Andreas Berger wird zum Terminator des alten Woke-Managements unter Vorgänger Christian Mumenthaler. Dieser hatte das Wort „Hochzeit“ auf die schwarze Liste gesetzt.
Auch öffnete Mumenthaler die Swiss Re-Kasse für das „Kids House“.
Gemeint ist die firmeneigene Kita, damit Eltern unter der Belegschaft günstig und flexibel ihren Nachwuchs „deponieren“ konnten.
Unter Berger hat das „Kids House“ mit der Möglichkeit, spontan ein paar Stunden Betreuung zu buchen und in den Ferien nicht einfach weiter zahlen zu müssen, ausgesorgt.
Das „Kids House“ wird zur normalen Kita, geführt von der ABB Kita – mit höheren Preisen und weniger Extras.
Die Massnahme löste einen Entrüstungssturm unter den betroffenen Swiss Re-Eltern aus. Der interne Chat unter parents@SwissRe quoll über.
Selbst höchste Chargen waren sich nicht zu schade, sich ins Wort-Getümmel zu stürzen und auf die Pauke zu hauen.
Mehr zahlen, fix buchen, 3 Monate Kündigungsfrist – nicht mit mir.
Dabei handelt es sich einfach um die normalen Kita-Konditionen, wie sie überall gelten. Doch das Ende der Extrawurst ist für viele eine Affront.
Viel einschneidender dürfte die andere Sparaktion von General Berger sein: die Kürzung der Boni für die Crew um 20 Prozent.
Wer alle Ziele erreicht hat, hatte bisher Anspruch auf 100 Prozent des vereinbarten variablen Lohns.
Neu sinkt dieser Faktor auf 0,8. Sprich, die vollständige Leistungserreichung berechtigt nur noch zu einem 80 Prozent-Bonus.
Die Regelung gilt für alle. Für alle?
Nein, nicht für den Chef selbst und seine Cronies. Die haben sich nämlich 10 Prozent des Bonus-Pools zugeschanzt.
Aus diesem Extra-Pot verteilt jetzt Berger seinen Auserwählten Boni à discretion. Eine Aktion, ganz nach dem Swiss Re-Leitspruch „Performance Culture“.
Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Shadow-Banning (Zensur) gibt es also doch öfter als ich dachte auf IP.
Ich habe nichts Weltbewegendes geschrieben, das zensiert werden müsste. Vielleicht darf ich die Begriffe ‘Excel-Quartalszahlen Affen’ nicht mehr verwenden.
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Ein klassisches Beispiel für quartalsorientiertes Excel Monkey Management. Kurzfristigen Gewinn auf Kosten langfristiger Nachteile.
Die Abschaffung des „Kids House“ mit der Möglichkeit, spontan einige Stunden Betreuung zu buchen, ist sehr bedauerlich.
Das „Kids House“ verursacht der Swiss Re finanziell relativ geringe Kosten, während der Nutzen für berufstätige Eltern teilweise extrem hoch war.
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Swiss Re kommt wieder richtig in Fahrt. Das ist toll, und für Zürich wichtig. An alle Branchenfremden: das Potential der Swiss Re ist immer noch enorm, der Ruf im relevanten Markt tadellos. Die Management-Besetzungen der letzten Zeit tragen die Handschrift einer sehr heilsamen Personalie im Verwaltungsrat. Ich denke initial kausal war Ermotti, der ein paar wichtige „Impulse“ gesetzt hat. Warum man dafür gleich x Millionen bekommt erschliesst sich keinem Commoner. Zur Wahrheit gehört aber eben: den relevanten Aktionären (also denen die einmal im Jahr vorbeischauen und eine Erhöhung der Dividende bestellen) ist es völlig egal. Für Anleger sind agilere Unternehmungen wie Fairfax oder Protector Forsikring m.E. attraktiver. WRB zeigt was da möglich ist. Auch in der Rückversicherung gibt es derer einige. Oder kritische Masse wie Allianz, die garnicht wissen wohin vor lauter Gewinnen.
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Ein klassisches Beispiel für quartalsorientiertes Excel Affen Management. Kurzfristigen Gewinn auf Kosten langfristiger Nachteile.
Die Abschaffung des „Kids House“ mit der Möglichkeit, spontan einige Stunden Betreuung zu buchen, ist sehr bedauerlich.
