Trotz der Appelle und Proteste zehntausender von Menschen, Crossair-Mitarbeitern, Crossair-Fluggästen, -Lieferanten und -Freunden gab Bankier Rainer E. Gut, Präsident der Credit Suisse, dem Verwaltungsrat der Crossair, einschliesslich Moritz Suter, vor einem Vierteljahrhundert den Schuh und stellte alle auf die Strasse.
Moritz Suter hatte bis zuletzt um sein Werk gekämpft.
In den Wirtschaftsmedien setzte eine Kampagne gegen ihn und die Leistungen der Crossair ein. „Sie beruhten auf Unwissen und Unwahrheiten“, schrieb Suter damals seinen Mitaktionären und Freunden.
In seinen jetzt veröffentlichten Erinnerungen heisst es:
Die Gewerkschaft Aeropers (Vereinigung der Swissair-Piloten, Anmerkung der Redaktion) scheint noch bis heute ihr Interesse zu verfolgen, dem Ansehen der Crossair und von mir persönlich zu schaden, weil sie nicht akzeptieren konnte, dass die ‚heilige Kuh‘ Swissair in Konkurs gegangen war.
Dabei war die Beteiligung der Swissair an der Crossair wahrscheinlich das beste Geschäft, das sie je gemacht hatte, denn sie erhielt während ihrer Zeit als deren Hauptaktionär rund 100 Millionen Franken an Dividenden und machte damit das ursprüngliche Investment der Swissair von 80 Millionen im Jahr 1988, das sich später auf ungefähr 250 Millionen Franken erhöhte, mehr als wett.
Zudem brachte ihr die Crossair über die Jahre viele Millionen Anschlusspassagiere auf ihre Langstreckenflüge.
Ferner muss festhalten werden, wenn die Crossair LX Ende 2001 nicht bereitgestanden wäre, das Fluggeschäft 26/26 (Anzahl Mittel- und Langstrecken-Flugzeuge, AdR) der konkursiten Swissair SR samt seinen unzähligen Mitarbeitenden zu übernehmen, es heute auch keine Swiss geben würde, die ihre Flüge mit Crossair LX-Flugnummern durchführt.
Die Übernahme der Swissair durch die Crossair war eine absolute Herkulesaufgabe. Darum hätte man die Strukturen der Crossair stärken müssen; das wurde aber schlicht nicht gemacht. Im Gegenteil, man hat sie bewusst sofort ausradiert.
Der Weichensteller stellte die Weichen von Anfang an falsch. Der erste schwerwiegende Fehler war, dass man auf Drängen des Steering Committee den alten, erfahrenen Verwaltungsrat, der das Geschäft kannte, durch einen wild zusammengewürfelten neuen Verwaltungsrat ersetzte.
Zweitens engagierte man sofort einen sehr teuren Designer, um die viele Jahre weltbekannte Supermarke Crossair zu zerstören und einen neuen Brand zu liefern.
Damit schwächte man auch die Identität und die Kultur der Crossair massiv, anstatt sie zu stärken.
Tyler Brûlé kam zuerst mit dem fantasielosen Vorschlag, die Gesellschaft Swiss Airlines zu nennen. So hatte die Swissair anfänglich bei ihrer Gründung im Jahr 1931 geheissen.
Aus juristischen Gründen ergänzte man den Namen und entschied sich für Swiss International Airlines. Hätte man den Firmennamen bei Crossair belassen, hätte es diese Risiken nicht gegeben und man hätte erst noch viel Geld gespart.
Die Namensänderung und die daraus folgenden Anpassungen an den neuen Brand kosteten die Swiss insgesamt über 200 Millionen Franken. Am Telefon informierte mich André Dosé (CEO Swiss, AdR), dass er sofort Rainer E. Gut angerufen und ihn gefragt habe, ob er diesen Namen gut finde.
Der war darüber sehr erfreut gewesen. In dieser äusserst schwierigen Situation war André Dosé als CEO ohne erfahrenen Verwaltungsrat als Verantwortlicher einer Fluggesellschaft ohnehin stark überfordert.
Denn André Dosé hate zu diesem Zeitpunkt gerade mal ein paar Monate als mein Nachfolger die ersten Schritte als CEO gemacht. Das viele Geld der Aktionäre, rund eine Milliarde Franken, schmolz in rasantem Tempo dahin.
Die Löhne der Manager und der Mitarbeiter wurden diskussionslos auf Swissair-Niveau erhöht, ohne sich zu fragen, ob die Gesellschaft dies auch tragen könne. Die Preisverhandlungen mit grossen Lieferanten wurden schlecht geführt.
