Finma dreht bei CS jeden Stein um

Die Aufsicht ist rund um die Spy-Affäre mit grossem Geschütz bei der Nummer 2 am Paradeplatz eingefahren. Was steckt dahinter?

Die Berner Finanzaufseher gelten als zögerlich, ängstlich, zurückhaltend. Wenn sie mal trotzdem giftig werden, dann tun sie dies in der Regel bei Kleinbanken, die sich kaum wehren können.

Nun scheint die Finma, wie die Bankenaufsicht heisst, für einmal bei einer Topbank richtig Druck aufzusetzen. Die Behörde soll bei der Credit Suisse rund um deren Bespitzelungen keinen Aufwand scheuen.

Kurz vor Weihnachten, als die NZZ enthüllt hatte, dass die CS-Spitze nicht nur Iqbal Khan, sondern auch Ex-Personalchef Peter Goerke beschatten liess, schickte die Finma ihre Kavallerie los.

„Finma setzt Prüfbeauftragten ein“, überschrieb die Behörde ihre entsprechende Mitteilung vom 20. Dezember. Man werde „im Kontext der ‚Beschattungsaffäre‘ einen unabhängigen Prüfbeauftragen bei der Credit Suisse“ einsetzen, so die Aufsicht.

Seither ist es ruhig geworden. Die Medien haben ihren Scheinwerfer auf Iqbal Khan geschwenkt, der an seinem neuen Ort bei der UBS herausgefordert ist und der von seinen Beschattern nun strafrechtlich angezeigt worden ist. Dies berichtete der Tages-Anzeiger als erste Zeitung.

Hinter den Kulissen der CS am Paradeplatz rumort es aber. „Die Finma dreht bei der CS jeden Stein um“, sagt eine Quelle.

Das erstaune, meint der Gesprächspartner. „Die Untersuchung mit der geheimen Kommunikation von CS-Spitzenleuten untereinander und allenfalls mit Externen ist relativ einfach und schnell zu klären“, begründet er. Da brauche es keine grossen Abklärungen.

Dass trotzdem solche im Gange seien bei der CS, sorge für Unruhe am Paradeplatz. Was genau prüft die Finma bei der CS? Was alles nimmt sie unter die Lupe? Was ist ihr Ziel?

Die Frage drängt sich auf, weil die CS seit Jahren nicht zur Ruhe kommt. Unter Ex-CEO Brady Dougan musste sie vor 7 Jahren notfallmässig 15 Milliarden mehr Eigenkapital innert Wochen aufbringen.

Im 2014 bekannte sie sich schuldig in den USA im Steuerkrieg, der Deal kostete gegen 3 Milliarden Dollar.

2016 erlitt die Bank unter ihrem neuen Chef Tidjane Thiam riesige Verluste im Trading. Später kamen Krimis und Kredite zum Vorschein, die die Bank teuer zu stehen kommen könnten – so wie in Mosambik.

Kommentare

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  1. Was bisher unerwähnt blieb, ist die widerliche Rolle, welche die Finma anlässlich des Credit Suisse/Lehman Brothers Skandals spielte. Dort hat sie auch jeden Stein umgedreht und nichts gefunden. 10’000 Kleinanleger verloren In der Folge 1.3 Milliarden Franken. Credit Suisse’s VP Rohner hatte auch dabei als Anwalt schon ein weisse Weste.

