Justiz sperrt alle Konten von Pierin, Frau, Töchter

Jagd auf Millionen beim gefallenen Raiffeisen-Banker Vincenz – Gesucht: Missing Link – Verräterische Darlehen.

Die Zürcher Wirtschaftsfahnder halten Ex-Raiffeisen-Chef und Ex-Helvetia-Präsident Pierin Vincenz seit über einer Woche in Gewahrsam.

Neben dem physischen Spielraum schränken die Ermittler im grössten Banken-Krimi der letzten Jahre auch die monetäre Freiheit des Verdächtigten massiv ein.

Sie haben gleichzeitig mit der Verhaftung von Vincenz sämtliche Konten des gefallenen Kapitäns blockiert. Der 61jährige hat seither keine Möglichkeit mehr, Geld zu transferieren.

Das bestätigt sein Sprecher. Dies sei normal bei Untersuchungs-Häftlingen.

Nicht nur Vincenz‘ eigene Konten sind blockiert. Auch jene von Nadja Ceregato sollen gesperrt sein. Ceregato ist Vincenz‘ Frau und die langjährige Rechts- und Compliance-Chefin der Raiffeisen.

Und sogar die Konten der beiden volljährigen Töchter von Pierin Vincenz aus erster Ehe könnten offenbar nicht mehr frei benutzt werden. Die Frauen würden nicht mehr darauf zugreifen können.

Dies sagt eine Quelle aus dem Raiffeisen-Umfeld. Somit wäre die ganze Familie Vincenz abgeschnitten von frischem Cash.

Die Justiz will so offenbar sicherstellen, dass Pierin Vincenz über seine Konten oder solche seiner engsten Familienangehörigen keine allfällig illegalen Gelder zum Verschwinden bringen kann.

Im Fall Vincenz gehen die Ermittler geschätzt von einer hohen einstelligen oder tiefen zweistelligen Millionensumme aus, die aus Delikten stammen könnte.

Die Gelder hätte Vincenz aus dem Verkauf der beiden Firmen Commtrain und Investnet erhalten. Vincenz soll sich zusammen mit seinem Partner Beat Stocker an beiden heimlich vorab beteiligt haben.

Danach soll er kraft seiner Spitzenfunktionen dafür gesorgt haben, dass die Raiffeisen und die Aduno seine privaten Firmen für hohe Summen gekauft hätten – mit dem Geld der Aduno- und Raiffeisen-Eigentümer.

Die NZZ berichtet heute, dass Vincenz als Präsident der Aduno im Fall Commtrain vor über 10 Jahren nicht in den Ausstand getreten sei.

Vorab privat und versteckt rein, dann das Geld der Genossenschafter einsacken: So der Vorwurf, den die Strafbehörden intensiv abklären.

Dabei zeigen sie sich wenig zimperlich. Eine Woche Gefängnis bei der Polizeihauptwache auf dem Zürcher Kasernenareal, nur 1 Stunde pro Tag frische Luft im kleinen Innenhof mit den hohen Mauern und dem Stacheldraht rund herum.

Und alle Konten blockiert. Es ist das volle Programm, wie es sonst nur bei vermutlich schweren Verbrechern zur Anwendung kommt.

Doch offenbar könnte Vincenz in den Augen der Strafbehörden kein kleiner Ganove sein. Sondern ein anderes Kaliber – auch wegen seiner nationalen Bekanntheit, dem einstigen Status und der Verantwortung, die mit seinen früheren Jobs einhergeht.

Ein Wirtschaftskapitän der obersten Klasse, der Jahr für Jahr 2,5 Millionen von seiner Raiffeisen erhalten hatte – neben weiteren Einkünften aus Mandaten -, soll sauber wirtschaften. Er darf nicht ein ganzes Land täuschen.

Sonst hat die Nation Schweiz ein Problem. Dann rückt die Justiz auf den Plan.

Zur entscheidenden Hürde für die Häscher wird ein Missing Link. Wie können sie belegen oder zumindest vernünftigerweise darlegen, dass Vincenz und Stocker sich abgesprochen haben.

Aus dem Umfeld der Raiffeisen hiess es letzte Woche, man habe Strafanzeige gemacht, weil die Justiz offenbar ein solches Missing Link gefunden habe.

Dies wird in Gesprächen mit Vincenz-Vertrauten nicht erhärtet. Und die Sprecherin der Zürcher Staatsanwaltschaft will sich nicht dazu äussern.

Sie sagt einzig, dass es bei Vincenz ausschliesslich um den Vorwurf der ungetreuen Geschäftsführung gehe – und sonst um nichts.

Das Missing Link könnte ein Mail, ein Telefongespräch, ein Vertrag oder sonst etwas Handfestes sein. Doch wenn Vincenz und Stocker betrügen wollten, dann hätten sie wohl auf so eine verräterische Abmachung tunlichst verzichtet.

Was sie aber ständig gemacht haben: Sie unterzeichneten gegenseitige Darlehensverträge. Stocker gab Vincenz wiederholt Kredite zu attraktiven Zinssätzen.

Darlehen zwischen Betrügern, das ist der Klassiker bei Wirtschaftsverbrechen. Mit Darlehen können Gelder unter einem erfundenen Vorhaben verschoben und die Beute so zwischen den Beteiligten aufgeteilt werden.

In einem der nun untersuchten Fälle geht es um ein Darlehen von Stocker an Vincenz über einen einstelligen Millionenbetrag. Offizielle Begründung: Hauskauf im Tessin.

Doch Vincenz kaufte diese Immobilie dann gar nicht. Er besitzt bereits seit längerem eine Villa in der Südschweiz.

Das Objekt, das er damals als Grund für den Kredit seines Vertrauten Stocker genannt hatte, existierte zwar. Doch es landete in anderen Händen.

Vincenz habe damals im 2015 den Kauf ernsthaft geprüft, sagt ein Vertrauter des Ex-Bankers. Der Deal sei dann halt einfach nicht zustande gekommen.

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137 Kommentare zu “Justiz sperrt alle Konten von Pierin, Frau, Töchter

  1. Ausgerechnet bei der vermeintlich braven über alle Zweifel erhabenen Raiffeisenbank so ein Skandal! Und der neuste Gag: in Basel wurden etliche Safes der Raiffeisen-Filiale Aeschenplatz geplündert, Deliktsgut mehrere Mio. lt. BaZ. pikantes Détail keiner hat eine Ahnung wie die Täterschaft in die Bank gelangte ?…das kann nur ein Insider gewesen sein.
    Mich freut dass die Täterschaft ganz bestimmt sehr schnell gefasst sein wird…wetten!

  2. Ein Professor folgt dem anderen als VRP. Was genau lehren diese Leute eigentlich ihre Schüler? Sind das die Spitzenkräfte welche fachlich auf der Höhe sind? Etwas gesunder Menschenverstand täte diesem VR sicher auch ganz gut. Leider bin ich aber überzeugt, dass die Mitglieder dieses VR nie zur Verantwortung gezogen werden. Ein Rücktritt heisst nicht Verantwortung übernehmen sondern nur, dass andere das angerichtete Schlamassel ausbaden dürfen und die Kosten ebenfalls zu Lasten von anderen gehen.
    Aber ich sollte dies besser zu meinen Gusten ausnutzen: Also, wo kann ich mich bewerben?

  3. Schon interessant. Hier der Banker, der den Genossen(schaftern) vermeitnlich Geld entzogen hat und einsitzt. Dort die Politierseilschaft, die bekanntermassen Volksgeld veruntreut hat und sich frei bewegen sowie alle Ämter und Löhne weiterhin geniessen kann.

  4. Hier tummeln sich wieder mal alle mit dem Nebenblick der Schadenfreude – sprich NEID – gibt ja keine anderen Probleme wie die Probleme die ein anderer möglicherweise hat – echte Sachkundige halten sich zurück – Kaffitratscher sind froh – etwas Schreiben zu können um sich wenn möglich auf der richtigen Fährte später wichtig machen zu können – * ICH habe es immer gewusst **

    OK schauen wir mal – ob, wo und wie lange der gute Vincenz in den Knast gehen muss – alternativ dürfte er ev. auf dem Golfplatz Gonten AI seine Runden drehen in den Knastpausen ?!!!?!

