Den Friedens-Nobelpreis kriegte er nicht. Jetzt schlägt Donald Trump umso unkontrollierter zu.
Für die NZZ ist der Angriff des US-Präsidenten an der Seite Israels überzeugend. Die Mullahs hätten sich ihr Grab selbst geschaufelt, so das Wirtschaftsblatt.

Einen gefährlichen Krieg vom Zaun gerissen, und das Weltblatt von der Zürcher Falkenstrasse setzt kein Fragezeichen dahinter.
Dabei sind die Risiken enorm. Gerade auch für die Wirtschaft, die mit ständigen Entlassungsrunden sowieso auf der Kippe steht.
Hinzu kommt das Erdöl. Die Strasse von Hormuz wird zum Spiessrutenlaufen für die Tanker.
„Given the Strait carries about one in five barrels of oil in the world, if it is shut down ‚you are dealing with a monumental shock to the global oil price‘“, zitiert die Financial Times einen Analysten.

Zunächst lief der Schiffsverkehr wie gewohnt, so die Zeitung. Trotz des Angriffs vom Samstagmorgen.
Doch am Sonntag waren die Tankerfahrten praktisch zum Erliegen gekommen.
Gleich wie der Flugverkehr. Nachdem Drohnen einen Terminal getroffen hatten, schloss Dubai sein grosses Luft-Drehkreuz.
Tausende Passagiere strandeten.
Die Frage ist: Wie hoch steigt der Ölpreis?

“A $10 a barrel surge in oil prices ‚will not move the dial‘ on inflation and growth“, gab die FT einen anderen Experten wieder.
Iran selber sei kein Faktor. Laut dem englischen Wirtschaftsblatt würden die iranischen Öl-Förderungen unter 3 Prozent der Weltmenge ausmachen.
Zudem hätten die USA ihre Selbstversorgung praktisch hingekriegt. Doch immun mache dies die Amerikaner gegen höhere Energiepreise nicht, sagt ein ING-Ökonom.
„Oil of $100 a barrel could push consumer price inflation from 2.4 per cent in the year to January to above 4 per cent“, schreibt die FT mit Bezug auf diesen.
Weit über den 2 Prozent, welche das Fed anvisiere. Erwartete weitere Zinssenkungen könnten ausbleiben.
Was interessiert mich Weltwirtschaft wenn meine eigene boomt.
Eine Frage noch für einen Freund: Muss man von den beendeten Kriegen die angefangenen abziehen, oder geht das für den Friedensnobelpreis auch so?
D. Trump
Der Start wurde bewusst auf den Anfang des Wochenendes gelegt, weil dann die Börsen geschlossen haben. Hätte es während der Börsenöffnungszeiten stattgefunden, dann hätten die Algorithmen, High-frequency-trading und die Unsicherheit der Anleger zu einem grossen Crash an den Börsen geführt.
Trump & Bidi dachten allen Ernstes, dass der Regime- Change bis Sonntagabend vollzogen sei.
Blödsinn: zum ersten Mal wussten der Mossad/die CIA, dass sich Chamenei und seine engsten Berater treffen und an welchem Ort aufhalten würden. Der Angriffszeitpunkt wurde von dem Treffen diktiert.
falsch mein Freund, Auslöser war das Wissen um den Aufenthaltsort von Chamenei.
Das macht den Amis in der Welt niemand nach, aufspüren und eliminieren. Das hat garantiert mit der technologischen Überlegenheit zu tun. Palantir von Peter Thiel hatte schon unter Obama den Osama ausfindig gemacht. Die Amis handeln aber auch während das woke Europa bloss die Barttäger ermahnt, doch bitte bitte nicht Demonstrantinnen zu töten.
Hoffe in Iran übernimmt eine Frau die Macht.
Auch wenn mich hier einige hassen. Danke Trump. Nur er und Bibi kamen den Persern zur Hilfe.
USA Eigeninteresse hin oder her.
I♥️Trump.
Solange die Bomben einem nicht selbst um die Ohren fliegen, ist so ein Kriegsspiel doch recht aufgeilend -vor allem wohl in Thailand.
Hier hassen dich fast alle du Spammer mit kleinem Ego!
ich darf hier nicht schreiben, was ich von der Orange und dem
Anderen halte.
Ich hasse dich keinesfalls Loomit – bin oft einig mir dir.
Ziemlich eindimensionaler armseliger Artikel. Sorry.
Venezuela: Maduro weg = privater Öldeal für Trump. Es bleibt die gleiche Narco Diktatur an der Macht.
Iran: Chamenei weg = privater Öldeal für Trump. Es bleibt die gleiche Mullah Diktatur an der Macht.
China verliert Öl aus Venezuela, China verliert Öl aus Iran. Russische Tanker werden abgefangen.
Frage: Wie reagiert China? Mit einem Lächeln ja.
