Heute können die hippen Verkäufer ausschlafen. Ihr „Juni“ öffnet erst um 10 Uhr. Werktags kurbeln sie schon um 6 Uhr 30 den Rollladen hoch.
Damit Zürichs Banker mit einem Matcha im Pappbecher ihren Tag in Angriff nehmen können. Willkommen im neuen Saft-Laden im Herzen des helvetischen Finanzgeschäfts.
Am Zürcher Paradeplatz.

Der Preis für die Version „Mango“: 9 Franken. Mit Mokkageschmack gibts das Hipp-Getränk einen Stutz billiger.
Gerne noch ein Laugengipfeli? 3.90. Oder vielleicht ein Cookie, dann wärens zusammen 13.90.
Hey Man, thanks, enjoy your day.
Lange galten 4,50 für den Café Crème als Goldstandard. Jetzt ist The Sky the Limit.

„Juni“ machts vor. Auf Insta gibts Fotos. Und man landet schnell bei einem Influencer.
Der läuft – Handycam on – mit ernster Miene über den Paradeplatz, wo die UBS ihr Reich zelebriert.
Schnurgerade auf den neuen Imbiss-Shop zu, wo er seinen ersten „Juni“-Matcha kriegt, den er dann seinen Insta-Folgern ans Herz legt.
Über den verschwundenen Kiosk macht er sich lustig: Der war mal, zum Glück sind diese grauen Zeiten Vergangenheit.

Die „Juni“-Matchas vom Paradeplatz sagen alles über die Schweiz von heute: Die Weltfirmen haben die Zwinglistadt längst erobert.
Ihre Leute schwimmen im Geld. 13.90? So what.
Show, Leistung, Eroberung: Der Dreiklang gibt den Takt an.

Im Barry’s Fitness quälen sie sich auf dem Rad und dem Band zu hämmerndem Sound in schwarz-rot-dunklem Tempel-Ambiente um die Wette.
Jeder allein, alle auf einen Aufriss hoffend. „Back ins Office“ holen sie sich bei „Juni“ eine andere Belohnung.
Der Ur-Schweizer reibt sich die Augen. Zürich ist London, Madrid, New York. Die Welt eine Matcha-Tasse.
Um nicht zu verhungern, bleiben den alten Einheimischen Stadtwohnungen und Prämien-Verbilligungen.
Für wen? Ah ja, den Zürcher Mittelstand, der mit Voliebe aus den aus den Nähten platzenden Beamtenstuben stammt. So haben alle etwas vom Boom. Fast alle.
Da ausgesteuert, kann ich leider nur von einem solchen Mango-Bongo träumen.
Machst Du jetzt einen auf Palfner?
Immer dieselbe dümmlich-dämliche Leier.
Ich kenne niemanden, der Matcha trinkt.
Thema erledigt.
Also ich würde sehr gerne einen trinken, aber leider bin ich ausgesteuert.
Die Grünen trinken dies aus Prinzip.
Ja jetzt kommt ja die 10 mio Schweiz dann macht Hans Meier dort wieder es Käffeli uf und du kannst den Kaffi für 2.9 bekommen, die Mieten sinken ins Bodenlose und der Einkauf ist günstiger als in Deutschland. Im Zug hats wieder Platz, weil 10 mio ja weniger als 8 mio heute sind und auf der Strasse herrscht grüne Welle. Und der Stammtischproleth der SVP versteht die Welt nicht mehr…
Ihr linken Zecken müsst richtig angst haben vor dem Abstimmungsresultat. Jedes noch so ferne Thema wird mit euren „SVP Wähler sind ja sooo dumm und ungebildet“ Parolen geflutet. Tja Genosse, der Wind hat gedrehtN geniess deine primitiven Theateraufführungen und deine Schwulenparaden noch so lange du kannst.
Leute! Es ist Satire.
Bei solchen Leuten wie John hat man das Gefühl sie seien von der Ant1fa und warten nur darauf hier irgendwelche Hetze zu betreiben.
Geht wieder unter Stein zurück wo ihr herausgegrochen seid.
