Zwei menschliche Katastrophen mit Tatort Schweiz, beide mit Bezug nach Italien.
Die Reaktionen im südlichen Nachbarland könnten unterschiedlicher nicht sein. Bei Crans-Montana erfolgte innert Tagen eine Empörung der Superlative.
Die italienische Presse belagerte das Wallis – die Politik in Rom wäre am liebsten mit Carabinieri und eigenen Staatsanwälten eingefahren.

Die diplomatische Krise gipfelte im mehrere Monate dauernden Abzug des Italienischen Botschafters in Bern.
Bis heute schaltet sich Giorgia Meloni bei der kleinsten Entwicklung im Verfahren persönlich ein, wenn der Premierministerin diese nicht passt.
Bundespräsident Guy Parmelin (SVP) muss dann immer schlichten. Sofort
Ganz anders im Fall von Herzchirurg Francesco Maisano; da herrschte nach der Medienkonferenz am Dienstag mehrere Tage lang Totenstille.
Weder die offizielle Politik noch die sonst nach Sensationen schreiende italienische Presse reagierten.
Erst mit Verspätung regten sich erste Medien. Gründe gäbe es. Und wie.

Professor Maisano figuriert als „primario dell’Unità die Cardiochirurgia“ und als „direttore dell’Heart Valve Center dell’IRCCS Ospedale San Raffaele di Milano“.
Kurzum: Chefarzt in der Herz-Chirurgie im San Raffaele, dem Mailänder Vorzeigespital. Also gleiche Position wie von 2014 bis 2020 in Zürich.
Im Curriculum auf der Webseite fehlt jeder Bezug zu seiner Zeit am Universitätsspital Zürich (USZ).
Man muss tiefer graben, um rund um Maisanos aktuelle Anstellung in der norditalienischen Businessmetropole zu seiner Zürcher Zeit zu finden.
Auf der Webseite der Università Vita-Salute San Raffaele gibt es in Maisanos CV tatsächlich einen Hinweis auf seine Tätigkeiten in „Zurigo“.

Und eine persönliche Webseite als „Dottor Maisano“ existiert es auch.
Die Wirkungsstätte in Mailand gehört zur Gruppo San Donato, der grössten italienischen Spitalgruppe mit einem Umsatz von 2,5 Milliarden Euro und einem weltweiten Netzwerk – Dubai inklusiv.
Finanzberichte und Präsentationen können uneingeschränkt eingesehen werden.
Hinter dem Imperium steht die Rotelli-Familie. Gemäss Presseberichten versucht diese seit längerem, ein Aktienpaket an der Börse zu platzieren.
Die Zürcher Maisano-Äffäre, bei der mit der Publikation des Berichts der Unabhängigen Untersuchungskommission „UK16/20“ unter Leitung von alt-Bundesrichter Oberholzer eine weitere Stufe gezündet worden ist, könnte im Grossraum Mailand etwas in Wanken kommen.
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Parmelin sollte nun mal einen raushauen in Richtung Italien / Meloni! Fertig mit der Hyperdiplomatie.
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Bei Streit in der Öffentlichkeit verlieren meistens alle. Die Medien kosten so etwas immer aus. Vor allem wenn einer der Streitparteien aus der SVP ist. Der würde mit Hochgenuss in die Pfanne gehauen.
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Ich denke, die Forderungssumme der Schweiz an den italienischen Dottore übersteigt die Fakturahöhe in der Causa Crans Montana. Was meint wohl Frau Meloni in diesem Falle – oder geht sie gar auf Tauchstation…
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Macht auf Italo Malediven Barbie 🙂
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Tschuldigung ig verstehe ihre Frage nicht, der Dottore isch eine grande Person, hat sicher nicht falsch gemacht, nischt so wie Moretti in die Schweiz. Basta!
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Die Schweiz wird immer sehr schnell als Bananenrepublik bezeichnet. Sicher ist nicht alles perfekt aber in andern Ländern geht es wohl eher wesentlich bananiger zu und her.
Auch darf man ruhig sagen, mit der Zuwanderung kommen auch einige Bananen. Weder Maisano noch Moreti sind aus der Schweiz.