  2. Sehr geehrter Herr Rudolf Elmer

    vielen Dank für den Einblick hinter der Fassade unseres primitiven Justizapparat. Ja, es ist nur eine Frage der Zeit bis es zu einer schweren Staatskrise (Vertrauenskrise) kommt, allerdings nicht auf Druck der hiesigen Malaise, sondern von aussen. Das Schweigen über das Verhältnis zur Europäischen Union wird die Schweiz (B) einholen. Die Situation ist einfach auch zu kompliziert. Staatsrechtlich, diplomatisch und ökonomisch undurchschaubar. Ich bin seit 3 Jahren am Thema „Schweizer Auswanderer“ dran. Dieses Phänomen wird in der Forschung kaum untersucht (oberflächlich und in sich widersprüchlich) und medial kaum zur Kenntnis genommen. Immer mehr Schweizer kehren der Schweiz den Rücken. Besorgniserregend und auffällig ist – 35% der Schweizer Auswanderer über 50 Jahre alt sind – darunter ausgesteuerte Fachkräfte! Nach der Pensionierung werden vermutlich auch nicht wenige Menschen mit einem CH-Pass aber mit ausländischen Wurzeln in die alte Heimat zurückkehren und so die Kaufkraft der Rente deutlich erhöhen. Die Schweiz aber ist auf die Nachfrage der Rentner dringend angewiesen. Der oben beschriebene Intransparenz hat nichts mit Korruption zu tun, sondern mit SYSTEM!. Es zieht sich wie ein roter Faden durch praktisch alle Behörden, Instanzen und Strukturen. Die Pensionskassen investieren ca. 900 Mia an Geldern, die den aktuellen und zukünftigen Rentnern gehören, und die Oberaufsicht (OAK) und BFS publizieren seit 2017 keine Details zu den Erträge mehr. Hier sollte klargestellt bleiben, dass dieses Geld den Versicherten zugute kommen soll und nicht durch zweifelhafte Methoden für zweifelhafte Ziele abgezweigt werden soll. Die Verwaltungskosten der Pensionskassen sind seit 2014 massiv gestiegen und die zuständigen Behörden glänzen auch hier durch Intransparenz. Insgesamt leben 760’200 Schweizer im Ausland (März 2018), 52 000 mehr als (2017) und dennoch wird medial weiterhin das Märchen der „CH-Auswanderer die völlig verarmt in die Schweiz zurück kommen“ kolportiert“ – wie mit den Gefälligkeitsstudien zu den (Pensionskassen). Eine neue Studie von Swisscanto Vorsorge zeigt: Zukünftige Schweizer Rentner müssen mit bis zu -30% tieferen PK-Renten rechnen. Rentensenkungen in bisher unvorstellbaren Ausmass. Unser Rentenabbau ist in vollem Gange und wir bleiben ruhig und vertrauen dem System.

    Auch unser Steuersystem ist pervers und führt schon zur schleichenden Verarmung für die arbeitenden Bevölkerung führen. Eingefädelt von der bürgerliche Elite unserer Schweiz. Hat man wirklich das Gefühl, die ausländischen Milliardäre mit Scheinwohnsitz hier würden hier Arbeitsplätze schaffen? Hat man wirklich das Gefühl, die seien der Schweiz zuliebe hier? Diese ausländischen (Milliardäre) bauen hier durch Übernahmen und Restrukturierungen Arbeitsplätze ab; bringen ihre Freunde aus ihrem ausländischen Netzwerk ins Management und legen ihre Gewinne und Vermögen in off-shore Zentren an; investiert wird in der Folge nicht hier sondern wiederum im Ausland und zudem werden sie noch durch einen Vorzugssatz pauschal rechtsungleich besteuert. Bringen tut das uns nichts – im Gegenteil unsere Realwirtschaft wird zerstört. Sobald der return on investment nicht mehr stimmt verlassen die unser Land und betreiben das Spiel weiter in einem andern Land. Interessiert sind die nur an der persönlichen Kohle und an Macht. Unsere Elite hat jahrzehntelang Mythen gepflegt und diese mit der Schweizer Identität verschmolzen. Entstanden ist dadurch eine kulturelle Dominanz der Bankenlobby, die das Denken und Handeln kolonialisiert hat. Die Wirkungen beginnen wir zu spüren.

    Herzliche Grüsse

  3. Danke, Herr Hässig! Vermutlich wäre es für unser Land und das gesamte Banking Business lohnend, wenn dieses „Krisen-Duo Rohner-Thiam“ rasch entsorgt würde und an Stelle dieser – endlich wieder einmal zwei gestandene Ur-Schweizer mit einem transparenten, nachvollziehbaren und fadengeraden Banker-CV diesen Laden auf Kurs bringen würden. Dieses Theater in dieser Bank erinnert stark an jenes der deutschen Politik:
    Massenhaft Ankündigungen, peinliche Indiskretionen, Selbstbeschäftigung und grosses Palaver über die eigene Unfähigkeit – anstatt Umsetzung wirkungsvoller Sachgeschäfte.
    Um aber Vorgenanntes umsetzen zu können, dazu bräuchte es ebenso „gestandene und fadengerade“ Verwaltungsratsmitglieder – ohne Migrationshintergrund – und definitiv nicht aus „Krisenzonen“…

    • Gemäss Ihrem Vorschlag sollten somit als neue Verwaltungsratsmitglieder der CS wirken:

      a) Toni Brunner
      b) Paul Accola
      c) Xerdan Shakiri (sorry, hab vergessen, der ist ja auch nicht +gestanden und fadengerade“)
      d) Schwingerkönig Stucki
      e) Beat Breu
      f) Emil Steinberger

      Mit diesen Vorschlägen für den Verwaltungsrat wäre der Swissness Genüge getan. Und jetzt, lieber Rolf Oehen (sind Sie vielleicht verwandt mit sel. Valentin Oehen?), geht die CS einer goldenen Zukunft entgegen?