    Schreibt schön weiter – ich lese gerne auch etwas wie Grimms Märchen

    • Kein Wunder; wenn „Mitbürger“ wie PV medial (IP natürlich ausgeschlossen) noch unlängst zu „Supermanagern“ in den Himmel gelobt wurden und nun reihenweise und wenig loyal fallen gelassen werden, wie die sprichwörtliche Kartoffel.

  5. Eveline Widmer-Schlumpf (EWS) :
    Bankgeheimnis zerstört

    Pierin Vincenz (unterstützte wortstark EWS) :
    Integrität im Bankensektor zerstört

    Thomas Jordan : Investierte Milliarden in Nasdaq/DJI
    Bilanz der Nationalbank zerstört

    Neudeutsch : Disrupters

    Wir können stolz sein.

  6. Die Haftung von Organpersonen (oder Personen, die eine organähnliche Stellung inne haben), richtet sich gemäss Art. 920 i.V.m. 754 OR nach aktienrechtlicher Verantwortlichkeit. Demnach ist jeder
    Genossenschafter berechtigt, Klage gegen Organpersonen zu erheben. Die Haftbarkeit setzt einen konkreten, messbaren Schaden voraus, welcher vom Kläger zu beweisen ist. Der Haftungsgrund liegt in der schädigenden Verletzung von Organpflichten, welche sich aus dem Gesetz (Art. 902/903 OR) oder konkret aus den Statuten ergeben. Zu betonen ist, dass den beklagten Organpersonen persönlich ein
    pflichtwidriges Verhalten und ein persönliches Verschulden angelastet
    werden muss, welches ebenfalls durch den Kläger zu beweisen ist.

    Sammelklagen, wie sie in den USA üblich sind, kennt das Schweizer
    Recht nicht. Es ist aber möglich, dass in Form einer sogenannten
    „einfachen Streitgenossenschaft“ (Art. 71 ZPO) mehrere Personen
    gemeinsam klagen (oder beklagt werden), wenn Rechte und Pflichten
    beurteilt werden sollen, die auf gleichartigen Tatsachen oder
    Rechtsgründen beruhen. Es werden somit mehrere Klagen, die rechtlich an sich voneinander unabhängig sind, aber sachlich zusammenhängen, in einem Prozess zusammengefasst.

  7. Rüegg-Stürm ist Geschichte. Endlich! Gratulation an Sie Herr Hässig, eine neue schöne Trophäe (VRP einer systemrelevanten Bank ist beachtlich).

    Und Ceregato soll ja auch draussen sein, erweiterte GL – auch nicht schlecht.

    Jetzt fehlt natürlich noch Gisel, den man schon vor Wochen hätte feuern müssen. Vermutlich will die Raiffeisen erst nochmals gegen 100 weitere negative Presseberichte erhalten, nur weil Gisel noch ein paar Tage länger dahinsiechen will.

    Rückblickend war Zoller schlau: wenn man sieht, dass die Lage aussichtslos ist muss man so schnell wie möglich gehen. Aber ein Anfänger wie Gisel wird so etwas nie verstehen. Vielleicht muss man ihn aus seinem Büro hinaus zerren.

  8. Ist halt wirklich Pech für PV und Co, dass er nicht aus dem Zürcher Teig stammt. Für diese ist er jetzt zum Bergsching mutiert der in der St Galler Klosterschule Raiffeisen beschäftigt war. Einem Zürcher Banker wäre das nie passiert, der hätte die Staatsanwaltschaft schon weit vor der Anklage mit speziellen Sonderkonditionen besänftigt. Spass aus.

  9. Ich bin Schweizer und empfinde mein eigenes Land als Drecksland. Shithole Switzerland

    Ist doch nichts im Vergleich zu UBS, Forex, CS etc… und dort machte die Justiz nichts.

    Schweiz ist eine Bananenrepublik geworden. Rosinen picken der Justiz. Schrecklich

    Dann noch Konten der Kinder sperren!! Hallo!!

    Immer so übertreiben und die Verantwortlichen Politiker wie EWS nehmen nie Verantwortung. 220’000 verlorene Bank Jobs!!! Danke EWS!!

    Ich bin so enttäuscht was hier abgeht.

    • Justiz in der Schweiz ist doch wie andernorts auch. Gehilfe der Hochfinanz.

    • Selber schuld, ich halte mich nur genau so lange im „Shit Hole“ auf, wie ich muss!

  10. Was mir immer etwas schleierhaft ist. Es muss doch Behörden überspitzt gesagt auf Knopfdruck möglich sein, von jeder Person alle in der Schweiz existierenden Konten und Kontobewegungen mindestens 10 Jahre zurück zu verfolgen. Gibt es noch eine Ebene die ich nicht verstehe? Kann mich jemand aufklären?

    • Das ist wohl in etwa die dümmste Variante bei einem Bankgeheimnis der Schweiz !
      Wenn dem so wäre würde die halbe Schweiz die Konten ganz an einem anderen Ort platzieren — frage mich nicht wo – noch ist es nicht soweit !!

  11. Kraß, kraß, kraß.

    Und mir lehnte die Raiffeisenbank Mittelbünden in Cazis jüngst für SWAG – Schweizerische Wertpapierabrechnungsgesellschaft AG eine Kontoeröffnung ab.

    Obwohl die Firma von der Finma überprüft wurde und nachweislich sauber ist.

    Äußerungen der Raiffeisenbankmitarbeiterin in Thusis damals war, daß die Raiffeisenbank besonders streng sei, weil sie ja so besonders sauber sei und auch im US-Bankgeheimnis-Streit nur Stufe 3 einklassiert sei. Anders als UBS usw.

    Auch die Vorlage der Finma-Schreiben usw. nützten nix. Ein einfaches Kontokorrent-Konto für SWAG würde nicht eingerichtet werden können. Man könne es kostenpflichtig nach St. Gallen für hunderte Franken zur Überprüfung geben.

    Aber Firmen, die im Geschäftszweck, den Statuten Wertpapierhandel haben, dafür machen sie sonst keine Kontokorrentkonten. Und wahrscheinlich würde auch St. Gallen die Kontoeröffnung ablehnen hieß es seitens Frau Mushold, man könne nix versprechen.

    • Ich hätte mit Ihnen auch nicht unbedingt in’s Geschäft kommen wollen, als Bauernbank. An Ihrer Stelle hätte ich es bei der CS, UBS oder GRKB versucht, allenfalls noch bei der Post.
      Ihre Internetseite erscheint mir nicht seriös. Sie laden ja richtiggehend dazu ein, Sachen zu verschleiern mit Ihrem Aktienmantelhandel und dem „Briefkastenservice“. Auch Ihr Firmenname scheint mir trügerisch: Was haben Sie denn gross mit Wertpapierabrechnungen zu tun? Betreffend FINMA: die FINMA stellt keine „Unbedenklichkeitsschreiben“ aus. Sie hat leider öfters versagt und zeigt, dass ihre Kontrollen nicht immer (zeitnah) griffig sind. Niemand kann von irgendeiner Behörde „nachweislich als sauber“ bezeichnet werden!

    • @ Remo: Wenn ich mir ihre Webseite anschaue, leuchten alle Alarmlampen. Der Frontmitarbeiter hat absolut richtig reagiert, und Sie von vornherein abgewiesen – alles andere hätte nur interne Kosten für einen aussichtslosen Fall bedeutet.
      Herzliche Gratulation an die Kollegen in Cazis, vorbildhaftes Verhalten!

    • Allein die Firma „Schweizerische […]“ und die Verwendung des Schweizer Kreuzes widersprechen den Vorgaben der Handelsregisterverordnung. Aber, leider, sind die HR-Behörden längs zu Schnarchnasen mutiert.

      Danke!