Wenn ein Asiate lächelt kann das gut oder auch schlecht sein oder er ist einfach nur höflich.
unglaublich, diese tiefschürfende Erkenntnis!
Palfner halt… 🙂
Sind wir doch froh, dass wir aufgeklärt wurden!
Bei diesen Preisen für das Barrel Rohöl lohnt es sich für die amerikanischen Oelförderer in Venezuela gross zu investieren!
Nein lohnt sich nicht. Fahr ein paar Kilometer weiter nach Guyana.
Dort gibts hochwertiges Oel und Erdgas in Mengen. Leicht zu fördern. China und die Inder sind dort vor Ort.
Glück für Guyana, dass Trump es auf der Karte nicht findet und oder es mit Ghana verwechselt.
Ist eine Frage der Zeit bis die Amis das entdecken. Dann wirds interessant.
@ MarcelPalfner liegt völlig falsch
In Guyana (hauptsächlich offshore im Stabroek-Block) wird heute Öl vor allem von internationalen Energieunternehmen, insbesondere den USA, gefördert oder erschlossen.
– ExxonMobil / Esso Exploration & Production Guyana Limited
– Chevron Corporation (durch Übernahme von Hess)
– CNOOC Petroleum Guyana Limited (Tochter der chinesischen China National Offshore Oil Corporation)
Venezuela (300mb) verfügt über um ein Vielfaches größere Ölreserven als Guyana (10mb), auch wenn Guyanas Funde sehr groß sind.
Für Guyana werden die nachgewiesenen bzw. erwarteten Reserven seit den Offshore‑Funden ab 2015 meist mit etwas über 10 Milliarden Barrel angegeben.
Für Venezuela werden die Reserven auf über 300 Milliarden Barrel geschätzt, also etwa ein Fünftel der weltweiten bekannten Vorräte und damit die größten der Welt.
@Chevron: Venezuela verfügt über Schweröl (Orinoco Delta). Das ist ein klumpiger, nicht flüssiger, klebriger Stoff der extrem nach Schwefel stinkt. Hatte mal so einen Klumpen in der Hand als ich noch dort lebte. Den zu fördern ist extrem aufwendig. Raffinerien dafür gibt es nur wenige. Venezuela ist kein Rechtsstaat. Die Oelfelder sind nicht erschlossen. In Venezuela gibt es keinen Strom, kein Benzin, keine Fachkräfte. Bevor man den ersten Liter Oel fördert muss man massiv in Infrastruktur investieren. Es gibt keine Verladestationen, keine Pipelines.
Die Sicherheitslage ist katastrophal.
@Beth Sager: Du sagst es selbst. CNOOC = Chinesisch. Guyana Limited (von wo kommt das Kapital? Ja China). Hafen und Infrasturktur? Ja auch chinesisch. Strassen? Chinesisch. Inder? Ja die gibts dort sogar in der Regierung.
Die Amis sind auch ein wenig da aber nur in Cooperationen. Und das ist ein Problem.
Guayana produziert gleiche Menge Erdöl wie Venezuela, nur halt in hochwertiger Qualität. Dann gibt es noch den Esequiebo und da wird der Konflikt dann losgehen. China (Guayana) oder Venezuela (USA).
Und wir reden noch nicht vom Gas.
Es gibt mehr als genug Öl auf der Welt. Venezuela wird einspringen und Russland wäre da auch noch eine Option. Jedenfalls für China. Das reguliert sich von alleine und viel schneller als jeder Grüne und Tesla-Fahrer das gerne sähe.
Ja es gibt mehr als genug Öl. Aber China wird gerade vom Zugang zu Öl abgeriegelt. Venezuela verkauft nbur noch an Trump, russische Tanker werden abgefangen.
Für China wird Öl knapp, die Amis werden an Öl ersaufen. Interessant wird die Frage nach Chinas Reaktion.
Und Nein. Das reguliert sihc nicht von alleine.
Dem Tesla-Fahrer ist der Ölpreis völlig egal.
Erdöl-Krise in den 1970er Jahren und an deren wirtschaftliche Folgen?
Sie begann mit dem Jom-Kippur-Krieg im Oktober 1973, als die OPEC ihre Erdölförderung drosselte, um westliche Staaten, die Israel unterstützten, zu isolieren.
Dies führte damals zu einem dramatischen Anstieg der Ölpreise und zu einer weltweiten Rezession.
Heute ist es der Iran und die Meer-Enge Hormuz.
Na und? Es ist sowieso zuviel Geld da. Der Einbruch wird alle wieder an ihren Platz setzen und letztlich dem Klima helfen, da nicht der ganze Pöbel dreimal im Jahr nach Thailand reisen und die Kleider nach einmal tragen wegwerfen kann. Und vielleicht hören die Schweizer auf, die Wohnungen auf 25 Grad zu heizen. Alles gut.
