Im Wurstkessel der Mitte

Die NZZ hebt eine Zürcher Freisinnige auf den Schild, die sich mit falschen Lorbeeren schmückt. Anekdote einer Untergangspartei.

Wie ein römischer Senator, der sein Reich untergehen sieht, kein Lächeln auf den Lippen, den Blick starr in eine Zukunft gerichtet, die nichts Gutes mehr verspricht.

So sieht Pascal Couchepin sein Gegenüber an, wenn dieser das politische Gespräch mit dem Altbundesrat wagt.

Kommt der Gast auf die FDP Schweiz zu sprechen, die sich auch „FDP. Die Liberalen“ nennt, geht sein Daumen langsam nach unten.

Couchepin, eindrücklich und daher immer umstritten, sagt über seine Partei, die FDP: „Das grösste Problem ist ihr Personal.“

Es brauche mehr kluge Köpfe und mehr Engagement vor Ort, um die Nöte der Bevölkerung zu kennen. Und er fährt fort: „Das war früher normal beim Freisinn.“

Früher? Das war vor vierzig Jahren. Dann begann der Niedergang der FDP mit dem Urner Franz Steinegger.

Dieser kantige Gebirgler wollte nach Elisabeth Kopp FDP-Bundesrat werden, wurde aber im Endspurt vor der Wahl im Parlament von Kaspar Villiger geschlagen.

Als er zum Trost zum Parteipräsidenten gewählt wurde, arbeitete er nur noch für sich. Die damals starken Fundamente der Partei begannen zu zerfallen.

Es begann der Aufstieg von Christoph Blocher, der mit Ueli Maurer einen SVP-Parteichef fand, der eine neue kleinbürgerliche Partei aufbaute und die FDP bis zum Niedergang vor sich hertrieb.

Steineggers letzte Rache an der FDP, die ihn nicht zum Bundesrat machen wollte, war es, die Schwyzer Unternehmensberaterin, deren Name niemand kannte, Petra Gössi, zur jüngsten Parteipräsidentin wählen zu lassen.

Weil nach einer Generation voller Niederlagen niemand mehr diesen Job wollte, stellte sich die ehrgeizige Unternehmensberaterin an die Spitze der Partei.

Gössis Rezept: „Wir müssen reden, reden, reden.“ Das tut sie seit zwei Jahren, aber kaum jemand hört ihr zu.

Seither bröckelt die Partei weiter. Ein verzweifelter Schwenk auf eine grüne Plattform brachte bisher keine nennenswerten Ergebnisse.

Gössi: „Es hätte noch schlimmer werden können.“

Nun soll es die 41jährige Fanny Noghero aus Neuenburg richten. Die Enkelin eines Zuwanderers aus Italien sieht die FDP nicht mehr als eine Partei der Schweizer Eliten.

Als welsche Ex-Journalistin und Ex-Mitarbeiterin einer Privatspital-Gruppe will sie „die alten Büffel“ in der Partei zurück drängen zugunsten der Frauen und der Jungen.

So weit, so gut – oder so schlecht.

In Zürich drängt derweil eine 43jährige Schuldirektorin mit Hilfe der NZZ und der NZZ-Journalistin Linda Koponen an die Spitze.

Ursina Pajarola, im Auftritt gestylt wie eine Bundesrätin, will mit Hilfe der FDP das bedingungslose Grundeinkommen einführen, das an der Urne schon einmal scheiterte.

Vorerst will sie, in echter Bescheidenheit, erst einmal Zürcher FDP-Stadträtin werden, obwohl sie bisher noch kein anderes politisches Amt innehatte.

Wie miserabel die Personalselektion der FDP und die Hofberichterstattung der „Neue Zürcher Zeitung“ ist, zeigt sich an diesem Beispiel als offene Wunde:

Schon einen Tag nach der NZZ-Berichterstattung, am 11. Dezember, dementierte die betroffene Kalaidos-Gruppe, ein Schulverbund, dass Ursina Pajarola noch bei ihr beschäftigt sei. Sie sei nie Mitglied der Konzernleitung gewesen und arbeite auch seit August 2019 nicht mehr für das Unternehmen.

Der Skandal ist ein doppelter:

In diesem Fall ist es die Zürcher FDP, die eine Jungpolitikerin völlig ohne Erfahrung hochjubelt, und wir dürfen sicher sein, dass dies sehr häufig auch andernorts geschehen ist. Daraus entsteht keine glaubwürdige Politik.

Für die NZZ ist es ein Skandal sondergleichen. Sie publiziert den Jubelartikel einer ihrer Journalistinnen und publiziert, ohne sich zu entschuldigen, eine Korrektur. Niemand in der „Star“-Redaktion fand es notwendig, diesen Beitrag zu überprüfen.

Hier fehlt die Bodenhaftung, wie sie von Pascal Couchepin gefordert wird. Das ist das Problem der Partei.

Das ist auch ein Problem der meisten Schweizer Medien, seien es grosse oder kleine private, oder der staatlich gelenkten SRG-Medien. Sie präsentieren seit Jahren fortlaufend Politikerinnen und Politiker, denen jegliches politisches Talent abgesprochen werden muss.

Ist das alles?

In der Schweiz löst sich seit vierzig Jahren jenes Bürgertum auf, das die CVP und die FDP gross gemacht hatte.

Wer Glück hatte, zog sich mit Millionen auf das Altenteil zurück. Vorbild dieser Generation war Ulrich („Ueli“) Bremi, der auch als Unternehmer einigermassen reüssierte.

Viele fühlten sich seither berufen, die FDP zu retten: Marianne Kleiner aus dem Appenzellischen, Rolf Schweiger aus Zug, Christiane Langenberger aus der Waadt oder Gerold Bührer aus Schaffhausen.

Es war die Zeit der Macher und der Pragmatiker. Intellekt war als Schöngeisterei verrufen.

Was Gerhard Pfister nicht gelang, der alten CVP neues Leben einzuhauchen, wird auch Petra Gössi kaum gelingen, die jetzt die Städte und Agglos wieder zurück erobern möchte.

Gerhard Pfister, ein Schöngeist im besten Sinne des Wortes, strebt mit seiner „Mitte“ auch in die Städte zurück.

Dort aber sitzen die Roten und Grünen, einschliesslich der Grünliberalen, fest im Sattel. Mattea Meyer von der SP ist angriffslustig wie eine Natter, die ihr Nest verteidigt.

Mit jedem Jahrfünft, das jetzt vergeht, wird die Zahl der solide bürgerlichen Schweizer zurück gehen. Gerade jetzt bedroht und vernichtet Covid-19 hunderttausende bürgerlicher Existenzen.

Diese werden nie mehr FDP wählen, die mit Karin Keller-Sutter eine Bundesrätin stellt, die den Charme einer zaristischen Kindererzieherin hat.

Diese werden nie mehr FDP wählen, die mit Ignazio Cassis einen Aussenminister stellt, der das politische Gewicht eines Fliegengewichtlers hat.

Nein, es ist vorbei.

Eine Jugend ohne gute Ausbildung und unsicheren beruflichen Perspektiven. Dazu kaum AHV und zweite Säule.

50jährige und Ältere, die nur aus einem Grund auf die Strasse gestellt werden: Kosten drücken, Dividende halten, Boni zahlen.

Dazu eine aufgeblähte Verwaltung beim Bund und in vielen Kantonen. Fehlleistungen en masse vom VBS bis zur SBB, für die niemand zur Rede gestellt wird.

Über 5’000 Gratiseinwohnern der Schweiz in Form von Millionären und Milliardären, die weniger Steuern zahlen, als sie der Treibstoff ihrer Privatflugzeuge oder Luxusyachten kostet.

Die FDP ist nicht an allem schuld, aber sie hat in den letzten vierzig Jahren nichts getan, um diese Fehlentwicklungen zu beseitigen. Die SVP war keine Spur besser.

Wir müssen es lernen, mit dem Chaos zu leben: In den staatlichen Verwaltungen, in den Schulen, Hochschulen und an vielen Spitälern.

Steuersenkungen für den fleissigen Mittelstand? Daraus wird lange nichts werden.

Die FDP ist stolz darauf, die moderne Schweiz mit begründet zu haben. Das war vor fast 200 Jahren.

Die moderne Schweiz der beiden letzten Jahrhunderte ist jetzt stecken geblieben in den eigenen Widersprüchen.

Pascal Couchepin wüsste, wie man sie auflöst, aber die heutigen FDP-Jungtürken werden die letzten sein, die auf seinen Rat hören wollen.

Im Wurstkessel der Mitte wird deshalb der Rest jener zermahlen, die sich einmal „freie Schweizer“ nannten. Es war eine gute Geschichte.

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Kommentare

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  1. Da die Fleischtöpfe mit Hilfe der Genossen und Bauern an den Paradeplatz gebracht wurden, tummeln sich nun dort die ehemaligen Gesellen mit den übrigen Gnomen und ihrem Gesinde und balgen sich um die besten Stücke. Für die Mitte inkl. Mittelstand blieb immerhin noch der Wurstkessel.

  2. Es gibt einen guten Grund, weshalb die Bürgerlichen in den Städten kaum noch Tritt fassen: Ihr rein ideologisch geprägtes, vorurteilbehaftetes Weltbild widerspiegelt nicht die Realität der Stadtbewohner. Es löst nicht deren Probleme und Sorgen. Städter können sich damit nicht identifizieren. Deshalb werden die Bürgerlichen auch in naher Zukunft dort nicht vorwärts kommen.
    Es würde mich nicht verwundern, wenn das plötzlich auch auf die ländlichen Gegenden überspringt. Zwar kann dort noch in bester sozialistischer Manier mit Subventionsgeldern für die Bauern ein Wählerexodus vermieden werden. Allerdings hat man in den letzten Wahlen gesehen, dass auch hier ein langsames Umdenken stattfindet. Denn immer nur mit dem Finger auf die anderen zeigen ohne selbst Lösungen zu präsentieren (wie das v.a. die unfähige SVP zelebriert), wird auf Dauer nicht funktionieren.

  3. ja, ja, dieser Klaus J. Stöhlker. Für mich ist er ein ziemlich arroganter Besserwisser, der so nach amerikanischem Stil an der Realität vorbeisieht. Mir wäre eine sachliche, zurückhaltende Kommentierung wesentlich lieber. Auf Kommentare von Stöhlker kann ich gut verzichten. Gerade was Franz Steinegger für unsere Gesellschaft geleistet hat, verdient Anerkennung.

  4. Wunderbar treffen ihre Analyse. Besten Dank. Die FDP ist wirklich der Problemfall der Schweiz. Sie versuchen seit Jahrzehten durch billige und durchschaubare Tricks ihr Banken A… leckersyndrom wegzutricksen. Beginnen wir am Ende. Die heutige Parteipräsidentin ist in der Firma angestellt, die Steinegger präsidiert. Zu dieser Firma geht jemand wenn er die Steuern optimieren will, oder einfach Geld vor dem Fiskus verstecken will. Das Mäntelchen der FDP Liberalität kann man unter dem alten FDP Slogan abtun: „Freiheit ist was mir nützt“. Noch fragen? Diese Partei ist abstossender als die linksextreme SPD. Bin ehemaliger FDP Wähler und wähle mangels Alternative heute meistens SVP.

  5. FDP und CVP sind die 2 Parteien der Bürgerlichen. Ehemals Bürgerlichen muss man sagen. Sie können ja nur „spiegeln“, was in der Gesellschaft so abläuft. Also hü und hott. Das Bürgertum ist weitgehend tot, resp. abgelöst von einer neuen Ideologie, welche grün-links-sozial(istisch) geprägt ist. Dann hat es da noch die neureichen Boni-Banker und anderen Parvenues, mit denen das alte Bildungsbürgertum eher nichts zu tun haben will. Der Zeitgeist ist halt nicht mehr bürgerlich gestimmt. Sogar die Reichen verorten sich ja heute lieber links-grün. Ist halt heute angesagt, hip und mainstream.

  6. Die bürgerlichen Parteien müssen endlich erkennen, dass das schweizerische Wahlvolk ein ganz anderes geworden ist, im Zeichen einer schleichenden Umschichtung der Populationsstruktur.

    Mit Gründe dafür mögen die massive Immigration und die schwächelnde Reproduktionsfreudigkeit der früheren Eliten und später auch des heimischen Fussvolks, sein. Wie beim nördlichen Nachbar, ist das Bildungsbürgertum von einst komplett verschwunden.

    Die Familie, die sonntags geschlossen zur Messe oder Predigt ging, bei der das abonnierte Leibblatt zum Z’Morge auf dem Tisch lag, die Beromünster hörte, deren Kinder Hauskonzerte gaben und die praktisch ein Leben lang am gleichen Ort wohnte, gibt es nicht mehr.

