Beatriz Martin will die erste Frau an der Spitze der grossen UBS werden. Dafür nimmt sie einen Crash der Informatik in Kauf.
Als frisch gebackene Chefin des zentralen Technologie-Bereichs der Grossbank hat sie nämlich den Hammer gezückt.
Mit diesem zerschlägt sie in diesen Tagen die Entwicklungs-Umgebung. Letzte Woche gab sie Order, wonach die Entwickler innert Tagen sich komplett umorientieren müssten.
Eine Operation am offenen Herzen. Die Programmierer sind zentral für jede Bank – für eine in Monster-Form wie die UBS erst recht.
Martin scheint das egal zu sein. Sie hat den Auftrag von CEO Sergio Ermotti, die Kosten zu drücken.
Schnell und brutal. Shock and awe. Martin zuvorderst mit dem Flammenwerfer.
Die Aufregung im ganzen Tech-Departement des Schweizer Finanzmultis ist riesig. „Pures Chaos und Wut“ würden herrschen, meint ein Insider.
Es fehle jegliche „klare Begründung“ für den Grossumbau, mit dem die Software-Entwickler über Nacht in eine neue Umgebung gezwungen würden.
Als einzige vernünftige Erklärung bleibe, dass Chefin Martin die „Kosten senken“ wolle.
„Auf Kosten von Business Delivery und Stabilität? Fragwürdig“ sei das, ein Vorgehen, das man in der UBS-IT „zum ersten Mal erleben“ würde.
Seit zwei Wochen stürzt die UBS-Aktie ab. Grund sind Kosten, die durch die Decke gehen.
Auf jeden verdienten Dollar kommen 85 Cents Aufwände. Bei der Julius Bär, die ihrerseits kein Kosten-Champion ist, sind es 70 Rappen, beim Zürcher Hauptkonkurrenten ZKB 55.
UBS-CEO Ermotti hat realisiert, dass er die Zügel bei der CS-Übernahme schleifen liess. Komplett. Er hat drei Jahre lang verschlafen.
Jetzt ist offenbar Panik auf der Brücke ausgebrochen. Ermottis Allzweckwaffe Martin muss dort reinschneiden, wo die Aufwände grenzenlos sind: bei den Servern, den Applikationen, der Hard- und Software also.
Und den Menschen – Technikern, Programmierern, Spezialisten. Ganges statt Limmat lautet der Schlachtruf.
Der Moment für Tabula rasa scheint Ermotti und Martin günstig zu sein: Die CS-Kunden sind inzwischen praktisch alle auf dem alten UBS-System gelandet, die Systeme scheinen zu funktionieren.
Dass sich ein Sturm über der UBS-IT zusammenbraut, war abzusehen. Der langjährige Ober-Informatiker Mike Dargan wurde zuerst entmachtet und flüchtete dann zur Billigbank N26.
Wohl gerade noch rechtzeitig, bevor man ihn über die Reeling geschmissen hätte. Dargan hatte offenbar nie gespart. Beatriz Martin fährt jetzt umso gröberes Geschütz auf.
Zerlegt sie den „Laden“, ohne dass es zum Shutdown kommt, bringt sie sich zurück in die Favoritenrolle für die Ermotti-Nachfolge.
Der Einsatz ist beträchtlich. Die UBS-Informatik war im Unterschied zur CS stets stabil. Das forsche Reingrätschen der Spanieren ist für die einstige Militärbank umso überraschender.


UBS? Who?
Bald ist fertig UBS in der Schweiz. Lange ist die nicht mehr hier. Entweder alles weg oder nur den Schweizer Teil hier behalten.
Wenn es so weiter geht, kommt es nochmals so wie es bereits kam & der Steuerzahler muss massiv bluten. Die gleichen Vögel die es schon einmal vermasset haben, sind bei der UBS noch immer am zwitschern.
Was raucht ihr so in Pattaya?
Der Steuerzahler hat noch nie geblutet!!! Aber eben gewisse Lügen haben lange Beine.
IT ist das Herz eines jeden Unternehmens. Ich geh mal davon aus, dass die Frau parallel was Neues aufbaut und nicht am offenen Herzen rumdoktert.
Kann es sein, dass die Frau über jahrzehntelange IT Erfahrung in Konzernen verfügt?
Am Ende ist dann wieder der Inder schuld.
…wird Chaos ernten.
Selber schuld, UBS.