Es war ja klar: Da kam die Swiss mit dem vielen Geld und jeder wollte einen Teil davon haben. Ganz allgemein ging man, weil Geld in Hülle und Fülle vorhanden war, viel zu locker mit ihm um.
Doch es schmolz ziemlich schnell und wie der Schnee in der Sonne weg.
Vom Verkauf an die Lufthansa kann nicht die Rede sein. Man hat die Swiss verscherbelt. Einfache Aktionäre wie ich erhielten für ihre Anteile insgesamt noch 62 Millionen Franken, verglichen mit dem Börsenkurs vor der Krise war dies nur ein kleiner Bruchteil.
Die neuen Grossaktionäre, die Ende 2001 nochmals drei Milliarden investiert hatten, erhielten einen sogenannten Besserungsschein, der an die zukünftige Entwicklung der Lufthansa-Aktie gekoppelt war.
Nach ein paar Jahren erhielten sie noch eine Auszahlung von rund 260 Millionen Franken. Insgesamt zahlte die Lufthansa einen Schnäppchen-Preis von rund 320 Millionen, was ungefähr dem Werbebudget entsprochen haben dürfte.
Der damalige Bundesrat Hans-Rudolf Merz, der gerade frisch gewählt worden war und das Finanzdepartement führte, hatte das Dossier Swiss auf dem Tisch. Er stattete auf Wunsch der Deutschen dem damaligen Lufthansa-CEO Wolfgang Mayrhuber einen Besuch ab und bat ihn formell darum, die Swiss zu übernehmen.
Der Verkauf kam vor allem deshalb zustande, weil die bestehenden Grossinvestoren nicht mehr bereit waren, noch mehr Geld einzuschiessen, da sie nicht mehr an das Management der Swiss glaubten.
Der ganze Verkauf der Swiss zu einem Schleuderpreis an die Lufthansa ist aus Sicht der Aktionäre der Swiss unprofessionell und ohne Unterstützung des Verwaltungsrates und des Managements in Panik abgewickelt worden.
Man wäre wohl besser beraten gewesen, einer grossen internationalen Investmentbank das Mandat der Käufersuche zu geben, statt einen Bundesrat als Bittsteller zur Lufthansa zu schicken.
Die Swiss hatte zum Zeitpunkt der Übernahme durch die Lufthansa eine sehr grosse Anzahl wichtiger Slots weltweit. Diese wurden in London Heathrow für 20 Millionen je Slot gehandelt, in Miami für 40 Millionen.
In Zürich hielt die Swiss rund 50 Prozent aller Slots des Zürcher Flughafens, den sie damit quasi kontrollierte. Allein diese wären schon gegen eine Milliarde Franken wert gewesen, denn ohne Landeslots kann keine Fluggesellschaft fliegen.
Noch kurz vor der Krise war die Swissair an der Börse mit sechs Milliarden und die Crossair mit zwei Milliarden bewertet. Da konnte der Wert doch nicht plötzlich auf 320 Millionen Franken gesunken sein.
Aus diesen und anderen Gründen schätzte ich den Wert der Swiss damals mit vier bis fünf Milliarden ein.
Die Swissair war früher immer die Hauptkonkurrentin der Lufthansa gewesen, und die Lufthansa schnappte sich diese für ein Butterbrot. Das war genial und sicher das beste Geschäft, das die Lufthansa je machen konnte.
Es war das Ende der unabhängigen Schweizer Privatluftfahrt.
Ih der arme Moritz Sutter der Zeitlebens Zürich eins Auswischen wollte, eventuel liegt es auch daran, am Schluss haben Sie kein schönes Spiel mit Moritz gespielt, der Andre und andere, aber Moritz muss nicht weinen, er hatte es auch nicht besser verdient.
Es ist ME unzulässig, jemandem Handlungen und Aussagen zu unterstellen, wenn sich diese Person wegen Tod nicht mehr dazu äussern kann. Wer es trotzdem macht, offenbart seinen Charakter und qualifiziert sich selbst. Und der Abschreiber offenbart sich in gleicher Weise wie der Buchautor.
Buchautor und Abschreiber haben die gleichen ethischen Defizite.
Wenn einer eine Pfeiffe war oder ist, dann muss man das auch nach dem Tod nicht schönreden wollen. Es sollen nicht nur immer die guten Taten in Erinnerung bleiben. Man muss auch lernen, dass es Grossmäuler gibt und gab, die eine ganze Volkswirtschaft in Geiselhaft nimmt oder genommen hat. Einfach weil die Person überheblich und eitel war.