Das „Kids House“ verursachet der Swiss Re finanziell relativ geringe Kosten, während der Nutzen für berufstätige Eltern teilweise extrem hoch war. Man stelle sich vor, dass man für die Swiss Re gerade noch eine Deadline erreichen möchte und weitere zwei bis drei Stunden arbeiten muss oder will. Wenn weder der Mann noch die Frau Zeit hat und die Großeltern zu weit entfernt sind, war das eine tolle Möglichkeit mit Win Win für alle – auch die Kinder.
Schade Swiss Re, schade.
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Endlich geht was. Sehr gut Andreas! Bravo! Rightsizing nennt sich das. Back to the Core. Bravo!
Und wann wird der IT Schuppen mit den Tools und Headcount aufgeräumt? Sicher auch Potenzial wie an vielen Orten!
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Ich musste einmal die zwei Obersten in unserer grossen Bude (nicht SwissRe) zu einer Sitzung nach NY einladen. Für 3 Tage. Mit Ehefrauen? Ja, möglich. Wird es bezahlt? Nein. Dann ohne Ehefrauen. Scheint auch hier der Fall zu sein. Die fett bezahlte Obrigkeit heult bei kleinen Leistungskürzungen, die alle betreffen, am Lautesten.
Und diese Obersten haben mir beinahe täglich eingetrichtert, wie ich sparen musste.
Im übrigen finde ich es an der Zeit, dass dieser Woke-Wahn ein Ende hat. -
Reduzieren, Sparen, Entlassen, Mobben – da ist nur dSpitze vom Iisbergs. Fröget mal ide Informatik und im HR nach. Aber gebet jedem e Wohrheitspille vorher. Erinner mich no ad Beläschtigigslüge!
Würsch es Buuch schriebe slettsch Johr wärs dicker als dBibel
Adi bisch im Mäc gsi? Nei slanget no nüm meh für Malteser 🙁
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Der General muss auch zu vieles wieder richten. Sein Vorgänger war im allerbesten Fall netter durchschnitt und die einst stolze Swiss Re verkam unter Christian zu einem möchte-gern NGO. Kita zusperren natürlich schmerzhaft, sicherlich für viele hoch bezahlte Expats heute eine Erwartungshaltung. Alles in allem immer noch klagen auf sehr hohem Niveau.
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Siehst du, Oberländer, nur die Ausländer haben noch Kinder! Und wir zahlen sogar noch die Kinderzulage, bigoscht!
Aber was soll eigentlich eine möchtegern-NGO sein?
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Hire und Fire ist zwar nicht neu, aber diese „Unkultur“ wie sie Hässig jeden Tag schreibt, hat sehr sehr viel mit der Anstellung von zu vielen Ausländern zu tun.Das gab es in Schweizer Firmen, von Schweizern geführt in so einem Ausmass nicht.Leistung gab es vorher mehr. Die heutige Generation profitiert eindeutig von unserer Vorarbeit. Wer arbeitet denn noch volle 50 Jahre, mit anfänglich nur 2 Wochen Ferien, Gratisüberzeit und PK Beiträge der Firma bei Wechsel zurückbehalten.So dumm waren wir.Und wir staunen nur noch über die Degeneriereung der A’welt.
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Kita Schluss?
Das war ein Fehlentscheid.
Der einzige Ort voll sprudelnderProduktivität. -
Wer sich an soziale Wohltaten gewöhnt hat, verzichtet nicht mehr darauf. Ein Zurück selbst zum Normalen weckt Wut. Das hat auch der F-Präsident Macron erfahren bei seiner Pensionsreform. Macron kämpft bis heute mit den Sozialgenüssen von Mitterand, 14 Jahre F-Präsident. Alle Präsidenten bissen sich daran die Zähne aus bis auf Macron, ein Macher. So geht es nun dem Neuen bei der Swiss-RE.
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Ist nicht das Problem, dass jeder das Gefühl hat, jemand anders werde weniger geschröpft, weil man für seinen Altruismus halt nicht gefeiert wird?
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Boni auch oberste Etage weg das wäre Zukunftsorientiert und gleich behandelt
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Ich habe auch mal in Deutschland in so einer Wohlfühloase gearbeitet.
Inkl. so viel essen wie man willin der Kantine für 50 DM pro Monat.
Das Gejammer bei jedem Rückbau war schier unerträglich. Gegangen ist aber niemand, weil die Bedingungen auch nach der Reduktion immer noch viel besser waren als irgendwo sonst.
Das wird in dem Fall auch so laufen.-
Du bist schon älter, gell?
