Was auf den ersten Blick wie ein politischer Fehlgriff von Donald Trump wirkt, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als kalkulierter Eingriff in ein seit Jahrzehnten festgefahrenes System.
Die explodierenden Medikamentenpreise in den USA sind kein Trump-Problem. Sie sind das Resultat jahrelanger Passivität.
Preise stiegen kontinuierlich, politisch geduldet, gesellschaftlich akzeptiert – nicht aus Unwissen, sondern aus Ohnmacht gegenüber einem hochkomplexen, privatwirtschaftlich organisierten Gefüge.
Dieses Gefüge folgt einer klaren Logik: Alle zentralen Akteure – Pharmahersteller, Pharmacy Benefit Manager (PBM), Versicherer und Grosshändler – sind private, teils börsenkotierte Unternehmen.
Ihr Auftrag ist eindeutig: Gewinne erwirtschaften. Ob diese durch moderate Preise oder durch hohe Margen und stetig steigende Medikamentenkosten entstehen, ist zweitrangig.
Entscheidend ist allein die Rendite. Genau diese Logik treibt die Preisspirale nach oben – rational, konsequent und systemisch.
In einem solchen Umfeld ist ein direkter innenpolitischer Angriff auf die mächtigsten Akteure kaum möglich.
Ein Frontalangriff auf die Pharma-Lobby, die PBM oder auf Konzerne wie McKesson – das grösste Medizinunternehmen der Welt mit rund 276 Milliarden US-Dollar Umsatz – wäre politisch hochriskant und wohl schon im Ansatz blockiert worden.
Lobbydruck und institutioneller Widerstand hätten jede Reform erstickt, bevor sie Wirkung entfalten kann.
Vor diesem Hintergrund ist Trumps Vorgehen logisch. Statt das System von innen anzugreifen, setzt er aussen an: bei internationalen Preisstrukturen, Referenzländern und ausländischen Pharmaherstellern.
Insbesondere in der Schweiz, Heimat global dominanter Pharmakonzerne. Das ist kein Ausdruck von Systemignoranz, sondern ein politisch gangbarer Einstieg.
Ein Umweg, ja – aber einer mit Wirkung.
Denn auch wenn die Gesundheitssysteme in Europa und den USA grundlegend verschieden sind, entfaltet diese Strategie Druck.
Mit der internationalen Preisdiskussion geraten zwangsläufig jene Akteure ins Licht, die bisher weitgehend unbehelligt blieben: die PBM als ökonomische Taktgeber und Grosshändler wie McKesson als strukturelle Preisstabilisatoren.
McKesson setzt keine Preise fest, profitiert aber von hohen Listenpreisen über Margen und Service Fees. Logistik wirkt hier nicht preisdämpfend, sondern preisstützend – ein zentraler Unterschied zu Europa.
Dass diese Entwicklung zu Preisanpassungen in der Schweiz führen kann, ist nicht wünschenswert und sollte kontrolliert bleiben.
Entscheidend ist jedoch: Sollte es in Europa tatsächlich zu Preisanpassungen kommen, liegt es in der Mitverantwortung der Pharmaunternehmen, im Gegenzug das Preisniveau in den USA real zu senken – in Zusammenarbeit mit den PBM und den Grosshändlern.
Nur dann entsteht eine echte Entlastung für US-Patienten und nur dann sind höhere Preise in Referenzländern überhaupt systemisch vertretbar.
Trump hat diese Preisspirale nicht geschaffen. Sie ist das Ergebnis eines privatwirtschaftlichen Systems ohne wirksames Korrektiv.
Der US-Präsident ist jedoch der Erste seit langem, der sichtbar irritiert auf sie reagiert. Damit wächst auch der Druck auf die Pharmaindustrie, konstruktiv mitzuwirken – nicht aus Altruismus, sondern aus Selbsterhalt.
Denn ein Markt, den am Ende niemand mehr bezahlen kann, ist auch für die profitabelsten Unternehmen kein tragfähiger Markt.