Die Boni Banker und die Expats können sich diese Preise leisten.
Lukas, die Zwingli Stadt hat sich schon lange verabschiedet. Englisch
und Hochdeutsch sind jetzt die Stadtsprache.
Falsch, man hört auch viel Arabisch, Herbräisch, Indisch, …
Und kürzlich habe ich sogar einen getroffen, der schweizerdeutsch konnte.
Rettet euer hart verdientes Geld und kauft Gold und Silber in physisch -gleichzeitig ein 2. Standbein in einem Land wo ihr euch in Ruhe euer RUHESTAND geniessen könnt.
@Deshalb: In Dubai? Gibt es dort auch Matscha?
Da ausgesteuert, kann ich mir das zentrale Leben in Zürich leider auch nicht leisten.
Die alt eingesessen Tsüri Hipster zahlen das doch noch heute mit links und gerne.
🤭😂
Ich war kürzlich in Horw im Kanton Luzern. Wir assen für unter Fr. 20 beim Restaurant Mekong Asia. Die Portionen waren RIESIG. Was übrig bleibt kann man mitnehmen und hat noch ein Nachtessen.
Währenddessen in Zürich eher Wucherpreise herrschen. In einem neuen tamilischen Restaurant bekommt man für bis Fr. 42 den Bruchteil einer Portion des Mekong. Ein 1/4 für den 2x Preis.
Ähnlich sieht es bei anderen indischen Restaurants aus. Aber auch bei anderen.
Die Preise in der Schweiz sind nur noch Wucher. Die Gehälter zwischen weniger (oder RAV oder gar 0 in der IT und Banken)
Fachkräftemangel eben!
Mitnehmen können sie überall, auch in Züri.
Abgezockt werden und dann auch noch stolz durch die Gegend latschen – im Zürcher-Finanzplatz gehts immer noch. Aber die Jahre sind gezählt.
Sein
Authentizität verschwindet. Und das Pendel schlägt in eine Richtung, bei dem ein einfacher Kaffee to-go nicht mehr möglich ist. Sorry alleine schon 4.9 statt 4.90.-. Und das für einen Keks, auch to-go!! Also man zahlt nicht einmal Service, diese haben keine grosse Platzmiete noch Tische und Stühle. Und diese Matcha Hysterie, fürchterlich, der schmeckt nicht, deswegen machen sie auch Zusatzaromrn, damit er trinkbar ist , aber man gibt dem einen „es ist gesund, es ist dynamisch“ Anstrich. Das Pendel wird wieder umschlagen, freue mich auf „normale“ Kaffee to-go Läden, simpel, gut, normale Preise
In Restaurants vielfach nur noch 20, 25, 30, 45, 50….
Wieviel ist 4.90.-?
Offenbar entspricht dies in Zürich einem Marktbedürfnis. Sonst lesen wir eben im Juni hier von der Schliessung von ‚Juni‘.
Schöne neue Welt, alles instant, sogar der Tee. Und für die Tasse bezahlen wir 13.90!!! Der „Infulelenzer“ machts möglich.
Des Kaisers neue Kleider lassen grüssen.
im mittelalter bis 1819 hiess der paradeplatz noch säumärt. man könnte ihm jetzt ja den ursprünglichen namen zurückgeben.
Gute Idee – längst überfällig
Säumärt, Neumarkt und jetzt Paradeplatz, damals Exerzierplatz…
Nicht alle IP-Leser haben ein kurzes Gedächtnis.
Wurden dort die Schweine aus dem Säuliamt verkauft?
Wenn Leute für Null Service viel bezahlen sind sie einfach blöd und wenn der Laden läuft sagt das viel aus über Angestellte im Finanzbereich. Das sie noch einem Löli-Influencer auf den Leim kriechen ist verständlich, dumm wie Bohnenstroh!
Bitte etwas mehr Respekt!
Es mag zwar sein, dass Banker dumm sind. Aber ‚Bohnenstroh‘ geht zuweit! Warum schreiben Sie nicht einfach ‚dumm wie ein Ziegelstein‘?