      G. Streuli

  12. Es kann ja nicht sein dass ein CEO der sich so bemüht hat damit die Geschöfte laufen ohne kleinen Obulus aussteigt. Die Leute brauchen das Geld ja dringend für Hauskauf oder ihre Hobbies. Damit unterstützen sie ja die Wirtschaft. Daher ist das alles Fake news und man sollte sich wieder auf bewährte Strategien wie Outsourcing und Personalreduktion konzentrieren. *ironie off*

  13. Einige wundern sich ja wie die PV und Familien Konti gesperrt werden können.

    Das wirft auch aus meiner Sicht fragen auf. Aber nicht in Bezug auf die Gesetzgebung, denn die ist klar und erlaubt das.

    Das mag viele erstaunen doch denkt mal genau nach.
    Wer sperrt was von wem?
    Wem gehört „wem“?

    Ich kann mir kaum vorstellen, dass PV seine Position nicht privat geklärt hat.
    Aus diesem Grund zweifle ich auch an, dass es wirklich eine Sperrung gibt.

    Falls ja, hat PV auch hier gepatzt oder die Sperrung ist tatsächlich illegal.

  14. Ich vermute, dass dies alles nur ein Sturm im Wasserglas ist. Wetten wir, dass Herr Vincenz hier locker durchnavigiert. Naja, vielleicht hätte er erwähnen sollen, dass er privat beteiligt war, aber wenn der Preis stimmte, was solls? Kein Schaden für jemand und gut verdient Herr Vincenz. Ist doch dann ok! Armselig finde ich die Rolle von Herrn Gisel. Kumpel anklagen und den Nichtwisser spielen.

    • Voll erfasst: „Wenn der Preis stimmt“ ist nach wie vor die Kernaussage und die Indizien dafür, dass die Preisfindung eben ziemlich willkürlich zugunsten der Beschuldigten erfolgte, sind ziemlich deutlich.

  15. Ich war nie ein reiner Raiffeisener, jedoch habe ich gelernt diese Institution zu respektieren und zu schätzen. Raiffeisen unter der Führung von Vincenz hat sich als dritte Kraft im Schweizer Banking etabliert. Viele konnten es nicht annehmen: die Bauernbank ein Globalplayer?
    Eine Schande…. Heute der Ex CEO ist unter Strafuntersuchung….unabhängig von den eventuellen Schulden von Vincenz, welche zu beweisen sind… mir scheint es, dass jemanden dieser Krieg zum Vorteil ist… noch einmal das Establishment muss seine Macht üben…. was ich nicht verstehe ist wieso in der Vergangenheit Manager die viel mehr Schaden hinterlassen haben unschuldig auskamen….es ist nur eine grosse Heuchelei…

  16. Frage an die Raiffeiseler unter uns: wagt sich Gisel eigentlich noch nach St.Gallen? Nachdem er massgeblich mitverantwortlich ist für die grösste Krise von Raiffeisen seit der Gründung?
    Es ist mir als Nicht-Banker unerklärlich, warum er noch im Amt ist. Der VR müsste ihn doch schon längst rausgeworfen haben – und eine Klage als Abfindung.

  17. Gier frisst Hirn! Einmal mehr zeigt sich, dass die Gier nach Macht und Geld den Verstand ausser Gefecht setzt. Vincenz fühlte sich unbesiegbar, er benahm sich wie ein König und war überzeugt, er sei das Mass aller Dinge was Swiss Banking betrifft. Nun denn, der König ist vom Thron gefallen und seine Gefolgschaft lässt ihn hängen. Trotzdem kann es nicht sein, dass der VR oder andere Manager der Raiffeisen von allem nichts gewusst haben wollen. P. Gisels Tage sind gezählt, wetten?

  18. Warum braucht jemand der im Jahr 2.50 Mio (= CHF 200’000 im Monat ) verdient noch Darlehen ? Der Raiffeisen VR und die GL sind umgehend zu ersetzen. Wer zulässt, dass der CEO und die Ehefrau als Rechtschefin in der selben Bank arbeiten, hat von Compliance absolut keine Ahnung. Dass auch die FINMA dabei zuschaute ist ein absolutes Armutszeugnis. Die kleinen bis in den Tod regulieren und bei den Grossen so etwas durchgehen zu lassen. Einfach unglaublich.

  19. Eigentlich schon krass, Postauto hat wie man sagt 80 Mio. ungerechter Subventionen ergaunert. Was passiert eigentlich dort? Ein Zufall beide Dinge ereignen sich zeitgleich. Ruoff und Schwaller müssten eigentlich schon vorher befragt worden sein.

  20. Ich habe heute mit einem SVP-Vertreter gesprochen. Er vermutet, dass Vinzenz ein Linker ist, weil bei anständigen Leuten kommt das nicht vor !!!

  21. Vor dem Gesetze sind alle gleich
    Die Armen arm
    Die Reichen reich
    Oder die Kleinen schnappt man
    Die Grossen lässt man laufen
    BSI kommt an den Pranger. Jetzt Raiffeisen.
    UBS / CS sind to big to fail.
    Honit soi qui mal y pense
    Netz(e)werke) sind im Zirkus bei den Artisten auf dem hohen Seil lebensrettend, so wie bei den Bankern.

    • @Roland Heinzer:
      Probleme mit der Rechtschreibung und mit den Klammern?
      Verpasster Poet.
      Get a life.

  22. Ob am Ende des Tages diese Vorwürfe juristische Relevanz entfalten…on verra.

    Noch viel wichtiger ist die Haltung hinter dieser offensichtlich gesuchten und konstruierten Intransparenz: Wo ist der Anstand geblieben, wo das Bewusstsein für die Vorbildfunktion, welche dieses Amt mit sich bringt?

    Es darf so nicht weitergehen. Sogenannte Wirtschaftsführer müssen respektable Grössen mit charakterlicher Stärke und Integrität sein. Gier und Söldnertum haben bei uns nichts verloren. Die Schweiz braucht Qualität. Wir brauchen andere Vorbilder.

  23. Laut gedacht:
    Für mich ist diesen Fall ein Beweis für Antimaterie, welche in Universum sehr viel gibt, aber man kann nicht beobachten…
    Zudem, eben, scheint mir nicht so ein “ Isolierte Fall“ zu sein, wie eben die Antinaterie in All.
    Als Wissenschaftler arbeite ich mit hypothesen, so: nehmen wir an, dass nur 1% der MA ( muss nicht zwingend ein Top Manager sein…) von solche Instransparente Konstrukte sich bedient und bereichert ( Beispiele können sein: Insider Informationen, front running, M&A, bad earnings, unsw…), natürlich alles legal… dann haben wir schnell zu tun mit ein “ black hole“, auch für die kliine Schweiz! Wäre nicht notwendig, dass bei solche Konstrukte, PIP, PEP, KP, unsw… sogennante “ benificial owner“ schnell ein “ bip“ an die Üverwacher gesendet wird? Mit neue Technologie wäre easy Machtbar….
    Tja, man kann sagen: dann von zentrale Schweiz zu andere Inseln so ein toll business auswandern können. Dann weiter zu Mond, Mars… in der Universum haben wir mehr als 100 Mrd. Galaxien, somit unendliche Möglichkeiten…aber auch das “ unendlich hat doch eine Ende!“
    Intransparente Geschäfte haben immer ein „Unsinn“ verborgen, und diesen Fall is keine Ausnahme, sogar die Bestätigung.
    Wie gesagt, nur laut gedacht, ich bin einfach ein Kosmologe, kein Prophet, geschweige denn ein Jurist.

    • @ Kosmologe:
      Was um Himmels willen hast du heute eingenommen? Meine (!) Hypothese: das eingenommene Mittel gehört bestimmt in die Kategorie der „Halluzinogene“?

    • @Kosmologe: Nicht Antimaterie, sondern Paralleluniversum. Ihr black hole ist supermassiv und es rotiert!

    • @T. Abletten
      hier sind nicht die „Halluzinogene“ schuld, hier hat das komplete HIrn versagt:-)

    • Das freut mich zu hören…
      Ich spreche in Kongresse, wo nicht mehr als 5 % der Teilnehmer mich richtig verstehen…. deswegen erwarte ich auch nicht anders hier…
      aber der Inhalt ist Sattelfest wie ich und wer will verstehen, der versteht auch!