Ob daraus eine echte Korrektur entsteht, bleibt offen. Sicher ist nur: Jahrelanges Wegsehen hat die Preise immer weiter nach oben getrieben. Jetzt wird zumindest gestört. Und Stören ist in diesem Fall besser als Schweigen.
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Und dann gibt es noch all die Naivlinge, die glauben vor vier Jahren ging es der Politik und der Pharmabranche um unsere Gesundheit.
Grotesk!
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Wer soll das denken? Sind Sie bei der Heilsarmee? Das ist ein Business wie alles andere auch. Ist auch richtig so.
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Und als Nächstes erzählen Sie uns dann noch und wieder, wie wichtig der ‚freie Markt‘ und der ‚Wettbewerb‘ seien?
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Die Pharmaindustrie bewies sich als hochlohnendes Vehikel ohne Gewissen, geliebt von den Finanzmärkten. Die Party ist vorbei und jetzt neue Wege zu finden die Zitrone auszupressen werden in Zorn umschlagen. Die Gesundheitsindustrie ist in die Irre gelaufen. Ängste schüren und abkassieren hat ein Ablaufdatum.
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Trump in USA ist so unnötig wie Loomit in Pattaya.
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Es wird an der Zeit, dass sich das CH-Volk nicht mehr alles gefallen lässt von unserem Lobbyisten-Parlament und dem Bundesrat, welcher als Willensvollstrecker von Grosskonzernen und Lobbyisten-Organisationen konsequent gegen das eigene Volk arbeitet.
Erste Schritte dazu:
– EU-Unterwerfungsverträge ablehnen
– US-Zoll-Deal ablehnen, vor allem wenn wir dafür von der Pharma noch mehr abgezockt werden
– Halbierungsinitiative annehmen und dem Propaganda-Sender den Stecker ziehen
– keine Lobbyisten mehr wählen (das wird zugegebenermassen schwierig!)
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Trump hat zu 100% recht. Es war eine Riesensauerei wie er abgezockt wurde.
Wenn die Pharma nun glaubt, dass die Schweiz die Preise erhöht, dann haben sie sich aber mächtig getäuscht. Im Gegenteil, die Schweiz sollte die Krankenkassen anweisen, dass sie nur den niedrigsten europäischen Preis vergüten dürfen. Im Gegenzug werden die Grenzen für Pharmeprodukte geöffnet.
Und wenn die Pharma droht wegzuziehen? Dann sollen sie eben gehen (Basel wird es überleben)! Die Schweiz muss jedoch ein eigenes Service-Public-Pharma-Unternehmen für Generika (und im Notfall für mehr) selbst führen.
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Danke, Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen !
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Die Pharmaindustrie hat sich zu einem Wirtschaftszweig entwickelt, dessen Streben nach Gewinnmaximierung häufig im Widerspruch zu ihrem eigentlichen Auftrag steht: der Förderung menschlicher Gesundheit. Durch immense finanzielle Ressourcen, weitreichende Lobbyarbeit und enge Verflechtungen mit Politik und Aufsichtsbehörden hat sie eine Machtposition erlangt, die wirksame Kontrolle erschwert. Rechtliche Konsequenzen fallen oft so gering aus, dass sie eher als kalkulierbare Betriebskosten denn als Abschreckung wirken.
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Die Aufgabe eines Wirtschaftsunternehmens ist die Erzielung von Gewinn. Ob es dazu Leute in Flugzeugen transportiert, Autos baut, Filme produziert oder eben Salben und Pillen herstellt. Das ist, ob es uns gefällt oder nicht, eher ein notwendiges Übel, das Kosten verursacht. Der Kranke möchte hingegen möchte möglichst billig und vor allem dauerhaft „gesund werden“. Ein diametraler, unlösbarer Widerspruch zu den ökonomischen Interessen (und Zwängen) der involvierten Unternehmen. Das ganze System müsste neu gedacht und anders organisiert werden, um Fehlanreize zu verhindern.
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@Nick: bin da zu 100% gleicher Meinung, exakt auf den Punkt
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Heute verdienen alle Akteure mehr Geld, wenn mehr behandelt wird. Das setzt komplett falsche Anreize, denn nur kranke Menschen brauchen Behandlung, Medikamente, Salben usw.