    • @Rolf Oehen

      Die Schweiz hat es immer verstanden, mit den Herausforderungen der Migration produktiv umzugehen und gesellschaftlich und wirtschaftlich davon zu profitieren. Die Schweiz hat nie aus rein humanitären Gründen Migranten aufgenommen. Die Bereitschaft zur Integration von Zuzügern war stets von den zu erwartenden Gewinnen abhängig. Die Zuwanderung aus der EU sinkt seit vier Jahren und für 2019 wird die Abwanderung (Saldo) vermutlich rapide ausfallen. Alles was heutzutage als Gesetz gilt, ist lediglich eine Simulation von Gesetz, die mittels Legislative, Judikative, und Exekutive projiziert und von Ur-Schweizer konzipiert wird. Von höherer Integrität und Kompetenz der Ur-Schweizer gegenüber Ausländer kann nicht die Rede sein. Zur Erinnerung: Filz oder Günstlingswirtschaft sind in der Schweiz nicht strafbar. Die Strukturen die dem nachgehen lächerlich (politisch gewollt). Eine Versachlichung der Auseinandersetzung würde uns Ur-Schweizern zwingen sich mit Mythen und Illusionen zu konfrontieren.

  4. Wenn diese geldgeilen Mänägerlis endlich mal aufhören würden, sich selbst schamlos zu bedienen, dann wäre alles gut. Es braucht keine 1’000 Einkommensmillionäre bei dieser Bank!

  5. Mir wäre es lieber sie würden Urs Rohner mal umdrehen der hat sich nämlich in den letzten Jahren wundgelegen oder besser gesagt wundgesessen.

  6. Es gibt Anzeichen dafür, dass Stalking-Praktiken und Überwachungen auch dazu benutzt wurden, um die Skandalrisiken bestimmter Finanzinstitute auf dem Zürcher Platz im Zusammenhang mit dem Geldwäschegeschäft der PDVSA in Venezuela zu verringern. Mögliche Informanten sind eingeschüchtert worden. Wir werden sehen, was die FINMA und die Zürcher Staatsanwaltschaft herausfinden. Setzt sich die von Julius Bär mit Detektei Ryffel begonnene Tradition fröhlich fort?

  7. Eine grosse Bank hat höchst vertrauliche Kundenakten, darunter HNW mit jährlichen Millionenausgaben, mit Klarnamen und allen Details einer Horde billig angeheuerter Hilfskräfte zur Auswertung vorgeworfen – Ziel: die lieben High Net Worth Kunden den US Steuerbehörden zum Frass vorzuwerfen. Wenn die Kunden wüssten wie mit ihren Daten umgegangen wird…

  8. Es bleibt zu hoffen, dass die Finma mit aller Härte und Konsequenz die Hintergründe der Bespitzlungsaffären aufgklärt und die verantwortlichen zur Verantwortung und Rechenschaft gezogen werden . Bekanntlich bin seit Jahren ein Opfer des Bespitzelungsterror der sogenannten Profit-Marbella-Grosskonzerne und muss die übelsten und hinterhältigsten Mobbying-Methoden ertragen. Man hat mich gezielt und und gnadenlos in den finanziellen Ruin getrieben und mit allen Mitteln verhindert, dass ich Geld verdienen kann. Ich habe keine Wohnung mehr und alle meine Wohnungsbewerbungen werden abgelehnt. Ich bin gezwungen in der Notschlafstelle zu übernachten. Durch die Gewaltattacke am 25. Juli 2019 habe ich immer noch tägliche Kopfschmerzen. Der zuständige Basler Regierungsrat, der für KESB zuständig ist, wollte mich anscheinend bürokratisch-administrativ in einer Schublade entsorgen. Ich habe Druck ausgeübt und er musste es bestätigen. Das ist anscheinend auch der Grund warum er ausserplanmässig auf die Wiederwahl im kommenden Herbst verzichtet hat. Die Schweiz braucht eine radikale Erneuerung und muss sich von der Bevormundung der globalen Grosskonzerne befreien. Und die Kuschelpolitik der Classe Politique gegenüber den Grosskohle-Managern muss ein Ende haben.
    Gunther Kropp, Basel

  9. Wir müssen in unserem föderalistischen Kleinstaat die „systemrelevanten“ „Grossbanken“ und „Finanz-Spielcasinos“ abschaffen und das gesamte Finanzsystem mit agilen, vernetzten und verteilten Finanzentitäten als hochstabiles System implementieren.
    Das würde Stabilität, Vertrauen, Diversität und wertschöpfende, nachhaltige Arbeitsplätze schaffen.