    Von Zuwanderern aus Süditalien, dem Balkan und Deutschland – und deren Nachkommen – kann nur in Ausnahmefällen eine höhere Identifikation mit lokalen Situationen, resp. Problemen, erwartet werden.

    Immediate Vorteile – wie etwa erleichterte Einbürgerung, Familienzusammenführung oder gar Moscheenbau – dürften hier oft im Vorderrund stehen.

    Die bürgerlichen Parteien müssten bald einmal ernsthaft in Klausur gehen und von diesen verändernden Wählerstrukturen ausgehend, Zukunftsvisionen entwickeln, im Bewusstsein, dass alles weiterhin im Fluss bleiben dürfte.
    Was heute richtig scheint, kann morgen schon falsch sein!

    • Bei „Bildungsbürgertum“ bekomme ich Reflux. Die Bildung dieser Bürger ist ein gleichbleibender Kanon von Werken und Interpretationen, die sich über Generationen vererben und weder hinterfragt, noch durchdacht, sondern auswendig gelernt werden. Zum Abfragen der Standeszugehörigkeit.

      Es gibt nur eine Schweizer Gemeinsamkeit – das Geld. Alles andere wird daran gemessen: was reicher macht, ist gut, was kostet, ist schlecht. Argumente darüber hinaus sind nur Mäntelchen. Und bei Visionen holt der Schweizer den Arzt.

      Sobald die Jugend in den Wohlstand der Eltern gewachsen ist, hat der „Freisinn“ seinen Zulauf. Die GLP wird dann schick, bleibt aber eine FDP mit grünem Mäntelchen. Schon in den 1990ern grauste mir vor alten Rechten, die sich Umweltprobleme als weitere Unterdrückungsmasche zulegten. Die FDP versucht es gerade mal wieder. Hast du kein Geld, bist du auch bei grünen Massnahmen zweiter Sieger.

    • Warum wundert man sich eigentlich, dass die Schweiz wie die mittelmässige EU wird, wenn bald die halbe Bevölkerung aus EU-Bürgern mit EU-Mentalität besteht: Staatsfixierte Deutsche, korruptionsanfällige Südeuropäer, usw. ???

  7. „ aufgeblähte Verwaltung beim Bund und in vielen Kantonen. “. – das ist doch noch völlig untertrieben, wir haben viel zu viele Beamte und Stattsangestellte im öffentlichen Dienst. Nicht kündbare, Lehrer etc., die Corona schamlos ausnutzen und sich dauerkrank schreiben lassen. Diese ganze Kaste gehört abgeschafft, es gibt viel zu viele Schmarotzer in der Schweiz, die nur noch Dienst nach Pflicht machen, genau ihr Pensum abarbeiten ohne jede Motivation. Diese Leute machen uns unsere Zukunft kaputt.

    • Stattsangestellte? Sie wären wohl lieber länger in die Schule gegangen! Einen Dr.-Titel haben Sie ganz sicher nicht.

    • @The Judge
      Kleiner, lustiger Schreibfehler, der an satte Angestellte erinnert. Bald werden es die einzigen wirklich Satten in unserem Land sein, wenn es so weitergeht.

  8. Eine wirkliche „Kropflärete“, aber es geht ja auch um all das, was man gezwungen wurde „in sich hereinzufressen“ und sich eben noch einmal durch den Kopf gehen zu lassen.
    Es ist müssig, dies alles im Deteil zu sichten und zu bewerten. Für mich stimmen die Feststellungen und stimmt der Grundsatz der Bewertung.
    Der Freisinn ist frei von jedem Sinn – die haben sich alle freigeschwommen und freigenommen, scheint es.
    Petra Gössi als anbiederungssüchtige Mittegraserin hat endgültig verspielt und was uns da als Zukunftshoffnungen angeboten wird erscheint in einem geisterbahntunnel nicht minder schrecklich.
    Sicher nicht liberal und sicher nicht mehrheitsfähig bei einer wirklich freisinnigen Bevölkerung.
    Strenggläubige Kommunistenfresser mögen sich noch täuschen lassen, sie haben ja lange genug hingenommen, was die sogenannte Politelite an Brosamen fallen liess.
    Aber diese Partei hat es wirklich verspielt, sich als glaubwürdige Vertrauensgruppe zu etablieren und die Anliegen einer (zu) geduldigen und gleichzeitig zu satten etablierten Partei zu erklären, zu rechtfertigen und vor allem: durchzusetzen!
    Falsche Feindbilder rechts von der FDP zu verrotten, um von den wirklichen freisinnigen Problemen abzulenken hat noch nie wirklich funktioniert und ist sowas von Vorgestern, dass es vielleicht besser wäre, das gespräch mit Opreration Libero zu suchen. Sind ja schliesslich alles Töchter aus unseren Häusern …

  9. Für alle Stöhlker-Stänkerer: er muss keine Lösungsvorschläge bringen, das
    können/müssen nur Parteien. Diesmal meint er richtig. Ich bin seit 40 Jahren Parteimitglied der geschmähten Partei. Nibelungentreue. Die Grünen zehren von der Leistung der Freisinnigen/Liberalen der letzten 180 Jahren. Bisher haben sie ausser der Abschaltung der AKW nichts hingekriegt.

  10. Nun die Sozis und die Grünen sind keine Gefahr für die FDP und sicher nicht auch für die SVP. Die Grünen sind immer noch tief im Multikulturalismus verfangen und viele junge sogenannte Gutmenschen in der SP folgen ihnen wie ein Hündlein seinem Meister. Sie sind stolz ihre Wähler mit ihrem Einstehen für alle illegalen sogenannten Asylflüchtlinge aus Afrika und dem Nahen Osten, obwohl diese Moslems von Kindsbeinen an gelernt haben, alles aus den Ungläubigen materiell herauszuholen, was möglich ist. Darum kommen sie auch logischerweise nach Europa und belasten unsere Sozialwerke über zulasten von unseren älteren Rentner und unseren Arbeitslosen. Wir können nur einen freien Arbeitsmarkt mit der EU zulassen mit fairer Gegenseitigkeit für die Schweiz und harten flankierenden Massnahmen, die unsere Arbeitnehmerschaft vor Lohn-Dumping schützt und dies wollen die Sozis der Minderheit wie Jositsch und Mario Fehr. Freier Arbeitsmarkt gibt es nur bei den Universitäten und der Spitzenforschung, hier sind die wenigen Besten der Welt herzlich eingeladen, nicht dabei sind die Manager der obersten Spitzenklasse, viele davon, vor allem aus den USA scheinen mehr als sie wirklich sind.
    Noch vor 1992 war die FDP die Partei der Aufsteiger und Karrieristen und auch denjenigen, die es nicht ganz schafften. Die FDP war noch die Partei mit dem erfolgreichen Slogan „Weniger Staat, mehr Freiheit“. Die SVP war noch 1970 eine Partei, die für eine gute AHV war, mehr noch als der linksfreisinnige Landesring und die CVP, die eigentlich von ihren sehr
    konservativen Ständeräten aus der Innerschweiz dirigiert wurde. Die FDP war 1992 offiziell für den EWR, aber eigentlich dagegen mit der SVP, die aber die Lorbeeren aus dieser Oppositions-Haltung holte und dadurch die stärkste bürgerliche Partei wurde mit tiefster Feindschaft gegen den Sozialstaat, was sie mit ihrer Fremdenfeindlichkeit versteckte. Diese Fremdenfeindlichkeit der SVP, die in ihren Parolen berechtigt war, machte sie zur grössten Arbeiterpartei. Der Nationalheld der SVP hatte aber nie die geringsten Skrupel billigste Balkanesen und Türken in seiner Fabrik zu beschäftigen und akzeptierte sogar sogenannte Asylanten, sofern die Öffentlichkeit die Kosten des Anlernens dieser Leute übernahm. Alle diese Beschäftigen werden nun durch seine Nachfolgerin entlassen, weil im Zuge der Automatisierung Maschinen die Hilfs-Arbeiten dieser Leute übernehmen.
    Der Mittelstand mit seinen Aufsteiger merkt nun heute, und dies gilt vor allem auch für Ältere über 50 Jahren, dass sie nicht mehr gefragt sind und am liebsten von der Bildfläche verschwinden sollten. Die flankierenden Massnahmen gelten überhaupt nicht für Leute des Mittelstandes, die am Schreibtisch arbeiten. Hier feiert in der Privatwirtschaft das Lohn-Dumping fröhlichste Zustände. Bei der öffentlichen Hand werden die Schreibtisch-Leute des Mittelstandes wenigstens durch die Grünen verteidigt, deshalb der Wählerschwund bei der FDP. Die SVP kann ihren Wählerbestand erhalten, da einfache Leute sie wählen, weil sie nicht die Zusammenhänge in dieser Super-Partei der Super-Reichen verstehen. Die FDP schaut mit Neid auf die gefüllten Kassen der SVP, wo die mächtigen Interessengruppen lieber dort Geld reinstecken als bei der FDP, wo nicht sicher ist, ob sie den gewünschten Erfolg sicherstellt. Die neue FDP sind die Grünliberalen und solange die FDP keine klare EU-Politik hat und wie ein gehorsamer Pudel diesbezüglichen Argumenten der SVP folgt. Sie wünscht weiterhin eine gute Partei für die Super-Reichen sein und unbedingt mit unseren Nachbarn weiterhin Krach machen wegen der Pauschalbesteuerung der Reichen aus den EU-Ländern. Soll sie ihre Wähler halten mit primitivsten Parolen wie die SVP und nicht in einer gehobenen und differenzierten Sprache?

  11. @Matchwinner: Die FDP ist alles andere als der Juniorpartner der SVP. Was die FDP, im Verein mit den linken Parteien (Grüne, SP, CVP und der BDP, der übelsten der vom SVP-Hass gesteuerten Parteien), noch umtreibt, ist ihr mit nichts zu rechtfertigender Hass gegenüber der SVP, der fast schon progromhafte Züge angenommen hat Die rabiate Ausgrenzung der stärksten Partei des Landes durch die anderen Parteien beruht nicht auf rationalen Motiven, sondern ist nur noch pathalogisch zu erklären: So wie man andere behandelt, seien es Menschen, wie damals die Juden, oder Parteien, wie die SVP, beginnt man auch über sie zu denken. Verfassungsrechtlich ist dieses Verhalten alarmierend, weil die Vertreter eines wesentlichen Teils der Bevölkerung von den anderen Parteien und in der Folge auch von den Medien konsequent verhetzt und verhöhnt und ausgeschlossen werden. Kein FDP Parlamentarier hat den Mut, aufzustehen, um diesem Zerfall der Demokratie ein Ende zu setzen. Kein FDP Politiker hat es bisher gewagt, gegen die zunehmende Einschränkung der Persönlichkeitsrechte der Bevölkerung und der Wirtschaft unter dem Vorwand einer, von zahlreichen ernstzunehmenden Medizinern kritisierten, Coronahysterie aufzustehen, und gemeinsam mit der SVP diesem zerstörerischen Irrsinn ein augenblickliches Ende zu schaffen. Eine bürgerliche Partei, die tatenlos zusieht, wie der linksbeherrschte Bundesrat die politische Agenda der kommunistisch unterwanderten WHO, abarbeitet, und es nicht zulässt, dass die angebliche Covid19 Pandamie ernsthaft hinterfragt wird, hat jede Existenzberechtigung verloren.

  12. Wieso konnte sich die Schweiz vom Hungertuch lossagen und urplötzlich zum reichsten Staat Europas werden? Wer waren die Urväter dieser Entwicklung und wie war ihre Denkweise. Wie lässt sich das in die heutige Zeit adaptieren und anschliessend umsetzen und selbstverständlich auch finanzieren.

    Die Schweiz bricht in Jubel aus, wenn die Fahrzeit der Zugverbindung ins Tessin 10 Minuten kürzer wird. Wir brauchen aber Basel-Chiasso in 25 Minuten. Energie und Verkehr müssen gelöst werden. Mit der heutigen FDP würde nicht einmal mehr der erste Gotthardpass erstellt werden, da zu teuer.

    Die Linken bringen es fertig, dass in Basel-Stadt 25% der Steuerpflichtigen eine Steuerrechnung mit einer dicken fetten 0 erhalten. Das Stimm- und Wahlrecht also umsonst. Von den übrigen Annehmlichkeiten ganz zu schweigen. Damit diese 25% erhöht werden können sollen die Steuern für die einkommensstärksten 5% weiter steigen. So finanzieren diese die Wähler der Linken. Das Perpetuum Mobile der Mitte/Links-Regierungen ist erfunden.