@Schorch
Es geht nicht um schönreden, es geht lediglich darum Aussagen und Unterstellungen zu prüfen. So sind leider viele ungeprüfte Aussagen im Umlauf. Ob Suter immer die Wahrheit geschrieben hat ist somit nicht geklärt. Übrigens bin ich überhaupt kein Fan des verstorben Rainer E. Gut.
Bundesräten sollte während ihrer Amtszeit die Ausreise verboten werden. So könnte die Schweiz sich manche Blamage ersparen.
man kann sogar generell sagen, das sich Schweizer besser nicht ins Ausland begeben. Wer mit seinen korrupten Taten glänzen will, darf das gerne zu Hause tun.
Suter schreibt: Ferner muss festhalten werden, wenn die Crossair LX Ende 2001 nicht bereitgestanden wäre, das Fluggeschäft der konkursiten Swissair SR samt seinen unzähligen Mitarbeitenden zu übernehmen, es heute auch keine Swiss geben würde, die ihre Flüge mit Crossair LX-Flugnummern durchführt.
Die Übernahme der Swissair durch die Crossair war eine Herkulesaufgabe.
Suter war ein schlauer Fuchs. Er sah, das Management der Swissair war völlig überfordert. Als Gut endlich merkte, dass Suter die Swissair der Crossair einverleiben wollte, zog er die Notbremse. Ob das besser war weiss niemand.
War Gut nicht auch der , der die Cs und Winterthur pleite eingefädelt hat. Grossmaul Versager Gut man kann nur immer wieder staunen, Wirtschaftskapitän gennant.
Es lohnt sich nicht zu kommentieren wenn die von der Parteilinie abweichenden Kommentare nicht aufgeschaltet werden.
Letztlich war es ein Powerplay zwischen Basel und Zürich, genau wie bei den Banken. Die Zürcher haben es einfach jahrelang nicht gemerkt was da läuft. Suter wollte auch den Flugplatz Basel aufwerten. Verloren haben alle, vor allem die Schweiz.
alles gewollt, denn wenn Bank am B. damals Put Optionen auf Swissair emittiert hat und einer von diesen Swissair – VRäte auf fallende kurse spekuliert hat … ??
Als Hauptverantwortliche für das Grounding der Swissair im Oktober 2001 werden oft der damalige UBS-Chef Marcel Ospel und der Anwalt Peter Kurer genannt. Sie verweigerten die Kreditverlängerung, was zum sofortigen Flugstopp führte.
Marcel Ospel (UBS): Er und seine Verbündeten, darunter Moritz Suter (Gründer der Crossair), werden häufig dafür verantwortlich gemacht, der Swissair die finanzielle Basis entzogen zu haben.
Verantwortlich für das inszenierte und konzertierte Desaster ist das Dreigestirn, Bildung, Justiz und Politik, welche die Menschen, bewusst in die geistige Sackgasse führt!
Es ist beschämend, dass die Bankangestellten, ihren Beruf nicht verstehen, zwar die Leistungen erbringen ,welche man von ihnen erwartet, jedoch die Kundinnen und Kunden, geschäftlich und staatlich verordnet, in ihren kognitiven Fähigkeiten eines Jugendlichen belässt, denn es ist entgegen der Bildung, Gesetzgebungen und vorgegaukelter Praxis unmöglich, dass es sich beim Geldsystem um eine intermediäre Interaktion handelt!
Als die Basler sahen, dass der Plan der Übernahme von Swissair durch Crossair nicht klappte, haben sie der Swissair den Stecker gezogen.
Die Schweiz ist Weltmeister im Geld horten, aber richtig handeln und verhandeln konnte sie noch nie, was auch das aktuelle Zolldebakel eindrücklich zeigt. Darum, auch Hände weg von den Bila-III.
Erinnerungen aus dem Altersheim
Erinnerungen sind immer von Gestern und jetzt, was soll daran schlecht sein daraus zu lernen? Nur Babys haben keine Vergagenheit.
Und der Herr sprach: Es werde Laich et Laich facta est
Uns bleibt nur die Hoffnung, eines Tages nicht mehr von egozentrischen Autoerotikern regiert zu werden. Meiner Meinung nach hätten wir noch Werte und Qualitäten, die bewahrenswert und nicht ‚best price‘ veräusserbar wären, aber leider nicht die richtigen Leute in den Eliten, diese zu bewahren.