    • @Oekonomlkus

      Das Banken-Spielkasino und die Millionenbonis wären mit der Einführung des Goldstandarts rasch abgeschafft.

  10. Die Finma hat nicht giftig mit kleinen Banken und zurückhaltend bei den Grossen umzugehen. Sie sollte stets die Interessen des Landes und des schweizerischen Bankensektors schützen. Was aber bei weitem nicht immer der Fall ist. Im Fall der Banca della Svizzera Italiana wurde diese für eine lächerliche Summe an EFG verscherbelt, ohne jegliche Rücksicht auf die Konsequenzen für einen schon angeschlagenen Tessiner Finanzplatz. Die Schuld am 1MDB Debakel war nicht jene der BSI, sondern eher die der Coutts, von wo die Equipen die an diesem Schwindel beteiligt waren, kürzlich herkamen. Ich kann heute noch nicht die Lahmheit der tessiner Regierung verstehen, die erlaubt habgen, dass die Finma eine Prunkstück ihrer Wirtschaft hat enthaupten lassen. Wäre die Bank in Zürich ansässig gewesen, hätte die Sache ganz anders ausgeschaut…Goldman Sachs in der selben Causa verwickelt wurde im Vergleich mit zarten Handschuhen angetastet.

  11. „Finma dreht bei CS jeden Stein um“, guter Witz. Dabei sind doch längstens Daten vernichtet worden und die FINMA wird sich hüten wirklich genau hinzuschauen da die CS „too big to fail“ ist, daher auch Narrenfreihheit geniesst. So wie die CS ist auch die FINMA an Peinlichkeit nicht zu toppen.

    • Späher, bin voll bei Ihnen. Aufgrund Ihrer teils kontroversen Meinungen erhalten Sie aus meiner Sicht zu wenig Likes! Nur so am Rande…

  12. FINMA??? Was ist das? Was wir gerade medial erleben, ist ein Überlebenskampf der Branche auf Kosten des verbleibenden Mittelstand. Und mit Mittelstand ist nicht die bürgerliche Rechte (SVP, FDP, Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände), die im Parlament gegen die Interessen der arbeitenden Bevölkerung abstimmt gemeint.

    Wer hat überhaupt ein Interesse an einer FINMA und wer darf sich dort rechtswirksam verbindlich nachvollziehbar beschweren und wer genau nicht? Ich erinnere mich an die FINMA – die Finma zum Beispiel – die vor Jahren die Vorgänge um die PK Prämien und Leistungen u.a. der IV untersucht und all das obszöne scheffeln für normales geschäften eingestuft hatte. Da ging es um die Jahre 2003 – 2012 und Einnahmen von 23 Mrd. sowie Leistungen von 11 Mrd. also um Rendite von 55% über 9 Jahre und die PK und IV Leistungen für hunderte tausende Arbeiter. Damals erinnerte mich das Ganze, wie im gleichen Zeitraum man die Scheininvaliden und schmarotzenden Sozialhilfebezüger medial durch das Land hetzte und wie sich eine willfährige Meute von Abstimmungsberechtigten (Wir ALLE) ausgesprochen hatte die oben erwähnten Volksschädlinge gerecht zu bestrafen und egal wie krank und behindert auf Arbeitssuche zu schicken. Von den Profiten der privaten PK und IV Versicherungen redete in dieser Zeit kaum jemand… doch dort finden sich – wie heute auch – die schwarzen Zahlen wärend man die Arbeiter auffordert noch ein paar Jahre länger zu arbeiten, die Jungen auf die Alten hetzt weil man das alles nicht mehr bezahlen kann und wir über unsere Verhältnisse gelebt haben… Regeln eines Spiels die völlig einseitig wärend dem spielen abgeändert werden.

  13. Die damaligen Gründungsväter des gegenwärtigen
    Rechtssystems haben damals beschlossen, dass alle
    kommerzielle Rechtsgeschäfte über die juristischen
    Personen (ugedeckte jedoch begrenzt versicherte
    Wertpapiere) und Verträge, fair und korrekt
    abgewickelt werden müssen.

    Doch daran hat sich bis heutzutage niemand
    daran gehalten. Zudem wurde in diesen fast
    300 Jahren alten Verträge festgesetzt, dass
    niemand einen Menschen über die juristische
    Person weder Schaden noch Verlust zugefügt
    werden darf.

    Das bedeutet, dass das geheim gehaltene sowie
    provisorische UN Treuhandsystem von den Banken,
    Gerichten, Versicherungen, Finanzämtern etc.
    permanent missbraucht wird. Das bedeutet aber
    auch, dass das gegenwärtige Finanz- und
    Rechtssystem auf Betrug basiert.