    Wo ist der Escher, der die Schweiz voranbringt. Verkehr und Energieversorgung aus den Fängen der Verwaltung und Lobbyisten befreit und die Schweiz nach unbarmherzigen Legionären, Leader der Nord-/Süd-Verkehrsverbindung und Bankgeheimnis in die nächste Führerschaft der Innovation bringt.

    Seit Jahren huldigen wir Wirtschaftsführern, welche die 4. industrielle Revolution nicht wahrhaben und weiterhin die getätigten Investitionen zum zweiten und dritten Mal Abschreiben wollen (Stichwort Stromnetz). Die wissen wie es nicht geht aber keine Lösungen bieten.

    Die Linken bedienen Ihre Wählerschaft mit der Substanz der Schweiz, da es an Lösungen und dem Willen zu Malochen fehlt. Wozu auch, wenn die Kohle auch so kommt. Es wird Enden wie der Osten, aufgrund des Volksvermögens geht es halt noch eine Weile.

    • Sorry, mein Lieber.
      Nicht „negative Schreibe“, sondern die Beschreibung negativer Zustände.

  13. das gleiche problem wie in Deutschland. das Bürgertum hat sich seit viel zu langer zeit aus den staatsdiensten, der politik, bildung und wissenschaft zurückgezogen. so entstanden zwei parallele welten: eine bürgerlich dominierte wirtschaft und ein proletarischer staatsdienst in all seinen facetten. Bürgertum und proletariat verfolgen vollkommen verschiedene ziele und stehen sich auf Grund vollkommen verschiedener werteskalen und denkschemata feindselig gegenüber. die überwiegende mehrheit der medien agiert als systemhure und biedert sich den jeweiligen machthabern an. die bürgerliche gesellschaft westlicher prägung befindet sich in einer zerreißprobe.

    • @ Hinnerk Albert,

      Ihre pseudosoziologische Analyse stimmt so nicht:

      Die Chefbeamtenposten sind weder im Kanton ZH, noch in andern Kantonen, noch beim Bund in Händen der Proletarier. Das können Sie unschwer den einzelnen Staatskalendern entnehmen.

      So wie Sie hier und sonst daherschreiben ist dies Ihre Wunschwahrnehmung. Diese entspricht jedoch nicht der Realität. Wobei wir bei Ihnen bei den alternativen Fakten angekommen sind.

      Und noch dies: ich bin Mitglied einer bürgerlichen Partei.

    • Viel undifferenzierte schwarzmalerei. Die todsünde der fdp ist, dass sie „ihre“ schweiz für die grossunternehmen opfern würde, zurzeit über einen rahmenvertrag. Frau Gössi ist fremdgelenkt über Steinegger und seinen urner ziehsohn. Corona ist ja nur eine episode, ausser einer menge neuer schulden und einer beschleunigung der bestehenden entwicklung wird man sich nur an eine starke grippe erinnern, die vor allem alte menschen betraf. Entscheidend ist dieser vertrag, er untergräbt die selbstständigkeit der schweiz. die bürgerliche schweiz wird wiederum nicht mit der fdp und den linken stimmen, sogar pfister mit seiner cvp wird da nicht folgen. Es ist höchste zeit, dass die fdp ihren zweiten BR-sitz abgibt

  14. Kein Wunder in Zürich, wenn in der FDP Zürich untransparente Leute wie Hans-Jakob Bösch (Parteipräsident FDP ZH) und Sina Rüdisüli (Geschäftsführerin FDP ZH)sind, die Ihren eigenen Karrieren Aufstieh am höchsten gewichten. Mittlerweile sind für diese Leute Gender oder Umweltfragen wichtiger, wie tatsächliche Anliegen der Bevölkerung.

  15. Die Defätisten dieser Welt haben einen würdigen Anführer gefunden. KS der Verfechter der Mutlosigkeit, der Aussichtslosigkeit und des Niedergangs. Ein dreifach donnerndes Helau dem Till Eulenspiegel, der nur anderen den Spiegel vorhält, sich selber nie.

    • @Benjamin Black

      Mittlerweile sind für die SVP Plexiglasfragen im Bundeshaus (SVP Gutjahr) und Masken (SVP Aerschi) wichtiger als Krankenkassenprämien und Steuererleichterungen für den Mittelstand.

  16. Es wird Zeit das ein Kulturwandel einkehrt und Ihre Generation das Zepter abgibt, Sie meinen zwar Sie hätten alles erreicht aber das ist nicht so. Sie hinterlassen eine zu tiefst gespaltene Welt, es sind die Versäumnisse Ihrer Generation die unter anderem zu Lasten der Umwelt einzig Profitotientieres Gewinnstreben als einzige wahre Maxime sehen und dabei uns allen die Lebensgrundlage zerstören sowie soziale Ungleicheiten schaffen.

    Insofern ist Corona eine verpasste Chance des Wandels….geh mit der Zeit sonst gehst du mit der Zeit….

    • Redigieren kann so schön sein, deshalb:

      «Es wird Zeit, dass Ihre Generation das Zepter abgibt und den Weg freimacht für einen Umbruch. Denn Ihre Generation, die dem profitorientierten Gewinnstreben als einzig wahre Maxime huldigte, hinterlässt eine zutiefst gespaltene Welt – mit sozialen Ungleichheiten und zerstörten Lebensgrundlagen. Corona hätte die Chance für einen Wandel sein können, doch haben wir sie verpasst.»

      Merken Sie was? Richtig: Es liest doch gleich viel besser!

      Und dennoch bleibt Ihre mit den allzu bekannten und abgeleierten, weil (juste-)milieuüblichen Unterstellungen gespickte Einlassung schlicht und einfach nur Quatsch.

      Der Versuche, mittels eines «Wandels» eine «Neue Welt» zu erschaffen – am besten auch noch mit dem «Neuen Menschen» –, gibt es bereits viele. Und alle endeten sie in einem Fiasko.

      Die Rede ist vom Sozialismus in all seinen bisher exerzierten Ausprägungen. Dieses mannigfaltig wiederholte Verbrechen an den Menschen brauchen wir nicht noch einmal.

      Genug der, bei Licht besehen, hanebüchenen Schreckungsnarrative, mit deren Hilfe mal wieder installiert werden soll. Denn diese sind es doch, bekanntlich nicht durch liberale Gesellen verbreitet, die die Welt spalten.

      Und lassen wir das ewige Klagen über Ungleichheit; der Planet selbst ist ja eine Offenbarung der Ungleichheit, wenn nicht einmal der Meeresspiegel überall gleich tief ist.

      So ungleich, wie der gar nicht «plane» Planet ist, daher wird er auch Geoid genannt, so ungleich ist die Gesellschaft.

      Der Mensch übrigens, ist ein integrales «Produkt» der irdischen Evolution; kein «Gast» also, der irgend etwas so zu zurückzulassen habe wie vorgefunden, wie man uns aus einschlägigen Kreisen stets zu belehren versucht.

      (Dann dürfte es nicht einmal Äpfel geben, aber dazu später…)

      Die aus der Einsicht in die Ungleichheit entspringende Perspektive des Aufstiegs aber auch des Abstiegs ist der effizienteste Motor für die gesellschaftliche Entwicklung, strebt der Mensch doch das Eine an und versucht das Andere zu vermeiden. Und so schaukeln wir uns immer weiter hoch.

      Kein von oben, durch selbsternannte Anführer einer «Demokratischen Volksrepublik» et.al. gelenkte «gerechte» Verknappung und «gerechte» Verteilung kann die Verbesserung der Lebensumstände aller je so effizient bewerkstelligen – sofern das überhaupt das Ziel des Kaders in spe sein sollte.

      Und eine Lebensgrundlage war schon immer etwas, was sich der Mensch erschaffen, ja tatsächlich der Natur abtrotzen musste.

      Der Apfel, wie er in der Bibel beschrieben wurde, als wäre er schon immer dagewesen, der ist in Wahrheit ein Produkt des Menschen, der mit der Sehnsucht nach Aufstieg und der Furcht vor dem Abstieg begann, systematisch nützliche Pflanzen zu züchten. Der Apfel ist also nicht Natur, sondern Kultur.

      Das zu verstehen, «John», wird Sie im Leben weiter bringen als jene Denke, die Sie mit Ihrer «Danken Sie ab!»-Einlassung offenbaren. Also, gönnen Sie sich den «Kulturwandel».

  17. Die Grosskonzerne wurden früher von Schweizer geführt und haben einen grossen Einfluss auf die Gestaltung der Politik in der Schweiz. Die Grosskonzerne wurden globalisierte und globale Grossmanager übernahmen das Kommando. Die sind nur daran interessiert möglichst viel Boni einkassieren zu können und die Grossaktionäre glücklich zu machen und übernahmen die politische Macht der Vorgänger. Die neue globale Grossmanager-Kaste hat erkannt, dass die Politik ein Mittel zum Zweck ist, um die verdiente Kohle zu einem steuerlich optimalen Tarif einstecken zu können. Einfluss auf die Politik gewinnt man in dem man die Parteien unterwandert und dafür sorgt, dass schwache Figuren Grossfunktionäre die Parteien führen und leiten zum Wohle der globalen Grosskonzerne. Die FDP war schon immer eine Partei der Wirtschaft, somit wohl schneller und effizierter zu einem gehorsamen Diener der Grossmanager umgewandelt worden, entsprechend werden wohl die gehorsamen Parteien und Grossfunktionäre mit Kohle versorgt werden. Das ist möglich, weil es keine Transparenz der Parteispenden-Finanzierungen gibt – woher und von wem etc. etc. Der Souverän ist in der Verantwortung die Parteien-Ordnung wieder herzustellen, sonst funktioniert die Demokratie nicht.
    Gunther Kropp, Basel

  18. Natürlich ist die Vergangenheit vorbei und wer, ausser den mehr oder weniger bekannten Familienstämmen mit ihren wohlerworbenen Ämtlis und Ländereien, will denn die Vergangenheit ernsthaft zurück?

  19. Viele FDP‘ler wollen nur vom wirtschaftlichen Netzwerk profitieren und halten Ihr politisches Engagement „mainstream-angepasst“ flach.

  20. Ja die NZZ, das war einmal. Das ist keine Zeitung mehr, nur noch ein abgehalftertes Parteiblättli. Inzwischen lese ich eine ausländische Tageszeitung und für den täglichen Brunz reicht SRF online noch lange. Da läge meiner Meinung nach ein Lösungsanasatz, mit einem neuem Medium. Leute mit dem Format wie ein Beat Kappeler sollten schreiben, dann wäre ein Anfang gemacht.

    IP ist weiterhin gefordert 🙂

  21. Das Problem der FDP ist der Globalismus ihrer Eliten. Sie sind unfähig und unwillig national zu denken und zu handeln. Global vor national, Grossfinanz vor KMU, Manager vor Büezer, ausländische Arbeitskräfte vor einheimischen – das beisst sich doch alles in den eigenen Schwanz. Mit dieser Partei kann sich ein Einheimischer je länger desto weniger indentifizieren. Da nützt es auch nicht, dass die FDP wie die CVP, in vielen Sachfragen in der Mitte rumeiert. Sie ist nicht die Partei für KMU’s und Büezer. Es fehlt ihr deshalb je länger je mehr an nationaler Breite. Tendenz somit weiterhin abwärts.

  22. Die einzige Partei, die noch bürgerliche Politik macht heisst SVP !In unserer Gemeinde unterstützt die FDP jede neue Steuererhöhung, da sie alternativlos und zwingend sei. Wofür steht denn die FDP heute ? Das ist doch die ganz grosse Frage. Die CVP ist eine reine Fahne im Wind ohne Prinzipien. Sehr oft stimmt die CVP mit den Linken und das soll dann noch brügerliche Politik sein ? Wenn man konsequent bürgerliche Politik will, wählt man SVP ! Gerade deshalb ist die SVP ja auch immer noch die grösste Partei des Landes und das mit grossem Vorsprung. Es wollen eben zum grossen Glück längst nicht alle Menschen in der Schweiz im Sozialismus oder gar Kommunismus a la Mattea Meyer und Cedric Wermuth leben.

    • Lieber Herr Ueli
      Wenn man SVP wählt wählt man für die shweizerischen Oligarchen, Bauern und die Geldkaste.

      Damit fahren wir den Mittelstand noch mehr an die Wand. SVP ist wie die FDP vor 20 Jahren, nur noch radikaler im Support für die Grosskapitalisten.