Das Wort ‚Löli-Influenzer‘ ist ebenfalls unter ‚despektierlich‘ einzustufen. Was können diese Lölis dafür, dass sie zu blöd sind um einen sinnstiftenden Beruf zu ergreifen?
Das Nachäffen des Lifestyles von Brooklyn oder Shoreditch zeigt die Sehnsucht des unsicheren Provinzlers, dazuzugehören – und damit eben, dass man es nicht tut.
Das sind keine Provinzler! Das sind Zürcher! Brooklyn ist ein Vorort von Zürich.
Immer diese gestellte Aufregung über die hohen Preise. Es wird Niemand gezwungen, dort etwas zu kaufen.
Dein Birchermüesli, dass du schon seit Jahren im Sprüngli konsumierst, ist ja auch nicht gratis.
Am Ende willst du hier wieder den Klassenkampf befeuern und die Stimmung anheizen. Ich frage mich wirklich, wer dich dafür bezahlt
To have or not to have; that’s the ask!
Hört auf zu stänkern. Dies ist der beste Matcha, den man am Paradeplatz bekommt! Und das Gipfeli ist genau so, wie wir Zürcher es lieben: Bio, furztrocken und weitestgehend vegan.
mit Mokkageschmack? Das macht jetzt wirklich keinen Sinn…
Laut SNB gibt es keine Teuerung. Praktisch bei Null. Wer lügt also?
Vielleicht solltest du dir das nächste Mal einfach den Fahrer für deine Pizza sparen.
Matcha bei „Juni“ ist nicht Teil des Warenkorbs im Landesindex der Konsumentenpreise. Weil der nicht als alltägliches Konsumgut gilt. Die Krankenkassenprämien übrigens auch nicht, obwohl diese ziemlich alltäglich sind…..
Zürich, Paradeplatz, 2026. Ein poetisch verarbeitetes und präzise eingefangenes Stimmungsbild. Quasi ein Zeitspiegel der angeblich teuersten Stadt der Welt. Der Preis ist wohl nur der eine Aspekt. Gesehen und gesehen werden dürfte ebenso wichtig sein. Mann und Frau kann es sich ja leisten. Wer zudem bei der UBS – gefühlt auf Zeit – ein und aus geht, muss sich morgens vielleicht auch Mut antrinken? Alkoholfrei, aber dafür mit Stil.
Ich trinke meinen Kafi am liebsten zuhause im Garten.
Echt jetzt, mir musste vor ein paar Wochen jemand erklären, was Macha überhaupt ist. Brauche ich das Zeugs? Fand es auf jeden Fall überhaupt nicht gut.
Die Leute sind doch vollverblödet. Wenn ihnen jemand sagen würde, dass es trendy ist, würden sie auch Gülle trinken ……
Grüsse vom Land (Wollerau)
Solange die Leute dumm genug sind, diese Preise zu bezahlen, werden solche Geschäfte laufen.
Wenn niemand mehr diese Preise zahlt, dann erledigen sich solche Probleme von alleine.
Und mit der Rechnung kriegt man sicher das Gerätli mit den schon vorgegebenen Prozentsätzen fürs Trinkgeld.
Ist doch Geil! Die verblödeten linken/grünen Stadt-Zürcher sollen nur abgezockt werden! Sie wollen es ja so…
Man muss ja jeden MIST mitmachen 🙈
Also ich bevorzuge selbstgemachten Gurken-Sellerie-Smoothie, natürlich vegan. Der Strom kommt vom Balkonpanel. So geht grün, gesund und erst noch sparsam.
Wieso, schmeisst du sonst jeweils noch etwas Gelatine rein?
Vor ein paar Tagen bin ich von Asien herkommend am Züri Flughafen gelandet. Nach dem Zoll sofort zur Fresskurve: Drei Gipfeli, zwei Cappuccino und eine kalte Schoggi (lauwarm serviert, ein Zusatzbeutel Caotina für einen Schtutz!) = 30 Franken!! Zum Vergleich: Ein Freund von mir hat sich in der Toskana gerade eine Pizza für neun Euro bestellt. Auf den Philippinen esse ich mit 30 Fr. dreimal Znacht zu Zweit: Sushi, Sashimi, ein Reisgericht mit Fleisch plus Getränke. Irgendwie sind die Verhältnisse hier in der Schweiz ausser Rand und Band geraten..!