Es geht hierbei um mehr als die Weltwirtschaft, nämlich um den Erhalt/Ausbau des US-Imperiums. Zuerst hat man sich das Oel Venezuela’s gesichert und nun kann man Iran angreifen, damit Israel den Rücken frei hat, um Gaza komplett einzunehmen. Man ist nicht mehr abhängig vom Oel im Nahen Osten. Gleichzeitig schwächt man damit Erzfeind China. Den Vasallen Europa lässt man im Regen stehen, da gibt es eh keine Rohstoffe, die man in Zukunft unbedingt braucht und deren Ueberschuldung ist deren Problem.
@Hansueli
Man hört, dass BP die „Schürfrechte“ für Gaza von Israel gekauft hat.
In Europa gebe es keine Rohstoffe? … hat der Schreiber die Geographie Stunden geschwänzt??
Was doch so ein paar Epstein-Files für eine Weltmacht darstellen.
Die USA muss tun, was ihr „bester“ Ally von ihm verlangt, sonst werden die Files veröffentlicht.
Ich mochte Trump Anfang aber jetzt ist völlig klar, wer die USA regiert und versucht sein Land zu vergrössern.
Ich habe es in meinen Analysen so erwartet, und M, was mein Chef ist, hat es der Schweizer Regierung auch weitergegeben.
Aber niemand hört mehr auf uns.
Heute wird es lustig an den Börsen.
Und auch an den Tankstellen.
Habe nur ein Sparkonto bei der Kantonalbank mit +0.01% Zins und mein Auto fährt auch ohne Benzin. Bin also im richtigen Film.
Viele Tankstellen können keine Preise über 9.999 pro Liter darstellen.
So viel ich grade sehe ist der Ölpreis jetzt aber massiv gesunken, nicht gestiegen. Luki liegt wieder mal völlig falsch, genau wie beim endlosen Nestle bashing vor ein paar Wochen.
Ein Wahnsinniger mit dem Ego eins 4 Jährigen sitzt im weissen Haus.
Nun ist Infantino im Task. Russland ist seit 4 Jahren für FIFA und UEFA Spiele gesperrt. Nun müsste eigentlich die USA für FIFA Spiele (inkl. WM) gesperrt werden. Vielleicht kommt dann klein Donald zur Vernunft. Sozusagen Hausarrest statt draussen mit den anderen zu spielen.
Trump ist und bleibt Trump – Verwirre, wenn du nicht überzeugen kannst!
Seine Werte, Wähler-Basis und auch die Wirtschaft dümpeln mehr oder weniger. Die Midterms stehen an und die Wahrscheinlichkeit des Verlusts der knappen Mehrheiten in den beiden Häusern ist sehr wahrscheinlich.
Was tun? In Teilen auf Kriegswirtschaft umstellen. Das vereint das Volk hinter dem „Commander in Chief“, kurbelt die Binnenwirtschaft an und schafft Freiräume für kreative Entscheide, da sich das Land im Krieg befindet.
Nichts als Kalkül.
Habe noch im Dezember 2025 substanziell in die Norweger Equinor investiert.
Öl und Gas werden auch weiterhin durch die Decke gehen.
Bravo. Sei stolz das Du am Tod anderer Menschen partizipierst. Wenn Du dann in die Ferien fliegst mit dem freien Vermögensgewinn (Art. 16 Abs 3 DBG) kannst du den Gräbern ja dann zuwinken von oben. Rheinmetall unbedingt auch noch ins Depot nehmen…
Die Inflation wird Trump den Kopf kosten! Gut so!
You dreamer, Du!
Als FDP Grossrat, dipl. Betriebsökonom und Immobilienbewirtschafter bin ich mit der NZZ einig. Der chirurgische Angriff von Trump und Israel, das das theokratische kommunistische Mullah Regime Schachmatt gesetzt hat, ist überzeugend. Die Mullah haben sich das Grab selbst geschaufelt.
Als CH Offizier bewundere ich diese Blitzaktion.
Wirtschaftlich ist wohl kaum etwas zu befürchten, wenn nun kurzfristig Öl das neue Gold ist. Eine liberale Wirtschaft findet ein neues Gleichgewicht.
Das Iran-Öl ist vernachlässigbar und könnte von ausländischen Ölfirmen besser verteilt werden wie in Venezuela.
ein weiterer Grund, einen weiten Bogen zu machen um die FDP …
Trump hat gestern anscheinend bereits in Panik sein Gspusi Meloni angerufen um für die Weiterführung der Friedensverhandlungen mit Iran zu vermitteln; was die Italiener gemacht haben – würde so etwas eine Sieger-USA machen? Iran hat übrigens abgelehnt- würde so etwas ein Verlierer-Iran machen?