      Eine Partei welche dem Mittelstand nützt muss wieder erfunden werden

  23. Immerhin hat der Chefredaktor – nicht Chefredakteur – der alten Tante heute im BLICK die Parole gewagt, dass „die SRG zur PR-Agentur des Bundesrats in COVID-19 Sachen mutierte“. Nicht schlecht Mr. NZZ, oder? Daneben laufen natürlich viele Dinge und Themen falsch an der Falkenstrasse – aber auch in andern subventionsgeilen Verlagshäuser. Mal schauen welcher Pressetitel sog. Medienpartner resp. Ankündigungs-Sponsor wird, wenn es um die Promotionen der (zwangsfreien?) Impfaktionen geht en Suisse.

  24. Die Personalpolitik der FDP bei Regierungskandidaten und -innen ist, milde ausgedrückt, suboptimal: Wir erinnern uns, als erste Bundesrätin wählte das Parlament die FDP-Kandidatin E. Kopp. Sie musste nach knapp 4 Jahren aus eigenem Verschulden gehen, bezieht aber bis heute über 200 KFS/a Rente vom Steuerzahler. Das seit Jahrzehnten. Dann stellte die FDP als BR-Kandidat einen jungen Genfer Staatsrat auf. Was dann geschah, wissen wir alle. Dieser hätte als Bundesrat, kaum gewählt, zurücktreten müssen. Ebenso schlug die FDP als Bundesratskandidatin eine Waadtländer Nationalrätin vor, die nicht gewählt wurde, von der aber bekannt wurde, dass die Steuerbehörde unter Parteikollege Broulis mehrere Jahre auf eine definitive Veranlagung verzichtet hatte da man geduldig auf weitere Unterlagen von der Dame wartete. Da muss sich die FDP nicht wundern, dass das der Souverän, der solche Wohltaten nicht kennt, sauer reagiert. All das hat ein gewisses „Gschmäckle“, und zwar ein eher schlechtes.

  25. An die Petra Gössi & die FDP = Nicht nur reden, reden reden (blablablabla…). Nein, endlich zur Vergangenheit stehen und den „Schweizer Staatsstreich“ (06. Oktober 1989) begangen durch die FDP, vertreten damals durch die Bundesrätin Elisabeth Koch, endlich wieder gut machen ! Die 100% Beweise = wwww.gsw-global-consult.com !

  26. Danke, Herr Stöhlker. Ihr Artikel enthält dieses Mal sehr viele, leider wahre Fakten, was unsere (zu) hoch dotierte Classe Politique betrifft. Es hat nur noch wenige, vertrauenswürdige Köpfe darunter. Vor den Wahlen wird gelogen, dass sich die Balken biegen – und danach? Auch der Hinweis auf die stetig abnehmende Qualität des einst so hochgelobten Wissensstandortes Schweiz nimmt stetig ab. Ein Bachelorabschluss allein befähigt nicht automatisch und die qualitativ hochstehenden Berufsbildungsstätten werden es immer schwerer haben. Politiker sind heute jünger – als NR oft ausschliesslich Berufspolitiker, aber ist das wirklich dienlich?
    Quo vadis Helvetia?

  27. Geschätzter Herr Stöhlker

    Ihre Analyse – wenn auch etwas überhöht – trifft den Kern.
    Sie haben dabei vor allem die FDP im Visier.
    Konsequenterweise müssten Sie diese Analyse auch bei der SVP mit der gleichen Stringenz vornehmen.
    Dies unterlassen Sie geflissentlich. Darf ich annehmen, dass dies aus Versehen geschieht oder haben Sie dafür Gründe?

    Besten Dank für Ihre Antwort.

    Freundliche Grüsse
    H.F.

    • Lieber H.F.

      man muss sich auf ein Thema konzentrieren, will man seine Leser/-innen nicht verwirren. Hinsichtlich der SVP Schweiz äussere ich mich seit 30 Jahren. Sie hat die FDP sturmreif geschossen. Christoph Blocher und Ueli Maurer mit vielen anderen auch versprachen eine nationale Volkspartei. In Wirklichkeit hat die SVP eine Politik betrieben, welche die Importeure begünstigte und dem Gewerbe kaum etwas brachte. Die Landwirtschaft, ein Umweltverschmutzer ersten Ranges, wurde gehätschelt, um der Stimmen wegen. Christoph Blocher, die Gefahr erkennend, kippte die alte Generation seiner Partei aus dem Sattel. Es gelang ihm nicht, eine neue Führungsgruppe zu installieren. Das ist im Kern die ganze Geschichte. Das Ergebnis: Grosse Teile der Schweizer Wirtschaft können nur mit Notbeatmung der Nationalbank am Leben gehalten werden. Das Volk verarmt langsam.

  28. Ursina Pajarola, in jeder Hinsicht eine Zumutung. Die NZZ als Steigbügelhalterin, das Gegenteil von Qualitätsjournalismus, als was dieses dem Untergang geweihtes Medium sich doch so gerne darstellt.

  29. Und wen oder was zerreissen Sie als nächstes, geehrter Kolumnist? Es ist bewundernswert, wieviel Häme, Schund und Besserwisserei in einem so kurzen Essay platz hat. Sie sind ein Meister des Schreibens aber nicht gefeit vor wiederholt inhaltlichem Gebrabbel ohne Sinn, Kompetenz und Lösungsansätzen. So gehören Sie in diesem Zusammenhang offenbar (und beinahe „hoffentlich“) zur aussterbenden Klasse der mittelmässigen Schreiber und Meinungsbildnern!

  30. Bin sehr erstaunt, dass der Elefant im Pozellanladen nicht einmal im Bericht oder in den bisher 59 Kommentaren beim Namen genannt wird.
    – LOBBYISMUS –
    Das und nichts anderes ist die treibende Kraft hinter dem Zerfall der bürgerlichen Parteien. Politische Inkompetenz und Ellböglen ist geradezu Voraussetzung, um die eigene Karriere voranzutreiben.
    Bei der SVP noch eine deftige Prise Folklore, gemischt mit Xenophobie und Schlaumeiertum.

  31. Herr Stöhlker analysiert im IP – wie immer – viele missliche Entwicklungen der Schweeiz annähernd richtig.

    Und – wie immer – schlägt er leider keine einzige Lösung vor.

  32. Das Problem ist, dass die Medien gekauft sind. Wenn die nach bestem Wissen und Gewissen informieren würden, wäre es egal, ob gewählte Politiker oder ob Journalisten im Parlament sässen. Parlamentarier sollten ohnehin nicht gewählt werden, weil sonst der, der am meisten lügt im Parlament sitzt, sondern durch das Los bestimmt und alle vier Jahre ausgewechselt werden. Aber wahrscheinlich würde dann noch das Auslosungsverfahren manipuliert.

  33. Dass Frau Meyer, auch nicht die hellste Birne im Kronleuchter, Frau Gössi locker und regelmässig den Schneid abkauft, ist bezeichnend für den langjährigen stetigen Zerfall der FDP. Vergebens sucht man in dieser Partei Führungspersönlichkeiten mit ein bisschen Intelligenz, Rückgrat und Charisma. Jammerschade.

  34. In meinem stockbürgerlichen Dorf portierte die FDP in einer Ersatzwahl als Gemeinderat einen jungen studierten Hauswart (pardon: Facility Manager). Gewählt wurde dann ein gestandener SP-ler. So viel zu den Personalproblemen der FDP.

  35. Ja, es ist vorbei.
    Wir sind auf dem zum chinesischen Zwei-System-Modell.
    – Oben die globale Wirtschaft und deren Haupteigentümer in einem strikt kapitalistischen System mit allen Vergünstigungen.
    – Unten KMU, Kleingewerbe, Selbständigerwerbende und Lohnabhängige in einem strikte sich selbst finanzierenden frugal-sozialistischen System.

  36. Lieber Herr Klaus Stöhlker,

    Widersprüche oder bewusste konstruirte Mythen, Falschdarstellungen mit einer Prise Heuchelei bis hin zu Lügen?

    https://international-adviser.com/switzerland-orders-12-banks-to-comply-with-fatca/

    https://www.faz.net/aktuell/finanzen/schweiz-erfuellt-us-kriterien-als-waehrungsmanipulator-17095171.html

    Pascal Couchepin zitiere ich mit: „Das Gesundheitssystem in der Schweiz ist ein Mythos“. Tja, wo er recht hat, hat er recht. In der Corona-Krise bröckelt dieser u.v.a. Mythos-Mythen. Doch damit nicht genug. Welche Personengruppen sollen an der wirtschaftlichen Wertschöpfung und der Verteilung des Wohlstandes wie beteiligt werden? Hat sich die FDP dieser Frage jemals gestellt?
    Mit den allerbesten Grüssen

    • Richtig, wir haben zuviele Gratisbürger, Leute, die vom Staat mehr kriegen als sie ihm mittels aller Steuern geben. Diese Klasse ist der FDP unbekannt.

  37. Interessante Analyse 🧐, lohnenswert ist das Lesen dieses Texts auf jeden Fall. Aus meiner Sicht ist die berechtigte Kritik nicht nur an die FDP Schweiz 🇨🇭 gerichtet, sondern an die Schweizer Bürger allgemein, insbesondere an die bürgerliche Mitte, welche allmählich zerfällt wie das alte Rom.
    Wir leben in einer immer mehr säkular werdenden Welt! Kein Wunder, dass der Werte-Zerfall auch an der Schweiz nicht spurlos vorüber geht. Hütet euch am Morgarten, fällt mir spontan ein, und kehrt sofort um, JETZT!
    Wie wurde die Schweiz gegründet (Eidgenossenschaft: ein EID wurde geleistet. Mit wem? Man lese die Präambel unserer Verfassung. Man höre unsere Landeshymne und lese ehrfurchtsvoll den entsprechenden Text.
    Meine weitere Botschaft ist zu lesen auf der Homepage der FDP Stäfa, wo ich seit 2016 Quästor bin. Mehr zu meiner Person und meiner sehr persönlichen Überzeugung findet die Leserin / der Leser auf der Homepage der FDP Stäfa, welche öffentlich ist.
    Gott segne die Schweiz. Es stehen uns sehr wichtige Jahre bevor und riesige Herausforderungen, die es gemeinsam zu meistern gilt. Unus pro omnibus, omnes pro uno.

  38. Pajarola soll nicht für die FDP Stadträtin werden, sondern aus der Partei ausgeschlossen werden. Bekanntlich ist die SP dabei, mit allen Mitteln die Bürgerlichen auszutricksen. Nebst der neuen Partei, die Grünen, die von den Linken ins Leben gerufen wurde, weil die SP sich selbst ungllaubwürdig gemacht hat, ist die Unterwanderung der bürgerlichen Parteien mit Linken oder mit skrupellosen Karrieristen, denen jede Politik recht ist, Hauptsache sie können sich mit Ämtlis dumm und dämlich verdienen, obwohl sie im seriösen Berufsleben kaum von jemandem eingestellt würden, der fieseste Trick. Deshalb wird diese Person auch von der mittlerweile voll auf der linken Schiene mitlaufenden NZZ auch gefördert.

  39. Interessante Analyse 🧐, lohnenswert ist das Lesen dieses Texts auf jeden Fall. Aus meiner Sicht ist die berechtigte Kritik nicht nur an die FDP Schweiz 🇨🇭 gerichtet, sondern an die Schweizer Bürger allgemein, insbesondere an die bürgerliche Mitte, welche allmählich zerfällt wie das alte Rom.
    Wir leben in einer immer mehr säkular werdenden Welt! Kein Wunder, dass der Werte-Zerfall auch an der Schweiz nicht spurlos vorüber geht. Hütet euch am Morgarten, fällt mir spontan ein, und kehrt sofort um, JETZT!
    Wie wurde die Schweiz gegründet (Eidgenossenschaft: ein EID wurde geleistet. Mit wem? Man lese die Präambel unserer Verfassung. Man höre unsere Landeshymne und lese ehrfurchtsvoll den entsprechenden Text.
    Meine weitere Botschaft ist zu lesen auf der Homepage der FDP Stäfa, wo ich seit 2016 Quästor bin. Mehr zu meiner Person und meiner sehr persönlichen Überzeugung findet die Leserin / der Leser auf der Homepage der FDP Stäfa, welche öffentlich ist.
    Gott segne die Schweiz. Es stehen uns sehr wichtige Jahre bevor und riesige Herausforderungen, die es gemeinsam zu meistern gilt. Unus pro omnibus, mondänes pro uno.

  40. Die FDP wird über kurz oder lang, so wie die CVP, aus der Politlandschaft verschwinden. Es braucht sie schlichtweg nicht mehr.

