommen Sie mir jetzt bloss nicht wieder mit Ihrer SVP-Phobie; damit hat das alles am allerwenigsten zu tun.

      Allerorten knarrt gerade mächtig das Gebälk des westlichen Staatssozialismus; auch hierzulande. Um das geht’s in Wirklichkeit. Und die westlichen ReGIERungen verstehen das ganz genau, die stehen nämlich bereits finanziell mit dem Rücken zur Wand. Wobei ich Ihnen eins versichern kann – dieses Gebälk ist morsch und bereits bereits am Zusammenbrechen; nur leider wir mit ihm, Sie inklusive.

      Insofern Ihnen kann ich tatsächlich nur anraten – träumen Sie schön weiter, Gute Nacht.

    • @ Dr. Jürgen Ott:

      Es ist wirklich amüsant, was Sie sich hier alles zusammen reimen. Sie können mich ignorant nennen, aber von der Praxis im Banking haben Sie keine Ahnung.

      Und meine Güte, zitieren Sie doch nicht den Tagi. Kaum eine Zeitung hat seit 2008 soviel Unsinn über die Geschehnisse auf dem Finanzplatz geschrieben, wie der Tagi.

      Und geraten Sie nicht gleich in Rage, nur weil Ihre wirren Gedanken am schluss nicht mehr aufgehen.

      In Ihren Augen sind alle Verräter, dumm oder Idioten. Dies deutet auf eine recht verkümmerte Wahrnehmung der Realität und auf pure Frustration hin.

      Hören Sie auf in Modellen zu denken. Das hilft den Akademikern vielleicht sich zu profilieren, jedoch finden Sie die Wahrheit nur in der Arbeit an der Front.

      Ihnen auch gute Nacht und hoffentlich geht eines morgens bei Ihnen auch wieder einmal ein Licht auf…

    • @ M.H.

      Ja, klar, jetzt muss wieder einmal mein Titel dafür herhalten, dass und warum sich so viele (ZB)Banker & Regierungen an so Vielem heutzutage vergehen dürfen – was sag‘ ich: sich praktischerweise vergehen müssen – Ihrer Meinung nach..

      Himmel hilf‘, wie kann man sich nur in so viel Selbstgefälligkeit noch wohl fühlen ?!

  5. An alle Suchenden nach Verschwörungstheorien und Neider hier unter den Kommentatoren. Legt doch einmal das Buch von Dan Brown zur Seite und wendet euch der Realität zu. Fantasie habt ihr ja, zweifelsohne, aber an Verstand und Klarsicht mangelt es gewaltig.

    Tatsächlich geht es auch in der Wirtschaft, nicht nur in der Finanzwirtschaft, um ein Gewebe aus Interessen und Macht, das mag niemand bestreiten, doch darf dieses nicht zu einfach gestrickt werden. Es ist doch etwas komplexer als ein Hollywoodstreifen wie Da-Vinci-Code.

    Und zuletzt hat die UBS wohl kaum ein Interesse daran, gegenüber der NSA, IRS, DoJ oder irgendwelchen aggressiven US-Staatsanwaltschaften die Hosen runter zu lassen. Ich bin überzeugt, dass es fachliche und intelligente Argument gibt, weshalb in dieser Angelegenheit die AT&T zum Handkuss kam.

    Und bitte hört auf mit der Rettung der UBS durch den Staat zu argumentieren, diese Story sollte jetzt langsam aus dem Spiel gelassen werden. Klar, kein Moment des Ruhmes für die UBS, letztendlich doch ein Milliardengeschäft zu Gunsten des Steuerzahlers – nochmals glimpflich ausgegangen. Die UBS hat seither viel getan, um Risiken abzubauen.

    Und die Boni, das Lieblingsthema der Anti-Banker und Linken. Lasst den Managern die Boni, sollen Sie diese nach Hause tragen, wo die einst einsame Ehefrau längst das Weite gesucht hat. Die Kinder, die Ihren Vater kaum kennen und sich später an kaum einen gemeinsamen Moment mit dem Vater mehr erinnern. Karl May schrieb, Bevor du einen Menschen beneidest, frage dich, ob du wirklich von ganzem Herzen und in jeder Beziehung an seiner Stelle sein möchtest!