Wenn alle Geld verdienen würden, wenn es den Menschen gut geht und sie gesund sind, wäre der Anreiz ein ganz anderer. Es würden nur notwendige Behandlungen durchgeführt und viel mehr in Prävention investiert, da dies viel effizienter ist.
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Ja in der Schweiz sind zwei global dominantere Pharmakonzerne beheimatet. Das heisst aber noch lange nicht, dass hier die Medikamentenpreise steigen müssen.
Die Medikamentenpreise in der Schweiz sind hoch, im Vergleich mit den übrigen EU-Ländern. Das merkt jeder, der u.a. in Koblenz oder Jestetten „Medikamente“ einkauft.
Der Bundesrat muss aufhören, immer mehr „Medikamente“ via KVG abrechnen zu lassen.
Allein in diesem Jahr wird, wegen den „Abnehmspritzen“, der KVG-Prämienzahler mit rund CHF 250 Mio. belastet. Generell sind derartige spezielle Medikamente „persönlich“ zu bezahlen.
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Die Schweiz und ihre Schlaumeier. Sobald das ePatientendossier da ist, sind auch die „individuelle Prämiengestaltung“ da. Mit dynamischen Prämienmodellen je Kunde. Das wird dann die nächste Goldene Nase für die Pharma und Freunde. Oder die Mär vom bedingungslosen Grundeinkommen: der Betrag hat etwa die Grösse und Kaufkraft damit ein Basket von systemrelevanten Leistungen (Steuern, Miete & NK, KK-Prämie, X Gebühren) problemlos wie vorrangig entrichtet werden kann. Das ist für die Begünstigten bequem und man muss dem Geld nicht via Betreibungen nachrennen …
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Da wird das Volk noch ein Wörtchen mitreden! In der Schweiz können neue Gesetze, und das, was Sie hier schreiben, wäre ein neues Gesetz,immer noch mittels Referenden durch das Volk geregelt werden.
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Genau so ist es. Gerade die Demokraten, allen voran Obama, mit ihren vordergründigen Unterstützung des Volks im Gesundheitssystem (u.a. Obamacare) haben bewusst die Lobby gefördert und die Preisspirale nach oben getrieben, damit man profitiert, unter dem Deckmantel man wolle Patienten helfen
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Irgendwie dünkt es mich, dass unsere Regierung die hohen Preise der Pharma ebenfalls stützt. Wie kommt es sonst, dass wir mit Abstand die höchsten Preise Europas haben?
Ich hole inzwischen die meisten Medikamente bei meinen Einkäufen in Deutschland. Auch Melatonin (welches in der Schweiz sinnloserweise rezeptpflichtig ist). Die Preise für die Medikamente sind in Deutschland meist billiger als die zusätzliche Abzockprämie (Bezugscheck und Medikamentencheck) der Schweizer Apotheker allein (ganz zu schweigen vom Medikament, welches normalerweise mindestens doppelt so teuer ist).
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Die Pharma-Industrie ist keine Gesundheits-Industrie … mehr das Gegenteil davon. Wer lange krank ist, ist deren bester „Patient“.
Wir müssen unbedingt wieder lernen, wie gesund eigentlich
– Zwiebeln
– Knoblauch
– Aloe Vera
– Hanf
– Ingwer
– Zitrone
– Kurkuma
– Zimt
– Randen
– Spinat
und sogar der mir verhasste Brokkoli sind. Dann brauchen wir ganz viel von dieser Chemie einfach nicht.
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Auf den Punkt gebracht, Fertigprodukte raus, Naturprodukte rein ins Esszimmer.
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Sagen Sie das einem Krebspatienten. Deren Ueberlebensrate ist in den letzten Jahrzehnten extrem gestiegen. Dank neuer Immunbehandlungen, neuer Chemotherapien und neuer Bestrahlungsmöglichkeiten samt schneller und genauerer Diagnostik. Gerade im letzten Bereich gehört Roche zu den Weltmarktführern. Da nützen leider weder Spinat noch Zimt. Beides hat seine Berechtigung und seinen Platz.