    • Diese Ansicht teile ich nicht, falls beide Parteien FDP und CVP über die Bücher gehen und wichtige Änderungen, sprich einen Kurswechsel, vornehmen.
      Ansonsten wird man vielleicht nicht dorthin segeln ⛵️, wohin die Parteibasis hinsegeln möchte. Das ist aber schon Christoph passiert, nein – nicht Herrn Blocher, sondern Herrn Kolumbus 🤣.
      Aufgepasst wie es weiter geht. Nicht, dass es plötzlich heisst, die R … (Reisenden) verlassen das sinkende Schiff.
      Den Kurswechsel der CVP mit der Streichung des C halte ich für c- atastrophal und feige. Es ist offensichtlich ein Ablenkungsmanöver der Parteileitung von ihrer Unfähigkeit, eine moderne Politik auf der Basis christlicher Grundwerte zu praktizieren. Daher neu nun ab durch die Mitte! Welche Mitte? Die ist doch ziemlich linksschief. Aber eben, leider wird unsere Welt immer säkularer und schüttet das Kind mit dem Bad aus. Noch wäre Zeit für einen Marschhalt, eine Besinnung (Advent scheint mir dafür gut geeignet zu sein) und dann Umkehr.
      Ich bin mir schon bewusst, die ganze Welt ist auf diesem Irren Trip, genau das wurde vor hunderten von Jahren vorausgesagt und wir sind nun Zeitzeugen der Endzeit. Die Zeichen sind allgegenwärtig. Ich lade Herrn und Frau Schweizer ein zur Umkehr, noch ist unsere Heimat Schweiz 🇨🇭 nicht verloren 😢. Wir sollten jedoch verantwortungsvoll handeln; Eigenverantwortung und Solidarität, auf den ersten Blick widersprüchlich, auf den zweiten komplementär. Die Schweiz 🇨🇭 strotzt nur so von vermeintlichen Gegensätzen wie Stadt-Land, heimatverwurzelte Weltoffenheit, soziale Leistungsgesellschaft, selbstkritischer Patriotismus, waffenstrotzende Friedensliebe, europhile Europhobie usw.
      Genau das zeichnet die Schweiz aus und macht sie so eigenartig, nicht besser, anders.
      Nochmals rufe ich alle Bewohner/innen dieses wunderschönen Landes auf, egal welcher Partei angehörig oder gar parteilos: für die Nicht-Lateiner: einer für alle, alle für einen. Für die Lateiner und das steht unter der Bundeshauskuppel: unus pro omnibus, omnes pro uno.
      Ich wünsche der Schweiz 🇨🇭 und allen Bewohnern/innen dieses Landes einen schönen und erholsamen Sonntag, eine besinnliche Adventszeit und fröhliche Weihnachten 🎄.

    • @Hr. Gerschwiler:
      Einverstanden mit allem, was Sie hier aufführen. Aber: Es ist zu spät, schon lange, seit etlichen Jahren schon. Der Point of no return auch in CH ist längst überschritten. Dieser in Richtung Abgrund fahrende (globale) Zug ist nicht mehr zu stoppen.

  41. Für mich stünde ‚liberal‘ für freien Wettbewerb unter Wahrung von Eigenverantwortung, um in einem Entdeckungsverfahren die besten Ideen zu entwickeln und zu verwirklichen im Rahmen der Demokratie. Das käme einer verantwortungszentrierten und freiheitlichen Meritokratie mit wenigen aber klaren Regeln nahe. Dass Frau Pajarola auch noch einen falschen Leistungsausweis und Titel hineinmogelt ist schon ein starkes Zeichen einer bella figura Liberalität.

    • Das Ideal der Demokratie wäre ja das Prinzip des „Wettstreits der Ideen“ (um danach die besten Ideen umzusetzen).
      Leider werden diese immer wieder durch starke Partikularinteressen, eine pervertierte Kondordanz und Lobbyismen bisweilen bis zur Unkenntlichkeit verwässert, unterminiert und torpediert.

  42. Zum ersten Mal finde ich die Analyse von Stöhlker zutreffend! Und ich hasse es, dies zu zugeben. Wie weit sind wir gekommen, mit unserem rot grünen Gutbürgertum, das letztlich keine Ahnung mehr hat, wo und wie volkswirtschaftlich unser Wohlstand erarbeitet wurde!
    Wo sind verantwortungsbewusste und v.a. integere Persönlichkeiten, die politische Verantwortung übernehmen können und auch wollen?
    Seit einiger Zeit habe ich den Eindruck, wir senden immer nur die zweite Besetzung.

    • Das wirklich Schlimme ist, dass die rot-grünen Wohlstandsbubis und -mädis gar nicht wissen WOLLEN, wie die Schweiz erfolgreich wurde. Deshalb wissen sie auch nicht, dass sie das Land schnurstracks in den Abgrund führen werden.

  43. Vielleicht hat Klaus Stöhliker nicht ganz unrecht mit seiner Beurteilung… aber ein Zeichen unsere Zeiten ist auch Ihm nicht gespart: kritisieren ohne Lösungen zu bringen

    • Geschätzter Patrick Meier,
      den Parteien und Politikern Lösungen anzubieten, ist irreal. Sie haben, wie die Verwaltung und die Bundesräte auch, ihre eigenen Interessen und Programme. Jede Anregung von aussen wird als Störfaktor wahrgenommen. Lösungen gibt es nur in der politischen Auseinandersetzung. Meine Artikel sehe ich als Anregungen und Diskussionsgrundlagen.

    • Lieber Patrick

      Lösungen? Von aussen oder gar von unten? Was für eine lustige Idee.

      Einfach aufhören, wo Sie stehen und gehen alles nur unter den Gesichtspunkten des Machterhalts, der Ausbremsung des politischen Gegners und der Bedienung der eigenen Clientel zu entscheiden. Und schon gibt es vernünftige Entscheidungen und bald darauf Erfolg und Vertrauen. Das Stimmvieh ist gar nicht so dumm, wie man gerne meint.

  44. FDP und CVP werden immer mehr zu Steigbügelhaltern der Linken in unseren Regierungen. Immer mehr wird Geld gedruckt wie wahnsinnig und unter die Bürger verteilt. CVP und FDP stimmen zu. Die Nationalbank kaufte schon mit Franken aus der Druckpresse für tausend Milliarden Dollars und Euros. Es wird zu einer Hyperinflation kommen wie damals in Deutschland. Am Ende ist das Geld wertlos und damit auch Renten und Ersparnisse. Allgemeine Armut ist zu befürchten. Und die ehemals Bürgerlichen machen mit bei diesem Absturz ins Chaos.

    • @ Es wird enden in Armut für fast alle

      Die „Hyperinflation“ reden wir nun schon seit 2008 daher.
      Hyper-Inflation ist übertrieben. Aber eine Inflation erleben wir in den Immobilienpreisen und den Aktienkursen.

      Und in Armut werden wir auch nicht enden, denn die technologischen Errungenschaften werden weitergehen und unser Leben und das unserer Nachkommen bestimmen.

    • Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Und diejenigen dereinst am Ende der Fahnenstange baumeln zu sehen, hat doch auch was.

    • Geniale Überlegung, was in der Mitte des Menschen tatsächlich ist. Politisch natürlich sowas von unkorrekt, ui pfui.
      Mir wäre eine Partei, die sich als Kopf versteht, lieber.

  45. Treffender kann man es nicht mehr schreiben. Die FDP ist ein Auslaufmodell. Frau Nationalrat Regine Sauter unterstützt nur die internationalen Konzerne und RR Walker-Späh ist nur noch für den Flughafen Zürich tätig. Alle vier Jahre soll dann das Fussvolk bitte die beiden Damen wieder wählen, damit diese dann wieder auf den Köpfen des dummen Fuss- und Wahlvolkes rumtrampeln können. Die internationalen Konzerne werden weiterhin alle Ü-50 entlassen und das ist halt so auszuhalten von diesem dummen „Volch“. Hauptsache die Dividendenausschüttung ist maximal und die zu bezahlenden Steuern sind minimal.

  46. Bundesrat“Coucheping“ warum pumpen wenn es gar nicht nötig ist, kurz darauf musste die UBS vom Steuerzahler mit 60 Milliarden gerettet werden.

  47. Dass alle bürgerlichen Parteien nur noch aus Versagern bestehen ist ja klar ersichtlich. Normalerweise sagt man „aus Fehlern wird man klug“! Dieses Sprichwort hat seine Wahrheit aber sie wird nicht mehr angewandt. „Lehren“ aus der Geschichte ist für unsere verwöhnten und verlogenen Politiker ein Fremdwort! Ich kenne keinen einzigen Politiker mehr, welcher sich für unser Land einsetzt. „Jeder ist sich selbst der Nächste“! Die Vergangenheit war noch nie eine Lüge! Ihr Politiker tut mir Alle leid! Schämt euch, unser Land ist und wird durch euch verloren gehen! Meine Respekt vor Politikern ist definitiv nicht mehr vorhanden.

    • @ GeKo

      Ihren mehrfachen Kommentaren hier auf Insideparadeplatz entnehme ich, dass Sie eine radikale Position vertreten.
      Auch wenn Sie mit verschiedenem hier nicht einverstanden sind, gilt auch für Sie, dass Ihnen in Ihrer Politverdrossenheit durchaus die Instrumente der direkten Demokratie zur Verfügung stehen.
      Alles andere wäre dann in jener radikalen Grauzone anzusiedeln, die nichts mehr mit konstruktiver Kritik zu tun hat. Denn auch das Internet ist keine rechtsfreie Zone.

  48. Okay, aber ich muss weiterarbeiten. Bin gerade an irgendwelchem QS-Nonsens, den mir ein Berufsverband in „Zusammenarbeit“ mit dem Gesetzgeber aufgebrummt hat. Purer Schwachsinn. Wo will diese Partei noch Wähler gewinnen? Das klassische KMU Leben wird immer mehr zu Hölle. Man reguliert noch mehr, was bereits reguliert ist und kontrolliert es dann noch mindestens 2- bis 3-mal durch irgendwelche amtlichen Sesselfurzer. Seriös arbeiten und etwas Geld verdienen kann man gar nicht mehr. Die Bürokratie frisst uns auf. Die Einzigen, die sich noch für bürgerliche Politik interessieren sind die Anwälte und Verbandsheinis à la economiesuisse. Kein Wunder.

  49. Die FDP scheint mir wirklich in einem desolaten Zustand.
    – Vorgestern rief FDP Fraktionschef Walti mit einem öffentlichen Schrieben die FDP Bundesrätin KKS dazu auf, nicht für die Schliessung der Restaurants schon um 1900 Uhr zu stimmen. Ironischerweise ist KKS eine Beizentochter. Offenbar steht sie noch immer unter dem starken Einfluss vom ehemaligen Ständeratskollegen Rechsteiner, dem sie schon bei den Wahlen immer die Stange gehalten hat. Sie ist offenbar von der „eisernen Lady“ zur Sperspitze der Linken im Bundesrat mutiert.
    – Und nun muss man lesen, dass Ursina Pajarola (FDP), mit Hilfe der FDP das bedingungslose Grundeinkommen einführen will, obwohl das an der Urne schon einmal scheiterte. Man kann sich vorstellen welche Sogwirkung das in ganz Europa entfalten würde, wenn wir den Rahmenvertrag unterzeichnen. Den Rahmenvertrag will ja die FDP, auch wenn man weiss, dass mit der Unionsbürgerschaft jeder Einwohner der EU ein Niederlassungsrecht bei und bekommt. Und das heisst, dass er auch die gleichen Sozialleistungen bekommt , wie die Einheimischen hier. Auch hier wird KKS alle Hebel in Bewegung setzen das dieser Knebelvertrag unterzeichnet wird, schon nur darum, um die verhasste SVP zu ärgern.

    • Ob es uns nun passt oder nicht, das Grundeinkommen muss eingeführt werden, um die Wirtschaft zu retten. Immer mehr Leute verdienen nichts mehr, aber ohne Nachfrage bleibt der Wirtschaftskreislauf stehen.
      Dann ist Ende Gelände.

      Aber gemäss Medienmeldungen sind die Ausserirdischen ja schon gelandet.

    • @KKS und Pajarola vertreten eher die SP,

      wo leben Sie? Was haben Sie genommen? Die Schweiz kann ihre hochproduktiven Arbeitskräfte nur auslasten, wenn auch genügend konsumiert wird. Und diesbezüglich haben wir enorme Defizite! Trotz Exportüberschüssen von gut 10% des BIP arbeiten wir im Schnitt nur 32 Wochenstunden – und das bei einer Norm von 42 Stunden. Vor allem die Rentner, (die in Vielzahl auswandern, insbesondere ab 50’000.-+ p.a./Quelle:SKA Genf/BFS – vulgo: die sog. Falschen), geben nicht genügend aus. Sie konsumieren pro Kopf rund 20% weniger als Erwerbstätige. Diese hirnrissige bürgerliche Politik die an Ignoranz, Arroganz und Kurzsichtigkeit kaum zu überbieten; fördert seit Jahren den Export der Nettoersparnisse. BGE? Für einige ist er schon seit Jahrzenten Realität in unserem Land. Die Vermögensverwalter der Pensionskassen kaufen/verkaufen sich gegenseitig die Aktien und Immobilien auf. Damit haben sie den Wert der Immobilien seit 2000 um 600 Milliarden spekulativ in die Höhe getrieben (Quelle:SNB). Sehr zum Leidwesen der Mieter, Rentner und Familien. Zudem vernichten sie mit diesen unproduktiven Umtrieben jährlich 6 Milliarden CHF Vermögensverwaltungsspesen – Geld das den Versicherten genommen wird und sich in Kürzungen bemerkbar macht. Nachdenken, nicht nur meinen!