Hallelujah Bruder, und gut 2026. Viel Glück, Ihr werdet es brauchen
Die dumme Hunter-Strategie des unfähigen Verwaltungsrates und der Bundesrat als Bittsteller bei Lufthansa, das war der Untergang der Swissair. Und darauf folgten mehrere Banken bis zur CS.
Die Schweiz macht sich EU tauglich. Ist die Pharma als nächstes dran?
Mit diesem Verhalten macht sich die Schweiz alles andere als „EU tauglich“.
Im aktuellen Zustand dürfte bei Betritt der Schweiz in die EU schwierig werden. Das sollten sich beide Seiten vorher sehr genau überlegen und klar machen: kann und will die Schweiz Gemeinschaft und möchte die EU ein Mitgliedsland mit einem politischen System, das EU Entscheidungen erheblich erschweren würde?
Aus meiner Sicht haben weder die Schweiz noch die EU einen Vorteil. Die Schweiz hat mehr allerdings aufgrund der Exportsituation einen höheren Handlungsdruck.
zurückdrehen, die Lufthansa wegboxen und von der alten Swissair verlangen, dass sie bei den Banken neue Schuldeingeständnisse unterschreibt, damit der „gewinnträchtige“ Betrieb von damals wieder weiterbetrieben werden kann. Der hoch verschuldete Bund wird schon helfen, wenn es nicht klappen sollte. Viele Staatsbürgerlis, sowie die Doofregierenden von damals, die ja auch den Goldverkauf (zu USD 250.-/Unze/heute 4’500.-!) der SNB bejubelt haben, würden nochmals jubeln. Ein toller Betrieb, diese Firma Eidgenossenschaft; hätten sie das Gold heute noch, könnten sie die Bundesschuld sofort tilgen!
Wenn ich das richtig verstehe, wollte Suter mit seinen Leuten die Swissair übernehmen und daraus eine grosse Crossair machen.
Mein Lieber,
Sie haben es falsch verstanden. Die Swissair (26/26) wurde in die Crossair hineingeschoben ,mitihrer ganzen Struktur, aber die Strukturen der Crossair wurden nicht verstärkt, dann die falschen Leute in die Führung gesetzt, die das Geld der Crossair verprassten. Dann ging die Gesellschaft mit einem neuen Namen, Swiss International Airlines, mangels Können der neuen Führung und des Vertrauensverlustes der neuen Grossaktionäre aus der Schweizer Wirtschaft unter. Da ich auch Rainer E. Gut gut kannte, bin ich sicher, dass er den echten Profi Moritz Suter weder verstand noch mochte.
@ klaus j. stoehlker: “den echten Profi Moritz Suter weder verstand noch mochte”. Mein lieber KJS, sie lassen sich auch verblenden. Habe MS in verschiedenen Funktionen auch sehr gut gekannt, wahrscheinlich besser als Sie. Grosse Klappe, guter Kommunikator, mässiger Pilot, gut “vernetzt”, als top CEO völlig ungeeignet da u.a. dafür nicht ausgebildet, … “echten Profi”,… sicher nicht. MS bestätigt mit diesem Buch dass er immer noch ein Verblender bleibt.
Suter schreibt: „Aus juristischen Gründen ergänzte man den Namen und entschied sich für Swiss International Airlines. Hätte man den Firmennamen bei Crossair belassen, hätte es diese Risiken nicht gegeben und man hätte erst noch viel Geld gespart.“
Es scheint mir aber schon, Suter wollte der neuen Nationalen Fluggesellschaft den Namen Crossair geben. Dagegen wehrte sich vermutlich Gut.
Das Ganze scheint eine ziemlich wirre Geschichte, die allen Beteiligten aus dem Ruder lief.
Kein Wort in diesem Artikel davon, dass Moritz Suter nach nur 6 Wochen als Chef der SAirGroup wieder das Handtuch geworfen hat! Der Arme hätte es also in der Hand gehabt, den Konzern zu retten. Aber er hat sich nur um die Crossair bemüht und als alles schief lief, wurde auch die Crossair mitversenkt. Geblieben ist nur LX.
Korrektur: Suter war nicht „Chef“ der SAirGroup sondern lediglich der SAirlines also einer Tochtergesellschaft der SAir Group.
