Hm, eigentlich läuft es gut. Frau, Kinder, Haus; alles noch da. Aber irgendetwas fehlt im Leben.
Wer in solchen Situationen lieber zum Coach statt zur Flasche greift, ist bei Alexander Sautter an der richtigen Adresse.
Der ist auch schon über 50 und hat sich immer wieder mit der Frage gemartert: „War das schon alles?“
Nicht bei ihm. Er ist in der glücklichen Situation, ganz oben bei SRF zu arbeiten: Chef von sämtlichen digitalen SRF-Kanälen.
Beruflich voll ausgelastet, könnte man meinen. In Leutschenbach ist das anders. Topkader plus nebenberuflich Coach?
Geht schon, irgendwie.

Auf der Suche nach dem Lebenssinn und einem zweiten Einkommen ist er auf Frau Doktor Petra Bock gestossen.
Die Deutsche ist eine „Transformationswissenschaftlerin“ und bietet Coaching an. Die Frau ist eher populärwissenschaftlich unterwegs.
Das ist jetzt nett formuliert.
Sautter hat bei ihr einen Kurs besucht und darf sich jetzt zertifizierter Bock-„Business und Life Coach“ nennen.
Welchen Studiengang er genau besucht hat, wird auf seiner Homepage nicht erklärt, auch nicht, ob es sich vielleicht nur um einen Online-Kurs handelte.
„Er möchte dazu keine Stellung nehmen“, schirmt ihn die Medienstelle ab.
„Coach“ ist ein ähnlich geschützter Titel wie „Spaziergänger“. Sautter hat lange „in den Medien“ gearbeitet; was er akademisch drauf hat, wird nicht klar.
Auch da will er nicht ins Detail gehen.

Seine oberste Chefin, SRG-Direktorin Susanne Wille, könnte ebenso eine Schülerin von Frau Bock sein, von dieser „exzellenten Rednerin“ (Selbstbeschrieb).
Vor einem Jahr stellte Wille ihr „Transformationskonzept“ vor. Zum wiederholten Mal soll die SRG digitaler werden.
900 Stellen fallen weg.
Die Geschassten erhalten als Fallschirm mehrere Monatsgehälter als Entschädigung und schlagen ein neues Kapitel in ihrem Leben auf.
Im besten Fall bauen sie eine neue Bude auf oder finden einen Job in einer anderen Firma.
Das, was Sautter machen darf, ist hingegen eine spezielle Form der Transformation: Ein Topkader, verantwortlich für seine Untergebenen, baut nebenbei ein Business auf.
Mal ist er im Büro, mal nicht.
„Maximale Flexibilität“ bietet Sautter dafür seinen Kunden an. Die ersten 20 Minuten sind gratis, danach fallen die üblichen Honorare an.
Sein Büro befindet sich nur ein paar Gehminuten vom Zürcher HB.
Kadermitglieder haben eigentlich eine Fürsorgepflicht gegenüber ihren Mitarbeitern. Nebenberufe seien „grundsätzlich möglich“, schreibt SRF auf Anfrage.
Sautter habe sein Pensum reduziert, alles okidoki. Finanziell geht die Rechnung für den Lebens-Coach auf: Stundenansätze in seiner Branche starten downtown Zürich bei 300 Franken.
Vielleicht ist es dann doch besser und billiger zur Flasche zu greifen. 🤷♂️
SRF sieht sich ja selber als Coach für die dumme Bevölkerung. Dem dummen Volk muss man Demokratie erklären und für diesen Bock-Mist müssen wir erst noch selber bezahlen.
Dieses Geld könnte in die Landesverteidigung fliessen und nicht in diese Werkstatt der Selbstverwirklicher.
wird heutzutage fast jeder. Neben Influencer der beliebteste Nebenberuf.
Ah, Yogalehrer bzw. -lehrerin noch vergessen.
Solange die Nachfrage für das Angebot da ist, kein Problem.
SRF Ferienlager!
Schade wird nicht halbiert!
Auf 150.- / h halbieren ?
Widerlich, diese linke Staatssender-Clique!! Und noch empörender ist, dass die naiven und gutgläubigen Bürger und Wähler die Halbierungsinitiative nicht angenommen haben. Die Blödheit kennt manchmal keine Grenzen.
Ich kenne mehrere Leute bei SRF. Die einen gehen mitten am Tag joggen, die anderen haben auffällig oft Ferien. Schön für die.
Stimmt – 2 1/2 Wochen Ferien wären beim SRF genug.