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Wer will schon in einer deutschen Kantine essen?
Da gibts viel langweilig Fettiges für wenig Geld.
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Crownies?!
Meinten Sie Brownies, Herr Hässig? Als neuartige Bezeichnung für Leute, welche gut im Brown Nosing sind?
Oder doch eher Cronies?
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Es nähme mich seehr wunder, was passiert, wenn jemand mit vollständiger Leistungserreichung, der oder die nicht 100% des Target Bonus erhält, dies vor Arbeitsgericht einklagen würde.
Da dürfte der Herr Berger bzw. die Swiss Re klar am kürzeren Hebel sitzen …
PS: Nicht falsch verstehen: Grundsätzlich habe ich kein Probleem damit, dass bei der Swiss Re die Daumenschraubeen etwas angezogen werden. Nur muss dies im Rahmen bestehender Verträge geschehen.
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Boni sind nicht garantiert. Wenn sie null geben, kann man nichts tun. Das ist auch der Grund, warum diese Regel einseitig geändert wurde.
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Ich sehe, dass die falsche liberale Kultur von Trump und Musk Sie einer Gehirnwäsche unterzogen hat. Gesten, die nur die Diktatur und die Rechtfertigung der Ausbeutung verbergen, wie in der reinsten autarchischen Tradition. WENN SIE DAS FÜR IHRE KINDER WÜNSCHEN, EMPFEHLE ICH IHNEN, FEDERICO FAGGIN, ITALIENISCHEN ARZT UND METAPHYSIKER, ERFINDER DES SILICON VALLEY, ZU LESEN. Eine Verschlechterung ist immer möglich, aber für den Fortschritt ist ein höherer Faktor erforderlich. Mit anderen zusammenzuarbeiten ist IMMER besser als zu konkurrieren. Diejenigen, die zur Abschaffung menschlicher Werte führen, verurteilen uns zum Aussterben, weil wir keine Maschinen, sondern NUR Menschen sind. Denken Sie nach, bevor Sie nur an den Gewinn denken.
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Heulen Sie, aber heulen Sie leise…
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Selbst höchste Chargen waren sich nicht zu schade, sich ins Wort-Getümmel zu stürzen und auf die Pauke zu hauen? Mit Link auf Anne Lohbeck, Chief Underwriting Officer Specialty?
Aha. Dort lese ich auch:
She is a certified helicopter pilot.Management by Helicopter? Mag sein. Oder auch nicht. Ich kenne sie flüchtig, habe aber jedenfalls nie mit oder für sie gearbeitet.
Aber eins ist klar: Als Chief Underwriting Officer (CUO) Speecialty wird sie von einem grösseren Bonustopf profitieren.
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80 Prozent Bonus ist immer noch mehr, als MA der meisten anderen Firmen in der CH haben. 80 Prozent von z.B. 20000 CHF bei Swiss Re sind immer noch 16000 CHF. Wofür? Dafür, dass sie einfach nur ihre Arbeit machen und das auch noch überwiegend im Homeoffice? Lächerlich!
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Es ist vom „variablen“ Teil des Lohns die Rede, also von der freiwilligen Bonus Abmachnung. Die sind in der Regel recht individuell gestaltet. Also wenn ich einen maximal Bonus von CHF 20’000 vereinbart habe, dann kriege ich jetzt „nur“ noch CHF 16’000. Es besteht kein Anrecht auf einen Bonus, er wird freiwillig geleistet vom Arbeitgeber, ausser es ist explizit vereinbart, dass ein Bonus abhängig vom Unternehmensergebnis erfolgt, der erfolgt dann unabhängig von der Erreichung der indiviuell vereinbarten Zielen.
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Andreas Berger ist ein Tausendsassa!
Wenn er jetzt noch beim Einstempeln der Belegschaft je einen Fünfliber für den Eintrag ins Anwensendenregister verlangt dann werde ich sein Follower.
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Andreas Berger macht einen tollen Job!
Kompliment, weiter so!
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Bravo, weiter so mit dem Aufräumen der Mumi-Ueberbleibsel, Zeit dafür ist schon längst gekommen! Und 10% des Bonus Pool für die Chefetage heisst ja noch lange nicht, dass diese 10% auch 100% des Target Bonus ausmachen, da werden wohl bewusst zwei Zahlen, die nichts miteinander zu tun haben, vermengt. Und wem es nicht passt? Die Türen sind offen, alle, die wollen, können gehen und sich anderswo einen Job suchen. So simpel ist das!
