Die Migros entlässt: 150 Leute in der neuen Tochter Supermarkt AG, 1’500 in der ganzen Gruppe. Weitere Tausende zittern wegen angekündigter Querbeet-Verkäufen.
Sparen, Vollbremsung. Überall.
Überall?
Nicht in der Ostschweiz. Dort, in der einstigen Region des neuen Migros-Superstars Peter Diethelm, wird geklotzt.
In 2 Wochen, am 15. Juni, verköstigen die Fürsten ihre 9’000 Mitarbeiter – rund ein Zehntel des gesamten Migros-Personalbestands.
Location: die riesige St.Galler Olma-Messehalle.
Es gebe ein „kulinarisches Angebot und ein Rahmenprogramm mit mehrheitlich regional verankerten Künstlerinnen und Künstlern“, bestätigt ein Sprecher.

Tatsächlich:
Linda Fäh wird durchs Programm führen und selber ihre bekanntesten Schlagerlieder vortragen, der junge Remo Forrer versucht es, mit ihr aufzunehmen.
Den 22-jährigen kennt man als Sieger von The Voice of Switzerland, einer Musik-Casting-Show.
Auch einen Rocker haben die Migros-Zuständigen gebucht: Shakra – „Swiss Hard Rock“-Band.

Rotstift in der Zentrale des Migros Genossenschafts Bunds im Zürcher Kreis 4, Saturday-Night-Fever in der Festhütte Ostschweiz:
Wie geht das zusammen?
„Es ist uns bewusst, dass der Anlass jetzt in eine Zeit des Umbruchs fällt“, so der Sprecher. Dann kommt’s:
„Umso mehr sind wir überzeugt, dass er dazu beiträgt, das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Identifikation der Mitarbeitenden mit der Migros Ostschweiz zu stärken“.
Deshalb hätte man „eine Absage für falsch gehalten“.
Schliesslich sei die Party schon für 2020 geplant gewesen – Covid machte einem „mehrmals“ einen Strich durch die Rechnung.
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mir sch***egal. kaufe alles in de ein👍🔥💪
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ich fahr ja gern ma zu Diddl nach Nordnorwegen 🌌, weissu!
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Lukas Hässig, haben Sie eine M-Phobie?
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Was hat die Migros eigentlich mit dem Finanzplatz zu tun? Dieser Blog ist mittlerweile eine Mischung aus Blick und G&G. Peinlich.
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Klar darf man sich fragen, ob die Migros mit der Auswahl dieses Rahmenprogramms nicht ihre Fürsorgepflicht für ihre Angestellten verletzt.
Das liegt dann aber eher am Anspruch, dieses regional zu verankern.
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bei der Migros leid.
Seit Jahren die Folien-Mackys im Hause.
Und als wäre das nicht schon schlimm genug, den restlichen Mitarbeitern in der Schweiz vorführen wie sie verarsc..t werden von den Chefs und den Mackys in der Ostschweiz.
Von den grauenhaften Uniformen, die den armen Angestellten verpasst werden, ganz zu schweigen.
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Mitleid ist in diesen Zeiten keine gute Strategie zum Überleben!
eventuell mal überlegen, ob man selber noch ganz koscher ist, wäre besser.
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Und hätten sie die MA nicht eingeladen, wärs auch nicht recht gewesen.
Gähn…
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Gute Miene zum bösen Spiel… Das kennt man doch. Es wird den Mitarbeitern ein Zückerchen geben, damit sie sich ruhig halten. Vor dem eventuellen Rausschmiss. Was wird die Migros O. als Nächstes noch verscherbeln? In dieser Bude ist es im Moment zappenduster! Rette sich
(wer) noch kann!
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Richtig – eine Absage wäre wohl falsch.
Denn die (normalen) Mitarbeiter können nichts für die Fehler in Strategie und Management.
Und vermutlich kostet so eine Party einen Bruchteil der (Pauschal-)Spesenauslagen und Boni und Saläre der Oberen.
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Gute Miene zum bösen Spiel… Das kennt man doch. Es wird den Mitarbeitern ein Zückerchen geben, damit sie sich ruhig halten. Vor dem eventuellen Rausschmiss. Was wird die Migros O. als Nächstes noch verscherbeln? In dieser Bude ist es im Moment zappenduster! Rette sich
(wer) noch kann!
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Die Migros Ostschweiz ist ja nicht das Problemkind in dieser Gruppe. Es ist wohl die einzige Genossenschaft, die profitabel arbeitet und alle anderen Verlust-Genossenschaften quersubventionieren muss. Und da nach Köpfen abgerechnet wird, hat die Ost-CH immer das Nachsehen.
Dass im Koloss MGB in Zürich abgebaut wird, erscheint nur richtig und wichtig. Die bringen null Mehrwert und kosten unsäglich viel. McK mal ausgeklammert…
Über alles gesehen muss man klar differenzieren, lieber LH. Die Frontmitarbeiter verdienen soviel, da würden einige Mitleser am Morgen nicht mal dafür aufstehen. Gönnt ihnen einmal das Fest.
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Profitabel?😁😁😁😁😁
Chickeria, M-Fit, Hotel Säntispark…
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Chickeria hat sehr gut funktioniert. Top Standorte gute Produkte. Die Filialen waren sehr gut besucht. Der Druck kam von den anderen Genossenschaften nicht von den Zahlen. Hotel Säntispark ist eine Erfolgsgeschichte. Sie wurde nicht in der Not verkauft sondern im Rahmen der Strategie. M-Fit ebenfalls ein in der Ostschweiz erfolgreiche Lösung. Das Einstein kam so zum wunderbaren Spa.