Die ganzen entlassenen sind auf dem Arbeitsmarkt chancenlos. Der Markt ist zu kaputt. Jetzt rächt sich das Sesselkleben.
Hast wohl selbst auch keine Chance!
wir sind stolz, Ihnen MS-Dos 3.0 vorstellen zu dürfen …
Alles eine Frage der Betrachtung
– Kläre nicht wo die Kosten entstehen, denn es würde dir und deiner Entourage nicht gefallen; ergo schlage zu, wo es dich kaum oder nicht betrifft
– Schuld sind eh immer die anderen; jetzt kommt XY und räumt auf. Headcount-Abbau zählt, nicht Kosteneinsparungen (bspw. für Externe), denn das eine sind OPEX und das andere CAPEX
– Kannst du eine Organisation auf dem Tiefpunkt übernehmen, ist die Chance für Verbesserungen und damit dein Erfolg und Bonus entschieden grösser
Wer nicht überzeugen kann versucht es gerne mal mit Verwirrung – bei Unwissenheit.
Lieber Lukas
Ich schätze deinen Blog sehr. Ich bin pensionierter Informatiker. War auch mal als Externer u.a. auch für die UBS tätig, vor langer langer Zeit. Was sehr interessant wäre. Von welcher alter Umgebung wurde auf welche neue Umgebung wurde gewechselt? Auch scheint mir das schwierig. Es gibt wohl nicht DIE eine Entwicklungs-Umgebung. In der Regel ist die IT historisch gewachsen und ein Zoo von Entwicklungs-Umgebungen.
Es soll sich um DevPod handeln.
Schreibe mehr sobald ich mehr Informationen habe.
https://devpod.sh/
Grok:
DevPod hat im Vergleich zu den großen Playern wie GitHub Codespaces oder Gitpod noch keinen signifikanten, messbaren Marktanteil (Anteil am Markt) im Bereich Cloud Development Environments (CDEs) oder Remote-Dev-Plattformen.
Hey, Open-Source, kostet nix, kann gratis runtergeladen werden. Kommt gut!
NUTZLOS!
Das Problem ist, dass die Einrichtung von Entwicklungsumgebungen bei UBS Wochen dauert. Bislang waren virtuelle Maschinen die gängige Umgebung (ähnlich wie wenn alle Programmierer einen UBS-Laptop erhalten), in der die Mitarbeiter Administratorrechte erhielten und alles, was sie brauchten, installieren (aus den zulässigen Paketen) und alles kontrollieren konnten. Jetzt erhalten alle Entwickler sehr kurzfristige Anfragen, auf eine neue Cloud-basierte Plattform ohne Administratorrechte zu migrieren, auf der die meisten bisherigen Entwicklungsumgebungen nicht laufen können.
Und was genau macht sie mit der Entwicklungsumgebung??? Fragen über Fragen, die unbeantwortet bleiben …
Die UBS begeht die gleichen Fehler wie nahezu jede Schweizer Firma: Am falschen Ort sparen und damit massive Probleme für das jetzt und die Zukunft schaffen.
Bei einer kleinen Firma ist es egal wenn sie Insolvenz anmelden muss weil die IT mal ein Monat nicht funktioniert.
Bei der UBS würde das den Untergang der SNB & Schweiz bedeuten.
Aber gut, wer will schon Stabilität und Kompetenz im Finanzsystem wenn man die kosten um 1% senken kann während man Probleme für Jahre schafft die mindestens 2% mehrkosten verursachen 🙄
Wenn ein ‚Insider‘ so einen Schwachsinn schreibt, hat die gute Frau wohl recht mit der Reorganisation…
Gender Diversity at work. Das Zerstörungspotenzial der aufgetakelten Düsen ist noch lange nicht zutagegefördert. Sie sind rekrutiert und „lined up“. Plenty of pu**y power in store, so to say…
In ein paar Jahren sind dann nur noch solche Chefinnen am Werk. Viel Spass dann: von Handcreme glänzende Tastaturen und … CRAZY DECISIONS („Pilzlientscheidungen“). Ideologie sei Dank!
Wo ist der I halt ? Was wurde da in einem Tag geaendert ? Wenn die Dame Claude Code einführt um Produktivität zu erhöhen, ist dies eher spät… also Details – so ist der Artikel leer.