    • KKS und Pajarola vertreten eher die SP
      Der Artikel den Sie geschrieben haben finde ich Persönlich gar nicht schlecht.
      Was ich schade finde; Wenn man einen so guten Artikel schreibt sollte auch darauf geachtet werden dass es ohne Schreibfehler geht.
      Es haben sich da einige reingeschlichen.

    • @ Knebelvertrag

      Lösen Sie sich von der fixen Idee, dass alles was mit dem „Ausland“ zu tun hat toxisch sei. Der Feind liegt eher in den eigenen Reihen als immer über der Grenze.
      Mit ideologischen Phrasen lösen Sie keine Probleme.
      Solange bei Ihnen jeder links ist, der mit dem Ausland verhandelt, kommen wir nicht weiter. Und das gefiele Ihnen dann ja auch nicht.
      Ich muss nicht links sein, damit ich mit dem Ausland kommuniziere. Mit Ihrer Argumentation überlassen Sie jedoch das Feld endgültig den „Linken“.

  50. Leider leider muss ich für einmal Plapperi Stöhlker zustimmen. Es ist ein veritables Trauerspiel welches von dieser Gender-FDP geboten wird. Diese Partei wird sich eines Tages – vor dem endgültigen Absturz – der SVP als Juniorpartner anbieten müssen. Nur wird man den Club dort auch nicht begrüssen wollen, da dieser längst ins linke Lager abgesackt ist.

  51. Die GLP und die FDP ist ein und dieselbe Partei. Und Grün ist ja am Aufgehen. Und die CVP, darf man schon sagen Partei der Mitte, ist doch auch nur das Anhängsel der FDP. Wenn ich an das ultraliberale Gesetz denke, dass Ruth Humbel federführend durchgedrückt hat oder an das ultraliberale Gesetz, dass Philipp Kutter einführen wollte. Also mit C lässt sich beides unter keinen Umständen vereinen. Fazit: Die Bürgerlichen sind und bleiben das Mass aller Dinge. Wie die Corona-Situation bestätigt.

    • Dass GLP und FDP eigentlich eine Partei ist, mag zwar stimmen. Aber sie haben trotzdem beide das gleiche Problem – sie sind global ausgerichtet. Die nationale Wirtschaft, die KMU’s, die Büezer, die einheimischen Arbeitnehmer – all das bedeutet beiden wenig. Ein grünes Mäntelchen, nützt da bestenfalls kurzfristig etwas, längerfristig aber sicher nicht.
      Was zu den Bürgerlichen gehört, lassen wir besser offen.Darüber liesse sich noch bestens streiten.

    • @Franz Walterf – Genau, stimme zu 100% zu. Selbst das Programm von «Operation Libero» ist «Nachhaltige Globalisierung». Das ist ein Wiederspruch in sich. Entweder «Nachhaltig» oder «Globalisierung». Beides geht nicht.

      Da die kommende Generation(en) nur mit «Nachhaltig» überleben kann, ist die Antwort sogar bereits beantwortet. «Globalisierung» ist eine Sackgasse, bereits gescheitert. Nur erzählen Sie das mal der GLP/FDP, CVP, dem Zürcher Flügel der SVP oder allen diesen WEF Anhänger.

      Ich schäme mich für die vier Generationen von 1920 bis 1980 (gehöre auch dazu), was für eine kaputte und zerstörte Welt wir den Nachfolgegenerationen hinterlassen.

      BTW: Wieso hat der (qualitativ sehr schlechte – Kassensturz Bericht) Sportschuh von Roger Federer Schweizer Preise und gilt als Schweizer Label? Wo er doch für die ganze Welt in Vietnam produziert wird.

    • Matchwinner: die Schnittmenge von FDP und SVP sind nicht so gross wie Sie meinen. Es trennt uns das ganze EU-Dossier. Es gibt daher keine (Junioren-)Partnerschaft.

  52. Sehr gute und leider treffende Analyse. Es gäbe Leute in der FDP die das Charisma, die Fähigkeiten und die politischen Ideen hätten um die FDP zu recyclieren: Thierry Burkart, Christian Wasserfallen, Marcel Dobler, auch ein Markus Somm, wenn er denn Interesse hätte. Sie alle wagen es nicht Königin Petra I. vom Thron zu stossen. So läuft das Wasser aus Rhein und Limmat weiter nach Norden und das der Rhone nach Süden, immer mehr rot-grün verfärbt, um nicht zu sagen verschmutzt, statt in klarem Blau. Und Bersaruga werden ungestört Covid19 Verordnungen erlassen, die nur schaden.

  53. Sehr geehrter Herr Stöhlker,

    Ihren diversen Standpunkten hier auf IP entnehme ich, dass Sie einer Zeit nachtrauern, die vorüber ist. Ich bin in Ihrem Alter und meine damit nicht mich, sondern die Entwicklung unserer Welt. Es gilt zu akzeptieren, dass nicht alles gleich bleibt wie früher.

    Die Zeit von Ulrich Bremi, Rolf Schweiger et al. ist vorbei. Sie haben zu ihrer Zeit in ihrem Interessenspektrum viel geleistet und dafür gilt ihnen Dank und Respekt.

    Die Welt von heute ist jedoch eine andere. Und diese wird auch andere politische Landschaften hervorbringen. Dies ist der Lauf der Zeit. Andere nennen es etwas sophistizierter Entwicklung. Und diese lässt sich nicht aufhalten, höchstens in der Richtung verändern. Und in diesem Prozess sind wir bereits:

    – Urban versus Land (z.B. Geopolitik und Migration)
    – Grün versus traditionelle Produktionsformen und Wirtschaft (z.B. Klimawandel)
    – Jung versus alt (z.B. Sozialversicherungen)
    – Digital versus analog (4. Technische Revolution)
    – Internationale Vernetzung versus Zaun ums Land (z.B. Globalisierung)

    Taktgeber der Entwicklung sind u.a. obige Megatrends. Dagegen können Sie national ankämpfen; Sie können jedoch diese Strömungen international nicht aufhalten. Dies bedingt auch eine andere Art von Politik und Politikern. Und vor allem bedingt es, sich auf dem internationalen und innovativen Parkett Glaubwürdigkeit und Kompetenz zu verschaffen.

    Der Gang ins Schneckenhaus ist ein Bumerang und endet in der Bedeutungslosigkeit.

    Freundliche Grüsse
    H.F.

    • Gerade ihr Schlusssatz ist ein Zeichen Ihrer Gleichgültigkeit. Geschichte ist nicht zu leugnen und er linke/grüne Vormarsch wird unser Land und den Rest der Welt ins Verderben führen. Ich verspreche Ihnen hier und jetzt, dass spätestens unsere übernächste Generation, auch hier in der Schweiz an Hunger leiden wird und noch mehr Gesetzlosigkeit herrscht.

    • @H.F.

      „Taktgeber“ oder konstruirter Sachzwang? Es ist empririsch gut belegt, wie unsere Versicherungs,- und Finanzindustrie Krisenszenarien inszeniert und darauf auf falschen Prämissen abstellt. Im Kern geht es um Verteilungsgerechtigkeit und nicht um:
      – „Urban versus Land (z.B. Geopolitik und Migration)
      – Grün versus traditionelle Produktionsformen und Wirtschaft (z.B. Klimawandel)
      – Jung versus alt (z.B. Sozialversicherungen)
      – Digital versus analog (4. Technische Revolution)
      – Internationale Vernetzung versus Zaun ums Land (z.B. Globalisierung)“

      M.E., einzig entscheidend ist, wie viele Menschen an der wirtschaftlichen Wertschöpfung beteiligt werden und wie die Wertschöpfung auf die Beteiligten verteilt wird, demnach liegt das Problem in:

      – Arm versus Reich. Fragen Sie sich wer diesen unverantwortlichen Streit zwischen alt und jung schürt? Da liegt der Hund begraben.

  54. Sicher hat der Steinegger den Linksdrall der FDP eingeläutet, einerseits aus Hass auf die eigene Partei, die ihn im Regen hat stehen lassen. Andererseits aus Hass auf die SVP, die immer mehr dem Bergler Steinegger das Wasser abgegraben hat.

    In den letzten Jahren hat allerdings vor allem eine „Emotionalisierung“ der Politik alles nach links geschoben. Das hat sicher zu tun mit dem Einstieg der Frauen in die Politik. Mir scheint, Frauen reagieren viel eher auf Bilder von weinenden Kindern, die angeblich zu Kinderarbeit gezwungen werden. Auch wenn klar bewiesen wird, dass diese Bilder „fake“ sind. Die Bilder wurden gemacht in einem andern Kontinent, stehen also in keinem Zusammenhang mit der angeblichen Kinderarbeit.
    Auch der angeblich an den Strand gespülte Junge wühlte die Menschen auf, obwohl man klar sehen konnte, dass er frisch gebügelte Kleider trug und sich für das Foto hingelegt hatte.
    Anscheinend reagieren Frauen eher auf solche manipulierten Bilder und zwar parteiübergreifend. Das spricht allerdings dafür, dass Frauen eben mehr Empathie haben.

    • Schade, dass Frauen, so wertvoll sie auch immer sind, darauf hereinfallen. Frauen sind zu emotional für die Politik, denn diese ist knallhart!

    • In den letzten 50 Jahren wurden Männer wegen ihres Verhaltens x – fach kritisiert, Aenderungen im Verhalten verlangt. Viele Männer haben sich verändert, in Sinne der Frauen. Es gibt viele Beispiele, die sind bekannt.
      Frauen wurden im Sinne der Emanzipation gefördert ohne Ende, ohne jedes Ziel, ohne Vorgaben, ohne Kritikpunkte. Gefühlt ist alles, was Frauen tun und meinen und sagen, erst mal positiv. Ganz toll. Von Frauen wurde nichts verlangt, ausser sich in die Arbeitswelt zu integrieren.
      Es wäre gerade in der Politik sehr hilfreich, wenn Frauen ihren gefühligen WohlfühlWellnessÜberlegenheits – Moralismus nicht länger mit Analyse verwechseln und Probleme mehr analytisch angehen würden, ohne fakten- und zu oft auch hirnfreie gefühlte Wohlfühlgefühle ubd -wünsche.
      Letzthin hat mir eine jüngere Frau erklärt, sie hat nie einen Tag Militär geleistet, im ganzen Leben zusammen sich nicht mal eine Stunde für Militärisches interessiert, Landesverteidigung ist komisch, hatte noch nicht mal je einen Freund mit Militärerfahrung, aber Flugzeuge braucht es nicht. Gefühlt.
      Gefühlter Moralismus statt Fakten, so lieben und fördern es die Linken.

  55. Sehr gut und pointiert geschrieben! Freiheit, Gemeinsinn, Fortschritt lautet die Devise der FDP. Wo es mangelt merkt man immer wieder, am Gemeinsinn und am Sensorium die Wähler zu verstehen, der FDP fehlt der USP, Neoliberalismus ist verpönt. Damit stehen auch die Wirtschaftsverbände unter Anklage.
    Die NZZ hat eine schwache Leistung geliefert, dem Portrait einer Dame ohne Leistungsausweis eine ganze Seite ihrer Zeitung zu widmen, wer hat ihr denn diesen Impuls vermittelt? Ja, die FDP hat ein Personalprob-lem.
    Gerhard Pfister hat gute Chancen viele unzufriedene FDP-Wähler in seiner „neuen“ Partei aufzunehmen.

  56. FDP hat versagt, durch Wirtschaftsfilz im Uebermut zB Swissair und deren Hintermänner und -Frauen in der Politik der Schweiz und Ausland, auch im Grosskanton.

    Dabei war Westphalen D zur Zeit von Senator Cato der Jüngere, dem ein sehr viel später praktiziertes Harakiri sogar misslang, in Sachen Freiheit noch Vorbild.

    Die starken Mitglieder machen die starke Partei, das ist wohl klar. Doch die Partei kann meinetwegen untergehen, die Freiheit soll wieder aufleben, egal unter welchem Apparat.

