In Basel regiert Pharma. Klar. Aber jetzt zeigt der Grösste der Industrie, die Novartis, dass man sich foutiert um den Ruf.
Deren Spitze hat nämlich einen der besonders teuren Privatjets erworben: Eine 8X von Dassault Falcon.
„The introduction of the Falcon 8X allows the company to optimize travel schedules, reduce transit times, and maintain greater control over its operations“, schreibt Hospitality Career Profile.
Der Super-Flieger passt zu den Super-Boni. Die Novartis-Geschäftsleitung sackte 2025 114 Millionen ein.
Auf CEO Vas Narasimhan entfielen 25 Millionen. UBS-Boss Sergio Ermotti erhielt 10 Millionen weniger.

Der Falcon-Jet für rund 60 Millionen Franken ist Gourmet-Tempel, Kino-Lounge und Kingsize-Schlafstätte in einem. Die zwei Piloten schwärmen von den Gadgets.
Von Roche ist kein Firmenjet bekannt, auch zu ABB, Zurich und weiteren Grossfirmen findet sich kein Eintrag im Bazl-Flugzeug-Register.
Dafür besitzt Rolex gleich drei Düsenflugzeuge. Und die MSC von den Apontes haben zwei Falcon 7X auf ihrer Bilanz.

Diego Aponte war im Herbst entscheidend für die Schweizer Aufwartung im Oval Office mit Rolex und Goldbarren für US-Präsident Donald Trump.
Der Zoll-Schmerz liess dadurch nur vorübergehend nach.
Mit ihrer ultraneuen 8X will die Novartis-Spitzentruppe ungestört um den Globus düsen. Die Rechnung dafür soll der Schweizer Prämienzahler berappen.
Die Pharma-Preise müssten im Heimmarkt dringend steigen, so Chef Narasimhan. Sie seien viel zu tief im Vergleich zum Aufwand.
die hohen Pharmapreise haben wir unseren Parlamentarierinnen und Parlamentariern zu verdanken. Punkt.
Inwiefern? Was korrekt ist ist, dass die Parlamentarier nichts machen um die KK Prämien zu senken. Wie sollten sie auch wenn man selber zum Problem gehört.
Nicht den Parlamentariern sondern den Wählern. Die wurden gewählt.
Die Pharma ist nicht Schuld an der vermurksten Gesundheitspolitik in der Schweiz.
Unsere Politiker könnten alles ändern. Dafür müssten sie aber wollen.
Das Volk müsste damit einverstanden sein. Dafür müssten die Schweizer aber auch Aenderungen akzeptieren.
Also bleibt alles so wie es ist.
Ein privates Unternehmen gibt SEIN Geld aus.
Der Stadt Zürich wäre so eine Anschaffung mit Steuergeldern zuzumuten.
Nachdem das EffCeeBee-Sponsoring ausgelaufen ist, hat man wieder liquide Mittel für andere teure Hobbies.
Jedes Unternehmen kann kaufen, was es will, solange es profitabel ist und die Rechnung selbst trägt. Im Gegensatz dazu wurde die UBS mit Milliarden an Steuergeldern gestützt. Das Geschäftsmodell der Grossbanken hat in den letzten 20 Jahren wiederholt nicht funktioniert. Sowohl die CS als auch die UBS mussten mehrfach stabilisiert werden mit Hilfe der Steuerzahler.
Der neue Bundesratsjet, eine Bombardier Global 7500, kostet in der Anschaffung rund 103 bis 109 Millionen Franken. Das Flugzeug, oft als „Palast der Lüfte“ bezeichnet, wird seit Anfang 2025 eingesetzt und bietet Platz für den Transport über weite Strecken.
Da sind die Novartis Bosse ja geradezu Bescheiden.
Das und vor allem auch die Boni-Exzesse zeigt doch vor allem auf, dass eine Firma in einem regulierten Markt viel zu hohe Gewinne erzielt.
Die Zwangsprämien die jeden noch so hohen Unsinnspreis der Pharma bezahlen sollten gefälligst abgeschafft werden.
Alles ist reguliert, ausser dem völlig liberalen Arbeitsmarkt und der Personenfreizügigkeit.
Zu Roche – ABB, warum dieser Vergleich? Siehe Rabbit Air (Firma gelöscht, Aktiven an F.Hoffmann-La Roche übertragen, R=Roche, ABB selbstredend…
Ist schon ein Weilchen her:
Voltaren-Gel gekauft auf Mauritius CHF 3.-. Im Vergleich, bei uns CHF 18.-
Die Schweizer Bevölkerung subventioniert den Weltmarkt.Da soll noch jemand sagen, die Schweiz sei unsolidarisch.
Diclofenac Generikum kostet auch bei uns fast nichts. Selber schuld wenn man markenverliebt ist
Laager: das ist keine Subvention.
Der Herstellungspreis von Voltaren-Gel ist vielleicht 1 Franken. Wird zu unterschiedlichen Preisen verkauft.
Die Gewinnmarge ist von Land zu Land unterschiedlich.
Zu berücksichtigen grosse Pharma-Unternehmen produzieren ihr Zeugs in unterschiedlichen Ländern, z.B. Indien.
Verkauft überall.
Novita Express
Der CEO braucht ein standesgemässes Flugzeug. Alle US-Pharma CEOs reisen auch nur per private jet. Und diese Art des Reisens ist nachhaltig und ESG konform.
Die Firmenjets laufen normalerweise auf Firmen, die nur mit einigem Rechercheaufwand dem jeweiligen Konzern zu zuordnen sind. Das gilt auch für Jets von Privatpersonen, bspw. dem Mehrheitsaktionär von Idorsia.
Die Novartis Spitze könnte dem Bund eine Offerte für den Bundesrat-Jet von 60 Mio abgeben.
So würde der Steuerzahler schlussendlich 2 mal sparen . . .