Unter CEO Stefan Bollinger bleibt bei der Julius Bär kein Stein auf dem anderen. Immer mehr Konzernleitungs-Mitglieder verschwinden – kürzlich war die Finanzchefin an der Reihe.
Jetzt beenden die Zürcher auch ihr Engagement in der Formel E. Gemeint ist das Strom-Pendant zu den röhrenden Formel 1-Boliden.
Zwölf Jahre lang finanzierten die Bären die Racing-Organisation der Elektro-Flitzer. Der Name des Geldhauses prangte prominent auf den Chassis und den Circuits.

„Wir bestätigen, dass wir unsere globale Partnerschaft mit der Formel-E-Weltmeisterschaft mit Ende der laufenden Saison beenden werden“, sagt ein Sprecher der Julius Bär auf Anfrage.
„Seit der Eröffnungssaison im Jahr 2014 hat Julius Baer die Formel E unterstützt und damit zum Wachstum und Erfolg der ersten vollständig elektrischen Motorsportserie beigetragen.“
„Gleichzeitig konnten wir einzigartige Kundenerlebnissen bieten und von einer gesteigerten weltweiten Markenbekanntheit profitieren.“
Welches das nächste Grossengagement der Privatbank sein wird, ist offenbar noch offen.

Bärs Ende als Finanziererin der Formel E – man spricht von jährlichen Millionenbeträgen – passt zum Ausscheiden des obersten Marketingchefs der Bank, Marco Parroni.
Dieser ging letztes Jahr von Bord – ebenfalls nach 12 Jahren.
Der einstige Ferrari-Manager und die Formel E bildeten von Beginn an ein enges Tandem.
Unter ihm war die Bär-Bank bei den Stromern eingestiegen, er selber sitzt seit bald 9 Jahren im Beirat der „Formula E Holdings“.
Auf seinem LinkedIn schaut Parroni zurück auf die Anfänge. „I had the privilege to be part of that journey from day one during my time at Julius Baer.“