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In meiner Beobachtung findet eine zunehmende Verarmung der Schweizer statt, verursacht durch Zuwanderung und Gelddrucken der Notenbanken (hauptsächlich).
Die Preise der Pharma werden also auch in der Schweiz und weltweit immer mehr unter Druck kommen.
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Plus: Medikamente machen rund 12–20 % der Gesundheitskosten aus – je nach Betrachtung der Gesamtausgaben oder der obligatorischen Grundversicherung.
Ineffizienz ist kein Randphänomen, sondern vielfach systemisch gewollt.
Sie erzeugt ökonomische oder politische Gewinne.
Die Ineffizienz des einen ist das Einkommen des anderen.
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Solange die Schweiz höhrere Preise bezahlt als das umliegenden Ausland ist eine Preiserhöhung zu 100% ausgeschlossen.
Der Bund sollte dafür sorgen, dass er auch bei einem (zu erwartenden) Tobsuchtsanfall der Pharma, eigene Medikamente herausgeben kann. Es dürfte nun bald gute Arbeitskräfte in der Schweiz in diesem Bereich freiwerden.
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Was ist der Unterschied zu anderen Branchen und Produkten? Unternehmen verlangen den höchstmöglichen Preis, den der Markt zu bezahlen bereit ist. Willkommen in der Marktwirtschaft.
Trump hat Schiss vor seinen medikamenteahängigen Wählern.Geichzeitig erweitert er die Kundschaft. Deshalb bringt er die Abnehmpille auf den Markt, statt die Leute zu mehr Bewegung und wenigerJunkfood zu motivieren.
Er müsste als Beispiel vorangehen.
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Ich glaube, das hat nichts mit Schiss zu tun, sondern tatsächlich mit Realität. Die Pharmalobby würde sich nicht bewegen innerhalb der USA, und klar, die Leute sollen sich mehr bewegen, das ist wohl realistischer wenn diese vorher abnehmen. Jetzt soll Trump auch noch daran schuld sein. Das wurde wohl auch von anderen Interessengruppen gefördert.
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Hier Pharmamanager: Das stimmt nur zum Teil. Denn: Schon jetzt gibt es in allen Ländern geheime Rabatte auf den Listenpreisen, auch in der Schweiz. Und für PBMs ist eben nicht nur ein hoher Preis entscheidend, sondern auch wie sich das Portfolio (Formulary) darstellt, sonst steht der Kra kenversicherer nämlich schnell ohne Kunden da. Mit anderen Worten: Grosse Konzerne verlangen je nach Drucklage wenig für bestimmte Medis, wenn sie dafür höhere Preise auf anderen bekommen…gerade bei denen, die Gegenstand von reference pricing sind.
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bravo! eine sehr gute schilderung der hintergründe. und das wohlgemerkt im kostenlosen insideparade-blog und nicht bei einer der grossen, teuren grossen medienanstalten.
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Sehr gute Analyse
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Herr FDP-Silberschmidt und andere Bürgerliche haben sich bereits für Preiserhöhungen in der Schweiz stark gemacht – sie schützen die Portfolios der Bürger. Wobei, die Medikamentenpreise in der Schweiz sind ja deutlich tiefer als in der EU, da hat’s durchaus noch Luft nach oben, bei den vielen Teilzeitarbeitern.
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Silberschmidt ist ein Plauderi und schiebt sich immer vor, um seinen Stuss zu erzählen. Der erinnert mich an N. Rickli, die auch als „Präsidentin“ im Regierungsrat ein Chao hinterlässt.
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Silberschmidt soll noch weiteren Schülerausflug machen, vielleicht nach Südamerika statt nach Asien, dann hat er die „geniale“ Idee fürceibe weitere Kette , statt Poke dann Steak Happen. Er soll sich bei solchen Themen raushalten, er hat davon nicht die geringste Ahnung, und die grossen Jungs machen lassen. Wobei bei der FDP spielt das anderseits sowieso keine Rolle, die fahren sowieso alles an die Wand. Und die in der FDP eine Ahnung haben werden innerhalb der Partei drangsaliert.