    Die FINMA müsste eigentlich davon Kenntnis haben.
    Die oben erwähnten Institutionen können solange ihr
    illegales Unwesen treiben, bis sie von jemanden am
    Halskragen gepackt werden.

    Die Banken werden wegen ihren grobfahrlässigen
    Fehlern geldmässig bestraft ohne dass die Menschen
    wissen, worum es eigentlich geht. Der Grund ihrer
    Bestrafungen sind nicht die begegangenen Straftaten,
    sondern weil ihre Straftaten in die Öffentlichkeit
    geraten sind.

    Die erwähnten Institutionen dürfen nach wie vor
    Straftaten begehen, dürfen sich jedoch nicht
    erwischen lassen. Das ist ihr geheimer Privileg.

    Viele Menschen wollen nicht wahr haben, dass
    es bei den Personen um den geheim gehaltenen
    Wertpapiergeschäft handelt. An diesem geheimen
    Geschäft sind so genannten Gerichte zweifelsfrei
    beteiligt.

    Zudem ist interessant zu erfahren, dass das
    kommerzielle Finanz- und Rechtssystem keine
    Menschen, sondern lediglich Personen kennt.
    Also nochmals, bei den Personen handelt es
    sich um illegalen Konten und Wertpapiere –
    illegalen Wertpapiergeschäft. Der betrogene
    Mensch geht immer in die Haftung, ohne das
    er weiss, worum es tatsächlich handelt.

    Des Weiteren ist interessant zu wissen,
    dass die Treuhand Schweiz vier private
    Besitzer hat. Die so gennanten Bundesräte
    und Politiker sind ihre unmündige Vasallen.

  14. Nimmt mich wunder, wen die Finma dafür mandatiert hat. Es braucht nicht viel Zeit, um NICHTS zu finden, aber dennoch benötigen gegenseitige Koordination der Kommunikation der Öffentlichkeit durch Finma und CS einigen Aufwand. Es geht ja schliesslich darum, der Welt irgendeinen Bären aufzubinden. Wer diese zwei Akteure ernst nimmt, dem ist nicht zu helfen.

  15. 1. Resultat nach Finma-„Untersuchung“ = null.
    2. UR & TT bleiben solange, wie es den beiden „Gentlemen“ genehm ist.
    3. CS wird in JEDEM Fall gerettet werden, falls nötig. Mit Steuergeld wie weiland UBS.
    4. Stories auf IP zwar oft spannend oder ärgerlich, je nachdem, doch Resultat oder Aenderung = siehe Punkt 1.

    • Sehe ich auch so. Aber es ist schön und interessant mal hinter die Kullisen schauen zu können und zu sehen, welche Abgründe hinter der sauberen Fassade sich täglich auftun.

    • Herrn Hässig gebührt grosses Lob für seine IP. Ich lese IP viel lieber als jede Tageszeitung weil hier relevante Dinge behandelt werden. In den Tageszeitungen werden wir abgelenkt von wichtigen Themen und richtig verblödet. Ich hoffe sehr, es geht weiter so.
      Freundliche Grüsse

  16. Die breit getretenen Kindereien der letzten Zeit,sind denn wohl kaum der Grund warum die FINMA, im Hintergrund von wahscheinlich div. Seite aus dem Sessel gekitzelt wurde.
    Auf handfeste Finnzverwerfungen, oder gar erneute umfangreichere Rettungsaktionen, ist da denn wohl kaum einer so erpicht.Weder die Politik, noch Gross-Kunden aus der Wirtschaft.Da sind doch so einige die über die CS den Zahlungsverkehr abrechnen und weitere Bankleistungen in anspruch nehmen.
    So wie gehabt Kindereien sind in noch anderen Buden
    Alltag.War halt etwas deftig bei der CS in letzter zeit.Ergo da könnte auch etwas mehr als nur Kindertheater dahinter stecken.
    Sicher keine sooo lustige Arbeit für die FINMA, vor allem auf dem Hintergrund des obermaroden Finanzsystems.Innzwischen haben den doch die meisten Banken wakliges in den Büchern, fragt sich nur noch WIE waklig und Grenzwertig.Die Mitarbeiter der FINMA sind sicher nicht zu beneiden.

    • HvA, sie beleidigen Kindertheater. Bei der CS handelt es sich um eine … Organisation. Die CS Bosse mussten da zu Kreuze kriechen, wenigstens ein Mal dass sie ehrlich waren!