    • Lieber M.H.
      Bin schon froh, dass endlich ein einzelner Rufer in der Wüste den Kommentierenden die Leviten liest: endlich wissen wir, dass wir „ohne Verstand und Klarsicht“ sind. Wer hätte das vermutet? 😉
      Tja, jetzt hab ich Klar – und Einsicht…! Lg

    • M.H.: Die Trolle sind auch bei IP angekommen. Oder meinst du’s ernst? Dann guet Nacht. Oder geh fischen.

  6. Grundsatzfrage: was haben alle von Inside Paradeplatz veröffentlichten negativen Artikel über Gott und die Welt bisher bewirkt ?? Gibt es irgendwo eine Erfolgsstory zu berichten die ich vielleicht übersehen habe ?

  7. Ist wirklich jemand überrascht?!
    Nehmen wir doch endlich zur Kenntnis, dass die UBS (wie auch CS) keine Schweizer Bank ist, sondern nur schamlos die Tatsache ausnützt, dass es ursprünglich einmal eine Schweizer Bank war und daher ihren „Hauptsitz“ noch in der Schweiz belässt, solang dies von Vorteil ist. Insbesondere da dies eine gratis Staatsgarantie bringt und damit weniger Eigenkapital braucht.
    Als Amerikaner würde ich die UBS (resp. die CS) auch so führen, es zählt nur was dem Besitzer nützt und eine ATT ist mir näher als sonst einer.
    Wir haben die UBS und die CS verkauft, basta, wir haben nichts mehr zu sagen. Jammern nützt nichts, die Aufsichtsbehörde haben wir auch schon ins Ausland verkauft!
    Wir sollten unsere wirklichen Schweizer Banken schützen (KBs, Raiffeisen und die paar übrigen), das ist unser Interesse, für die sich zu kämpfen lohnt!

  8. Was soll es, UBS ist schon längst eine ausländisch beherrschte Bank mit schweizerischer Minderheitsbeteiligung, aber dummerweise voller Schweizer-Garantie! Wer da noch mit dabei ist macht dies aus freien Stücken und soll nicht klagen, vielmehr sich gegen die CH-Bürgschaft erheben.

  9. Nachtrag:
    Und ach ja, die Kursentwicklung der UBS-Aktie folgt doch bereits dem Info-Abfluss aus der IT-Etage. Nämlich stramm und deutlich abwärts!

  10. Nun denn: frisch auf!
    Ich hoffe, ein Vertreter der NSA nimmt zukünftig auch Einsitz im VR der UBS. So können die bankinternen Informationen gezielt verarbeitet werden – mit einen klaren Cost-Management-Programm. Frau Widmer-Schlumpf könnte ev. nach dem Wahlherbst gütige Hilfestellung leisten – sie hat dann ja Zeit und ist ja bereits ausgebildtet…

  11. Gäbe es einen Weg vorbei an einem Big-US-Infrastrukturprovider? Glaube nicht … Von dem her ist die Geschichte ziemlich irrelevant.

  12. Was gibt’s denn bei der UBS noch zu verstecken? Die NSA hat ja schon alle Daten die sie brauchen. Das DoJ wurde mit diesen versorgt und darf sich jetzt damit austoben.
    Bei der UBS gibt es wohl oder übel nichts mehr zu verstecken…

  13. Wenn das ganze Ausmass sich aufklärt, sind die Topshots und Manager mit ihren Boni doch schon längst über alle sieben Berge.

    Danke für den Artikel!

  14. Willkommen bei:

    – AIA (Automatischer Informationsaustausch) bzw. AEOI (Automatic Exchange of Information
    – CRS (Common Reporting Standard)
    – FATCA (Foreign Account Tax Appliance Act) & Co.