… easyjet & co haben übernommen.
ich erinnere mich noch gut an die Rückmeldungen von Lufthansa Kollegen, wie diese mich, nachdem die Swiss an LH verscherbelt wurde aufgeregt anriefen und sagten: was ist denn mit der Schweiz los?, seid ihr jetzt total übergeschnappt? Die konnten nicht glauben wie unser Land ihren nationalen Carrier (Heiligtum) und einst grösster Werbeträger für Schweiz Tourismus einfach so verschenkten!
“um die viele Jahre weltbekannte Supermarke Crossair zu zerstören und einen neuen Brand zu liefern.” 🤣🤣🤣Die Wahnvorstellungen Suters sind im Alter nicht besser geworden. Die Crossair war eine Regionalgesellschaft wie viele andere die ohne die Swissair Beihilfe Konkurs gegangen wäre. Swissair garantierte 40% des Crossair Geschäftes und sicherte damit sein Weiterleben. Suter hat vom Tag Eins gegen die Swissair intern und extern mit einer Akribie und Doppelzüngigkeit agiert die seinesgleichen suchte. Weder Loepfe noch Bruggisser hatten leider!den Mut diesen fatalen Spiel ein Ende zu setzen.
„weltbekannte Supermarke Crossair“ xD soll das ein Witz sein? Diese war nach den diversen schweren Unfällen als Absturz Airline bekannt, man vermied damit zu fliegen wo man konnte und ausserhalb der Schweiz kannte die genau niemand.
Wir Schweizer waren zu blöde eine Airline zu führen. Die Lufthansa
zeigt uns jetzt, wie es geht. Hauptverantwortlich für den Niedergang
CS Chef Reiner E. Gut und die unfähigen FDP-Leute. In der Not verschenkte der Bundesrat unter Führung vom Appenzeller Merz den Laden
nach Germany.
Leider wahr und die erste grosse, historische Wirtschaftskatastrophe der Schweiz unter Verantwortung von Mitgliedern im Wesentlichen einer Partei. Die zweite Katastrophe folgte unter ähnlichen Auspizien 22 Jahre später: Untergang der CS.
In Google kann man lesen:
Als Hauptverantwortliche für das Grounding der Swissair im Oktober 2001 werden oft der damalige UBS-Chef Marcel Ospel und der Anwalt Peter Kurer genannt. Sie verweigerten die Kreditverlängerung, was zum sofortigen Flugstopp führte.
Marcel Ospel (UBS): Er und seine Verbündeten, darunter Moritz Suter (Gründer der Crossair), werden häufig dafür verantwortlich gemacht, der Swissair die finanzielle Basis entzogen zu haben.
Der Kredit hätte die Agonie der Swissair nur um einige Monate verlängert. Die Kaskade der Fehlentscheidungen von VR und McKinsey war nicht mehr rückgängig zu machen. Ein historisches Versagen lauter sogenannter Wirtschaftskapitäne und -kapitäninnen aus hauptsächlich einer Partei.
Ich habe 1985 und 86 in Glattbrugg gelebt.
Dannzumals gab es Gerüchte, dass es der Swissair finanziell so schlecht gehe, dass man die Bilanzen und Erfolgsrechnungen fälschte.
Die Affäre war in den Zügen Tages-Thema, aber nicht lange, denn bald patrouillerten Gewächse einer bestimmten Partei in den Zügen, und bedrohten alle Leute, welche darüber sprachen.
An der Kantonsschule Büelrain in Winti, war es verboten, darüber zu sprechen, mit Androhung von Rausschmiss aus der Schule.
Bei mir zu Hause do., Pflegevater FDPler, welcher an das Ponzi-System glaubt, später CS.
Das ganze Wissen macht diese unsägliche Geschichte auch nicht mehr besser und zurückdrehen kann man das Rad auch nicht mehr. Es gibt einem einfach zu Denken und schmerzt nach wie vor.
und der unfähige verwaltungsrat,der alles in den abgrund gestürzt hat,erinnert mich an unsere bundesräte,die unser land genauso in den abgrund stürzt.alles ein unfähiges pack und das allerschlimmste ist,dass keiner eine verantwortung hat,aber gar keiner
Der damalige Swissair-VR der letzten Existenzjahre war die reine Katastrophe. Lauter klingende Namen, aber keiner hatte eine Ahnung was vorne und hinten ist bei einem Flugzeug. Die nickten wohl alles ab was McKinsey vorschlug und waren froh, dass jemand überhaupt etwas vorschlug. Keiner kam auf die Idee nach den Kosten der Zusammenkäufe all diese maroden Airlines zu fragen. Man wurde immer grösser und war stolz. Man bemalte all diese Flugzeuge neu und das kostete 200 Millionen !