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Wow, Don Hanso, du bist so ein geiler Kostensenker – zwar mit der Zielstrebigkeit, aber auch der Effektivität und Nachhaltigkeit eines Elon.
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@ Dein Hayek – Heuchler, Du kaufst ja nur Aktien welche vor sich hindümpeln und keine oder eine mickrige Dividende zahlt. Bitte nochmals mit dem Kommentar über die Bücher gehen. Merci.
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milei und elon sind das, was man bei der schweizerischen rückversicherungsgesellschaft dringenst brauchen würde. WOKE und DEI ist veruntreuung vom geld des shareholders.der angestellte soll für den shareholder arbeiten und nicht die eigene agenda machen. das principal-agent-problem ist zu lösen.
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>> Nein, nicht für den Chef selbst und seine Crownies. Die haben sich nämlich 10 Prozent des Bonus-Pools zugeschanzt.<<
„Crownies“ sind kleine Häppchen, also süsse Leckereien 🍪.
Aber „Cronies“ sind richtige Gang-Mitglieder, zuweilen hart und nicht unbedingt sweet.(Sorry, couldn‘t help it)
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wichtig ist, dass man sich nicht mit dem Unternehmen identifiziert, für das man arbeitet. Dienst nach Vorschrift, kein Funken Goodwill Mehrarbeit.
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Schön, dass diese linke Wokeideologie endlich aufgehoben und entsorgt wird.
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Amerikanisierung: Das Management (0.01% der Belegschaft) kriegt 99% aller Short und Long Term Incentives, die restlichen 99.999% teilen sich 1%. Divide et impera.
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Endlich wird in dieser Woke-Bude aufgeräumt. War auch höchste Zeit, da die sich wieder aufs Business konzentrieren. Jetzt geht es darum, die verlorenen Marktanteile wieder zurückzuholen!
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Ich würde mir bei der Swiss Re mal die Frage stellen, ob man sich mit diesem brachialen „ich bin der Boss sage was gemacht wird, und ihr anderen habt nichts zu melden“ Vorgehen in den letzten Wochen perspektivisch nicht mehr schadet als es jetzt scheint.
Die Swiss Re soll in Zukunft doch einfach bei den IP Kommentatoren die diesen von oben herab Befehlston und ausschließliches Shareholder Value Denken bejubeln rekrutieren.
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@Marcus
Was für ein selten blöder Kommentar. Dass im Zweifelsfall der Chef sagt, wo es lang geht, ist nichts aussergewöhnliches oder neues.
Arbeiten Sie beim Staat?
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Diese woke Klimareligionstruppe muss wieder auf Kurs gebracht werden. Es gäbe noch viel Sparpotential.
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Wer? Christian Mumenthaler?
Ich kenne nur Michel Gammenthaler. Der ist vermutlich weitaus lustiger.
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endlich. hayek: so sole purpose of a firm is to make profit for its shareholders.
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Die Angestellten der Swiss RE lebten jahrzehntelang in einer sehr komfortablen Bubble. Ein führender Rückversicherer welche viele Ressourcen und Zeit auf LGBT & Companie Manual investiert kann man nicht mehr ernst nehmen. Gut, dass CEO Berger diesen Sumpf endlich trockenlegt und den wirklichen Fokus auf die Performance legt. Die schönen Goodies der Swiss RE stellen am Ende des Tages kein Menschenrecht dar! Willkommen in der neuen realen Geschäftswelt und viel Spass in der Umstellung
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Die Konkurrenz wartet nur darauf die Swiss Re Mitarbeitenden zu übernehmen! Auf der bottom line im PnL werden diese Kosteneinsparungen nie wirklich sichtbar, aber bei den Mitarbeitenden haben sie jetzt schon Spuren hinterlassen bzw. die Loyalität reduziert.
Die paar Aktionärskommentare sollten sich vielleicht einmal kurz überlegen, ob bei einer Rückversicherung wirklich Umsatz gebolzt werden soll (mehr Umsatz = mehr Risiken) oder die Aktie einer Rückversicherung nicht eher ein Art Corporate Bond mit stetiger Dividende sein sollte.
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@ G Eiger – da sind echte Zweifel angebracht. Die Swiss RE Kultur (wie sie bis jetzt gelebt wurde) ist sehr schwierig bei anderen Rückversicherern zu implementieren. Die Erfahrungswerte der letzten 15 Jahre sprechen Bände. Honi soit qui mal y pense!