    Jede US-amerikanische Hard- und Software gelangte auch schon vor 9/11 nur in der sog. EXPORTVERSION zum Verkauf ins Ausland und die Aushändigung einer EDV-Blaupause (EDP blue print) als Entscheidunghilfe für den potentiellen Kunden gehörte noch nie zum Standardprozedre einer Kontoeröffnung.

    Also wer sich melken lassen will, soll das tun; für andere gilt: Ans Euter kommt nur wer weiss, wo die Kuh steht.

    In diesem Sinne: Happy Hunting!

  15. Ist schon klar… früher standen Rohstoffe für Reichtum… mit jedem Tag steigt nun der Preis für Informationen! Es ist Klar, wer in der Zukunft die Informationen hat steuert die Welt – und alle schauen zu! Die wichtigsten IT-Anbieter kommen aus den USA (Microsoft, Apple, Google, Facebook, etc…), und die Regierung kann überall zugreifen!

  16. Danke Herr Hässig.

    Was hier eigentlich jeder Bürger sehr schön erkennen kann:
    Bund wie Bank arbeiten offenkundig schon seit langem der NSA technisch in die Hände. So langsam sollte somit jedem klar werden, wo die Steuer-CD’s wirklich herkamen.

    Wobei den Bankangestellten und hiesigen Bürgern, welche quasi über Nacht an die Amis verraten wurden, eigentlich schon lange klar sein müsste, wo der Feind wirklich sass – im Rücken nämlich..

    Folgen daraus ? Nun, das Volk wird sich immer mehr von Regierung abwenden, und die Kunden von Bank. Kein grosser Schaden bei einer Regierung, kommen eben neue Volks’vertreter‘ ans Ruder. Gelegenheit dazu gibt es ja bald.

    Einen anhaltenden bank run bei einer so grossen Bank hat jedoch selten ein Land wie Volk unbeschadet überstanden. Was vermutlich das Ziel hinter der ganzen Aktion war. Zugegeben, eine reine V.theorie, aber wir werden sicher in Bälde das empirisch herausfinden.

    Bringt mich zurück zu Martin Armstrong’s berühmter Prognose für dieses Jahr – 2015.75 = ‚peak government‘.

    Heisst, dass in allen westlichen Ländern die Bürger jetzt allmählich aufwachen sollten, wie sehr sie von ihren Regierungen wohl seit langem bereits vorgeführt wurden und immer noch werden. Könnte was d’ran sein..

    • Und zahlreiche News deuten ja auch darauf hin, dass der Bargeldbezug unterbunden oder zumindest massiv kontrolliert werden soll.

    • Ja die Diktaturen lauern auf ihre Chance zuzuschlagen. Wobei die Gefahr diesmal eher aus dem Westen kommen dürfte. Wer die Informationen hat, hat die Macht und kann sie diktatorisch nutzen. Geniesst das Leben bevor ihr alle gläsern und unterdrückbar seid.

  17. Bekloppt! Aber eben, von Strategie faseln und davon eine Ahnung haben, das sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Dumme Manager am Werk.

  18. Die USA haben längst erkannt, dass sich die Welt auf elektronischem Weg, verstärkt mit ein paar Drohnen, beherrschen lässt. „Ist ja auch gut so“, denn in jenen Ländern, in denen sie in den letzten 30 Jahren Kriege angezettelt haben, herrscht heute Chaos und die Europäer (nicht die europäischen Politiker, die haben längst abgehoben) fressen das aus. – Und wenn die europäische Verhandlungsdelegation in Sachen TTIP nach Washington reist, kennen die Amis deren Verhandlungsstrategie schon lange….Es muss eine Mischung zwischen Dummheit und Bequemlichkeit sein. Ja, Dumme machen sich das Leben bequem.

    • Dafür kontrolliert dann die Bank intern jedes Excel welches man öffnet danach, ob man den Inhalt des Excels auch lesen darf, bzw ob es zum Jobprofil passt. Da sitzt man öfters 2 Minuten vor dem Excel oder Word, welches sich kriechend öffnet.
      Bei Email das gleiche….
      Da fällt mich nur Schildbürger dazu ein, sorry.