  17. Die FINMA dreht jeden Stein um! Ja, das traue ich der FINMA zu. Beim Drunterschauen wird es dann schon schwierig, beim Verstehen was abläuft stottert es dann und schliesslich beim Bestrafen von Grossinstituten ist sie nicht nur zögerlich, nein, das darf man nicht, denn das könnte dem Finanzplatz schaden! Das ist die wirtschaftliche Realität.

    Die strafrechtlichen Falschaussagen im Zusammenhang mit der „Causa Elmer“, die Nötigung, die Falschbeurkundung meiner Arbeitsbestätigung (der General Counsel unterzeichnet meine Arbeitsbestätigung, dass ich in Zürich angestellt gewesen wäre und unter Schweizer Bankgeheimnis sei) etc.. Diese Tatsachen der Bärentruppe habe ich der FINMA gemeldet und nichts ist geschehen. Ich wurde nicht einmal befragt. Die schriftliche Antwort war, man dürfe das Resultat mir nicht kommunizieren, die ich erhielt von der FINMA erhielt..

    Der Höhepunkt war jedoch, dass das Zürcher Obergericht und das Schweizer Bundesgericht die Falschbeurkung meiner Arbeitsbestätigung als legal beurteilten. Eine Arbeitsbestätigung unterzeichnet von der Personalabteilung und dem General Counsel der Bär Gruppe sei keine Urkunde, was auch die FINMA so sah!! Unglaublich!

    • Seh ich auch so. Möglich dass die FINMA jeden Stein umdreht. Aber umdrehen heisst nicht darunter schauen!
      Meine bekannte Forderung: FINMA auflösen, da verfilzt mit der Finanzwelt. Den Amis gegen Provision die Aufsicht des Bankenplatzes überlassen. Da wären UR, TT, IK und andere wahrscheinlich längst weg!

    • Wenn sogar das BGer zu einem anderen Schluss kam als Sie, kann Ihre Story so nicht ganz stimmen…

    • Sehr geehrter Herr Rudolf Elmer

      Danke für Ihre Schilderung. Es ist wichtig. Die gesellschaftlichen Verhältnisse, die Justiz, Politik, Wirtschaft und die Medien in der Schweiz müssen kritisch hinterfragt werden. Es braucht enorme Verdrängungsleistungen, um an die Probleme – auch die der Justiz – vorbeizusehen.

      In der Schweiz gibt es keine eigentliche Richterlaufbahn. Viele Richter waren vor ihrer Wahl als Gerichtsschreiber tätig, einige ausserhalb der Justiz und politisch portiert. Und die Staatsanwaltschaft oder FINMA? Ohne die Staatsanwälte aus Übersee hätten die Banken das Gold der ermordeten Juden bis heute nicht zurückbezahlt und die internationalen Steuerhinterzieher würden sich immer noch auf das Bankgeheimnis verlassen können.

      AIA wurde eingeführt damit die ultra kleinen Fische ins Netz gehen, denen die man das Eigenmietwert auf eine Immobilie im Ausland aufdrückt – trotz – Doppelbesteuerungsabkommen! Was einer Prüfung vor einer echten unabhängigen Justiz nie standhalten könnte ist hier unangefochtene Praxis! Noch immer verharren grosse Teile der Bevölkerung weiter in einer über Generationen angelernten Bravheit, glauben immer noch an den Arbeitsfrieden und den Sozialvertrag, und haben noch immer nicht verstanden, dass sie längst vom Melker zur Kuh geworden sind. Es wäre an der Zeit, sich zu regen, sonst wartet am Ende einer langen Nacht ein böses Erwachen.

      Herzliche Grüsse

    • Nun, bei aller Sympathie, werter Kollege Rudi, ist eine Arbeitsbestätigung wirklich eine Urkunde? Ich denke eher nicht…

      Legaldefinition
      Art. 110 StGB
      4 Urkunden sind Schriften, die bestimmt und geeignet sind, oder Zeichen, die bestimmt sind, eine Tatsache von rechtlicher Bedeutung zu beweisen. Die Aufzeichnung auf Bild- und Datenträgern steht der Schriftform gleich, sofern sie demselben Zweck dient.