Auswandern auf die Philippinen.
Solche Vergleiche rein über die Preise sind immer etwas heikel. Schon klar, dass es in der CH generell teurer ist als auf den Philippinen oder in Italien. Aber grad Italien… in Rom kostet eine Pizza in einem Touri-Restaurant locker EUR 20 und mehr, während du in einer etwas abseits gelegenen Beiz in Napoli dieselbe (aber besser!) für EUR 8 kriegst. Dafür gibt es in Napoli die Pizza mit Pommes und Wurst nicht. 😉 Neulich in der Romandie: Tee für CHF 7.50 im Resti mit krawattiertem Kellner und ein Glas Weissen für CHF 4 in einer kleinen gemütlichen Beiz – beides in derselben Stadt.
Zürich ist gastronomisch die teuerste und von der Qualität die schlechteste Stadt Europas.
Den unterirdischen Service hast du vergessen
@Gastronom
Da haben sie wohl Recht.
Wie hier schon erwähnt:
Alles sauteuer in Zürich aber 0,2 Prozent Inflation! Der Witz des Jahrhunderts!!
Wenn schon Matcha, dann im „Collana“ beim Opernhaus! Hausgemacht für CHF 7.— und von nettem Personal serviert!
Die Schweiz! Dort wo das halbe Pfund Gagga 9 Fränkli kostet.
Irgendwie clever, die rücksichts- und respektvollen schönen Lebewesen!
Für Selbstabholer würde ich das halbe Pfund für 8 Franken anbieten.
Warum nicht? Geld zu verdienen ist ja noch nicht verboten. Und wenn es anscheinend eine Kundschaft gibt die das wertschätzt, wo ist das Problem?
Vielleicht fragt ihr mal den Roberto Feusi. Der hat sicher auch eine Meinung dazu.
Die Preise schiessen überall in die Höhe. Manchmal auch begründet durch die steigenden Kosten in Energie, Miete etc. Wo ich so meine Mühe habe ist die Sache mit den offiziellen Inflationsdaten.
Aufriss im Fitness Club? Wer steht schon auf solche mit aufgepumpten Oberarmen. Dieses Schönheitsideal hab ich noch nie verstanden…
Wer sich für wichtig hält, wird dort sein überteuertes Gesöff einkaufen und diesen auf den Weg ins Büro trinken. Ist das nicht jämmerlich einem solchen Trend hinterherzulaufen? Ich denke, dass der Kaffee im Büro besser und günstiger ist, aber man ist dann halt nicht mehr trendy.
Heute einen Becher Matcha und im Juni der Blaue Brief.
Paradeplatz
Viel wichtiger! Ist das öffentliche WC wieder offen?
Ist alles freiwillig. Gibt’s in den heiligen Bankgefilden keine Cafémaschine für die Mitarbeiter?
Ein echter Zürcher Bio-Matcha, geernet von Zürcher Matcha-Bauern (im Valle Matcha) kostet schon etwas. Man denke dabei an die vielen Fachkräfte aus Polen, welche dafür notwendig sind!
Zürich ist London, Madrid, New York?
Zürich ist und bleibt völlig überbewertet.
Wer kauft diesen überteuerten Unsinn wenn die UBS mit der Re-Org fertig ist? Und das Letzte was Zürich braucht sind diese „ach so hypen Kafi-togo-Lädeli“… Weg damit, asap!!!
Zeit das diese Expats das Weite suchen.
Die Natur dankt (weniger Nachhause-Fliegen), die Wohnungsmieten und unsere Psyche.
„Nobel wird die Welt zugrunde gehen“ 😉
nur die dummen ereifern sich ueber den preis dieses gesüffs; die gescheiten kaufen es nicht! basta!