Die Swiss von heute ist eine etwas bessere LH mit Schweizerkreuz. Mit echter Swissness hat diese Firma nichts mehr am Hut. Frankfurt drückt aus allen Poren.
Wir Schweizer sind ein träges Völkchen, eher langsam u bedächtig. Zuerst verdrängen wir, dann studieren wir, dann realisieren wir und dann reagieren wir. In den Kabinen hat es immer weniger schweizer Gäste, dafür mehr Deutsche und Angelsachsen, welche über den Hub ZRH geflogen werden. Auch wir haben uns nach über 40 Jahren Treue zu Swissair u Swiss, von dieser Airline verabschieded. Ev kommt irgendwann wieder eine echte schweizer Airline?
Klaus J. Stöhlker macht die Leser schon wütend zum Neujahr. Diesem ewigen Staubsauger sollte Luki die Luft abstellen. Alles nur Geblödel gegen die Schweiz. Jeder Schweizer mit diesem Hass gegen unser Land ist hat sich abgemeldet.
Nur KJS lässt sich nicht psychiatrisch behandeln.
Die Sicht von Moritz Sutter mag in einigen Punkten – vor allem wirtschaftlich – zutreffend sein. Das Produkt Crossair inklusive der damaligen Sicherheitskultur hingegen war dem der Swissair klar unterlegen.
Verantwortlich für das inszenierte und konzertierte Desaster ist das Dreigestirn, Bildung, Justiz und Politik, welche die Menschen, bewusst in die geistige Sackgasse führt!
Es ist beschämend, dass die Bankangestellten, ihren Beruf nicht verstehen, zwar die Leistungen erbringen ,welche man von ihnen erwartet, jedoch die Kundinnen und Kunden, geschäftlich und staatlich verordnet, in ihren kognitiven Fähigkeiten eines Jugendlichen belässt, denn es ist entgegen der Bildung, Gesetzgebungen und vorgegaukelter Praxis unmöglich, dass es sich beim Geldsystem um eine intermediäre Interaktion handelt!
Schweizer Manager Bauart HSG: Nieten in Nadelstreifen – von Swissair bis Credit Suisse… von der SNB, die 1.500 Tonnen um über 110 Milliarden zu billig Gold verkauft hat, reden wir nicht einmal… aber angelsächsische Bonushaie sind auch nicht die Lösung. Der letzte im Land, d r was wert war, hiess General Guisan…
Moritz Suter war zweifellos ein Pionier der schweizerischen Luftfahrt. Mit Crossair bewies er unternehmerischen Mut und operative Stärke. In seinen Memoiren blendet er jedoch aus, dass Crossair ohne die Swissair weder entstanden noch überlebensfähig gewesen wäre. Der Untergang der Swissair war Folge gravierender strategischer Fehler. Suters Rückblicke wirken weniger analytisch als von persönlicher Frustration geprägt. Für eine faire Aufarbeitung braucht es Distanz, Differenzierung und den Blick auf die systemischen Zusammenhänge.
„…weltbekannte Supermarke Crossair“
der war echt gut, wusste gar nicht, dass Moritz Suter solchen genialen Sinn für Humor hat!
Crossair war Ende 2001 vielleicht wirklich weltbekannt, dies jedoch wegen der 2 peinlichen und tragischen Abstürze im Januar 2000 und November 2001.
50% der Slots in Zürich gehören der Swiss. Nennt man Monopol, welches von der Lufthansa weidlich ausgenützt wird. Und die politisch zersetzte WeKo rührt keinen Finger.
Und die oberschlaue Verena Spoerry taucht nirgends auf ! Warum wohl ?
Interessant, die Kolumne. Auffallend an allem hier ist, dass es primär immer nur ums Geld ging. Eine kritische Betrachtung der Crossair ist Fehlanzeige. Dabei hatte die Crossair schwere Umfälle mit Todesfolge (2 fatale Abstürze) zu verzeichnen und in den Untersuchungen kamen schwerwiegende Sicherheitsdefizite (Selektion von Piloten, Überwachung, Fehlerkultur) zutage. Dies alles wird schön ausgelassen. Nie hätte ich mich damals in einen Crossair Jet gesetzt.
Warum wir nur über der Swissair, Grossair und Credit Suisse, Warum Redet Mann nicht über der Manager die alles kaputtgemacht haben, ausgesaugt haben, diese Manager sind alle Millionäre geworden auf kostet diese firmen und gehören ins Gefängnis.