Der Grossabbau im Heimmarkt hat begonnen. Unzählige UBS-Mitarbeiter in Zürich und der Schweiz erhielten vor Ostern die Kündigung.
Getroffen hat es laut Quellen insbesondere hohe Kader im Range von Managing oder Executive Directors im Alter von 50 oder mehr Jahren mit Herkunft Credit Suisse.
„Wenn diese drei Kriterien zutrafen, hattest Du praktisch keine Chance“, so ein Insider.
Ausser, ein „Götti“ mit viel Einfluss zuoberst würde die schützende Hand über einen halten.
Ersetzt würden die Seniors meist durch Jung-Banker mit tiefer Rangstufe und niedriger Entlöhnung, so der Gesprächspartner. Der Grund seien die Kosten.
Die liegen bei der UBS laut der obersten Führung viel zu hoch. Auf jeden verdienten Dollar fielen letztes Jahr 85 Cents Aufwand.
In drei Jahren sollen es noch 65 US-Cents pro Dollar sein.
Der Kahlschlag trifft damit die teuersten Angestellten; die mit dem höchsten Lohn, den eindrücklichsten Boni und den umfassendsten Sozialleistungen.
Die Folgen: Die UBS wird zur Bank von Juniors.
„Allein zwei erfahrene Berater kommen zu uns“, sagt ein Zürcher Vermögensverwalter von einer kleinen Finanz-Boutique. „Die UBS ersetzt sie durch junge Typen mit wenig Praxis.“
Im Backoffice könnte der Kahlschlag bei den Alten besonders schwere Folgen haben. Laut einer Auskunftsperson verliere die Bank wichtiges Knowhow in der Cyber Security.
„In den neuen Organigrammen tauchen weit oben Namen von Leuten auf, die kaum Erfahrung für die wichtigen Aufgaben mitbringen“, sagt der Insider.
Die nächste Abbaurunde erfolge Ende Juni. Wer die März-Welle überlebt habe, müsse dann mit seiner Entlassung rechnen.
Die UBS-Spitze hat die Entlassungen in der Schweiz offiziell auf 3’000 limitiert; die Betroffenen würden in den Genuss eines grosszügigen Sozialplans kommen.
Zudem helfe ihnen die Bank bei der internen und externen Stellensuche.
Ingesamt sind vier Entlassungs-Wellen geplant. Nicht in den 3’000 enthalten sind die Früh- respektive Normal-Pensionierungen.
Davon gebe es in der Schweiz rund 5’000, so die Quelle.
Diese Zahl würde passen zur umgehenden Vermutung, dass die UBS ihre Truppen in der Schweiz von bisher 35’000 auf noch 27’000 Beschäftigte verkleinern wolle.
Der Abbau in der Informatik sei riskant, so die Quelle. „Der Bereich Cyber Security und Informationssicherheit wird gerade auf das absolute Minimum getrimmt“, behauptet die Person.
Die Führung prüfe kaum, was sie mit ihren Querbeet-Entlassungen anrichten würde. „Die Zuständigen können nicht richtig einschätzen, was für die Sicherheit der Systeme zentral ist.“


Wer bleibt ist selber Schuld. Wer entlassen wurde auch. Jeder hatte genügend Zeit sich etwas neues zu suchen.
Interessant, wie viel Energie du in Spott steckst. In echte Arbeit wäre sie besser aufgehoben.
Die täglichen äusserst intelligenten Kommentare von dir. Wow du musst ein Genie sein.
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Der C & A Bahnhofstraße sucht noch Verkäufer.
Schön, dass du dich über Gekündigte amüsierst. Manche brauchen halt andere Menschen, um sich groß zu fühlen besonders, wenn sie selbst nichts leisten.
ja und jetzt?
die alten hatten genug zeit, geld zu bunkern.
jetzt sind mal die jungen dran.
Ach so, klar. Und wer räumt dann den ganzen Scherbenhaufen auf, den die „Alten“ hinterlassen haben? Die Zahnfee?
Kickout-Welle 1 erledigt und UBS macht jetzt auf Kinderkrippe für Juniors. Multi sortiert die CS-MDs über 50 aus wie alte Möbel.
Hauptsache billig und formbar. Wenn die Jungspunde dann beim nächsten IT-Update die Produktion schrotten, heißt’s bestimmt wieder: „Unerwartete Systemstörung“. Na dann viel Spaß bei Cut-Runde 2 im Juni und dem Herbstputz im September.
In der Jugend liegt die Zukunft!
„Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.“
Sokrates *469 v. Chr. †399 v. Chr.
Gen Z.
Geht zwei bis vier Monate. Dann werden die D’s und ED’s schmerzlichst vermisst.
Wer glaubt, eine Bank mit lauter 20-jährigen erfolgreich führen zu können, irrt.
Genauso.
Bist Du auch einer von diesen rausgeworfenen teuren Sesselfurzer ??
Nein, schon vor 20 Jahren abgesprungen!
Klingt, als hätte UBS die Zukunft entdeckt: Billig-Juniors rein, erfahrene Seniors raus. Mutiger Move oder einfach der Versuch, die Lohnkosten schneller zu senken als die IT beim nächsten Release abstürzt.
Das Gros der UBS-MD‘s hätte man am besten auch gleich dazu gepackt, dann gingen die Kosten tatsächlich runter 👇.
Die Lohnsumme muss 25% sinken, um Kosten von 85 auf 65 Cents zu reduziren.
Da ist es interessant, bei den MD’s stärker zu reduzieren.
Schon wieder eine Story von L.H. ohne recherchiert zu haben. Einfach mal einen Ballon starten lassen.
Seriöser Journalismus ist halt nicht allen Schreiberlingen gegeben.
Kannst ja arbeiten gehen wenn dir langweilig ist!
@Palfner: Kehricht Containers bei Grün Zürich schon geleert heute?
Endlich, warum nicht schon viel früher?
Ja, super, und die verbleibenden Steuerzahler übernehmen dann die Kosten, sobald diese Entlassenen ausgesteuert sind.
Es kann ja nicht davon ausgegangen werden, dass all diese ehemaligen Banker Jobs im Gesundheitsbereich oder in Restaurants übernehmen werden.
Die meisten finden wieder Jobs – oft in anderen Branchen, weil ihre Skills gefragt sind. Nicht jeder landet im Gesundheitswesen oder Gastro, aber Umschulung und Wechsel sind normal. Kurzfristig kostet es, langfristig gehört das zur Anpassung einer funktionierenden Wirtschaft.
Beeindruckend, wie reibungslos in diesem Text alles funktioniert: Spezialisierung spielt keine Rolle, Branchen sind austauschbar und „die meisten finden schon was“. Die Wirklichkeit ist da erfahrungsgemäß etwas weniger kooperativ.
Wenn das der neue Talentplan ist, dann gute Reise.
Vielleicht lautet die interne Devise ja:
„Hauptsache günstig Kompetenz kann man später nachliefern.“
Und wenn dann die IT wieder mal kollabiert, wird man vermutlich überrascht tun.
Obwohl jeder weiss:
Wer Erfahrung rausschmeisst, darf sich über Chaos nicht wundern.
Nichts gegen die Jungs. Aber ohne Erfahrung im Privatbank ist man auch heute verloren. Lösung…keine Boni für die Oberen.
Erfahrung im Privatbankig! Da können Autoverkäufer besser verkaufen!!!
jedes geschäft macht so.
die alten bei der ubs hatten eine gute zeit.
zeit, dass die jungen zeigen, was sie können.
The Bank is going soon to replace the young generation with AI… this is the direction they want to take. With that you don’t need anymore experienced Banker and you can save a lot! So the future of (wealthy) client will be to be served by external asset managers who know their client very well and give them a 5* experience! Currently at UBS, you are way better served by a computer than a human… it doesn’t make mistakes! For retail: go to local banks which offer a much better service and price!
Jetzt trifft es auch mal diese Herrschaften. Nicht immer den kleinen Mitarbeiter aus der Industrie. Mein Mitleid hält sich in Grenzen…
Und selbst, noch keine neue „Herausforderung“ in der Industrie gefunden?!
@Bankenkritiker
Sie reden mir aus der Seele. Mit dieser Clique aus hoch bezahlten Managers sollte mal aufgeräumt werden. Da könnte man viel Geld sparen!
@ Geronimo: Wer zahlt den dir das süße nichts tun?
Hoffentlich nicht die „bösen“ Banker..
Schön, dass ihr euch über Gekündigte amüsierst. Manche brauchen halt andere Menschen, um sich groß zu fühlen besonders, wenn sie selbst nichts leisten.
Vielleicht wäre es an der Zeit, das UBS‑HR einmal ernsthaft zu entrümpeln. Kaum ein Bereich bietet so viel ungenutztes Einsparpotenzial.
Was ist da so Besonderes daran?