Wenn ich auf Deutschland, Italien oder Frankreich blicke, sind wir wohl gar nicht so schlecht unterwegs.
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WIE genau Moretti bzw. Maisano in ihre jeweiligen Positionen kamen. Insbesondere bei Moretti ist hier IN der Schweiz einiges falsch gelaufen.
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Moretti war schon vorher ziemlich schräg unterwegs, das kam nicht erst in der Schweiz
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Klar versuchen internationale Anwälte die Schuld nun auf Gemeinde, Kanton, Bund zu schieben. Da kann man mehr holen als beim Verursacher Moretti.
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Maisono ist kein Einzelfall, er verkörpert einen Trend hier in der Schweiz. Es gibt noch Schlimmere. Aber selten ist ein Arzt wie Andre Pless bereit, sein Karriere zu opfern, um solche Heilsgestalten zu enttarnen. Und Maisano wurde ja auch von anderen medizinischen Spitzenkräften gehypt, raten Sie mal, aus welcher Ecke die kommen.
Allein dass diese Fachkräfte nicht in der Lage waren, Maisano zu durchschauen, zeigt, wie qualifiziert diese Spitzenkräfte wirklich sind.
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Schlechtere Beispiele gibt es immer, wir sollten uns auf unser Land
konzentrieren, und da liegt offensichtlich einiges im Argen.
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Bundespräsident Guy Parmelin (SVP) und Bundesrat Dr. med. Ignazio Cassis (ein ehemaliger Italiener) müssen den italienischen Botschafter „einbestellen“ und ihm zuhanden von Giorgia Meloni klar und deutlich zu äussern:
Der praktizierende Arzt Francesco Maisono, ohne Dissertation und Habilitation habe sich den „Zürcher Strafbehörden“ zur Verfügung zu stellen.
Tatbestand: Minimalst 100 bis 200 Todesfälle wegen seinen ärztlichen Kunstfehlern.
PS: Schweizer Faktura: Crans Montana sei mit den USZ Kosten zu verrechnen. Über das CH-Guthaben sei noch zu sprechen.
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Bei uns stellte ein Spital für einige Minuten Behandlungszeit eine Rechnung von 100’000 Franken. Ich geben der Meloni hier recht, wenn sie sicher erzürnt.
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Die Italos sollten einfach ihre Klappe halten. In ihrem Land funktioniert überhaupt nichts.
Und unsere Höseler Politiker sollten auch mal austeilen. Fakt ist: Ein italienischer Arzt hat 70 Menschen getötet! Und darf in Mailand weiterwursteln, als ob nichts gewesen wäre!
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Bitte einigen Sie sich. Maisano oder Maisono. Ich bin nie gesund oder ich bin nie.
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Italien hat ja wegen Crans-Montana ein riesiges Geschrei veranstaltet, das hier ist aber massiv schlimmer – wo bleibt das Geschrei?
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aber da in Crans Montana die Opfer sehr junge Leute waren, finde ich das Ausmass der Tragik dort doch noch leicht schlimmer.
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Man traut … : Die rund 70 Toten in der Maisano-Zeit waren nicht alle 100 Jahre alt. Es gibt unter 30-Jährige, die eine Herz-OP benötigen. Namhafte Chirurgen am USZ sprachen von sogar bis zu 200 möglichen Toten in der Zeit. Im Bericht sind verständlicherweise nur die gesicherten Fälle dokumentiert.
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Das USZ hat Maisano angestellt. Mit dem Staat Italien hat das nichts zu tun.
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Crans-Montana hat mit dem Staat auch nichts zu tun.
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Genauso.
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Doch eben schon. Die ganzen Betriebsbewilligungen etc. bekam Moretti vom Staat Wallis und die Hypotheken von der Walliser Kantonalbank.
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Wo bleibt ihr Aufschrei, Frau Meloni?
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Einminütige Recherche, persönliche Website existiert:
https://www.dottormaisano.com/curriculum-vitae
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Der Unterschied zwischen CM und Zürich ist, dass in CM eine edlere Schicht betroffen ist. Die wollen Kohle von der CH. Die CH Bauer sollen selber schauen.