Blöd nur, dass Putin nun auf die iranischen Shahed-Drohnen verzichten muss, weil der Iran sie selber braucht. Dies wiederum wird die Ukraine freuen.
Was für ein stumpfsinniger Artikel!
Irgendwas zum Weltgeschehen, egal wie inhaltsleer, halt.
So mausert sich DJT zum grössten Verkäufer der Chinesischen E-Autos und sorgt für eine beschleuinigung beim Verbrenner Ausstieg. Und das ganz ohne die Weisen der unnützen EU.
Man kann nicht immer nur ans eigene Portemonnaie denken. Manchmal geht es um mehr, um Prinzipien, um Stabilisierung und Demokratie. Geld kann man nicht essen und kurzfristiges Profitdenken ist eine Charakterschwäche. Und manchmal muss man mit Blut bezahlen, um – langfristig – die eigene Freiheit zu sichern.
Palfner: Die Marktwirtschaft nicht begriffen. Wir kaufen einfach von den Amis, die mit Venezuela genug haben. Trump war nicht blöd. Er hat sich zuerst Venezuela gesichert und räumt jetzt mit diesen rückständigen Wilden in Teheran auf, die seit Jahrzehnten die Welt und den Nahen Osten destabiliseren. Und Russland wird wirtschaftlich fertig gemacht. Gut so. Bleibt offen, was mit den Chinesen sein wird. Die sind etwas intelligenter als die Mullahs und die versoffenen Russkis.
Europa kauft bekanntlich Oel Brent und nicht WTI. Heute 20 % plus.
Leider wird Iran nicht klein beigeben.
Werter Herr Hässig, Ihre im Titel angestossene Frage: „Was treibt US-Präsidenten zum Flächenbrand im Golf“ kann ich Ihnen mit einem Wort beantworten: „Israel“! Der Angriffskrieg ist erneut umso beschämender, als er mitten in einer Verhandlungsrunde erfolgte – wie schon früher!
Sollte die Wallstreet crashen, ist dann umgehend Schluss mit fury Donald.
reibt sich die Hände, je höher der Ölpreis steigt. Das ist Balsam für seine leere Kriegskasse. Herzlichen Dank an Kollege Donald.
Wieso muss jede Generation ihre Idioten haben, welche Kriege anzetteln? Der Geschichtsunterricht in den Schulen kann aufgegeben werden, weil daraus nichts gelernt wird, wie eben die Geschichte zeigt.
Dank an die Mutigen. Den Mutigen gehört die Welt. Aber nur den mutigen Machern, dazu gehören auch mutigen Irani, die aktiv ihre religiösen Peiniger entmächtigen.
you dream du – ein paar insta gegner des regimes sind kein schnitt der gesellschaft…wir werden alle angelogen…
Alles nur, um die Kriegssucht von Israel zu befriedigen.
Das muss aufhören. Israel hat über die Jahrzehnte mehr als genug Schaden angerichtet.
Never underestimate… THE TRUMP DERANGEMENT SYNDROM.
Ahähm, I am not worried. 😅💪🇮🇱🇺🇲
Wie so oft glaubt man an einen raschen und erfolgreichen Krieg.
Blöd nur, wenn der Gegner nicht mitspielt.
HOPP IRAN !!!
Alles schon gehabt, die Börsen reagieren lange nicht mehr so heftig wie bei gehabten, ähnlichen Ereignissen.
Der Fehler war bei den Franzosen, die Khomeini jahrelang beherbergt und aufgepäppelt haben.
Richtig wäre gewesen den Schah zu unterstützen, demokratische Reformen zu verlangen und die religiösen Eiferer wären automatisch in die hintersten Ränge gerutscht.
Heute sind sie da, mit absoluter Brutalität und ideologischem Eifer.
Das hat das iranische Volk weder gewollt noch verdient.
Hier wurde ein diktatorisches Regime entfernt, das Frauen brutal unterdrückt, Menschen foltert und tötet, ein Massenvernichtungswaffenprogramm betreibt, Terrorgruppen finanziert und Chaos säht.
Jeder kritische Kommentar disqualifiziert sich als dumm und heuchlerisch.
Man kann ab einigen Leuten nur den Kopf schütteln…
Bisher wurde kein Regime entfernt, nur gestutzt. Geht es den Leuten heute besser im Irak, Libyen, Afghanistan, Syrien? Wir im Westen glauben immer wir wüssten was gut für alle ist. Es ging nie um Demokratie oder Freiheit, nur um Geld und Macht. Das ist in diesem Krieg nicht anders. Auf Kosten vieler Unschuldiger.
Das liest sich wie eine Makroanalyse auf Kantonalbank-Niveau… 🙂
Wenn Systemlinge sich vor dem Zerschmettern des status quo fürchten.
Grüezi Herr Hässig. Was meinen Sie mit „Shaky Economy“ ?