    Uns wird derzeit mit dem Ausnahmezustand viel Freiheit genommen. Aber zuviel Freiheit ist halt auch gefährlich, für den Unternehmer oder Politiker, der möglichst viel in seinen Sack füllt, und den ungebildet-unsittlichen Einwohner. ((„Je n aime pas ces Liberaux du Havre, qui pensent qu a se remplr leur poches“, Napoleon Bonaparte).

    Es gibt Raum für eine neue vorbildliche Partei mit solidarische Freiheit als Leitsatz ohne Dekadenz zu fördern.

    Umwelt und Nachhaltigkeit kann damit symbiotisch verbunden werden!

    Es wird schon noch werden!

  57. In einigen Jahren oder Jahrzehnten wird die Corona Krise als Beginn des Abstiegs dieses Landes wahrgenommen werden. SVP und FDP haben gemerkt, wie die ganzen KMU der Schweiz am Abgrund stehen. In ihrer Verzweiflung haben sie noch beschlossen der Wirtschaft den Vorzug vor der Gesundheit zu geben. Dadurch haben sie auch moralisch für die nächsten Jahre verloren. Sie haben leider nicht gemerkt, dass Wirtschaft und Gesundheit miteinander verwoben sind. Die Ratschläge der Volkswirtschaft haben sie ignoriert. Soviel Sturheit und Selbstüberschätzung sind kaum zu schlagen.

    • Ja Gesundheit und Wirtschaft sind miteinander verwoben. Im Moment wird gerade die Wirtschaft zerstört, die als Finanzgrundlage für unser Gesundheitssystem dient. Konsequenz daraus, beides geht zu Grunde

  58. Klaus J. Stölker erzählt den Untergang der bürgerlichen Welt (SVP, FDP, CVP) richtig – polemisch geschmückt. Eine Lösung des Problems zeigt er nicht auf. Schade! Mathe Meyer Nationalrätin aus Winterthur, Präsidentin der SP als Nater zu bezeichnen, die ihr Nest verteidigt, ist billig und falsch. Meyer will eine radikale Veränderung der Gesellschaft, dass hat sie in ihrem Vortrag in Basel über deutlich gesagt. Mattea Meyer ist intelligent und ehrlich, das ist Mangelware bei den bürgerlichen Parteien!
    Pierre-François Bocion

    • Das ist richtig, PFB. Mattea Meyer braucht dazu aber das Geld des Mittelstandes. Dieser, um nicht weiter zu verarmen, muss ihren Einfluss bekämpfen.

  59. Wie wahr! Nur ein Mangel: Couchepin ist nicht der Prophet wie Stöhlker meint. Er hat im 2007 bei der Abwahl von BR Blocher mitgewirkt. Auf sein Befehl haben 16 welsche FDP Abgeordnete den Kollegen-Verrat von Eveline Widmer-Schlumpf unterstützt. Aus Eifersucht. Mit Couchepin wurde fortgesetzt, was bei Steinegger – im Grunde CSP-Etatist – begonnen.

    • Die FDP leidet seit dem Aufstieg der SVP zur grössten Partei der Schweiz unter einem Minderwertigkeitskomplex, schade, diesen Komplex hätte man längst ablegen und dedshalb eine gemeinsame Politik mit der SVP betreiben müssen. Auch „Junior-Partner“ einer wichtigten Partei zu sein, hat Vorteile!…. Man kriegt nicht immer alle Prügel!

    • Herr Stöhlker hat Charakter und Antrieb dieser ebenso unreifen wie ungebildeten, schreierischen und komplett humorbefreiten, herrischen Polit-Gouvernante treffend beschrieben.

      Kein Wunder strahlt der Daueradoleszent Wermuth zunehmend. Er weiss genau, dass neben dieser emotional inkontinenten Frau Meyer, sogar er als überlegt und abgeklärt wahrgenommen wird.

      So intelligent war also diese Frau doch nicht, neben den ihr um Welten überlegenen Wermuth, in den Ring zu steigen.

      Wermuth braucht nur abzuwarten, wenig Fehler zu machen und Mattea Meyer demontiert sich selbst, wetten?

  60. Die FDP pocht seit jeher auf freie und offene Märkte. Die Globalisierung ist denn auch das grösste Problem für diese Partei. Die Schwierigkeiten von KMU prallen an den Bürgerlichen ab. Das Geld kommt von Grosskonzernen für die Partei. Diese gilt es zu hegen und zu pflegen.

    Die FDP freut‘s, wenn Google in Zürich weiter ausbaut. Das KMU findet nur keine Informatiker mehr. Denn die besten gehen jetzt zu Google. Aber egal, Google und ihre Mitarbeiter zahlen ja steuern.

    Die FDP freut‘s, wenn wir eine 24-Stunden-Konsum und Wegwerfgesellschaft haben, denn das bringt Umsatz. Nur kann das kleine KMU keine 24-Stunden-Dienstleistung bieten, noch nicht einmal mit fleissigen Arbeitsbienen zu miserablen Löhnen. Die grossen Handelsketten überrollen einfach nur die kleinen KMU.

    Die FDP freut‘s, wenn der Schweizer fleissig ist. Menschliche Ressourcen sind genügend da. Aussortiert und abgeschoben, wer nicht mehr mag. KMU ohne Chance dagegen zu halten, kämpfen sie doch schon gegen internationale Kraken. Und gut ausgebildet ist man besser aufgehoben bei Vater Staat. Das KMU am Limit ohne gute Fachkräfte.

    Für mich ist klar, FDP ist nur sehr schwer wählbar.

    • FDP ist nur sehr schwer wählbar?

      Nein, die FDP – Totengräberin des Mittelstandes – ist absolut unwählbar.

  61. Gute Analyse.
    Nur war und ist Couchepin kein Macher, sondern eher ein Problemfall. Seine Äusserungen zum Rahmenabkommen sagen alles.

  62. Das ist der Tiefpunkt im Leben von Stöhlker, der muss in echt in psychiatrische Behandlung.IP muss auch verboten werden, solche Artikel zu veröffentlichen.

    • ip muss verboten werden…sie haben das fass wohl alleine ausgesoffen

      hässig und seine kukidentstaffel geiger/stöhlker schaffen sich doch
      selber ab…

      wenn sie dass wenig druck nicht aushalten hätten sie mal lieber
      phsychologie studiert, sie fasspauke

    • IP muss auch verboten werden, solche Artikel zu veröffentlichen?

      Was heisst hier „auch“? Wem wollen Sie den Mund noch verbieten? Geht’s eigentlich noch?

      Ich bin kein Fan des grosspurigen Klaus J. und der meisten seiner Arikel. Aber bloss weil Sie anderer Meinung sind, muss man IP und Klaus J. noch lange nicht zensieren.

  63. Schöne Auflistung der Probleme, die Liste ist jedoch noch viel, viel länger. Jetzt auf Einzelpersonen zu schiessen, obwohl diese erwiesenermassen schädlich sind für die Schweiz, bringt nichts. Viel interessanter ist die Frage: wie war es möglich, dass solche Nullnummern an die Schalthebel der Macht gelangten? Ist das Volk selber schuld, hat es nichts Besseres verdient? Schliesslich haben wir ja die direkte Demokratie, um welche uns viele beneiden.

    Nein, es liegt am sehr speziellen Politsystem der Schweiz, alle möglichen (und somit auch unmöglichen) Kräfte an der Macht zu beteiligen. Historisch betrachtet war das sehr sinnvoll, ein richtiges Erfolgsmodell. Aber seit einigen Jahrzehnten führt es zum sicheren Untergang der Schweiz. Dank «Konkordanz» wurden immer mehr Brandstifter ins Haus eingelassen, welche die Schweiz bewusst oder aus Dummheit abfackeln und der «gutschweizerische» ist zum «faulen» Kompromiss verkommen was zu den tickenden Zeitbomben geführt hat.

    Durch Abstimmen und Wählen kann das System nicht geändert werden. Im Gegenteil, auch wenn sie aus Protest «Micky Mouse» auf den Wahlzettel schreiben oder eine Vertretung aus der «Alien-Partei» wählen, damit legitimieren sie das System. Darum bin ich seit vielen Jahren schon bewusster Stimm- und Wahlverweigerer. Würde die Beteiligung mal unter 20% fallen, müsste man sich über einen Systemwechsel Gedanken machen. Ein Traum, ich weiss. Die anderen Optionen sind weniger schön: der totale Zusammenbruch und Neuanfang oder eine Revolution. Mal abwarten was passiert.

    • Oder es wäre an der Zeit, eine neue Partei zu gründen. Eine Partei bestehend aus normalen und ehrlichen Leuten, ohne Nebenmandate und andere korruptive Verbindungen wie unsere gegenwärtigen Rechten sowie ohne die träumerisch ideologische Verblendung unserer gegenwärtigen Linken. Einfach nur Personen, die sich für das Gemeinwohl einsetzen und dabei ihre persönlichen Interessen zurückstellen. Vielleicht bin ich aber auch nur ein Träumer…

    • Der absolut beste Kommentar zu diesem Thema, die Konkordanz hat versagt, die Konkordanz ist konkorkrank! Schade dass dieser Beitrag anonym vor uns steht.
      Die grossen anstehenden Probleme werden nur zerredet, es herrscht Kakophonie. Zum Glück muss sich nun eine „Operation Libero“ aus diesem „Theater“ verabschieden, überhaupt kein Verlust!
      Wie war es möglich, dass solche Nullnummern an die Schalthebel der Macht gelangten, fragt der anonyme Beitrag. Ja, wie war das möglich??
      In der Politik bleiben die starken und fähigen Führungskräfte abwensend und in der Wirtschaft werden sie kaltgestellt. So auch wieder bei der Besetzung des VR-Präsidenten-Postens bei der Credit Suisse.

  64. Die Zusammenhänge scheinen mir teilweise etwas wirr und stark verkürzt, aber der Schluss, dass die FDP zur Bedeutungslosigkeit tendiert, weil es an überzeugendem bürgerlichen Personal fehlt und der Linksrutsch Richtung etatistische Klimapartei viele ehemalige Wähler vergrault, trifft zu. Die zunehmende Bedeutungslosigkeit der FDP gipfelt in der Parteipräsidentin Petra Gössi, deren Auftritte in der Hoffnung bestehen, dass stetiges in die Kamera lächeln weiterhilft (was es nicht tut). Was es in der Schweiz brauchen würde, wäre eine bürgerliche Politik für den Mittelstand, die auch aufzeigt, dass sich Arbeit letztlich lohnt. Das ist mit Petra Gössi nicht zu vermitteln.

    • ich kann Ihnen nur beipflichten. Wenn sich die FDP endlich für den Mittelstand einsetzen würde könnte es aufwärts gehen.

      Aber Caroni, Burkhard und Wasserfallen setzen sich ja nur für die Unternehmer und ein wenig die KMU ein. Der normale Wähler aus dem Mittelstand geht vergessen.

      Und dann ist da noch die ethisch zumindest angeschlagene Markwalder.

      Wer will solche Leute noch wählen?

  65. In vielem hat Herr Stöhlker leider recht. Die fetten Jahre sind für die meisten vorbei. Pascal Couchepin hier positiv zu erwähnen finde ich aber deplatziert. Der hat mit seinem walliser Clan genau so zum Untergang beigetragen. Um nur ein Beispiel zu nennen, ist er für die Nomination von Pascal Strupler als Leiter des BAG verantwortlich. Dass Herr Strupler keine ideale Besetzung war, wissen dank Covid-19 heute wohl die meisten.

  66. Wieder mal eine ausgezeichnete Analyse. Manchmal kann’s der KS schon. Man kann fast alles unterschreiben, ausser das der hinterlistige Walliser Strippenzieher etwas Gutes machen würde. Der ist am Untergang der FDP genau so mitschuldig.

  67. Die Basis der FDP, der gut situierte Mittelstand, ist schon lange am Zerbröseln. Warum? Weil er verarmt (wird). Warum? Weil der Neoliberalismus die Gesellschaft entzweit.

  68. Was einem sofort auffält, ist das für die politischen, wirtschaftlichen und medialen Eliten „Demokratie“ immer als von oben nach unten verordnet verstanden wird, während der Rest der Bevölkerung Demokratie als von unten nach oben funktionierend betrachtet. Dies wird aber gemeinhin von politischen, wirtschaftlichen und medialen Eliten als „Populismus“ verunglimpft.
    Man versteht sich also schon im Kern der Sache nicht und die Krise ist unabwendbar, wenn diese zwei Welten unversönlich aufeinander treffen.