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@G Eiger: Es geht doch nicht um Profit bolzen. Es geht vielmehr um eine effiziente und effektive Operations bei SwissRe.
Und da ist definitiv Luft nach oben.
Oder sehen sie das anders? -
@Klartext – die unsägliche Arroganz und Hochnäsigkeit der Theoretiker ist ein echtes Problem bei Swiss RE. Man hat das Gefühl, dass diese Leute das Wasser erfunden haben. Ätzend! Ein weiteres Beispiel welches einem sehr nachdenklich stimmt: zur Meinungsfindung setzen sich eine ganze Horde von Leuten zusammen, aber niemand, ich wiederhole, niemand will die Verantwortung übernehmen. Man kann sich ja vorstellen, was dabei herauskommt – nichts Gescheites. Die Compliance ist dann noch ein Abbild dieser unsäglichen Kultur. Ein grosses shake-up würde Swiss RE sehr guttun. Aigrain hatte es bei Amtsantritt treffend formuliert: bei Swiss RE gibt es viele faule Leute. Der darauffolgende Shitstorm zeigte klar, dass Aigrain voll ins Scharze getroffen hat. Bin sehr gespannt wie CEO Berger dem Laden endlich etwas mehr Pfupf einbläut und die Angestellten aus ihren Komfortzonen herausholt. Nötig wäre es schon, denn Swiss RE performiert im Peer-Vergleich nicht gerade berauschend.
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@klartext: – die unsägliche Arroganz und Hochnäsigkeit der Theoretiker ist ein echtes Problem bei Swiss RE. Man hat das Gefühl, dass diese Leute das Wasser erfunden haben. Ätzend! Ein weiteres Beispiel welches einem sehr nachdenklich stimmt: zur Meinungsfindung setzen sich eine ganze Horde von Leuten zusammen, aber niemand, ich wiederhole, niemand will die Verantwortung übernehmen. Man kann sich ja vorstellen, was dabei herauskommt – nichts Gescheites. Die Compliance ist dann noch ein Abbild dieser unsäglichen Kultur. Ein grosses shake-up würde Swiss RE sehr guttun. Aigrain hatte es bei Amtsantritt treffend formuliert: bei Swiss RE gibt es viele faule Leute. Der darauffolgende Shitstorm zeigte klar, dass Aigrain voll ins Scharze getroffen hat. Bin sehr gespannt wie CEO Berger dem Laden endlich etwas mehr Pfupf einbläut und die Angestellten aus ihren Komfortzonen herausholt. Nötig wäre es schon, denn Swiss RE performiert im Peer-Vergleich nicht gerade berauschend.
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@Klartext – die unsägliche Arroganz und Hochnäsigkeit der Theoretiker ist ein weiteres Problem der Swiss RE. Man hat das Gefühl, dass diese Leute das Wasser erfunden haben. Ätzend! Ein weiteres Beispiel welches einem sehr nachdenklich stimmt: zur Meinungsfindung setzen sich eine ganze Horde von Leuten zusammen, aber niemand, ich wiederhole, niemand will die Verantwortung übernehmen. Man kann sich ja vorstellen, was dabei herauskommt – nichts Gescheites. Die groteske Compliance ist dann noch ein Abbild dieser unsäglichen Kultur. Ein grosses shake-up würde Swiss RE sehr guttun. Aigrain hatte es bei Amtsantritt treffend formuliert: bei Swiss RE gibt es viele faule Leute. Der darauffolgende Shitstorm zeigte klar, dass Aigrain voll ins Scharze getroffen hat. Bin gespannt wie CEO Berger dem Laden endlich etwas mehr Pfupf einbläut und die Angestellten aus ihren Komfortzonen herausholt. Nötig wäre es schon, denn Swiss RE performiert im Peer-Vergleich nicht gerade berauschend.
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Finde es toll, dass der CEO Berger in dieser Muki-Bude, welche
ihm der woke Mumenthaler hinterlassen hat, mit eisernem Besen aufräumt.-
Ich verstehe den Zusammenhang zwischen Fitness-Center und woke nicht?