Das lernt doch heutzutage jeder Student an der HSG oder beim MBA an einer Uni in den USA, dass das die beste Kostenoptimierung ist.
Da reicht schon fast etwas Bilanzlesen und ein Kurs in doppelter Buchhaltung bei Klubschule Migros um zu erkennen wo die grossen Kostenblöcke sind
das Besondere ist, dass auch mal die Teppichetage gehen muss und nicht nur der Maschinenraum. Der Unterschied wird wohl sein, dass die Teppichetage mit einem golden Fallschirm von Bord springt, während der Mitarbeiter aus dem Maschinenraum sehen kann wo er bleibt. Die Unterstützung bei der Jobsuche (intern und extern) ist reine Propaganda. Da wir gar nichts geschehen.
Ob Bank von Juniors oder nicht; die Seniors kochten auch nur mit Wasser. Viel wichtiger ist die digitale Affinität und kein hochtrabender Heissluftföhn der anspruchsvolle Kunden vergrault.
Beim Walliser „Wirtschaftszweiser“ scheint der Heißluftföhn zur Grundausstattung zu gehören – ersetzt bequem das, was man früher mal Erfahrung nannte.
Ich komme nicht draus bei diesem Artikel heute. Vermischt werden Banker und IT (zwei völlig unterschiedliche Funktionen) und die Kommentatoren machen es genauso.
Ich sehe nicht in die Bank hinein. Aber wenn jetzt viele IT-Leute der CS über die Klinge springen müssen, erscheint mir das unausweichlich. Es gibt die CS-Infrastruktur nicht mehr bzw. es braucht sie nicht mehr. Also braucht es auch nicht mehr die Erfahrung mit deren Tücken. Diese Erfahrung wird jetzt entfernt. So geht Wirtschaft. Die guten Leute werden wieder eine Anstellung finden. Wir haben ja Fachkräftemangel, nicht?
Ermotti als grössten Salärbezüger: zeig jetzt für einmal Kante und trete auch gleich ab, dann können die Lohnkosten auf einen Schlag massiv reduziert werden.
Hoffentlich kommt jetzt auch dieser Wurst-August dran, eine Pfeiffe und Absahner sondergleichen ohne jegliche menschliche und fachliche Kompetenzen !!
Hauptsache bei Swiss Life Wealth Managers wird das nicht passieren!
Sind wir bald durch mit der Berichterstattung über den Abbau bei der UBS? Abgesehen davon, dass ein Managing-Director mit Ü50 Millionen auf der hohen Kante haben sollte.
Die Kosten sind zweifelsfrei viel zu hoch.
Das hat auch damit zu tun, dass die CS die letzten 5 Jahre ihrer Geschichte völlig überhöhte Löhne gezahlt hat.
Man hätte vielfach besser einfach den Lohn einer Person um 30+% gesenkt und einen neuen Posten gefunden. Wäre für alle Beteiligten eine bessere Lösung gewesen.
Was hat man jetzt? Braindrain und die Betroffenen müssen mit schlechten Aussichten aufs RAV.
Die CS hat Löhne und Boni ausgerichtet weit über dem Möglichen.
Die UBS korrigiert. Jeder der da mitgemacht hat, weiss, dass er überdurchschnittlich profitiert hat.
Die Migration von Credit Suisse zu UBS ist ein Rückschritt! Meine zwei eigenständigen E-Banking-Verträge wurden auf meinem privaten Account zusammengeführt. Das ist unübersichtlich und wirft Fragen zum Datenschutz auf. Ein verlässliches E-Banking sieht anders aus.
Die „grosszügige Abfindung“ ist an Bedingungen geknüpft, die kaum als fair bezeichnet werden können. Wer zustimmt, akzeptiert eine neu zugewiesene Position mit 20% geringerer Lohnzahlung und einer Pendlerzeit von bis zu 80 Min. Wer ablehnt, verliert den Anspruch vollständig.
Kunden und Mitarbeitende tragen die Kosten der Integration
Es ist schon bemerkenswert: Die lautesten Ratschläge kommen ausgerechnet von denen, die selbst nie in der Arena standen, aber vom sicheren Zuschauerplatz aus den Ü50‑UBS‑Bankern erklären wollen, wie das Leben funktioniert.
Mir als Aktionär kann es nur gefallen. Der Kurs der Aktie muss auf über 50 steigen und die Dividende auf 3$. Mir ist es egal wie!
Die UBS ist halt ein Durchlauferhitzer. So wie Bär und Karrer oder JungvonMatt oder so.