„Together, we helped shape partnerships, build platforms, and give this championship credibility at a time when many still had doubts.“
Die Formel E stünde mit der GEN4 – der vierten Generation der E-Boliden – vor ihrem nächsten, grossen Schritt, meint Parroni.
Es gehe jetzt nicht mehr nur um Nachhaltigkeit, sondern um „performance“, um „emotion“ und darum zu zeigen, “what electric technology can really do“.
„More than 335 km/h. Incredible acceleration. A real step forward that makes Formula E a serious high-performance motorsport.“
Aber halt ohne Bär.
„Of course, it feels a bit different not to see Julius Baer on the car anymore. But the foundation was built in those early years, and that will always be part of the story.“
Zwölf Jahre lang hat Julius Bär der Formel E Millionen hinterhergeworfen wie Konfetti und jetzt, wo der Marketingchef weg ist, merkt man plötzlich, dass Strom zwar sauber ist, aber das Geld trotzdem nicht von selbst nachlädt. Offenbar war das Engagement weniger eine Strategie als ein teures Hobby, das ohne Aufsicht sofort den Stecker gezogen bekommt.
War/ist ein Hobby von Grübel …
Grübel liebt die Formel 1! Mit elektrischen Autos konnte er nie viel anfangen…
Nun, da der Marketingchef entsorgt ist, entdeckt man plötzlich, dass Prestige nicht zwingend Rendite bedeutet. Also zieht man dem Elektro-Zirkus den Stecker mit jener distinguierten Nonchalance, mit der man sonst nur teure Fehlgriffe wegräumt.
Sparsamkeit. Vielleicht liegt’s daran, dass man nach den hunderten Millionen, die man mit René Benko im Sand versenkt hat, irgendwo anfangen muss aufzuräumen. Und da ist so ein Stromzirkus natürlich der ideale Ort, um demonstrativ den Stecker zu ziehen.
Vom Formel E Abenteuer haben vor allem immer die gleichen JB Mitarbeiter profitiert. Die Kunden waren nicht interessiert. Nur zugeben wollte das niemand.
Und während man dort oben die Scherben sortiert, suche ich derweil eine lukrative Praktikumsstelle ausgesteuert, aber immerhin mit dem Vorteil, dass ich im Gegensatz zu gewissen Investmententscheidungen nicht ganz so teuer komme.
Wir suchen dringend noch einen zusätzlichen feuerfesten Heizer für das Krematorium Zürich Nord!
Porsche präsentierte vor 3 Tagen einen Quantensprung in dr Formula E. Da möchte man natürlich nicht dabei sein. Switzerland investiert das Rennen und überlässt die Siegprämie den Nobodies. Well done. Switzerland.
ENDLICH! Luxury-Events are out.
Bolli hat bestimmt einen Lieblingssport zum Sponsern.
Brot für Brüder!
Quidditch?
Larissa wäre das nicht passiert.
Dir hohle 🍐 Birne auch nicht..
Du armes kleines Würstchen 🌭!
Bolli räumt auf, gut so. Alles was kostet und nichts bringt, soll weg. Habe gehört, dass er als nächstes Wealth &Tax Planning entsorgt. Kostet ein Gewehr und bringt Nullkommanull. Vom reputational und regulatory risk reden wir gar nicht.
Dann tanzt der Bär bei den RMs. Endlich fertig mit dem 360 Grad Desaster.
Stimmt nicht, mir wurde erzählt, dass die JB Trust Company super läuft und die Revisionsberichte nie Actions haben. Gibt nichts zu verstecken, heisst es.
Autorennen sind sowieso was für kleine Kinder.
Und? Was soll jetzt daran besonders sein?
Andere Leute, andere Prioritäten und Vorlieben!!! So ist eben das Leben. Eine der ersten Dinge, was ein neuer Manager entscheidet, ist das Auswechseln der Vorhänge im eigenen Büro.
„Welches das nächste Grossengagement der Privatbank sein wird, ist offenbar noch offen.“
Abgesehen von IP, ist das zu wissen eine Überlebensfrage?
Irgend wie muss man ja die Benko Millionen und Bonusse für all die unfähigen GL Mitglieder wie Dreckmann und Co. wieder reinholen.
Formel E: Ein Auslaufmodell; keine Emotionen ! Die F1 mit ihrer Hybrid-Strategie ist auf dem einzig richtigen Weg … .
Die F1 ist auf dem richtigen Weg?
Befragen Sie doch einmal den amtierenden Formel 1 Weltmeister Lando Norris oder den ehemaligen vierfachen Weltmeister Max Verstappen zu diesem Thema. Soviel ich höre, sind die beiden Herren klar anderer Meinung.
Ein Reinfall. Wie vieles von den Banken, inkl. F1 Sponsoring der verstorbenen CS und kranken UBS.
Glücklicherweise wird endlich dieses Hobbysponsoring von diesen unnützen E-Boliden rigoros abgestellt 😃😃!
Kann ich gleich einer Nähmaschiene bei der Arbeit zuhören, fertiger Seich mit so etwas überhaupt Rennen auszutragen. Noch mehr kann man das Vergeuden von Strom nicht demonstrieren. Dagegen höre ich nie etwas von den Grünen Männchen Glättli oder Neukom, aber Windräder in unser schönes Land pampen, das wollen sie dann wieder.
Wenn wir heute ein ROSI-Audit (Return of Sponsorship Invest) laufen lassen, wird schnell klar, diese Übung über war ein 12-Jahre-Sabbatical für die JB Marketing Crew. NNM aus dem Racing Zirkus sicher überschaubar, Markenerweiterung max. in der e-Community.
den vielen Abschreibern bei Benko und Co? 🤪🤑😁🤣🤫😉🤘
Der Osterhase🐰🥚🐇 scheint auch nichts mehr gebracht zu haben.