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Hört doch auf vor den Italiener den Schwanz einzuziehen! Die wollen nur unser Geld und versuchen die Gde/Kanton + Staat zu melken. Wir müssen dafür besorgt sein, dass die Aufarbeitung und die Rechtsprechung in Ordnung erfolgt. Ich verstand schon nicht, wieso der Schweizer Steuerzahler mit der Opferhilfe jedem Opfer CHF 50’000.00 bezahlt hat. Aber dies ist ein anderes Thema. Wir wollen ja die Guten sein.
Tutti gli italiani sono avidi di denaro
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Nein…..das zeigt einfach, dass die Schweiz kein Gegner für andere Länder ist. Die Schweiz wird nicht mehr ernst genommen. Die Politiker in Bern kämpfen nicht, besonders der Bundesrat ist extrem schwach aufgestellt.
Wir müssten den Bundesrat austauschen und mit richtigen Kämpfern ausstatten, so wie vor 30-40 Jahren.
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Mai sano sono … Herzensangelegenheiten & Renditen gehen auf die länge nie zusammen. UND en passant, wer immer noch im Stil des letzten Jahrtausends und letzten Jahrhunderts, das Herz als mechanische Pumpe sieht, der wird noch seine Wunder erleben. Das zumindest wünsche ich allen, die die wahre Dimension dieser zentralen Instanz in unserem Körper noch nicht so richtig gescheckt haben. In diesem Sinne passt die heutige Acht, die Lemniskate 😉
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Tschingge sött mer gingge
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Wow was für ein Kommentar.
Muss top gebildet sein der Loomit.
Sicher ein Medizinstudium mit Staatsexamen.
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Der naive Schweizer neigt zur Annahme, dass sich die Schweizer ‚Scheffen‘ Maisano’s die eigenen Taschen natürlich nicht gefüllt haben – alle tragen sie doch eine weisse Weste… Ja chasch dänke, you dreamer you!
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In CM und im USZH haben die Behörden/Aufsichtsorgane versagt.
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Die Italiener sind zum Guten und zum schlechten so wie sie nun sind.
Die Fairness geböte, zu erwähnen, dass Crans-Montana nicht das erste Mal gewesen wäre, wo Italiener im Wallis wegen Grobfährlässigkeit haufenweise sterben, und die Walliser Justiz sich durch eine erstaunliche Passivität auszeichnet. Der Mattmarkkatastrophe folgte ein regelrechter Justizskandal.
Damals waren die Italiener wirtschaftlich auf die Schweiz und dessen Goodwill angewiesen, und konnten nur Zähne knirschen zum bösen Spiel. Ich finde es gut, dass sie korrigierend eingreifen.
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Weder ist das sachlich war was sie sagen, noch „greifen“ die Italiener ein. Sie spielen sich einfach auf eine bestimmte überhebliche Art und Weise auf. Was übrigens vielen anderen europäischen Ländern wie Frankreich, Österreich, Ungarn etc auch tierisch auf den Wecker geht. Ach können sie sich noch an die Libyen Affäre erinnern und wie da Italien „eingegriffen“ hat? Oder der Stromausfall? Oder eben Mattmark..Crans Montana..
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Bei negativen Erfahrungen im Mailänder Spital wende man sich an die dortige Pressestelle urpadhrs.it.
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Gut, Maisano hat einige Leute auf dem Gewissen. Aber es war für einen guten Zweck. Zudem hat er damit gut verdient.
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Der Uebeltäter ist jetzt eben ein Italiener, kein Korse mit Schweizern als Mitversager wie in Crans. Da regt sich die italienische Seele weniger auf, oder gar nicht. Eher regt sich Solidarität mit dem Landsmann, dem von den schlimmen Schweizern Dreck nachgeworfen wird. Sozusagen die Nagelprobe für den Gerechtigkeitssinn der italienischen Regierung und von Premier G. Meloni.
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Hier zeigt sich einfach, dass die Behörden in Zürich ähnlich wie im Wallis zuerst an sich selber denken und auf Zeit spieln. No kings und KI instead of politicians.
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Viel Mais wie anno dazumal
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Mamma Spaghetti und Papa Raclette können nun auf gleicher Höhe einander entgegen blinzeln….
Gar nöd schlecht….mal luege, wer de länger Atemzug bibhalte tuet….