Die Schweizerischen Bundesbahnen geben zu reden – weil sie Siemens statt Stadler Rail bevorzugen, weil ein Güterzug den Gotthard-Tunnel aufschlitzte, weil der Steuerzahler immer mehr für die Bahnen zahlen muss.
Umso wichtiger sind die Köpfe zuoberst. Ein neuer heisst Dominique Locher. Locher Who?
Kein Unbekannter in der Digital- und Start-up-Szene. Einst grosser Aufbauer des Migros-Onliners Le Shop, drückte Locher dann mit Farmy auf die Tube.
Und fuhr frontal in die Wand. Locher hatte sich mit dem Food-Hauslieferdienst in den herzigen, grünen LKWs komplett übernommen.

Doch nicht er blutete, sondern die vielen kleinen Farmy-Investoren. Denen hatte Locher das Blaue vom Farmy-Himmel herunter beschworen.
Nur um dann kurze Zeit später das Investment der Retail-Anleger auszuradieren. Sorry, Leute, geht nicht anders, meinte der Show-Unternehmer per Email an seine Klein-Geldgeber Anfang 2025.
Und verkaufte in höchster Not die Farmy zum Symbolpreis von 100’000 Franken an die Konkurrenz.
Trotzdem wird Locher als Digitalisierungs-Papst gefeiert. Zumindest von den SBB.
„Dominique Pierre Locher (1969) ist Unternehmer und Verwaltungsrat mit rund 30 Jahren Erfahrung im Detailhandel und in der digitalen Transformation kundenorientierter Geschäftsmodelle“, preisen die SBB ihren neuen Superstar an.
Selber gibt er sich staatsmännisch. Sein SBB-Engagement sei „also part of a desire to contribute to society – by participating in the development of sustainable, accessible mobility that creates value for all stakeholders“.

Bei Farmy wars mit Stakeholder-Gewinn nicht weit her. Bei den SBB muss Locher diesen zusammen mit einer Frau erzielen, die ebenfalls frisch Einsitz im VR der Bahnen nimmt.
Einer Vontobel-Juristin: Maria-Antonella Bino.
Gerneral Counsel einer grösseren Privatbank auf dem Platz Zürich erste Wahl für eines der wichtigsten Gremien des Landes: How comes?
Berner Connection. Bino war Nummer 2 bei der Bundesanwaltschaft, bevor sie ins Banking wechselte. Als solche gehörte sie in der Hauptstadt Helvetiens zum Inner circle.

Dort erinnert man sich an einen. Das hat jetzt Bino geholfen. Und Locher. Zwei Köpfe, die mit Bahnen nichts am Hut hatten.
Geführt wird das Gremium seit neustem von André Wyss, einem Ex-Novartis- und Ex-Implenia-Chef. Bahn-Knowhow? Fraglich. Etwas von Tunnels versteht Wyss, seine Implenia baute diese.
Aber als CEO war er weit weg vom Geschütz.
Auch sonst sind Erfahrung und Wissen im Bahnbusinss zuoberst bei den SBB rar.
Zwar hat es SBB-Interne, die sind aber vor allem Vertreter des Personals beim Staatsriesen, der mit seinen jährlichen Milliarden-Subventionen für den Bürger ins Geld geht.
An Gewicht gewinnt jener Mann, der zuvor 8 Jahre lang für den Schweizer Eisenbahnpapst Peter Spuhler im Einsatz war: Thomas Ahlburg.
Spuhler hatte Ahlburg 2020 als CEO seiner Stadler Rail rausgekickt, bei den SBB hatte der Deutsche dann als VR-Mitglied nichts gegen den 2 Milliarden-S-Bahn-Auftrag zugunsten der deutschen Siemens anstelle der Thurgauer Stadler Rail.
grüsst die SBB.
Dioden ziehen immer Dioden an.
Sieht man ja auch bei IP …
Gemäss meiner 5er WG bin ich auch ein loser.
Auch auf IP!
Weil ein Güterzug den Gotthardtunnel aufschlitzte – meine Güte. Was Messerstecherinserate so für Spuren hinterlassen.
Die SBB hat auch den HR Chef von der BLKB geholt. Dieser hat vor allem durch seine Nähe zum damaligen CEO John, Vetterliwirtschaft, individuelle Bevorzugung einzelner Kopfnicker, Inkompetenz, viel Blabla, Anrichten von Chaos, nicht zu Ende bringen und denken überzeugt. Insofern überrascht mich das nicht. Wer so jemanden als HR Chef holt, tut einem einfach leid.
Passt. Die SBB hat doch hauptsächlich Kleinkunden.