Der Wechsel wurde schon seit Jahren angekündigt und dringend gefordert, aber nie final durchgezogen. Das hier nun der Stecker auf die harte Tour gezogen wird ist korrekt. All die Product Owners und Applikationsverantwortlichen haben Jahre geschlafen,kassiert und Enticklerressourcen abgebaut um sich selbst zu schützen. Selber schuld.
WAS wurde seit Jahren angekündigt?
Sprechen Sie von Dargans Cloud-Träumen?
Diese werden mittelfristig den Untergang der Bank bedeuten.
am besten gleich mit dem it-fundament anfangen, den cobol programmierten ibm mainframes. da laufen teilweise 50 jahre alte programme, welche heute keiner mehr versteht weil alle cobol programmierer pensioniert sind.
Bitte schreib lieber nichts wenn du keine Ahnung hast. 1) Hat die UBS immer Lehrlinge auf COBOL geschult (ich bin einer davon) somit gab es immer Nachwuchs und man muss überhaupt nicht auf ältere zugreifen. 2) Wurde COBOL extrem angepasst das hat nicht mehr viel mit dem zu tun was du im Internet findest wenn du danach suchst.
Du scheinst einer der ganz Dummen zu sein.
KI kann cobol Programme renovieren, es wird alles gut
An Cobol und IBM gibt es überhaupt nichts auszusetzen. IBM ist einfach stabil und performant.
Einen Mainframe mit Java zu vergleichen ist wie Schwertransporter mit Playmobile Spielzeug .
lieber schwendener, selber nicht fähig einen ironischen kommentar zu erkennen aber andere dumm nennen…..
Ein inhaltsleerer Artikel, Herr Hässig. Aus der Ferne wage ich eine Interpretation:
1. Jemand, der IT nie hands on gemacht hat, kommt an die Spitze einer grossen IT Abteilung
2. Die kümmert sich um Kosten, wobei man Impact von Einsparungen in Folge 1 nicht wirklich abschätzen kann
3. dafür engagiert man EY, PWC, McKinsey. Womit wir wieder bei 1 sind
4. Irgendwann kommt aus der Aktionitis ein paar Einsparungen zu Stande die später teuer kompensiert werden müssen
Im Westen nichts neues
Wo ist für Sie die Inhaltsleere des Artikels? Genug Inhalt, um selbst relevante Anmerkungen zu platzieren, war offenbar schon da…
Meine Art von Humor… wieder mal die IT bluten lassen obwohl man über 1000 nichtsnutzige Risktaker hat die jeder mehr als eine Million verdienen (also sie nehmen sich das, weil von verdienen kann man hier ja nicht wirklich sprechen)… für die Manager der UBS die anscheinend nicht rechnen können ohne den MacKindergarten zu engagieren das macht dann mal etwas über einer Milliarde die man per sofort einsparen könnte. Wohl gemerkt ohne die IT und somit das Leben der Bank zu riskieren. Wenn die IT der Bank mehr als 24 Stunden nicht laufen sollte ist die Bank Tod dann kann man sie liquidieren.
Sie meinen, ..ist die Bank tot, der Tod hat sie ereilt.
Ansonst ganz bei Ihnen.
20‘000 Inder, dazu noch Polen, Ukrainer (EPAM) und andere. Die schweizerische IT hat man gründlich ruiniert.
Trotzdem hat man gigantische Kosten anderswo. Selbst wenn die Inder gratis arbeiten würden scheint dies nicht helfen zu können.
Offshoring klappt nur, wenn das Projekt vollständig spezifiziert ist und ein kompetentes und erfahrenes Team auf Projektleitern und Business das vor Ort begleitet (resp. steuert)
Glücklich schätzt sich jeder, der pensioniert ist und nicht mehr dort rein muss. Habe ich zum Glück hinter mir.
Die IT ist das Herzstück einer Bank. Diese muss stabil laufen. Die UBS verwendet zum Teil noch Programme aus den Siebzigerjahren. Da die Boomer nun rasch in Pension gehen, fürchte ich mich vor einem IT-Crash. Meine Zeit bei der UBS ist einige Zeit her. Schon damals hatten nur noch wenige Leute den Durchblick. Die Führung der Bank hat ihn schon gar nicht, wie auch? Diese Leute sind vor allem an ihrer Karriere und an ihrem Bonus interessiert.
Ich kann nur hoffen, dass das nicht zum Grounding der Bank führt; allein mir fehlt der Glaube.