      5 Öffentliche Urkunden sind Urkunden, die von Mitgliedern einer Behörde, Beamten und Personen öffentlichen Glaubens in Wahrnehmung hoheitlicher Funktionen ausgestellt werden. Nicht als öffentliche Urkunden gelten Urkunden, die von der Verwaltung der wirtschaftlichen Unternehmungen und Monopolbetriebe des Staates oder anderer öffentlich-rechtlicher Körperschaften und Anstalten in zivilrechtlichen Geschäften ausgestellt werden.

      https://www.urkundendelikte.ch/urkundenbegriff

    • @ Benny Fuchs . Ich verstehe Ihre Argumentation! Ich wurde jedoch für den gefälschten Brief „Merkel“, der als Fälschung erkennbar war, zu 14 Monaten bedingt Gefängnis verurteilt damit belehrt. Das obergerichtliche Urteil wurde vom Bundesgericht „Merkel-Brief=Urkunde“ geschützt. Briefe sind Urkunden gemäss Bundesgericht. Hier der Link zum Brief, der eine offensichtliche Fälschung war.

      https://wikileaks.org/wiki/Julius_Baer_to_Angela_Merkel

      Uebrigens das war meine erste Aktion bei Wikileaks Dez 14, 2008, weil die Schweizer Medien immer nur über mich berichteten und nicht über die kriminellen Kunden. Mit diesem Brief wurde WikiLeaks weltbekannt d.h. Das Bär Management klagte gegen WL in Kalifonien und der „Barbara Streisand Effect“-spielt, weil jeder WL-Veröffentlichungen sehen wollte.

      Nochmals dieser Brief stellt nach Schweizer Recht ein Urkunde dar, da lachen nicht nur die Römer …..

      Nebenbei das fälschen von Arbeitsbestätigung ist damit keine Urkundenverletzung ….. es wird immer skuriler ….

    • @Michael! Ups, das Bundesgericht, da lachen ja die Hühner und auch gewisse Richter schon darüber!

      Das BG-Urteil habe ich auf meiner Webseite hochgeschaltet und im Detail kommentiert z.B. behauptete das BG, dass die Daten von der Bank d.h. von der Julius Baer Bank and Trust Company Ltd. Cayman Islands seien, was total falsch ist. Die Daten stammen von einer Treuhandfirma auf den Cayman Islands d.h. von der Julius Baer Trust Company Ltd., Cayman Islands und sind damit keine Bankdaten. Ich habe mehrfach der Staatsanwaltschaft und den Richtern schriftlich erklärt woher die Daten stammen, doch man wollte es einfach nicht wahrhaben. Zumindest hatte widerum WikiLeaks das klar gestellt. Kommentiertes Urteil auf

      https://www.rudolfelmer.com/n-e-w-s/

      Happy Reading und ja, ich denke, sie werden die Meinung über das BG in Sachen Bankwissen ändern usw.

    • @ Illusionen platzen! Danke für den Kommentar.

      Ja, die müssen tatsächlich platzen diese Illusionen. Ich war naiv in meiner Sache und hatte dem Staat bzw. der Staatsanwaltschaft und den Richtern vertraut. Total falsch!! Leider musste ich lernen, dass sich unsere Justiz auf einem sehr bescheidenen Niveau bewegt, wenn nicht kriminell.

      Es ist an der Zeit, dass der/die Steuerzahlerinnen sich für diesen Apparat, der keine Kontrollmechanismen kennt, interessiert. Es ist eher das Affen-Prinzip, dass angewendet wird …. jeder deckt den anderen A….!

      Auch unter Berücksichtigung des Faktors „wo gearbeitet wird, gibt es Fehler“ kann ich diesen Apparat nicht mehr schützen. Die Glaubwürdigkeit unserer Justiz ist auf dem Spiel und dann ist es nur eine Frage der Zeit bis es zu einer Staatskrise kommt!

  18. Die FINMA könnte auch gleich noch prüfen inwieweit es zulässig ist, dass die CS die Mitarbeiter am Arbeitsplatz bespitzelt (Telefon, Internet).

    • Totale Überwachung über PC des ANgestellten ist mittlerweile bei Grossfirmen Standard. Dafür werden Softwarelösungen angeboten, und gekauft

  19. Eine solide und korrekte Geschäftsführung ist unter Thiam nicht mehr gewährleistet. Da Verdunkelungsgefahr besteht, ist er für die Dauer der Untersuchungen zu dispensieren und sämtliche Lohn- und Bonuszahlungen sind einzufrieren. Da er die Reputation der CS nachhaltig belastet hat, ist er danach auch zu entlassen. Ein Nachfolger ist zeitnah einzusetzen. Allfällige Schadenersatzforderungen sind am besten in Amerika zu stellen.

    • Der Begriff „Bonus“ ist ja schon ein Witz in sich! Wofür bitte sehr soll der einen Bonus erhalten!?

    • @ Fin-Ma

      Der eine oder andere MA wäre schon tüchtig und versteht was von der Materie. Aber diese Leute „dürfen“ nicht. Weisung „von oben“!