    • @Kosmologe
      Wenn mich nur 5% der Zuhörer verstehen würden, würde ich zuerst mal selber in den Spiegel schauen und dann ganz schnell im nächsten Black Hole verschwinden!

  24. Und die Welt dreht sich weiter und weiter und sie hört nicht auf dich zu drehen. Alles déjà-vus was sich im Zürcher Nachtleben abspielt. Nur die Teilnehmer und Ortlichkeiten ändern sich mit der Zeit. Das Benehmen der Menschen und Ausarten der Parties bleibt gleich.

  25. Inzwischen distanziert sich sogar der Zampano von seinem einstigen Herr und Meister – ein klares Indiz, dass an der Sache was dran ist.

  26. Verstehe ich jetzt nicht: Die Konti der Kinder wurden auch gesperrt? Was haben die denn damit zu tun? Tönt verdächtig nach Sippenhaft. Dachte immer, die sei verboten. So kann man sich täuschen

    • Unser Gesetz kennt durchaus Formen von „Sippenhaft“. Denken Sie an den Pflichtteil von hohen 75% bei Erben im ersten Grad oder eine genau definierte Unterstützungspflicht von Eltern gegenüber Kinder oder auch vice versa.

      In diesem konkreten Fall geht es aber um etwas anderes: man kann annehmen dass die Kinder, die immer noch studieren, nicht heftig eigenes Geld haben. Mit dieser Massnahme wird verhindert, dass PV oder andere Personen mit Vollmachten auf PV’s Konten, ob Bekannte oder immer noch verdeckte Konten, die Konten der Kinder missbraucht um Geld verschwinden zu lassen. Das ist eine verständliche Massnahme und hat mit Sippenhaft nichts zu tun.

      Noch eine allgemeine Bemerkung dazu: Sippenhaft ist ein negatives Kampfwort, kommt aber öfters im positiven Sinn vor. Nämlich die Abstammung und das daraus resultierende Beziehungsnetz dazu zu nützen Vorteile zu erringen die man sonst nicht hätte, seinen das schnelle Anstieg im Beruf oder in der Geschäftswelt. Wenn die Kinder Elite Schulen besuchen können weil der Vater viel Geld hat redet aber niemand von Sippenhaft.

      Lasst jetzt die Behörden ihre Arbeit machen, es ist schwer genug solche Prominente Personen rechtstaatlich zur Rechenschaft zu ziehen.

    • Vielleicht hatte der Vater eine Generalvollmacht, die er zur Kontoeröffnung benutzt hat, und die Kinder mit den vollen Konten wissen von nichts. Eine Sperre wird nicht wegen CHF 10 vorgenommen.

      Die Staatsanwaltschaft wird bei ihrer Arbeit die Steuerklärungen der Töchter und des Vaters konsultieren müssen, ebenso natürlich die Konto-Eröffnungsdokumente.

    • So ein Quatsch mit der Sippenhaft. Wenn der Papi Geld auf Konti Kinder verschiebt, ist das Kontensperren der Kinder doch keine Sippenhaft. Die Justiz wird ihre Gründe haben und weiß was sie tut, denn der sauberer Herr Vincenz und dessen Familie haben ja sicher gute Anwälte.

    • Könnte ja sein, das krummes Geld auf Kinder-Konten ging. So lief das beim französischen Fast-Präsidenten Fillon auch.

  27. Alles sehr schlimm wenn es denn stimmt….

    Ich frage mich aber nur, warum denn z.B. die CS-Riege nicht zur Rechenschaft gezogen wird obwohl die ja eine kriminell Verurteilte ist.

    Wird da nicht mit unterscheidlichen Ellen gemessen oder geht das nicht, da sonst noch andere (sog. ‚wichtige/einflussreiche‘) Personen ebenfalls in den Strudel geraten würden?

    Es sind halt alle vor dem Gesetz ‚Gleicher’…

    • Würde die Staatsanwaltschaft in der Finanzwelt am Paradeplatz und am See gleich wie mit P.V. verfahren, wären in den Chefetagen viele Büros leer!

  28. Oder vielleicht auch durch abgekartete Deals bei denen der Gewinner bei Handelsabschluss von vornherein feststeht (oder wahrscheinlich ist)?
    Fekelakis oder wechselseitige Darlehen hinterlassen zu deutliche Spuren. So mancher atemberaubende Trading Erfolg (z. Bsp. Uli Hoeness), wäre es wert gewesen genauer hinzusehen wer denn mit wem was gehandelt hat. Ausserdem werden die Details zu solchen transaktionen ja irgendwann gelöscht…

    • Warten wir mal ab hinsichtlich UH, der am OLG München keine einzige Terminabrechnung einreichte (siehe UBG).
      Dies bedeutet im Klartext: Es gab gar keine Swaps, sondern nur intraday-Trades, die während fünf Jahren erhebliche Gewinne (bzw. verdeckte Einzahlungen) und nur kleine Verluste (bzw. verdeckte Ueberweisungen) aufwiesen.
      Und das alles mit ……

      Könnte gut sein, dass bald jemand genauer hinsehen muss.

  29. Wie der Verwaltungsratspräsident heute einen Fehler bei der Anstellung der Ehefrau von Vinzenz in der Rechtsabteilung bei der Raiffeisengruppe zugibt kann nur mit Dummheit erklärt werden.
    Diese Person hat das Vertrauen der Genossenschafter arg Missbraucht.
    Der Verwaltungsrat ist umgehend zu ersetzen.

    • Sie sind aber sehr gemein. Kann doch passieren. Viel mehr regt mich auf, als ich heute die Steuererklärung bekam mit der voraussichtlichen Steuerbelastung. Ich zahle jedes Jahr mehr ohne ein Mehreinkommen. Da kommt mir gerade Kiener Neller in den Sinn sie hat 0 Einkommen, haarsträubend.

  30. Ich hoffe, dass die Aduno- sowie die Raiffeisen bezw. deren Auditoren auch mal die Spesenrechnungen des P.V. der letzten Jahre durchleuchten, da werden sie bestimmt auch „wässrige“ Augen bekommen..

  31. Falls sich die Beweise nicht erbringen lassen, und die Klage nicht zustande kommt, erwarte ich eine Entschädigungszahlung im einstelligen Millionenbereich. Das ist dann aber auch das letzte Mal.

  32. Konto – Sperrung……

    Kopf voran an die steile Wand;
    alles nur wegen der Treuhand?
    Firmen-Namen noch geändert;
    damit heisses Geld mäandert!

    Schnell paar Köpfe gewechselt;
    und ist trotzdem heut gefesselt?
    Das spricht nicht für einen Profi,
    das könnte auch die grosse Sofi!

    Hat hier Gier das Hirn gefressen?
    Oder war er gar Satan- besessen:
    Fragen die sich heut einem stellen,
    wenn ringsum die Hunde bellen.

    Gut geglaubte Freunde bleiben aus:
    Manche treibt auch schon die Laus,
    vieles sollte man noch besprechen:
    an den Schuhen kleben Verbrechen.

    So bangt das Bankenland vor sich hin:
    Wer hat jetzt noch einen falschen Pin?
    Wer in U-Haft muss die Zeit verbringen,
    wird früher oder später an zu singen…..

    ORF

    • Das ist vernünftig . Vorverurteilungen und Mutmassungen sind Gift und Rufschädigend

  33. Gut bezahlter Genossenschafter. Die RB wird mir immer unsympathischer. Anscheinend hat sich sein Job als Genossenschafter bezahlt gemacht. Ich frage mich gerade, ob er so überheblich war, zu glauben, dass keiner etwas merken würde, oder zu dumm!? Eines ist sicher, er hat bei relevanten Deals seine Position als CEO ausgenutzt um mit der einen Hand die andere Hand zu füllen.

    • Neider hat man immer …. einfach billig wenn sich jemand nicht mehr wehren kann !!