Hallo Rindlipfupfer
COBOL ist für Bank-Anwendungen viel besser geeignet als Java oder anderes geschwätziges Zeugs. Die Programme sind kürzer und einfacher wartbar.
Mit den vielen dezentralen Servers sind die Kosten um einen Faktor von mindestens 10 angestiegen. Mit ‚Cloud‘ gab es nochmals eine Verdoppelung.
Schliesse mich dem an. Es gab Koryphäen, die schwerlich ersetzbar waren. Bin eine ganze Weile nicht mehr dabei und kann nicht beurteilen wie dünn das Eis geworden ist. Die Achillesferse einer Bank ist die IT. Immerhin dürfte ABACUS inzwischen weniger komplex daherkommen. Z.B. die Offlinefähigkeit der Applikation Schalter dürfte Geschichte sein. Wenn ich die Generationen Me, Myself and I, made in India und die Bonusgier in Betracht ziehe, warte ich nur noch auf den Knall, den man um die Welt hören wird.
@Chabis
Ich könnte mich rot und blau ärgern ob Ihrem Chabis! Wer als COBOL-Fan Java und andere Programmiersprachen als „geschwätziges Zeugs“ abtut, der hat keine Ahnung. Die geschwätzigste Programmiersprache ist mit Abstand COBOL:
total = losses + expenses. — C, C++, Java, Python
ADD losses TO expenses GIVING total. — COBOL
Vor 40 Jahren schon hatten wir COBOL als geschwätzigen Assembler bezeichnet.
Ich weiss, dass die UBS sogar mit PCs aus den 60ern arbeitet. Funktionieren wie die Programme aus den 70ern einwandfrei.
Man könnte mal die pensionierten GMD und MD’s rausstellen, die immer noch ein Büro haben und Lohn beziehen weil sie vielleicht noch einen reicheren Kunden betreuen. Wäre weniger Risiko für die Bank
Als User kann ich nur sagen, dass die CS Banking App deutlich besser war als die der UBS. Unverständlich, dass man die nicht übernommen hat. Geht es bei einer Firmenübernahme nicht darum, die Dinge des anderen zu übernehmen, die besser sind als die eigenen?
@F.K. Nein, darum geht es nicht. Es gibt noch viele anderen Bereiche die um Welten besser waren. Aber nur weil sie von der CS kamen, musste alles weg, auch wider den normalen Verstand. Das Resultat werden wir bald sehen.
PL/1 ist noch ungeeigneter als Java. Und da waren noch massenhaft Technologien wie IMS drin.
Du musst ein CS’ler sein! Warum bist Du noch nicht entlassen?
Welche „Shooting-Woman“ hinterlässt nicht überall nur Zerstörung?
Also Sie hat neu den IT-Schleudersitz eingenommen.
D.h. Entweder sie fliegt
a) nach oben mit Jobs weg & ev. Chaos
b) raus, nach ev. Chaos & Jobs weg
Beide Varianten, sind auf jeden Fall einschneidend u. ein Riesenstress – für alle. Und viele Jobs sind weg. IT Chaos: 50:50 (?). Ja/Nein ?
PS. Beim Staat wär’s mittlerweile zu 98% ein JA, beim IT Chaos, jedoch mit vielen zusätzlichen Admin. Jobs und einer CH ellenlanger Umbauzeit.
„Die UBS-Informatik war im Unterschied zur CS stets stabil“
Bitte etwas genauer recherchieren. In meinen 25 Jahren bei der CS habe ich weniger Ausfälle erlebt als in zwei Jahren bei Blau/Rot.
So leid es mir um die einzelnen Individuen geht – aber ich schaffe es schlicht nicht, Mitleid mit IT-Fuzzis zu haben. Viele von denen sind in die Branche gerutscht weil sie in den 90er Jahren eine Maus bedienen konnten, eine adäquate Ausbildung ist erst seit ein paar Jahren en vogue. Die IT-ler haben über Jahre hinweg richtig gutes Geld verdient ohne einen echten Mehrwert zu liefern und das rächt sich jetzt. Das Tempo in der Branche hat sich signifikant verändert und nun trifft es halt sie.
Oh. Chasch kä Muus bediäne, Jonas? Ja, Niid muäs mä sich hert erarbeite.
Claude LLM (ai/ki) kann neu Banken Cobol Programmiersprache.
Die IBM Aktien sind schon runter.