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Weshalb vergütet mir eigentlich die Kasse nicht die Medi-Preise, wenn ich etwas über der Grenze kaufe, wo es einigs günstiger ist. Und auf jedes Medi hier kommt so ein Kleber von der Apotheke, wie ich etwas einnehmen muss und das wird auch noch extra verrechnet. Und eine Abnehmspritze gehört nicht in die Grundversicherung und soll bitte von diesen Leuten selbst bezahlt werden. Aber da wird der Prämienzahler ja nicht gefragt, was man wieder neu in die Grundversicherung aufnimmt. Ruth Dreifuss war ein totaler Flopp und seither steigen die Prämien jedes Jahr ins Uferlose!
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Anita bin grundsätzlich Ihrer Meinung, würde aber eine Grenze sehen das z.B. ab BMI ~~ 35 was ja als „ev. Krankheit“ begründet wäre, als Ausnahme zulassen.
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Die Politik weiss nicht mehr, wie mit dem Sekundärsektor (Forschung, Entwicklung, Produktion) umzugehen ist. Sie ist auf den Tertiärsektor (Dienstleistung, Handel) fixiert, in dem ca. 78% der Arbeitskräfte tätig sind. Der Handel ist der eigentliche Preistreiber von Produkten oder der sog. „Durchlauferhitzer“, dominieren dort doch die Personalkosten (von Wertschöpfung keine Spur).
Die Pharma gehört zur Grundversorgung, ist aber an der Börse kotiert, wo die Aktionäre leider auf Gewinnmaximierung fokussiert sind. Trump setzt den Preis-Hebel fälschlich bei den Herstellern, statt beim Handel an.
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Jemand, der den US-Pharma-Markt versteht.
Hier kann man mal sleepy Don-old keinen Vorwurf machen.
Intern hätte er keine Chance.
Also ein Angriff von extern.
So werden auch die zentralen Zwischenhandelsorganisationen
(sie sind das Problem!) getroffen.
Eine Frage bleibt:
Wie löst man das Problem der Preisfestsetzung
der US-Referenzländer (die Schweiz zählt dazu)?
Sie sollen die Preise erhöhen. Somit das Preisniveau extern.
Und darauf beruht ja der Preismechanismus für US-Preise…
Nun, dafür hat er ja einen Nobelpreis-verdächtigen
Verschwörer und Gesundheitsminister Kennedy 😉
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Das Stossende an diesem System ist die Bildung der «Blauen Fraktion» im National- und Ständerat.
Vierzig Prozent der Parlamentarier weibeln für diese informelle Fraktion. André Plass zählt sie auf.
Soll ein Anliegen der BF durchgesetzt werden, finden die Lobbyisten in den Bauern und der Wirtschaft regelmässig Unterstützer für neue Händel (Deals).
Schon Simonetta Sommaruga als Konsumenten-Stiftungspräsidentin stand dieser Truppe machtlos gegenüber.
Der grösste Trumpf der BF ist im Art. 128 StGB verankert. Wer im Sterben liegt, darf nicht gehen gelassen werden.
Ein Perpetuum mobile.
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Einige Kommentatoren kennen offensichtlich die Geschichte der modernen Medizin nicht. Vor hundert Jahren war die Medizin in einigen Bereichen wesentlich weiter als heute (Stichwort Fequenztherapie, etc.), aber die modernen Pharma-Medizin, ein Ableger der Ölbranche, verdrängte alles mit sehr viel Geld, Drohungen und auch Morden. Es ging der Pharma nur vordergründig um Heilung, aber in Wahrheit fast ausschließlich ums Geschäft.
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Tönt einleuchtend was A. Plass schreibt. Und offensichtlich haben alle Präsidenten seit Jahrzehnten weggeschaut, auch die demokratischen wie B. Clinton und B. Obama, beide je 8 Jahre an der Macht und mit Herz für den kleinen Mann, hm. Was Trump macht, stört viele Profiteure, ist unangenehm wie fast jede Veränderung, aber nötig. Auch Basel hat sich dort eine goldene Nase verdient. Nun dürfte es damit bei Neueinführungen in den USA vorbei sein.