Passt ja perfekt auf dein Profil!
Ausser die Staatsangestellten mit Gratis GA.
Der SBB-VR benötigt eine andere Personen als Locher.
Sein „charakterliches Verhalten“ zeigte sich überdeutlich beim Migros-Onliners Le Shop.
wenn sie privat scheitern bleibt noch die sbb…
DPL ist die völlig falsche Person!
Man soll nichts schlechtes über Tote reden!
«also part of a desire to contribute to society – by participatin in the development of sustainable, accessible mobility that creates value for all stakeholders».
Ich kann gar nicht soviel essen wie ich kotzen möchte, wenn ich solche Zeilen lesen muss obowhl es eigentlich nur um reine Selbstprofilierung geht.
Nicht alle Looser sind schlecht. Ich spreche aus eigener Erfahrung.
Staatsangestellte sind unantastbar!
Die Sozis halten eben zusammen und teilen sich die guten Jobs unter ihresgleichen. Die linken Seilschaften in den Staatsunternehmen sind ja legendär. Widerlich, diese linke Postenschacherei!
Und die rechten Seilschaften in der Landwirtschaftspolitik erst! Da braucht‘s kein Parteibuch, nur die Kontoangabe für die Subventionen. Widerlich, diese rechte Subventionsjägerei!
Ob Links oder Rechts. Jeder holt sich was er kann. Ich hätte auch nix gegen eine Wohnung in Züri City mit Seesicht für unter 2000.00 oder ein Jöbli für eine Viertelmillion plus tolle Rente.
Korruption ist nur dann schlecht, wenn man nicht davon profitiert.
In der Landwirtschaft wird aber hart gearbeitet- im Gegensatz zu den meisten Linken, die nur die hohle Hand machen und fleissige Leute enteignen wollen. Von den linken Armeeabschaffern und Häuserbesetzern in der SP-Führung gar nicht zu reden, Marcel D.
Heute mal ausnahmsweise SBB statt UBS ?
Im VR der SBB braucht es keine Kompetenz da sind auch Gemüsehändler willkommen!
Nur tragen die Gemüsehändler das Risiko selber. Nicht wie bei den SBB wo zum Schluss die Bürger die Zeche zahlen. Oder – im Sinne des neu Erkürten – die Suppe auslöffeln
Passt doch zu diesem Vettern- und Filz Laden. Und der dumme Steuerzahler darf diese Dummschwätzer und Pfeifen wieder finanzieren!
P.S. Diese Herrschaften trifft man dann irgendwann wieder an einem anderen Ort. Wo sie auch wieder einen Scherbenhaufen hinterlassen…
Auch Loser brauchen eine zweite Chance. In meiner Firma bekommen sie die.
Wenn sie aber nochmal versagen, fliegen sie im hohen Bogen raus.
Man braucht ja eine gewisse Balance, nicht wahr?
Der Fisch stinkt vom Kopf!
Unfassbar
Das so eine Nomination dieses Herrn überhaupt möglich ist.
„Nun sämtliche Entwicklungen rund um farmy.ch Herrn Locher anzulasten, greift meines Erachtens zu kurz. Er hat mit eigenem Einsatz und eigenen Mitteln versucht, zu retten, was noch zu retten war. farmy.ch hat bekanntlich mehrere kritische Phasen durchlaufen. Mit seinen Visionen und digitalen Kompetenzen wird er bei der SBB sicherlich wertvolle Impulse setzen und das Marketing bereichern. Viel Erfolg.“
„Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten“ – Konfuzius
Wer ist Peter Spuhle? Das Wissen ist rat?? Schon in der Primarschule galt: am Schluss nochmals durchlesen, diese Fehler sind einfach nur peinlich.
Und Du Karli, hast Du Deinen Post vorher auch nochmals durchgelesen. Peinlich.
In vielen Belangen zeigt es sich wieder, dass gestählte, stabile Exekutives schweizerischen Ursprungs rar geworden sind.
Motto: Man nimmt, was man bekommt.
Wäre eine Dissertation wert für einen angehenden Doktor, weshalb eine sehr hohe Zahl von CEO‘s in der Schweiz, von Ausländern besetzt werden muss. Insbesondere bei börsenquotierten Schweizer Unternehmen ist dies die Regel.
Im Zeitraum von 2015–2022 waren etwa 40–45 % ausländische CEOs bei börsenkotierten Firmen; im Jahre 2025 gar über 60%.
Im SMI ist die Dominanz von Ausländern noch höher. Sind helvetische Akademiker nicht belastbar?