  34. Interessant. Offenbar ist sich die Staatsanwaltschaft ziemlich sicher, dass da Fleisch am Knochen ist.

    Gleichzeitig behauptet ein NZZ-Artikel im wesentlichen, dass PV zwar gegen gewisse Grundsätze guter Geschäftsführung verstossen habe, dass es aber schwierig sein dürfte, ihm eine juristische Straftat nachzuweisen. (Vielleicht ist dies ein Versuch, das etwas doppelbödige Gutachten eines gewissen FDP-/NZZ-nahen Professors und NKF Partners namens Peter Forstmoser in ein gutes Licht zu stellen.)

    Bin gespannt, wie’s weitergeht …

    Abwarten, Stroh fressen und Wasser trinken.

    Wieher.

    • Gut diese Gutachten sind ja eh alle für nichts. Ich möchte ein Gutachten, beauftrage irgendeinen Prof. con irgendeiner Hochschule und sage ihm was ich von der auntersuchung erwarte. Gleichzeitig referiere ich ihm unaufhörlich wie wichtig mir saubere Geschäfte sind und dass von seinem Gutachten sehr viel abhängt. Dann verspreche ich ihm weitere gutbezahlte Jöbli, sodass auch der dümmste Prof. merkt, dass sein Gutachten unter bestimmten Bedingungen Folgegutachten generieren könnte. Sie können 2 Professoren zu der selben Probelamtik eine Studie machen lassen und obwohl beide dieselbe Schule besuchten, dasselbe Fachgebiet haben, können die Gutachten diametral auseinander gehen. Alles nur warme Luft, der gesunde Menschenverstand ist unersetzbar, vielleicht nocht wissenschaftlich belegbar, aber ich wusste immer, dass dieser VP ein Blender war, ebenso Ebner und co, alles kommt ans Licht.

    • Gut gewiehert, Respekt!

      Sie dürften richtig liegen mit der Vermutung betr. Gutachten.

      Die etwas unbedarfte Journalistin schreibt in der NZZ z.B.:

      „Bis am 9. April 2006 waren laut dem zentralen Firmenindex Zefix diese Titel von i-Finance gekauft worden“

      So wird es sicher gewesen sein. Nur gibt es diese Information nicht in Zefix; man findet dort keine Angaben zu Aktionären. Nicht umsonst heisst „AG“ auch „SA“ (société anonyme). Also erhielt NZZ die Info von anderer Seite zur Verfügung gestellt. Aduno? Forstmoser? Wir sehen jedenfalls nun überall Massnahmen zur „Schadensbegrenzung“ (vgl. Helvetia/Moneypark).

      (Kaum ist man mal kurz ausser Landes, passieren hier die abartigsten Dinge. Unfassbar!)

    • Der Nachweis dürfte tatsächlich nicht so schwierig sein, denn natürlich kamen die Aduno und ihre Aktionäre durchaus zu Schaden. Dieser besteht nämlich in der Differenz zwischen dem Anschaffungspreis der Commtrain Aktien, welcher von Vincenz und Stocker indirekt entrichtet wurde und dem Kaufpreis, welcher Aduno dann später zahlen musste. Die vorwerfbare Untreue bestand darin, dass Vincenz und Stocker ganz am Anfang die Geschäftsgelegenheit unstatthaft an sich gerissen haben, statt sie der Aduno zukommen zu lassen oder zumindest offen zulegen. Nachzulesen im Bundesgerichtsentscheid 105 IV 307, bei Prof. Böckli in dessen Aktienrechtsbibel (S. 1782 und 1783) und auch bei Prof. Kunz. Dass die Geschäftsgelegenheit im Interesse der Aduno lag wird durch die nachmalige Akquisition ja beleg. Die erst im Nachhinein bestellten Gutachten beleuchten – wohl mit Bedacht – nur den Zeitpunkt des Erwerbs durch die Aduno, nicht aber die Aufbauphase der versteckten Beteiligung. Dieser kleine Trick erlaubte es Prof. Forstmoser seinem Auftrag zu entsprechen. Man darf sich davon nicht ablenken lassen.

    • Die Helvetia, wo PV VRP war und Patrik Gisel immer noch im VR sitzt, hat schon einmal in einem Akt von vorauseilendem Gehorsam und offensiver Aufklärungs- und Informationspolitik vermeldet, dass bei ihnen nichts unlauteres gelaufen sei und PV der saubere, integre und weitsichte Führer gewesen war und PG das mit grossem Indianerehrenwort auch so bestätigen kann. Wow. Sind die schnell im Prüfen der ganzen PV Vergangenheit. Sollte im sehr unwahrscheinlichen Fall dass auch dort etwas schief gelaufen ist eines Tages ans Licht kommen, sind das dann die gleichen Leute die natürlich von nichts gewusst haben.

    • @Stefan Meier

      Gefälligkeitsgutachten von zweitklassigen Professoren gibt es zweifellos. Ob allerdings Forstmoser als langjähriger NKF Partner und Multi-Verwaltungsrat-Mitglied (wie dem Vernehmen nach auch bester Aktienrechtler auf dem Platz Schweiz) dies tatsächlich wegen einigen Fränkli und Jöbli macht, wage ich doch zu bezweifeln.

      Ich habe in früheren Jahren auch zwei- oder dreimal kurz mit ihm gesprochen. Er ist mir persönlich nicht unbedingt sehr sympatisch, aber sein Ruf ist ihm garantiert wichtiger als einige $$.

      Bald gibt’s Hafer und ein Bierchen für mich. Sowie Wasser und Brot für PV. Wieher!

  35. Es wäre schön gewesen, hätte die Justiz bei den verschiedenen Vorkommnissen bei der UBS und CS, welche in den USA zu Strafzahlungen führten, auch so derb zugegriffen. Aber weder bei Subprime, noch bei Forex und Libor sah man ja hier irgendwelchen Handlungsbedarf. Oder vielleicht war das dortige Management einfach ein bisschen cleverer?

    • Zu schön um wahr zu sein … All das UBS und CS und FIFA und Grossbank-Gesindel hat die mutmasslichen Machenschaften im internationalen Finanzdschungel abgewickelt – also keine Chance für die provinziale Zürcher Justiz im nahen und fernen Ausland …

      Das Problem von PV und Stocker und mutmasslichen Konsorten und möglichen kriminellen Machenschaften ist, dass vermutlich die meisten Transaktionen im lokalen und Schweizer Banken- / Wirtschafts-Umfeld durchgeführt wurden. Somit ein leichtes Spiel für unsere lokalen Behörden mit Zugriff zu allen digitalen Informationen …

    • Netter Versuch zur Ablenkung.
      Hier gehts um persönliche Bereicherung mittels Genossenschaftsgeldern.
      Bei Ihren genannten Fällen handelt es sich um kollektiven Systembetrug.

    • Das ist genau die Gegenfrage – die sich automatisch stellt – gemessen am Fall VP – der mit Sicherheit keine listige dumme Absicht mit den Geschäften bezweckte !

  36. … und nun? Diese Geschichte kommt uns doch bekannt vor. Wiederholungen: Werner K. Rey & Co: aus nichts mach viel Luft, lass die anderen glauben Du bist der Grösste. Blenden und den natürlichen Instinkt der Menschen – die Gier – ausnutzen. Selber schuld. Da gibt’s noch einen Behring. Analog. Und wie ist das mit dem Bitcoin-Hype? Einfach besser anonymisiert. Lehman Brothers – strukturierte Produkte – Gegenparteienrisiko unbeachtet. Strohmänner die den Kopf hinhalten. Jetzt muss mal ein Exempel statuiert werden. Entgegen „die Kleinen hängt man, die Grossen lässt man laufen“ wird nun PV an den Pranger gestellt. Er hält – zumindest medial – den Kopf hin. Es wäre aber sehr interessant sein Umfeld in der 2. oder 3. Reihe zu durchleuchten. Würde mich nicht überraschen, wenn da die eine oder andere Leiche oder sterbende Hülle auftaucht. Genau hinsehen, durchleuchten.

    • Dem kann ich nur beipflichten. Auch der Rest der Managertruppe von Raiffeisen sind unglaubwürdig. Dafür die Mitarbeiter bei einem Grossanlass als Dummköpfe hinstellen, für das reicht es den Herren gerade noch. Anstand, Ethik und Moral zählen für die nicht, nur die persöhnliche Gier.

