Die Finalissima bezeichnet das dramatische Meisterschaftsfinale der Schweizer Super League am 13. Mai 2006.
Der FC Zürich besiegte den FC Basel durch ein Tor von Iulian Filipescu in der 93. Minute mit 2:1, entriss dem FCB den Titel und wurde aufgrund der besseren Tordifferenz Schweizer Meister.
Jetzt gibt’s kein Halten mehr im „Joggeli“. Ein Platzsturm der groben Art mit unkontrollierten Pyros, Böller und unsäglicher entladender Gewalt auf dem Rasen nimmt seinen Lauf.
Als „Schande von Basel“ steht dieses Meisterschaftsfinale in den Geschichtsbüchern des Fussballs.
Dieser Platzsturm ist aber auch der Startschuss einer neuen Hektik bei den zuständigen Akteuren in der Politik wie im Clubfussball.
Hunderte von „runden Tischen“ mit den immer etwa gleichen Interessenvertretern wurden einberufen um schlussendlich per 2012 mit dem erweiterten Hooligan -Konkordat einen Massnahmen- und Bussenkatalog zu verabschieden.
Diese teure Gangart nach Konkordat gilt bis heute und deren Erfolge bei der Bekämpfung der Randalierer sind doch sehr überschaubar. Es zündelt, feuert und knallt in den Stadien und den Städten wie vor 20 Jahren.
Heute sehen wir eher eine „Hooligans-Bewirtschaftung“ und weniger eine Form der Eindämmung.
Urs Meier, der ehem. FIFA-Referee und TV-Fussballexperte, stellte sich zusammen mit seinen Mitinitianten des Forum Gelb-Rot die Frage, warum geht das nicht anders und besser?
Warum lässt man überhaupt die Gästefans als „Kreti-und-Pleti“-Horde anreisen, um diese dann mühsam und kostspielig mit einer Hundertschaft von Einsatzkräften der Kapo in Vollmontur von den Heimclubfans fernzuhalten oder zu trennen?
Und warum sollen die Steuerzahlenden einer Stadionstadt die Kosten in Millionenhöhe für diese wenig effiziente Vorgehensweise bei den Heimspielen – quasi als Zwangs-Sponsoren – übernehmen?
Am Beispiel des FC St.Gallen haben die Coaches dargestellt, wenn die Politik und die Clubpräsidenten wirklich wollen, könnte deren Stadionstadt längst „Chaoten-frei“ sein.
Das zeigt Bäuerin Schluep, eine vife Landfrau. Sie bringt Ihre saftigen Früchte und das frische Gemüse auf den Markt. Im eigenen Hofladen bedient sie die Kundschaft mit einem kurzen Schwatz.
Jede Woche fährt sie mit ihrer Ware in die nahe gelegene Stadt. Ihr Stil und der Marktstand sind sehr adrett.
Schluep ist bekannt und gelobt für ihre frischen und sauberen Produkte im Jahresangebot. Sie sortiert akribisch ihre Früchte und das Gemüse auf sauberes und frisches Aussehen.
Natürlich darf nur Top-Ware mit. Die angefaulten Äpfel oder schlampige Salate haben da keine Chance mit in die Stadt zu kommen. Das ist der langjährigen Landfrau wichtig.
Die knackigen Rüebli, der grosse Kopfsalat und die Äpfel sind ihr besonders ans Herz gewachsen. Und ihre Kunden, die meisten längst Stammkunden, teilen diese Leidenschaft für herzhafte Frische.
So wie die Bäuerin könnte man auch im Liga-Fussball bei den Vereinen die frischen und fröhlichen Fans bevorzugen. All die fehlgeleiteten Pyros-Krawall-Anhänger werden bereits vor
Reiseantritt zum nächsten Spielort selektioniert und/oder sortiert. Das Gäste-Team reist somit mit einer sportiven und friedlichen Gästeschar als „gute Gäste“ an.
Im Gepäck jeweils eine abgestimmte Choreo-Grafik, viel stimmungsvollen Gesang und gute Laune.
Eigentlich sind sich ja alle einig, Pyros und Böller sind Teil einer sehr ungemütlichen Fan-Unkultur. Und vor allem animieren all die feurigen Kracher weder das Heimteam noch die Gäste-Mannschaft.
Nur gefährlich, weil individuell und unkontrolliert abgefackelt, aber klar kein Stimmungsmacher. Und jede Spielunterbrechung wegen dem Bengalo-Nebel im Stadion ist auch eine Unterbrechung des Spielflusses im laufenden Match.
Das wiederum missfällt jedem Coach an der Seitenlinie.
Kein Fussballverein braucht derartige feurig-heisse Aufmerksamkeit in den Sektoren und später in der Tagespresse mit Berichten. Mehr noch, es schadet dem Club-Image und vertreibt Sponsoren.
Und die zuständige Politik der Stadionstadt und der Polizeikommandant dürften sich doch auch mal überlegen, ob ein Vorgehen ganz im Sinne der schlauen Bäuerin Schluep nicht zielführender wäre.
Die Landfrau würde die fehlgeleiteten Randalierer gar nicht erst anreisen lassen und bereits zuhause sortieren statt diese am Spielort mühsam wie teuer von den Chaoten des Heim-Teams zu trennen.
Alle Steuerzahler und Wähler der Stadt nicken da zustimmend zu und halten den Daumen hoch.
Die Initianten vom Forum Gelb-Rot, Urs Meier (Fussballexperte), Dan Schindler (CRM & Marketing) und Peter Acél (Dozent an der ETH Zürich), offerieren der Fussball-Schweiz, den Bewilligungsbehörden und der Politik vor Ort konkrete und taugliche Optionen, um das leidige Chaoten-Getue einzudämmen und bald in ihrer Stadionstadt zu beseitigen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Mir ist das zu blöd geworden – es hat ja gar nichts mehr mit dem eigentlichen Sport zu tun. 🤷♂️
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Sie sagen es schon laut in der Stadt. Die Hoffnung auch nächste Saison auf den Abstieg des Canepa-Klubs, damit die lästigen Kleber und Graffiti verschwinden. Die Grenze wurde seit Jahren überschritten
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Hat KKS nicht damals als NR die Hooligan Datenbank eingeführt und daruf ist Sie/Es/Er nationalweit bekannt gemacht? Als Iron Lady/Men/D? Scheint bei Herr Musk nicht ganz zu klappen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Es wäre schon lange an der Zeit, den Liga-Fussball als das zu behandeln, was es nun mal ist: Reine Unterhaltungsbranche. Dies würde bedeuten, dass der Veranstalter – wie bei Konzerten oder Events – die Kosten für jeglichen Aufwand zu tragen hat. Aber solange der Steuersack für die tollen Rahmenbedingungen offen ist, wird sich nichts ändern. Wieso auch: Die Klubs verdienen ja schliesslich viel Geld damit.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ohne die Fans in der Kurve und die „Fan-Unkultur“ sind die Stadien in der Schweiz ziemlich leer.
Ohne Gesänge, Choreos und Stimmung bleibt oft nur ein ruhiger, emotionsloser Anlass (fast vergleichbar mit eine Beerdigung). Wer bezahlt schon mindestens CHF 50 dafür??
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Die Bäuerin Schluep ist gut. Sie zeigt auf, wie die Gangart nach Konkordat eigentlich Wochenende für Wochenende pures Seldwyla ist … Und alle Zuständigen machen mit.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
und jetzt ?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Fussball?
Da halte ich es ganz mit Büne Huber „I had schnouze vou“ und gehe lieber zum Hockey!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ein neues Stadion:
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Der FCZ ist so überflüssig wie die Banker.