  69. Leider geht vieles in diese Richtung.
    Wo finden wir eine pragmatischere Lebensweisheit?
    Abraham Lincoln (US-Präsident 1861-1865) versuchte es so:

    Abraham Lincoln’s zehn „Kann-Nicht“

    1. Mit übertriebener Sparsamkeit kann man keinen Gemeinnutzen zum Gedeihen bringen.

    2. Man kann sich nicht von Problemen fernhalten, wenn man mehr ausgibt als man einnimmt.

    3. Man kann keine Sicherheit auf geliehenem ( frisch gedrucktem) Geld aufbauen.

    4. Man kann dem kleinen Mann nicht helfen, indem man den großen Mann niedermacht.

    5. Man kann den Schwachen nicht stärken, indem man den Starken schwächt.

    6. Man kann den Lohnempfänger nicht stärken, indem man den Lohnzahler schwächt.

    7. Den Armen kann man nicht helfen, indem man den Reichen zerstört.

    8. Man kann die Brüderlichkeit nicht festigen, indem man Klassenhass schürt.

    9. Man kann Mut und Charakter der Leute nicht stärken, indem man ihre Unabhängigkeit und Initiative behindert.

    10. Man kann den Leuten nicht dauerhaft helfen, indem man das für sie tut, was sie selbst tun sollten.

    • Diese zehn „Kann-Nicht“ sollten sich die „SP“ und die „Grünen“ hinter die Ohren schreiben.

  70. Überall nur noch tolle, emanzipierte Frauen, die von jedem Leistungsausweis befreit, per Quote zu Höchstem berufen werden.

    Gerade in der FDP, aber auch in anderen Parteien, scheint mir, dass die Männer, die es könnten sich längst zurückgezogen haben. Nun kracht der Karren eben gegen die Wand. Schade um die Schweiz, denn sie versinkt in der Bedeutungslosigkeit und wird von Fremden überrannt.

  71. Personalisierung als Untergang von Parteien greift zu kurz. Der Kompromiss hat ausgedient, die Polarisierungen als Zeitgeist nahmen überhand. Die Globalisierung verschärfte das Problem, weil begleitend der Lebensstandard in unseren Breitengraden rückläufig wurde. Auch half nicht die Verdummung des Volkes aktiv und medial vorantreiben zu wollen. Das Zurückdrängen der Freiheit wird die Staaten bzw. Gesellschaften schlussendlich ins Verderben stürzen.

    • Die meisten Einschätzungen greifen m.E. zu kurz.
      Die FDP verliert an Bedeutung, da sie als Vertreterin der nivellierten Mittelklasse der Moderne eine Mehrheit hinter sich wusste, welche die Maxime der Disziplin, Gemeinwohls und Normalität zur Leitkultur erklärte. Dieser sogenannte Mittelstand existiert nicht mehr und hat sich aufgespalten in eine „Alte Mittelklasse“, welche die erwähnten kommunitaristischen Werte hochzuhalten versucht. Sie wird aber immer stärker verdrängt durch eine kosmopolitische „Neue Mittelklasse“, welche liberale Werte aus Rechts und Links vereint und zum neuen kulturellen Median erklärt. Diese Neue Mittelklasse gewinnt an ökonomischem und kulturellem Einfluss und definiert Werte wie Mobilität, Ökologie, Flexibilität, Toleranz oder Singularität die Leitkultur neu.

      Die grossen Volksparteien sind somit in der Sackgasse. Der nivellierte Mittelstand ist genauso Nostalgie wie die Arbeiterklasse. Für die Neue Mittelklasse vertreten sie die falschen Werte und haben das falsche Personal. So bleibt für sie als Gefolgschaft einzig die ob dem (relativen) Verlust an ökonomischem und kulturellen Erfolg zunehmend frustrierte Alte Mittelklasse.

      Für die Neue Mittelklasse indes findet sich noch kaum eine valable politische Option. Eine Operation Libero versagt im Verständnis des modernen Liberalismus und verwechselt Politik mit Aktivismus. Den Grünliberalen wiederum fehlt das Selbstverständnis ihrer Funktion. Sie definiert sich (noch zu stark) über Abgrenzung zu anderen Parteien.

      Meine bescheidene Empfehlung an die Politlandschaft Schweiz: radikale Neustrukturierung der Parteien anhand der sozialen Struktur der Spätmoderne.

  72. Zaristische Kindererzieherin – genial ;-)!

    Dass die FDP seit 2-3 Jahrzehnten keine wirklich wichtige Rolle mehr spielt, ist offensichtlich.

    Aus meiner persönlichen Sicht ging es mit der politischen Schweiz nur noch bergab seit Blocher dank gütiger bürgerlicher Mithilfe abgewählt worden ist. Seither hat die eidgenössische Politik jegliche Glaubwürdigkeit verloren. Man muss Blocher nicht lieben, mögen oder ihn auch nur annaehernd gut finden, aber Fakt ist, dass er sich keine extremen Schnitzer geleistet hatte; sein einziges Problem war, dass er sich nie dem Bundeshaus Kuschelzoo Klima angepasst hat. Klar, diese Entwicklung zu einem immer mehr aufgeblaehten Staat und staatstreuen Politikern und Medien fand so ziemlich in jedem Land parallel statt.

    Dank einseitigen Medien (Tamedia, Ringier, SRG), dem gesellschaftlichem Überdruss in jeglicher Hinsicht (Konsum, Informationen, Medien) sowie verbunden mit der Verdummung der Massen (Generation Goldfisch) und immer kürzer werdenden Halbwertzeit von Informationen, haben die politischen und medialen Eliten inzwischen ein leichtes Spiel, sich ihr bequemes steuerfinanziertes Paradies weiter auf Kosten der anderen auszubauen. Es interessiert dich heute de facto niemanden mehr, was wer politisch macht oder nicht macht.

  73. Stöhlker ist nun komplett zur Lady Gaga der Kolumnisten mutiert. Das er die FdP-Chronologie nicht im Griff hat, mag man ihm ja nachsehen. Aber FdP-Bashing ist so easy und billig, das kann jeder (besser). Trauriger alter weisser Mann.

  74. Die führenden Politiker der Schweiz sind die Medien!
    Sie bestimmen wer gewählt wird.
    Das Volk wird es erst begreifen wenn 10 oder mehr % arbeitslos sind.
    Vielleicht nicht mal dann.

    • Das Problem ist, dass die Medien gekauft sind. Wenn die nach bestem Wissen und Gewissen informieren würden, wäre es egal, ob gewählte Politiker oder ob Journalisten im Parlament sässen. Parlamentarier sollten ohnehin nicht gewählt werden, weil sonst der, der am meisten lügt im Parlament sitzt, sondern durch das Los bestimmt und alle vier Jahre ausgewechselt werden. Aber wahrscheinlich würde dann noch das Auslosungsverfahren manipuliert.

  75. Ich habe das erste Drittel des Beitrages gelesen und bin dann gleich zum „Kommentieren“ gelangt. In$ide Paradeplatz? Politik — nicht einmal Inside, sondern zu einem Rundumschlag aufgebauschte altbekannte Polit-Banalitäten. Wer weit über allem und allen steht: Klaus Stöhlker. Alle andern sind nichtssagende Mitglieder der Z-Schweiz, die sich ausgerechnet auf dieser Finanzplattform vorführen lassen müssen, wie man im grossen Kanton sagt.

  76. Grosse Formschwankungen. Klaus Stöhlkers Beiträge – entweder Top oder Flop.
    Kurz vor Weihnachten wieder ein Spitzenartikel.

  77. Die Parteien haben alle dasselbe Problem – niemand vertritt den Schweizer Büetzer. Alle bürgerlichen Parteien geben sich volksnah und agieren dann aber knallhart neoliberal (zur Erinnerung Neoliberalismus heisst so viel wie „wenn du nicht günstiger bist als ein Inder aus den Slums bist du zu teuer und bald arbeitslos“), die Mitte denkt vor allem an sich selbst und die Linke hilft lieber Menschen abwechslungsweise im oder vom Ausland als dem Büetzer. Wen soll er wählen?

  78. Unter den Junfreisinnigen hätte es gute Leute, aber die werden ausgeschlossen (Rimoldi) und von den Zeitgeist-Feministinnen/Grüninnen an den Rand gedrängt.

  79. Couchepin war der typische erfolglose welsche Heissluftbläser als Bundesrat, der die Schweiz zusammen mit den welschen Genossen in die EU führen wollte. Sein Credo: „Je suis l’anti-Blocher.“ Statt die KK-Prämien-Explosion zu stoppen. Eine absolute Nullnummer, genau wie später sein Parteifreund Burkhaltèère.

  80. Etwas viel Couchepin-Lobhudelei.
    FDP, das sind doch die EU-Turbos, Freunde des Rahmenabkommens, Mochtegern-Grünen, sturen Anti-SVPler usw. Von „staatstragend“ ist da nicht mehr viel übrig. Dann doch lieber die SVP, die hat eine klare Linie.

  81. Verantwortlich für den Niedergang der FDP ist, dass sie nur noch der politische Arm von Economiesuisse ist, und mit allen Mitteln der Massenindoktrination in unheilvoller Allianz mit den Roten, die Schweiz mittels Rahmenvertrag an die EU ausliefern will. Die FDP Parlamentarier stimmen mit den Linken und führen das Land auf direktem Weg in den Kommunismus und in die Abhängigkeit der Merkel EU. Die Schweiz ist ihnen egal. Nur die Taktik, vielleicht doch noch Bundesrat zu werden, bestimmt ihr Abstimmungsverhalten. Was diese Partei noch an Personal vorzuweisen hat: Keller-Sutter, Cassis und jetzt noch diese Ursina Pajarola, die sich den direkten Weg von der Arbeitslosigkeit in den Bundesrat mit Propaganda für ein urkommunistisches Anliegen, das bedingungslose Grundeinkommen, bahnen will. Ihr Foto in der NZZ ist ein Graus. Versteckt hinter einer bedeutsamen Brille und einem Kostüm, das wohl Kompetent vortäuschen soll. Null Authentizität.

  82. Sehr treffend formuliert. Franz Steinegger ist der Totengräber der FdP. Elisabeth Kopp, Trix Heberlein, Doris Fiala und Felix Gutzwiler haben ebenfalls mitgeschauffelt. Sie alle sind Narzisten und haben/hatten nur ihr persönliches Ego im Auge – pfui Teufel – schämt Euch!

    p.s.: Bitte, bitte bringt nichts tränendrückendes mehr über E.Kopp. Sie will bis heute nicht verstehen, dass ihr Gatte nicht wegen Geldwäscherei angeklagt und evtl. verurteilt wurde, bzw. werden konnte, weil es damals das Gesetz noch nicht gab. Dieses aber dann 1997 u.a. wegen seinen Geschäftstätigkeiten u.a. mit den libanesischen Gebrüder Jean und Barkev Magharian und der Shakarchi Trading, vom Parlament geschaffen wurde.
    Zudem hat E. Kopp der Schweiz deshalb aussenpolitisch einen schweren Reputationsschaden zugefügt!

  83. Es liest sich herrlich süffig! Vielen Dank; ich mag das Märchen der vormals „freien Schweizer“… fast wie bei den Schildbürgern!

  84. Nana, es war eine unterhaltsame Geschichte würde ich meinen. Diese hier jedenfalls.

    Diese junge SP-Frau als „Natter“ zu bezeichnen leicht gewagt. Man hätte auch sympatischer schreiben können „ein linkes Mäusezähnchen“ und jeder hätte es verstanden.

    Zu guter letzt bemühe ich Ihre grauen Zellen nur ungern. Aber ob Franz Steinegger Mentor von Mme. Gössi war, wage ich zu bezweifeln. Jedenfalls ist mir hier ein gewisser Malermeister, ein Herr Müller, seines Zeichen „Pseudo-Rennfahrer“, welcher sich für besagte Mme. ins Zeug legte, in besserer Erinnerung.

    Insgesamt aber sicher eine schöne Geschichte. Man fragt sich, was diese sog. staatstragende Partei in den vergangenen 40 Jahren nicht verbockt hat? In guter Erinnerung bleibt mir auch der relativ „zügige“ Job-Wechsel eines Herrn Wuffli (ein spätes Aushängeschild ebendieser Partei). Bis heute weiss niemand, angeblich auch er nicht, wie es so kurzfristig dazu kam.

    Das wär doch mal ne Story, Don Stöhlker, oder? Leider kann’s uns unser Marcel nicht mehr sagen. Sehr schade. Ich vermute, diese Frage wäre im geplanten Interview mit der NZZ im Frühjahr d.J. geklärt worden. RIP kann ich nur sagen.

    Lassen wir diese Partei sich selber weiter demontieren und alles wird gut. RIMALDI, übernehmen Sie!