    • Mit diesen Typen PV zu vergleichen ist beinahe schon vorsätzlicher Rufmord – die erwähnten waren doch vermutlich eindeutige Gaunerlein die mit der Gier der Menschen und Banken kalkulierten !! Werner K. Rey hat doch nebst der UBS / Holzer sei dank / jede Bank auf den Kittel gelegt

  37. When a friend takes cocaine, stand by him and help him out to get rid of the poison. When a friend hides his business in Kanton Zug or has a business relationship with „Wirtschaftsanwälten“ in Kanton Zug, stand by him and help him out to get rid of the poison.
    Kiki

  38. Ein logischer Schritt im Zuge der laufenden Untersuchung. Ich bezweifle allerdings, dass sich schriftliche Beweise finden lassen werden. Dafür dürfte PV und seine ‚Geschäftspartner’ zu clever agiert haben. Es bleibt die Hoffnung, dass sich die einstigen Partner gegenseitig anschwärzen um das eigene Strafmass zu reduzieren – eine Kronzeugenregelung kennt die Schweizer Justiz meines Wissens leider nicht, aber das eigene soziale Ansehen könnte von den Protagonisten höher gewichtet werden, als die auf unrechtmässige Gewinnerzielung fokussierte Kumpanei der Vergangenheit.

  39. Das ist ein schweres Wirtschaftsverbrechen, die Massnahmen sind absolut legitim und angemessen.
    Und der VR will die ganzen Jahre von allem nichts gewusst haben. Die Reputation der Bauernbank sowie der HSG ist zutiefst beschädigt. Korrektur mittels neuen Leadern oder Take-Over.
    Die R-Mitarbeiter freuen sich weiterhin über ein Durchschnittssalär von CHF 150’000.-

    • Die Total Compensation von PV war auf 2 Mio begrenzt, was PV wohl als Trinkgeld betrachtete im Quervergleich zu anderen Bankern.
      Könnte es also sein, dass gewisse (kleinere) Beteiligungs-Schiebereien nichts anderes als eine verdeckte Bonuszahlung (mit Wissen des Raiffeisen-VR) darstellen?

    • Allerdings sind CHF 150’000 für jeden hart arbeitenden durchschnittlichen Angestellten in der Nicht-Finanzindustrie und sowieso für jeden Facharbeiter bereits ein Affront und auch viel zu hoch.

      Mehr als CHF 100’000 ohne All-In-Vertrag ist kein Sachbearbeiter wert….. Für das sind schon Team-Leader-Funktion oder eine akademische Ausbildung mit Spezialaufgaben ein Muss.

      Aber ich weiss, im Banking verdient bereits eine Empfangsdame in der Schalterhalle mindestens so viel.

      Es wird Zeit, dass die Damen und Herren der verwöhnten Finanzindustrie endlich mal wieder auf den Teppich der Tatsachen zurückkehren und real bezahlt werden. Und das gilt für fast alle Angestellten.

    • Für mich sind solche Institutionen wie HSG und Co nur dafür da, dem ehrlich arbeitenden Bürger seine Werrlosigjeit zu demonstrieren. Dieser VRP Stürm ist auch so ein Blender. Die VR haben es momentan nicht leicht. Monika Ribar Privatparkplatz in Rüschlikon, Schwaller VRP Post hatte auch nichts mitbekommen, und dieser überbezahlt HSG Laferi bekommt für seine schwache Leistung 50% Pensum 480000. was hat eigenlich die Raiffeisenbank grossartiges geleistet? Es vergibt in der Tiefstzinsphase Hypotheken, super ideenreiches Geschäftsfeld. Mir sind fälle bekannt von gutbetuchten Leuten die Hypotheken mit 100% Belehnung bekommen haben. Sollte da nicht einmal die FINMA einschreiten?

    • @Rechengenie Hubertus: Sie wissen schon, was „Durchschnitt“ bedeutet? Warum soll sich der einfache Raiffeisen Mitarbeitende daran erfreuen können?

    • @ XYZ: Gemäss BLICK.
      Genau „der einfache Raiffeisen Mitarbeitende“ sollte jetzt seine eigene Rechnung machen:
      Für jeden Desk-Mitarbeiter mit CHF 50’000.- kriegt der (wegschauende) Compliance-Kollege CHF 250’000.-
      Alles klar?

    • Ihr Durchschnittssalär ist auf jedenfall aus der Luft gegriffen, der normale Bankangestellte erhält vielleicht die Hälfte der Summe….

  40. Schadenfreude ist das eine. Auf der anderen Seite muss man sehen, dass weder eine fundierte Anklage und schon gar keine Verurteilung vorliegt. Das unzimperliche Vorgehen müsste man schon auch mal genauer anschauen. Ich meine die volljährigen Töchter zu belangen (wenn es stimmt) scheint mir schon ein wenig seltsam. Wenn am Schluss dann alles nur ein Sturm im Wasserglas ist wird kein einziger dieser „unzimperlichen“, man könnte auch sagen rücksichtslosen Beamten zur Rechenschaft gezogen. Das Leid welches in der Familie V verursacht wurde ist aber beträchtlich.

    • Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Stawa sich derart weit aus dem Fenster lehnt. Die Konten der Töchter sind zwangsläufig die Konten von VP, oder haben Sie das Gefühl, dass diese Damen einen normalen Lebensstil pflegen. Ich finde es richtig, die Finanzen zu blockieren. Eine Schande ist diese feine Dame Ceregato, sie war ja die höchste Juristin der RB. Entweder hat sie nichts mitbekommen, oder sie dachte sich, mein Mann VP ist ja Gott, wir regeln das Alles, denn wir sind die RB Führung.

    • Hallo
      Und das schlechte Image das bis jetzt entstanden ist zählt wohl nicht!!!
      Besser wäre doch, das solche Vorkommnisse schon gar nicht entstehen !

    • @Reto: Völlig Ihrer Meinung.
      Absurd: Im 20min ist neben der Vincenz-News die Aufhebung der lebenslangen Verwahrung des Mörders der 19-jährigen Marie (Wiederholungstäter nota bene).
      Für mich klar, die Schweiz ist auf Niveau Bananenrepublik gesunken.

    • @Herr Brunner

      Kennen Sie für die von Ihnen geschriebene Beurteilung der Situation wirklich alle notwendigen Details?

      FALLS im Anschluss an die Deals, Erbvorzüge (Immo / Geld etc.) der Töchter stattgefunden HÄTTEN, LÄGE die ursprüngliche Deliktsumme nun jetzt ja statt bei PV bei den Familienmitgliedern (frei verfügbar).

      In diesem Szenario (bis dato nicht bewiesen) WÄRE das Vorgehen der Staatsanwaltschaft nicht zu hinterfragen (wie Sie es tun), sondern zu begrüssen….

      Niemand unterstützt Rechtswillkür des Staates oder Gerichte, aber im besagten Falle, macht es wohl Sinn bis Vorliegen der Untersuchungsergebnisse auf die Staatsanwaltschaft und deren Massnahmen zu vertrauen.

  41. Danke. Nun wird es wirklich interessant!
    Und für die ehemals grosse Fangemeinde von PV wird das noch peinlicher.

    • Gut Fangemeinde, naja. Die Politiker und co sonnen sich gerne in der Aura eines Blenders. Und nun ziehen sich alle zurück, ist ja logisch, einem Betrüger und Gauner möchte man nicht Freund sein. Aber sind wir doch ehrlich, wer von den Politikern und Wirtschaftsleuten ist schon sauber? Meiner Meinung nach ist das ein weitverbreiteter Wucher, wie ein Geschwür. Es ist alles so derart verästelt und undurchschaubar. Mir bereitet mehr Sorge, die Bilanz dieser Genossenschaftsbank, 168 Mrd. Hypotheken. Wenn hier einmal etwas anbrennt dann ist die RB und ihre unbegrenzt haftenden Genossenschafter ein Scherbenhaufen.