Sie riskieren nichts. Und mit dem schweizerischen Duckmäusertum kommt man nicht weit in einer Corporate Umgebung. Der Schweizer bleibt am liebsten von der Lehre bis zur Pensionierung in der gleichen Unternehmumg/Amt, mit einer üblichen Halbwertszeit von 4 Jahren in börsenkotierten GLs ist das der Supergau für den Bünzlischweizer.
@peter keller
Fulminant auf den Nenner gebracht, danke. Erstaunlich, dass diese Thematik kaum je in der Politik, der Wirtschaft und den Medien kritisch beackert wird. Die Selbstzufriedenheit gepaart mit mangelndem Hunger ist bei den Helvetiern weit vorangeschritten.
Das war und ist keine Überraschung. Betriebe, die orientierungs- und führungslos dahin gleiten, mauern sich in GL/VR ein. Strohpuppen und Showfiguren werden geholt, um die eigene Macht zu zementieren. Staatliche Betriebe wie Post, SBB sind Paradebeispiele.
Bei staatlichen Unternehmen offenbar Usanz. Wieder zwei Blindgänger bei der SBB. Von Bahn null Ahnung, und ist der Locher der deutschen Sprache nicht mächtig?
Bye Bye alte SBB.
Die hohen Verantwortlichen sonnen sich noch von der Sustanz, die hart, ehrlich und verantwortungsvoll erzielt wurde.
Dass man wer sei, zeigt sich im oberkleinlichen Vorgehen gegen treue Benutzer, die mal irrtümlich ein nicht völlig korrektes Ticket kauften.
Dominique Pierre Locher (1969) ist ein massiv überschätzter Schwätzer ohne Leistungsausweis, bereits zu Le Shop und Migros-Zeiten. Frage mich, was der nun beim Staatsbetrieb SBB verloren hat. Wer rekrutiert solche Nieten in einen Verwaltungsrat?
der DMF der SBB schreibt in English, die SBB ist so oder so erledigt, auch mit der feinen Dame………….
Die SBB hat (wie die Post oder die SRG) einen Service Public zu erfüllen und sollte keinen Gewinn erwirtschaften dürfen. Dass der Bund von Gewinnen profitiert (und der Steuerzahler die Verluste zahlt) sollte unterbunden werden.
Selten so einen Schwachsinn gelesen.
Das sind Leute die gut Geld von anderen ausgeben können. Bei den SBB ist das bestimmt gefragt.
Das ist Hoffnung für den Herrn Streuli.
Genaus solche Digital Superstars sind nötig damit die Bahnhofsuhren überhaupt wieder laufen und dann auch noch Winter/Sommerzeit umstellen können. Aber ja. Ob man als Investor bei Farmy sein Geld aus dem Fenster wirft oder als Steuerzahler bei der SBB, es entscheiden so oder so andere was mit unserem Geld passiert.
VEB oder OPM, sucht es Euch aus.
Backbone of the Swiss Ecomomy?
Wieso bezeichnet er die SBB als Arschknochen?
Nobler Mann! Uneigennützig stellt er sich zur Verfügung. Verzichtet sicher auf Lohn oder VR Vergütung weil er ja der Gesellschaft etwas zurückgeben will. Grösseren Schwachsinn kann man kaum in 2 Zeilen raushauen.
SBB = SOZIS sind die BESTATTER der BAHN !!
(war immer so, ist heute noch so und wird es auch bleiben)
Einfach nur krass, wie unsere staatsnahen Betriebe geführt und überwacht werden. Wenig Knowhow und sonstige Verbandelungen sind gut, Misstritte, Fehlentscheidungen und Vetterliwirtschaft unter dem Deckel zu halten.
Erinnert mich irgendwie an den 1.1.26 in Crans-Montana.
09:50
Bina und Locher im Doppelpack – die SBB-Verwaltungsratswahl riecht förmlich nach Berner Seilschaften und Klüngel. Was zählt, ist das Netzwerk, nicht das Bahn-Know-how. Dass man einen Ex-Novartis-Mann (Wyss) und eine Bank-Juristin holt, zeigt: Die SBB ist kein Bahnbetrieb mehr, sondern ein politischer Verschiebebahnhof für den ‚Inner Circle‘. Hauptsache, man versteht sich beim Apéro in Bern oder Zürich. Stadler Rail und Schweizer Qualität haben da keinen Platz mehr.
Norbert Hansen 2.0?
Frage an BR Rösti: wo waren Sie bei diesen eigenartigen Personalien? Haben die SBB-Oberen wohl ihren Spitalaufenthalt termingerecht ausgenutzt. Da muss zwingend eine Korrektur erfolgen.