Man wird sich endlich an die grossen Dinosaurier Apps wagen (Banken, Airlines, Behörden). Somit können Architekten/Devs, welche die neue Welt beherrschen, die alten Sachen endlich umschreiben. Fachwissen, Prozesse hat irgendwann die interne ki selber somit ist alles da. Braucht auch keiner mc-extern-siebenklug und pensionierte Cobol cracks mehr.
Hoppla 🙁
Habs glesn. Nur:
The proof of the pudding is in the eating.
Wänndweischwasimein.
Was „Mit diesem zerschlägt sie in diesen Tagen die Entwicklungs-Umgebung. Letzte Woche gab sie Order, wonach die Entwickler innert Tagen sich komplett umorientieren müssten.“ konkret heiss, weiss wohl nur IP, für Leute mit IT-Background tönt das nach Wort-Salat.
Vergleichbar wäre zum Beispiel „Bundesrat zerschlägt das Schulsystem. Letzte Woche gab er die Order, dass neu sämtlicher Schulstoff in Chinesisch vermittelt werden muss“.
Genau. Ein bisschen detaillierter wäre nicht schlecht …
Anderes Betriebssystem?
Anderes IDE?
Andere Programmiersprache?
Umstieg auf Quantencomputer?
@ghost
Wie mir ein UBS-Vögelchen unterdessen zugezwitschert hat, geht es um einen Wechsel der Entwickler-VMs, mit teilweise neuem Tooling, und das alles ziemlich kurzfristig. Das dürfte die Produktivität für ein paar Wochen ziemlich ausbremsen, aber „zerschlägt die Informatik“ ist etwas arg hoch gegriffen.
Muss man das wirklich immer so negativ darstellen? Es ist doch nichts Neues, dass Frauen zum Sündenbock gemacht werden, wenn etwas schiefläuft.
Das war doch schon mal der Fall mit Michelle Trogni. Die hatte auch Null Ahnung von IT und dirgierte alles mit ihren Excels. Das Resultat war ein blutiges Chaos mit nachhaltuigem Schaden. Die Dame wurde zum Glück darauf gespickt (resp. salbungsvoll verabschiedet).
P.S.:
Auf WELCHE neue Umgebung sind sie denn eingeschwenkt? Wäre sehr spannend zu erfahren.
DevPod
Wer konnte ist eh schon weg.
Bei der UBS müssen nun dringend und rigoros die Kosten runter. Löhne an der Front wie auch im Backoffice sind viel zu hoch. Schmerzhaft aber das muss nun jeder spüren. Die Party im Banking ist definitiv vorbei. Begreift das endlich. So viel ist eire Präsenz einfach nicht wert. Und endlich den Mut haben auszumisten. Zuviele haben jeden Tag blödsinnige unproduktie Webinars und Alignment Meetings für nichts. Alle hocken die Zeit ab und warten auf den Feierabend. Das zahlen die Kunden und Aktionäre nicht mehr. Rennt!
ist eine normaler Vorgang. Auch schon bei der Fusion UBS mit SBV ist das gleiche passiert. Kaum ist die IT-Migration geschafft, müssen die Doppelspurigkeiten (Kosten) eliminiert werden.
Nach meiner Erfahrung ist meistens nicht die IT per se an hohen Kosten schuld, sondern das Business, das unzulängliche Requirements abgibt und dann ständige Anpassungen und Erweiterungen nötig macht. Und aus den Schwächen beim Requirements Engineering resultieren dann geile Methoden für die Projektausführung, die ständige Anpassung ermöglichen und damit die Kosten nochmal in die Höhe treiben und darum muss dann gespart werden
Also wenn es um die sogenannte IDE, auf deutsch „integrierte Entwicklungsumgebung“ geht, dann ist dieser Artikel recht aufgebauscht oder es fehlt einfach Fachwissen.
Jeder Entwickler ist fähig innert Tagen auf eine andere IDE zu wechseln.
Die verwendete IDE resp. das entsprechende Wissen ist normalerweise nicht einmal in Stellenauschreibungen zu finden, was zeigt, wie trivial dieser Punkt für einen Entwickler ist.
Mein Vertrauen in das IT-System diverser Banken schwindet immer mehr. Heute werden vielerorts nur noch Hauruck-Übungen gemacht. Alles muss schnell gehen und darf nichts kosten. Früher war sicher nicht alles besser, aber als ich noch in der UBS als Informatiker arbeitete vor über 20 Jahren und die UBS mit dem Bankverein verschmolz, wurde minutiös und von langer Hand eine Datenmigration von Unisys auf IBM durchgeführt. Das ganze lief generalstabsmässig ab und die Vorbereitungen dauerten Monate.