2.- / Jahr wären also doch genug.
Die arbeiten dafür, wenn du um 10 Uhr abends in die Glotze guckst…
So jemand kenn ich auch, aber der „arbeitet“ bei der Swisscom.
Im linken SRF Sumpf ist alles erlaubt.
Es würde mich nicht wundern, wenn er seine Honorare für solche Gugus Beratungen über die Krankenkasse abrechnen dürfte
CHF 300.- / h geht eigentlich noch – oder kommt da die MwSt. noch dazu ?
Mit 300 p/Std. kann ich meine Seele auch gleich im Puff heilen lassen. Ist sicher angenehmer als diesem Sautter sein Coaching blabla anzuhören.
@MarcelPalfner
Seelenheilung inkl. Riemen schnäuzen gibt es dort schon für 100.- und wenn man regelmässig zu Behandlung geht auch zum mezzo Prezzo.
Das Staatspropaganda-Medium gehört komplett eingestampft!
Bin auch Lebenskünstler im Fachjargon auch Amtsempfänger gennant.
Ist bei vielen vom Steuerzahler bezahlten Jobs so. Nicht ausgelastet deshalb noch was nebenbei.
Viele Steuersekretäre betreiben ein reges Business mit der Erstellung von Steuererklärungen für Private. Hab mir sagen lassen, dass dies OK sei.
Andere sind halt nochmals 100% Coach, Influenzer, Verwaltungsrat oder sonstwas.
Seit wann bezahlen Sie den Steuern?
Beim SRF fliegen 900 Leute raus aber der Kadermann darf nebenbei Seelenklempner spielen.
Wer könnte bessere Lebensratschläge geben als jemand, der gerade ein ganzes Haus voller Existenzen gegen die Wand fährt.
Reine Propaganda. Zum grössten Teil handelt es sich um finanziell gut abgefederte Frühpensionierungen und natürliche Abgänge.
SRF: unsere schweizerische fremdfinanzierte Wohlfühl-Kolchose für Relax-Millionäre aller Art.
Die Alten, die Bauern, die wenig gebildeten wollten ihren Staatssender behalten. Er macht so gute Gefühle.
Beim SRF werden 900 Leute entsorgt wie Ausschussware – aber der Kadermann darf nebenbei Lebensberater spielen.
Wer könnte besser Sinnsuche predigen als jemand, der ein ganzes Haus voller Existenzen mit Ansage ruiniert und sich danach als Leuchtturm der Selbstfindung verkauft.
Ein Coach, der seine eigene Spur der Verwüstung gleich als Referenz mitliefert.
Ist normal bei SRF das Kaderleute oder Leute die vor der Kamera stehen gut bezahlte Nebenjöbli haben, obwohl sie wesentlich mehr verdienen (bekommen) als Leute bei anderen Medien. Sautter schafft es auch trotz dünnen CV!
Das Einzige, was ich diesem Beitrag entnehmen kann, ist, dass Beni Frenkel den SRG-Initiativflop offenbar immer noch nicht verdaut hat.
Er braucht dringend einen Coach.
Da wäre mir ein Osho schon weniger unheimlich.
Eine weitere Folge zum Thema „Staat&Privilegien“.
Aus Steuerzahlersicht ist es an der Zeit, dass dort endlich ausgemistet wird. Transparenz scheuen die, wie der Teufel das Weihwasser.
dumm nur, wenn man weder am Morgen noch am
Nachmittag / Abend grosse Ahnung vom Leben hat …
Sie kennen Sautter bestimmt persönlich. Wie lange schon?
‚Zertifizierter Bock‘ – wenn das Mal kein Titel ist!
Nachgefragt: Bekommen die Rausgeworfenen ein Seelen Coaching beim Sautter auf Kosten des SRF?
Und selbst? Heute keinen Termin beim Eingliederungsberater?!
auf deren jeweiligen Lohnliste aufgeführt sind, sind Systemrelevant -> und haben kein nutzen für eine gesunde Geschäfgskultur sondern bekommen für das nichts tun unser hart verdientes Geld umsonst.
Daher schütz euer hart verdientes Geld indem ihr Gold und Silber kauft und zwar auch heute noch.
Schöns Tägli!
Ich bin auch nebenher Coach. Ich erarbeite Strategien, mit denen meine Klienten überflüssige Mitarbeiter loswerden.
Man kann es kaum glauben,
was sich diese biederen Quasibeamten erlauben.