  20. Leute wie Rohner und Thiam sollten endlich entlassen werden. Eine Affäre löst die andere ab. Das hat mit seriösem Banking und sorgfältiger Personalführung nichts mehr zu tun. Statt das Personal zu motivieren, schikanieren diese Führungsleute weit verbreitet die Banker. Das amerikanische Hire und Fire stellt sich immer mehr als kontraproduktiv und Bankzersetzend heraus. Weg mit unfähigen und unsympathischen Führungsleuten!

  21. Ich würde sagen reine „Alibiübung“ der Finma. Die Finma hatte über Jahre Hinweise zu Beihilfen bezüglich geschäftlicher und privater Nachteile. Dabei mittendrin VR-Präsident Urs Rohner!

    Die Finanzmarktaufsicht FINMA blieb sogar untätig, als zusätzlich auch noch ausländische Justizbehörden tätig wurden und die Überraschung relativ gross war über die Untätigkeit der schweizerischen Finanzmarktaufsichtsbehörde FINMA während sich parallel die Bundesanwaltschaft mit Rechtshilfeersuchen abmühte und ebenfalls irritiert über die (Un-)Tätigkeit, ich nenne es fahrlässige Tätigkeit, der Finma zeigte.

    Was nun in Sachen Credit Suisse passiert ist eine Alibiübung der Finma unter Direktor Mark Branson weil der Druck durch die Affäre Khan, weitere Storys von VRP Rohner. VRP Rohner der übrigens einmal mehr zusammen mit int. Legal und ext. Anwälten fragwürdige Ausreden und Drittverantwortliche aus dem Hut zaubert!

    Es sollte endlich auch die Rolle und die fahrlässige Tätigkeit der Finma hinterfragt werden!

    #Finma #CreditSuisse #ParlCH #EFD_DFF #Bundesanwaltschaft #fedpol

  22. Dass die FINMA für einmal den Finger aus dem A…. nimmt, ist längst überfällig. Ob es aber diesen jahrelangen Schläfern gelingt, etwas relevantes herauszufinden, ist äusserst fraglich. Und da spielt je der Filz noch mit!

  23. Die Finma, dieser Klub der Geheimniskrämer, soll endlich die Mosambik-Karten auf den Tisch legen und zugeben, dass es sich um eine gemäss GwG verbotene verdeckte «back-to-back»-Finanzierung handelt(e), bei der die CS gar nie ein Kreditrisiko trug, da die Position durch Guthaben mosambikanischer Kleptokraten (Armando Guebuza & friends) sichergestellt war/ist.

    Auch der Report von Neil Barofsky gehört endlich offengelegt, damit die Schweizer Steuerzahler, aka CS-Garanten, sich ein Bild machen können über die Räuberhöhle am Paradeplatz mit ihrem halbafrikanischen „Haus“-Tennisspieler.

  24. Ich hoffe, dass die Finma diesen Augiusstall ausmistet und UR und TT endlich gehen müssen. Die Geduld der Kunden ist am Ende.

    • Schade, dass Roger Federer immer noch Reklame für diesen Laden macht, der hätte es schon lange nicht mehr nötig, seinen Ruf zu besudeln.

  25. Roger Federer kann seinen Sponsor Vertrag mit CS in Ruhe kündigen.

    Er kann auf die paar müden Millionen von CS problemlos verzichten um seine hervorragende Reputation zu schützen.

    Als Kunde will niemand mehr mit dieser unguten CS in Verbindung gebracht werden.

    Es gibt genug andere Banken, wo man sein Geld hinbringen kann und man gerne gemeinsame Geschäfte macht.

  26. Seither sieht man den Präsidenten und den CEO regelmässig beim Wäsche waschen, sie wollen ja ihre weisse Westen bewahren….

  27. Die CS vertuscht in dieser CS Spygate Geschichte, dass sich die Balken biegen um Ihre schäbige Haut zu retten.

    Dies erfordert ein sehr detaillierte Aufarbeitung und Bereinigung.

    Bei einer systemrelevanten Bank ist dieses Verhalten vom CS Management nicht akzeptierbar.

    CS ist eine Schande.

  28. Früher als Kind haben wir auch Steine umgedreht um Käfer zu finden,
    so ca unter jedem zehnten wurden wir damals fündig.

    • Mit dem kleinen, aber nicht unbedeutenden Unterschied, dass die damalig gefundenen Käfer nützlich waren fürs Ökosystem.

  29. Beschäftigungstherapie für unterbeschäftigte FINMA-Mitarbeiter? Erwartet wirklich jemand konkrete Resultate? Dream on 🙂

  30. Ganz einfach

    CS ist mit diesem überforderten Management ein erhebliches Systemrisiko für die Schweiz und für unseren Finanzplatz Schweiz und muss unter Aufsicht gestellt werden um die Schweizer Steuerzahler zu schützen.