Es scheint wahrlich unglaublich, die UBS und Informatik sind einfach noch nie zusammen gut gelaufen. Das hat angefangen in der „Steinzeit“ der IT mit dem blutigen Streit mit „Machine Bull“ in den 70’ern des letzten Jahrhunderts wodurch die UBS um Jahre in der IT rückgeworfen wurde und sich dann wieder drastisch zeigte mit ihrer lausigen E-Banking Applikation vor einigen Jahren während die Credit Suisse, das muss man ihr lassen, in diesem Bereich führend war, auch notabene im Vergleich mit Banken im Ausland und bis zum Ende blieb. Man vergleiche die E-Banking App der UBS heute mit anderen…
Die Unisys 2200 war eine lustige Maschine (mit 36-Bit CPU-Architektur). Etwa so exotisch wie in heutigen Zeiten ein IT-Chef mit IT-Kenntnissen.
Von einer „Machine Bull“ weiss ich nichts. Vermutlich verwechseln Sie das mit einem „mechanical bull“? Aber mit dem rechnet man normalerweise nicht.
Ich bin so ein Wechselkunde obwohl ich das nie wollte. Ich habe in den Zehnerjahren auch mal für UBS IT Projekte umgesetzt. Lustigerweise ist das was man heute in UBS Twint und Access App sieht, immer noch so wie ich es damals gebaut hatte. Das ist wirklich lustig. Als hätte sich die Welt seit damals nicht weiter gedreht. Wer dann etwas tiefer ins Online Banking sieht, merkt das die UBS immer noch Legacy Altlasten hat. Das Kontakt System, wo mittlerweile auch keiner mehr antwortet, sieht noch richtig nach 90er Jahre aus. Ich nutze das Konto nicht mehr aktiv sondern lasse es auslaufen.
werden!
Kommentar „Wartet auf Freigabe“??!!
Das ist die pure Meinungsfreiheit nicht war?
Ein Dritter entscheidet wo FREIGABE erfolgt! FREIGABE erfolgt somit nur, wenn die Meinung im Kommentar mit der Meinung von Dritten akzeptiert wird.
Das ist keine Meinungsfreiheit.
Wenn wir als Land bei der CH eHealth IT-Plattform, mit 26 Kantonen, in 10 Jahren (?!): NULL hingebracht haben, dann kann man IT-Dinge, in der Privatwirtschaft, eh nur noch besser machen. Wie und wer auch immer. Es wird doch immer schlimmer. Schweiz & IT haben es nicht so enge miteinander! Keine IT-Bruderschaft geschlossen, die vielen HQ-EidGenossen in Bern ?
Lukas Hässig:
„Dargan hatte offenbar nie gespart.“
vs.
„Die UBS-Informatik war im Unterschied zur CS stets stabil.“
erkennen Sie einen kausalen Zusammenhang sind Sie schlauer als die UBS Konzernleitung.
Es ist weder das Risiko der UBS Konzernleitung noch der UBS Aktionäre. Es ist das Risiko das die Schweiz trägt. Beim erneuten Kollaps haften die UBS Aktionäre bis zu Obergrenze von 334 Mio CHF, die UBS Konzernleitung gar nicht weil sie versichert ist.
Am Ende zahlen die Dummen, wie immer. Weil sie eben dumm sind. Bei einem Schuldenberg jenseits von 1500 Milliarden CHF.
Wenn das nur gut kommt. Wenn nicht, ist das Chaos total und die Shooting-Woman dürfte so schnell wie eine Patrone davon fliegen. Allerdings riskiert auch S. Ermotti einiges, da bliebe ein arger Tolggen an ihm hängen so eher kurz vor dem Abschied von der CEO-Rolle. Vielleicht könnte man bei der UBS als Sparmassnahme auch mal an die Löhne und Bezüge denken.
Ihnen wird das Jammern noch vergehen, die UBS ist extrem hintendrein, in diesen Tagen läuft es bei anderen Unternehmen ganz anders, nicht die Entwicklungsumgebung wird ausgewechselt, die Person dahinter ersetzt durch einen AI Agenten, der arbeitet dann 7x24h und jammert nicht rum und kostet auch nur einen Bruchteil.