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Ich finde die Änderungen in der Swiss Re erfrischend. Wer ein liberales Weltbild hat, leistungsorientiert ist und gerne in einem internationalem Umfeld arbeitet, der ist bei der Swiss Re am richtigen Ort. Ja, das Essen hat aufgeschlagen, aber was im Bericht der IP vergessen ging, dass das Essen nur 19.- Franken, für Salat, Suppe, Hauptgang, Dessert incl. Kafi für top Qualität, kostet! Auf dem Platz Zürich wahrscheinlich unschlagbar. Jeder Handwerker zahlt mehr über den Mittag. Es gibt aber auch immer noch die Würstlibude am See, als Alternative… Wir haben keinen Zwangskonsum.. Ja, vielleicht schlagen Dinge wie Kita auf oder die Sportanlage wurde vor ein paar Jahren geschlossen, aber ist es nicht auch gut, dass wir von der Haltung, ‚die Firma‘ muss für mich alles zum ‚Nulltariff‘ lösen, wegkommen?
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Was hat die Abschaffung der Kita mit liberal und Leistungsorientierung zu tun?
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Es braucht in der Wohlfühl-Oase der Glückseeligen Swiss-Re Angestellten eine Kursänderung. Ein Weckruf.
Selbst wenn 100% Zielerfüllung erreicht werden und dann als Standard „nur“ 80% das variablen Teils kommen, sind diese Leute in der Branche noch sehr gut kompensiert. Jedoch, es braucht mal ein Zeichen, dass eben eine Kursänderung Richtung ERBRACHTE Leistung geschieht. Bis jetzt war der Laden ein Haufen vieler Denker. Schöne Konzepte und wenig Umsetzung. Jetzt wird erwartet, dass auch umgesetzt wird. Schön zu hören als Aktionär!
Danke CEO! -
Die Swiss Re nähert sich beängstigend der alten CS Kulter… sell
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Sie möchten wohl zu günstigen SRe – Titeln kommen…daher en contraire – BUY
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Wenn man die Leute gegen sich aufbringen und das interne Klima verschlechtern will, muss man genau so vorgehen. Die Frage bleibt, ob das zielführend ist. Wenn das Ziel ein höherer Bonustopf für die Topverdiener war, dann schon. Wobei es ein fragwürdiges Ziel bleibt. Hauptsache, die Chefs scheffeln.
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Für diejenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Maschinenraum ist dies überhaupt nicht zielführend!
Die Wohlfühloasen Managerli verschlaufen sich wo immer sie können und erledigen einiges an Privatthemen während ihrer eigenen Arbeitszeit…..
Platziert mal an einem Managerli-Fahrzeugen einen magnetischen GPS Traker und lässt aufzeichnen, wo diese Managerli so den lieben langen Tag sich aufhalten.
So sind wir einem unserer Führungspersonen auf die Schliche gekommen!
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@Zyniker
So ist es: Mitarbeiter arbeiten. Scheffs scheffeln.
Nichts Neues im Westen, also.
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@Zyniker
Spot on. 100% ganz genau wie Du schreibst.
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Die verwöhnten Swiss Re-Mitarbeitenden klagen auf einem seeeehr hohen Niveau. Viel Mitleid werden sie daher von den übrigen Arbeitnehmenden, insbesondere solchen, die bald ihren Job verlieren werden oder gar schon verloren haben, nicht erwarten können.
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Ich bin für eine Performance Culture! Sehe darin nichts schlechtes. Wer etwas für die Firma bringt, soll belohnt werden. Warum soll ein high-Performer die Sesselfurzer subventionieren?
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Woke-Management. Gähn🥱.
Nicht einmal Trump war so dumm, den Brain Drain mit der Schliessung von Kitas einzuleiten.
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Die Angestellten der Swiss RE lebten jahrzehntelang in einer sehr komfortablen Bubble. Ein führender Rückversicherer welche viele Ressourcen und Zeit auf LGBT & Companie Manual investiert kann man nicht mehr ernst nehmen. Gut, dass Berger diesen Sumpf endlich trockenlegt und den Fokus auf Performance legt. Die schönen Goodies der Swiss RE stellen am Ende des Tages kein Menschenrecht dar! Willkommen in der neuen realen Geschäftswelt und viel Spass.
Ich finde die Änderungen in der Swiss Re erfrischend. Wer ein liberales Weltbild hat, leistungsorientiert ist und gerne in einem…
Es braucht in der Wohlfühl-Oase der Glückseeligen Swiss-Re Angestellten eine Kursänderung. Ein Weckruf. Selbst wenn 100% Zielerfüllung erreicht werden und…
Wenn man die Leute gegen sich aufbringen und das interne Klima verschlechtern will, muss man genau so vorgehen. Die Frage…