    • Das ist jetzt aber nicht wirklich eine Überraschung, oder?
      Wer das als Überraschung oder „interessant“ ansieht ist schon ein bisschen weltfremd und naiv, gälle?
      Das ist ganz normales Vorgehen bei vermuteten Wirtschaftsdelikten.
      Selbst ein kleiner Handwerker, der die MWSt nicht sauber abgerechnet hat, muss damit rechnen, dass ihm die Konten gesperrt werden, bis der Fall geklärt ist.

    • @Stefan Meier
      Sind Sie sicher, dass die Genossenschafter unbegrenzt haften?
      Ich glaube, das ist falsch!

  42. Bei einem geschätzten Jahressalär von 2.5 Mio. CHF solche Risiken eingehen. Dazu fällt mir nur eines ein: Dümmer gehts nümmer. Ein Paradefall von Selbstüberschätzung.

    • Der Mammon lässt bei manchen Zeitgenossen alle Skrupel fallen. Die Macht des Geldes, das Eine wie das Andere schürt die Gier.

    • So gross der Pierin medial auch dargestellt und gehypt wurde, so klein war wohl sein Selbstwertgefühl, warum sonst hätte er sein im Vergleich mit anderen CEOs mickriges Salär mit derart undurchsichtigen Tricks aufbessern sollen?
      Und noch was zu den Medien (LH ausgenommen), die sollten sich jetzt lieber Asche übers Haupt streuen anstatt so zu tun (wie z.B: der Tagi und das Ringier-Chäsblättli), als hätten sie den ganzen Mist selbst aufgedeckt….zum Lachen dieses falsche Getue.

  43. In zürich ist das die „normale“ untersuchungshaft, für alle das gleiche. Sie ist übel. Nicht ohne grund wird die zh-u-haft international als folter eingestuft.

    • @Milli Vanilli
      Hää?! – jetzt gilt ein Vollpension Hotelaufenthalt auf Staatskosten schon als Folter?!
      Schon mal im Ausland einen „richtigen“ Knast von innen gesehen, da lernen Sie was wahre Folter ist.

    • U-Haft ist für den Betroffenen und Angehörigen einschneidend und hart, aber wenn das Foto aus dem BLICK zutrifft (10 qm Zelle mit Parkettboden, Fenster zum öffnen, Radio und TV, Wasserkocher, Vorhang als Sichtschutz beim WC, richtiges Stockbett, Heizung, etc.) dann hat zumindest die Unterbringung nichts mit Folter zu tun.
      Mancher Obdachlose wäre über so eine Zelle mit Vollpension sicher sehr froh.
      In deutschen JVAs kann man sich (falls Geld vorhanden und der Haftrichter einverstanden ist) einen Anstaltsradio kaufen (damit wird sichergestellt das dieser nicht manipuliert ist und anderwertig missbraucht werden kann). Fernsehen (0815-Film) gibt es jeweils Sonntags für zwei Stunden mit Bestuhlung am Flur für alle Gefangenen der Etage, alternativ kann man sich in eine andere Zelle zu anderen Gefangen für 2 Stunden einschließen lassen um Karten zu spielen (das wird im Knastjargon Umschluss genannt).
      Schlimmer ist der Haftkoller (Depressionen und Suizidgedanken), der bei 23-Stunden Einschluss (ohne Radio,TV) auftreten kann. Dem wird mit stündlicher Lebendkontrolle bei suizidgefährdeten Gefangen vom Justizpersonal entgegengewirkt.
      U-Haft ist trotzdem allemal schlimmer als der normale Vollzug im Falle einer Verurteilung.

    • War mal 2 Tage in U-Haft in Zürich, von Folter keine Spur. Was extrem an die Niere geht ist das ungewisse wie es weitergeht und man wird innerlich „weich“ dies ist ganz gewollt

    • @Knastbruder: Wie Ihren zahlreichen Kommentaren auf IP zu entnehmen ist, haben Sie offenbar ein U-Haft-Trauma. Kommt jemand in U-Haft, werden triftige Verdachtsmomente, inkl. z.B. Verdunkelungsgefahr, vorliegen (wie im Falle PV). Bei einem Abfallsünder wird dies wohl kaum jemals der Fall sein.

      In Zürich in U-Haft zu sein, ist übrigens nicht so schlimm. Es hätte Ihnen (sollten Sie in Zürich schon in U-Haft gewesen sein) auch schlimmer gehen können:

      https://www.limmattalerzeitung.ch/schweiz/mann-stirbt-in-arrestzelle-der-stadtpolizei-zuerich-130309357

      http://www.polizeinews.ch/zuerich/Mann+im+Polizeigewahrsam+verstorben/572165/detail.htm

      Ja gut, diese Quartierwache hat offenbar ihren Ruf. Und der Verstorbene ist nur einer aus dem Volch. Der hat jetzt nicht einmal mehr eine Stunde Rundgang. Und niemand regt sich gross auf.

      Also, hören Sie mit Ihrem wirren U-Haft-Bashing auf und kehren Sie auf https://www.eve-rave.ch/ zurück. Und weniger B****s einnehmen.

    • @Gustav Lenz & Follower
      Waren Sie schon mal im Knast? Vermutlich nicht, sonst wäre ihr Kommentar etwas sachlicher ausgefallen – zumindest scheinen Sie keine Ahnung davon zu haben (aber davon allerdings jede Menge) …

      Sie scheinen zu vergessen, dass es sich auch bei (U-)Häftlingen um Menschen mit Würde und Anstand und nicht um Vieh handelt und falls Sie jemals wirklich einen Knast von innen gesehen haben, waren Sie vermutlich in der Schweiz in einem Wohlfühlknast.
      Da sind auch keine Links auf Suizide hilfreich, denn hinter jedem Suizid steckt irgendwo ein Mensch und dessen Angehörige. In Anstalten außerhalb CH wird darüber auch nicht groß berichtet, dort sind Suizide Alltag.
      Ihre großkotzige Art über Menschen zu urteilen ist einfach unerträglich. Ja, es war ja bloß einer aus dem Volch (ihr Zitat), stellen Sie sich einfach vor, es wären ja nur Sie selbst …
      Kenne Sie die Umgangssprache im Knast oder wissen Sie was es bedeutet „vom Richter gef…. zu werden“?
      Vermutlich nicht – aber ich wünsche Ihnen trotzdem einen schönen Tag oder Abend mit Ihrer Familie …
      Sie tun mir einfach nur leid …

  44. Gut so. Und was gedenkt die Finma und die Staatsanwaltschaft in Bezug auf die Causa Gisel zu unternehmen? Wurde er wenigstens mal verhört in der Sache?

    • Gisel und Co muessen ohne Zweifel von der Staatsanwaltschaft einvernommen und die Aussagen unter Eid gestellt werden.

  45. 3 Frauen seiner Familie wurden die Konti gesperrt? Ob die ihm dass verzeihen werden?

    Ich muss aufpassen. Solche Witze gelten neuerdings als sexistisch.

  46. Gier bis zum abwinken! 2,5Mio Salär und vermutlich nochmals soviel pro Jahr durch Mandate und Vermögensertrag. Und braucht ein Darlehen für ein Haus,
    da staunt man. Betrügt vermutlich „seine“ Bank und Aduno um rund 10Mio. Und jetzt sitzt er im Knast! Was geht bei so einem durch den Kopf, so was zu machen?
    Viele andere haben mit einem Bruchteil von seinem Einkommen ein sehr gutes leben und können mit 60zig
    Ihr Haus, Liegestuhl und Wein geniessen, und was macht PV wo x-mal mehr hat, so einen „seich“ und hockt jetzt
    in der Kiste. Hoffentlich denkt der mal über sein Leben nach.

    • In diesem Niedrigzinsumfeld macht es einfach keinen Sinn, ein Haus mit 100% Eigenkapital zu finanzieren. Es ist besser, für die Hypothek 1% zu bezahlen und das Geld mit 8% Rendite an der Börse zu investieren. In der Schweiz mit Eigenmietwert und steuerfreien Kapitalerträgen ein No-Brainer. Auch ein Beweis dafür, dass die derzeitige Politik der Notenbanken nur solchen Leuten zugute kommt…Aber wehe, wenn die Zinsen doch eines Tages wider steigen. Wie sang Bob Dylan so schön „the loser now will be later to win.“ Diese Strophe lässt sich natürlich auch umkehren. Rein psychologisch gesehen ist es schlimmer für jedemanden mit Millionenvermögen die Hälfte zu verlieren als für jemanden mit 100000 auf der hohen Kante. Siehe Prospect-Theorie.