Ich hoffe der gute Mann bekommt keinen Börnaut bei zwei stressigen Jobs. Wo bleibt da die Work-Life Balance?
Zum Job Abbau von 900 Stellen. Ich vermute das gibt nur eine Verschiebung. Wir künden, dann gründest du eine private Produktionsfirma. Dann kriegst du Aufträge von uns. Für dich ändert sich nichts, du bist nur nicht mehr direkt angestellt. Für wie blöd hält uns das SRF eigentlich
Habt ihr wirklich nichts besseres zu tun als euch auf IP an der SRG abzuarbeiten? Ihr könntet ja auch mal ein bisschen arbeiten?
Was unterscheidet eine Kühlschrank von einem Menschen? Die Temperatur. Damit ist die grundlegende Logik der Kybernetik klar und einfach auf den Punkt gebracht. Warum erwähne ich das hier? Weil die Kybernetik die Mutter der Technokratie und des sich daraus entwickelnden subhumanisierenden Transhumanismus ist. Gurus aller Couleurs und Influencer aller Art bedienen diesen an allen „Fronten“.
Da hilft alles Jammern nichts. Wir hätten es bei der Abstimmung in der Hand gehabt, den Saftladen wenigsten etwas zurückzustutzen.
Leider ist aber einem Grossteil der hiesigen Bevölkerung das selbständige Denken längst abhanden gekommen, wenn es dann überhaupt jemals vorhanden war. Mit der existierenden Obrigkeitsgläubigkeit, lässt sich trotz direkter Demokratie, nur sehr schwerlich etwas zum Besseren bewegen.
Also, wer noch selbständig denken kann, plappert nicht alles der SVP nach…
Habe darüber mit älteren Menschen (ü60) und das ist ist eine grosse Bevölkerungsgruppe…und die lieben die SRF Sendungen.
Das war und wird weiterhin bei jeder Abstimmung das grosse Problem sein warum Transformation noch nicht funktionieren wird.
Die lieben Ihre Komfortzone.
„900 Leute landen …. auf Strasse“ – schreib deutsh ?
Könnte man es ja ev. nennen. Hat das BockheileraCertificate denn bei der SRF Cervelatpromi Délégation gar nichts genutzt? Die sind doch alle mit ganzer Filmcrew jetzt fūr eine volle Doku Série irgendwo nach Asien ins Buddha Kloster ausgeflogen, um dort den Sinn des Lebens zu finden? Alles nur ein grosser Bockmist hier oder wieso überhaupt fliegen die (bei diesen Kerosinpreisen) überhaupt herum, fü IHRE Selbsfindung auf UNSERE Kosten , in netter Konkordanz mit den SRF Selbstfindungs Experten? Scheint jetzt das neue Thema zu sein. Kochen war zu stress it? Jassen auch?
900 neue „Kommunikationsberater“ auf dem Markt und ein neuer Lifestyle Guru.
Die angepasste Disruption mit Swiss Finish.
Oeffentlich rechtliche Sender sind die Krebsgeschwüre einer modernen Gesellschaft. Am Anfang bei der Gründung war zwar immer ein guter Wille im Vordergrund- aber am Ende bleibt ausnahmslos nur Dekadenz, Manipulation und Missbrauch. SRF und Co müssen privatisiert oder abgeschalten werden. Daran führt kein Weg vorbei.
In den Staatsbetrieben ist alles erlaubt.
Nein, überdurchschnittliche Leistung zeigen, das ist nicht gerne gesehen bei Staatsbetrieben.
Coach fürs Leben. Na der weiss wie man Geld macht. Die Kunden oder sagt man Patienten oder Klienten haben wirklich andere Hilfe nötiger
Und das weisst du woher? Kennst du die Kunden?
Die Wähler wollen das so! Serafe ist eine zusätzliche Sozialsteuer…für hoffnungslose Fälle. Mein einziges Privileg ist, dass ich es nicht schauen muss.
Dass es einem beim Schnarchprogramm anbietenden Schweizer Staatsfernsehen mal langweilig wird, ist ja nix Neues. Und dass man dann nebenbei was Herausforderndes machen möchte, liegt ja auf der Hand. Dann kann der Medienmann mit dem von den Steuerzahlenden finanzierten Topsalär nebenher noch ein paar Kröten abgarnieren. Kein Problem. Was mich daran stört: Dass SRF entlässt und gleichzeitig fürstlich bezahlte Teilzeit-Managerlis rumsitzen hat. Nicht?