Seit 2024 schlägt einmal im Jahr eine mediale Sternstunde der besonderen Art für Regierungsrat Mario Fehr (parteilos).
Er tut etwas Gutes und verbindet Spiel, Auto und Geld.
Der Zürcher Sportminister kündigt nämlich in Zusammenhang mit einem Grossanlass die Versteigerung der entsprechenden Jahrgang-Autonummer an.
2024: Fussball-EM der Männer, Preis 299’000 Franken.
Erworben von einem Malermeister aus Binz in der Gemeinde Maur. Damals das teuerste Nummernschild auf den Schweizer Strassen.
2025: Fussball-EM der Frauen, Preis 126’000 Franken. Käufer oder Käuferin unbekannt.
Jetzt stehen zwei sportliche Grossereignisse an: Die Heim-WM im Eishockey mit Austragungsorten in Zürich und Fribourg.
Und die Mammut-Fussball-WM in den USA, Kanada und Mexiko mit insgesamt 48 Mannschaften, darunter die Schweizer National-Elf unter Trainer Murat Yakin.
Wie entscheidet sich Super-Mario?
Er ist begeisterter Fan beider Mannschafts-Sportarten und regelmässig in Stadions anzutreffen.
Eine entsprechende Medienanfrage wurde mit „Wir informieren zur gegebenen Zeit“ beantwortet.
Auch ein anderer Schweizer wird von Mitte bis Ende Mai im Rampenlicht stehen: Bastian Baker.
Der Künstler mit Eishockey-Wurzeln habe den offiziellen Song „Time to Shine“ geschrieben, komponiert und interpretiert, teilt die International Ice Hockey Federation (IIHF) mit.
Und weiter: „Der Song verbindet zwei musikalische Welten – Träume und Leidenschaft – und transportiert genau das, was Sportfans weltweit eint: Die Spannung des Augenblicks, in dem es kein Zurück mehr gibt.“
Wie beim Bieten für ZH 26.
Der Sicherheitsdirektor, dem das Strassenverkehrsamt unterstellt ist, hofft auf die teure Erfüllung eines Traums für einen Auto-Fan.
Denn letztes Jahr sanken erstmalig die Einnahmen bei den kantonalen Verkehrsabgaben.
Der zunehmenden Elektrifizierung sei Dank: E-Autos sind im Kanton Zürich nach wie abgabebefreit, trotz Nutzung der gesamten Strasseninfrastruktur.


Wie schräg ist das, dass ein Regierungsrats offenbar nichts besseres zu tun hat, als alle paar Wochen ein tiefes ZH- Nummernschild zu versteigern🤔?
braucht grosse Vorbereitungen. Ist ein Full-Time-Job.
Ich kenne keinen in meinem Umfeld, der sich ohne Fischi die WM antut.
Weder live noch am SRF Dreckssender TV.
ZH 26 ist top ! 👍
Je tiefer die Nummer, je grösser das Glücksgefühl 🙂
Nein, wirklich. Würde mich niemals lustig machen über tiefe Autonummern Fahrer!
Ich bin auch der Meinung, dass man sich über behinderte nicht lustig machen darf.
First world problems.
Das konnte ich noch nie verstehen.
Je kleiner die Nummer desto kleiner das Schnäbi 🤭
Meine ZH Nummer ist 7-stellig.
Ich fahre in der Stadt Tsüri immer nur mit meiner GR-Nummer umher und fühle mich als der geilste Siech den die Stadt je gesehen hat. Dabei wechsle ich ab zwischen G-Klässchen und RangeRover. Es macht halt Spass die urbanen Pfeifen zu provozieren.
Und susch gahts guet?
Die Pointe kommt ganz am Schluss: Einnahmen sinken – „der Elektrifizierung sei Dank“.
Man könnte auch sagen: Willkommen in der Realität. Weniger Abgaben heisst nicht automatisch weniger Fairness, sondern ein System, das sich verändert.
Statt Seitenhieben auf E-Autos wäre die ehrlichere Frage: Wie finanziert man Infrastruktur künftig technologieneutral?
Nummernschilder zu versteigern ist kreativ. Eine nachhaltige Verkehrspolitik ersetzt das aber nicht.
Als eingefleischter FCB Fan, habe ich zigmal in den letzten Jahren GC verschmäht und mich bis auf das Blut aufgeregt. Komisch, aber diese Aufregung fehlt mir irgendwie. ZH als reichste Stadt in der CH hat es verpasst, für GC sowie dem FCZ ein echtes Fussballstadium zu bauen und so auch die Grundlage für diese beiden Clubs aufzubauen. Das Resultat: Wirre GC Fans verwüsten bei Auswertspielen die Infrastruktur und die FCZ Südkurve besteht nur noch aus pseudo Fans, welche auf Konfrontation aus sind. In BS hatten wir ein ähnliches Problem aber durch ein modernes Stadium in den Griff bekommen.
Eine absolute Frechheit, dass für Batterieautos keine Strassensteuern bezahlt werden, obwohl sie mit ihrem Maximalgewicht die Strassen deutlich stärker belasten. Auch hier wieder verblendete Ideologie statt Fairness und Vernunft. Der Konsument soll seine Mobilität selbt gestalten, nicht der Staat.
Du bist so ein Schwätzer. Aber dann bau dir deine Strasse halt selbst, dann gestaltest du deine Mobilität.
Mit Mario Fehr
Fahrio as Meer
Ein 3,6 Liter kostet im Thurgau 520 Franken Verkehrsabgaben. Im Kanton Zürücic etwa 1300 Franken.
Mein Motorrad in TG = CHF 60, bei Wechsel nach AI 270.
Das Nummernschild ist nichts anderes als ein Versicherungsnachweis. Im hohen Alter ist man froh darüber eine tiefe Nummer am Fahrzeug zu haben.
Dies erleichtert das Nummerngedächtnis für all die weit entfernten Parkplatzzahlsäulen und hilft so Parkbussen zu vermeiden. Dies vor allem auch bei Displays, die im Sonnenlicht kaum lesbar sind.
Die tiefe Nummer irritiert auch nah aufrückende Fahrer. Sitzt vorne nun ein Senior am Steuer, oder einer der die Nummer vererbt bekam, oder einer der das nötige Kleingeld für die Nummer in der „Portokasse“ hatte? Der Nummernkult ist schlicht eine Krankheit.
Ich fahre vierstellig aber ohne ZH.
Ich freue mich auf „ZH 0“.
Bringt sicher eine Million und spiegelt das Ego des Käufers (nicht ganz).