    • Das ist logisch gedacht, aber eben von ‚unten‘.

      Oben sieht das ganz anders aus:
      Ein befreundeter CEO hat PV beim Golfspielen
      oder einer anderen ’sozialen Aktivität‘ erzählt,
      er habe bei einem Geschäft noch eine Tonne
      zusätzlich zu Handen persönliches Spezialkonto
      ‚mitnehmen‘ können.
      So was fordert heraus und nicht etwa, dass man
      das Geld nötig hätte.

    • Trudi seien Sie nicht so naiv in Sachen Kreditaufnahme durch Manager. Erkundigen Sie sich dazu doch mal in den Geschäftsberichten (Kapitel: Compensation) die Kredite von Banken an ihre GL-Mitglieder an, da würden Sie noch ins Staunen kommen, so z.B. auch bei der Bank des Zürcher Volches. Bei diesem Zinsumfed würde ich das auch so machen als Key Risk Taker und wie sie alle heissen (resp. sich nennen).
      Aber zugegeben – der Pierin hat den Bogen etwas gar weit überspannt indem er sich das nötige Kleingeld-Batzeli direkt beim Beat ausgeliehen hat….

    • @de Zäpfi : Danke für Ihre Antwort. Nein naiv bin ich nicht
      lese viele Geschäftsberichte, und bin zugegeben erstaunt wenn ich sehe was für Darlehen ein Kielholz bei SwissRe oder der Brabeck bei Nestle hat und sogar die Weise Weste bei der CS scheint nicht ohne Darlehen über die Runden zu kommen. Mir ist auch klar das Hypotheken bei den aktuellen Zinsen attraktiv erscheinen, und dann das Geld am Aktien Markt zu investieren. Wobei diese auch wissen sollten wie ihre anderen CEO mit dem Geld rum schmeissen und die höhere Rendite nicht garantiert ist.
      Denke auch wie @reactor: schreibt dass der PV beim Golfen mit dem TT, oder SE wo 14 Mio hat sich da vorkommt wie ein CEO mit Lehrlings Gehalt. Aber gut die CEO predigen ja selber bei der Arbeiterschaft das es für Arbeiter A keinen Grund gibt gleichviel zu verdienen wie Arbeiter B und einzig die LEISTUNG zählt! Ok wenn ich Leistung annehme so müsste mancher CEO Gratis arbeiten.
      Die haben einfach das unverschämte Glück dass sie so viel bekommen und für Sie die Argumente nicht zählen. Ich mag mich noch an die Zeit erinnern wo ein Banken CEO 1MIo erhalten hat und da wurde begründet das dieser so unheimlich lang und viel arbeitet, mit der Zeit wurde klar das dies Argument nicht mehr zählen würde weil wenn sie angeblich 12 Stunden Tage haben ( mit ausgedehnten Lunchs, Zeitung lesen, Golfspielen und sonstigen kram) höchsten auf 2Mio kämen bei 24Stunden Arbeit. Und wenn sie uns dann erzählten sie arbeiten pro Tag 24h plus die ganze Nacht durch, das dies sogar in der braven Schweiz angezweifelt werden würde.

  47. PV wollte eben auch soviel „verdienen“ wie andere „Wirtschaftskapitäne“, die irgendwie in ihre Positionen gerutscht sind und auf einem weitestgehend selbst-fahrenden Supertanker mitfahren und risikolos abkassieren dürfen, so wie etwa der Oesterreicher (…merksch öppis, Humer…) bzw. die Schlaftablette Schwan bei Roche oder die Portionen-Schwätzer bei CS und UBS, wo schon die HR-Tante, die noch nie und nirgends wirklich etwas „gerissen“ hat (schöne Titel sind nicht gleich Leistung oder Impact), das Dreifache von PV kassiert.
    Vielleicht sollte man einmal das Geklüngel zwischen VR, GL und unabhängigen (es darf an dieser Stelle laut gelacht werden…) „Kompensations-Consultants“ bei der Ausgestaltung der Kompensations-Pakete für die tiefflorige Teppichetage in solchen Firmen unter die Lupe nehmen. Dieses geradezu vorsätzliche Vorgehen ist garantiert NIE im Interesse der Besitzer und somit zumindest Irreführung der Aktionäre, auch wenn solche Dinge durch Farcen an den Aktionärsversammlungen heute meist noch abgenickt werden.

  48. Verfl … was ich als Raiffeisen-Genossenschafter und redlicher Schweizer erwarte ist vorab ein kollektiver Aufstand der Raiffeisen-Mitarbeitenden.

    Fordert ein integres Management.
    Oder ihr macht euch mitschuldig.
    Mitgegangen. Mitgefangen. Mitgehangen.

    Eine Genossenschaft ist eine basisdemokratische juristische Persönlichkeit.

    Warum konnte es passieren, dass sich ein paar Hardcore-Manager zu Feudalherren entwickelten.

    Sind wir am Ende alles Deppen und Schlafmützen, die das kriegen, was sie verdienen: schamlose Abzocker?

    Ich hoffe nicht, please help.

    • Lieber Herr Thalmann, leider ist ihre Hoffnung vergebens. Die Schweizer haben seit jeher nur die Faust im Sack gemacht und dabei blieb es dann auch. Hätten schon längst erwachen müssen, spätestens beim Swissair-Debakel. Nichts dergleichen. Kommt dazu dass 30% für die SVP -Geldadelpartei stimmen. Eine Partei, die sich nie und nimmer für den „Normalo“ einsetzen wird. Steuerhinterzieher und Wirtschaftskriminelle hatten und haben in der Schweiz noch nie viel zu befürchten. Deshalb auch die tausenden Briefkastenfirmen im ganzen Land.

    • Herr Thalmann, als Genossenschafter sind gerade SIE an der Misere mitverantwortlich. Überlegen Sie sich bitte, was Sie in der Zukunft anders machen wollen, um Ihrer Verantwortung gerecht zu werden.

    • Wo sind jetzt die unabhängigen Raiffeisen-Banken? In St. Gallen müsste zumindest ein Hauch Revolution in der Luft liegen. Aber: Nichts! Alles ruhig. Vor dem Mittag nichts los am roten Platz. Die Leute vor Ort machen keine Anstalten etwas zu unternehmen.

    • Was ist das denn für ein Scheiss, den du da schreibst? Wegen Leuten wie dir müssen sic, die auf diesem Blog so verachteten kleinen Normalos, die nullkommanix damit zu tun haben, den ganzen Tag übelsten Bullshit anhören.

  49. Ui, wenn das tatsächlich so ist, dann kommen noch ganz andere Folge-Straftatbestände in Frage. –
    Vollkommenes Sperren aller Konti von Familienangehörigen ist allerdings ein grober Unfug. Wie sollen die nun ihren Verpflichtungen nachkommen? Da fehlt es doch an Augenmass. Es ist nicht die Aufgabe noch das Recht des Staates, möglicherweise vollkommen Unschuldige/Unwissende (Töchter) in Bedrängnis zu bringen. Oder geht das unter Collateral Damage, den „man“ in Kauf nehmen muss?

    • Kontosperrungen in der Familie muss sein, nur so kann die Untersuchung korrekt abgewickelt werden. Mitleid für PV ist fehl am Platz, der wusste ganz genau was er da machte. Ich hoffe, dass er von der Finma eine angemessene Strafe bzw. ein Berufsverbot erhält. Es kann nicht sein im oberen Management diese Selbstbedienungsmentalität. Die Arbeiter werden scharenweise rausgeschmissen oder tröpfchenweise abgebaut um so eine Massenentlassung zu vertuschen. ICH HABE DIE SCHNAUZE VOLL VON DIESEN SCHMAROTZERN/FEUDALHERREN.