Der Tolgen ist eher die verpatzte Expansion nach Österreich in dem viel Geld verloren wurde. Dank der Regionalisierung bleiben die Schäden begrenzt auf die jeweilige Genossenschaft.
Eine Grundidee der M-Gemeinschaft ist die Experementierfreudigkeit in den Regionen. Aus der Region für die Region ist ein Erfolg, dass in der Migros Ostschweiz seinen Ursprung hat und in den übrigen Genossenschaften aufgenommen wurde.
I bin es Migros chind!
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Chickeria erfolgreich?
Wo auch. Zwar viel Umsatz aber kein Gewinn, weil Kosten zu hoch.
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Ja und? Die Leute sollen doch wieder einmal zusammensitzen, essen plaudern, etwas lachen. Der graue depressive Alltag kommt am gleichen Abend wenn Linda Fäh auftritt. Da zeigt sich das „Aus der Region“ nicht unbedingt gut sein muss!
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Und zwei Wochen später gehen dann die Kündigungen raus in der Ostschweiz.
Kennen wir alles, war bei einem Job vor ein paar Jahren auch so.
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Mit live Musik
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Es ist wirklich eine Tragödie, dass die Migros in eine existenzielle Krise geschlittert ist. Wie hier schon erwähnt, haben die unfähigen Manager das zu verantworten. Hoffentlich blüht der Migros nicht das gleiche Schicksal wie der Credit Suisse. Es übersteigt zwar meine Vorstellungskraft, aber ausgeschlossen ist es nicht.
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Ist der Ruf einmal Ruiniert, leben die Migros Bosse in Pattaya bei Loomit ganz ungeniert!
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Urs, man könnte auch schweigen, wenn die Fantasie fehlt!
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Das fällt doch unter das Budget für Kunst und Kultur.
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Interessant wird die Endabrechnung: Ich würde fast wetten, das diese Veranstaltung kostenmäßig aus dem Rahmen fällt. Dann kommen die Consulter sicher bald in die Ostschweiz…
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Fäh ein Schlagerstar? Hoppla, da outet sich jemand als Top-Fan.
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Bin „only“ fan
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Reichte das Budget nicht für die Beatrix Egli?
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Schlager Sänger für das boomer management ?
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Warum nicht Nemo
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Darf der Ehegatte (arbeitet im Coop) auch zur Party kommen?
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Auch die ex kann kommen 😂
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…aber nur mit Cumulus-Karte!
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Mit Säulirennen?
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Man soll die Untergänge feiern wie sie fallen!
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Fäh? Wer, wie, wo, was ist Fäh?
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Mit dem Übertritt des ehemaligen GL der Genossenschaft, Herrn Diethelm, zum vermeintlichen „Sündenbock“ MGB, haben sich die Betriebszahlen nochmals verbessert.
Das ist erfreulich und gibt Anlass zum Feiern. Trotzdem darf Herr Diethelm, mit Anhang, am Ehrentisch Platz nehmen.
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…hat nichts mit „fäh-ig“ zu tun 😉
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Wieso sollen die Mitarbeiter der GM Ostschweiz büssen? Das ist so als ob die Olma verboten würde weil es dem Kanton Zürich schlecht geht oder Basel bald untergeht 🙂
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…aber nur mit Cumulus-Karte!
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Dies ist bei den letzten Unternehmen Standard – bei Deloitte gibt es ein Budget von 30.000 CHF pro Partner für Weihnachtsfeier, Sommerfest, Skiwochenende und andere Bestechungsgelder durch den CEO und seine Kumpane, um ihre Position zu behalten
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Laut dem Foti hat`s Linda Fäh sogar in Andi Borgs Friendl Playback Show, sorry Schlagerspass, geschafft. War Stefan Mross krank, sodass ein Platz frei war? Da wird sie es doch auch noch schaffen einen Auftritt beim Migros Genossenschaftsbund zu ergattern. Friendl Wirtschaft bei der Migros gibt es bekanntlich nicht.
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😂😂😂
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Eigentlich war Helene Fischer als VIP-Guest angedacht, aber dann kam der MMM-Sparmodus dazwischen und jetzt ist es die junge, singende Mami aus dem Linthgebiet. Gerne aufgeblitzt in der Zeitung mit 5 Bstbn als sog. CH-Cervelat-Promi, nun unterwegs zu den Bratwürsten ohni Sänf, bitte.
Es kommt gut, es bleibt gut, es isch wie es ist.
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Je härter der Geschäftsgang desto pompöser die Spiele – wie im alten Rom.
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Das eigentliche Problem bei Migros ist ein sehr schlechter Vertrag mit der Deloitte AG in Zürich über 50 Millionen, aber jetzt belaufen sich die Rechnungen auf mehr als 70 Millionen für diesen Vertrag….
Es gibt viele Probleme mit dem Vertrag.
– Zeit und Material für etwaige Verlängerungen, selbst ein 10-minütiges Telefonat wird in Rechnung gestellt
– Die Deloitte AG ist ein eingeschränkter Dienstleister ohne die Fähigkeiten, ein solches Mandat zu verwalten. Dieser Vertrag wurde bei Deloitte offen ausgelacht
Was nicht hilft, ist, dass der Partner bei Deloitte wenig ethisch ist und kein Problem damit hat, Migros-Bälle bis zum Explodieren auszuquetschen.
Es gibt sehr gute Gründe dafür, dass Migros Deloitte verklagt:
(i) ein Vertrag, der nicht branchenüblich ist
(ii) mangelnde Kompetenz für das Mandat – normalerweise wäre Deloitte Belgien für jedes große Mandat verantwortlich
(iii) Bösgläubigkeit beim Verkauf eines Vertrags, ähnlich dem Verkauf eines Autos ohne Räder