Die Party läuft weiter. Nvidia spielt DJ. Retail-Anleger tanzen. Doch draussen brennt der Bondmarkt.
Der gefährlichste Chart der Welt ist im Moment nicht Bitcoin oder AI. Es ist Japan.
Die Rendite der 10-jährigen japanischen Staatsanleihe liegt bei 2,71 Prozent. Höchster Stand dieses Jahrhunderts.
Für Japan ist das ein Schock. Jahrzehntelang war Tokio die globale Nullzins-Maschine. Hedge Funds liehen billig Yen und pumpten das Geld in US-Tech, Immobilien und Crypto.
Dieses Modell beginnt zu brechen.

Auch in Grossbritannien explodieren die Renditen. Die 10-jährigen Gilts liegen über 5,18 Prozent. Fast 18-Jahres-Hoch.
Inflation, politische Unsicherheit und eine aggressive Bank of England drücken den Bondmarkt nach unten.
Das Problem: Die Finanzierungskosten steigen global gleichzeitig.
Das trifft zuerst jene Firmen, die vom Gratisgeld lebten. Growth-Aktien, Private Equity, hochverschuldete Unternehmen. Und natürlich Tech.
Erstaunlich: Der Markt ignoriert das noch. Doch erste Warnlampen blinken.
Der VIX, genannt „Fear index“, steigt langsam Richtung 19. Noch kein Panikmodus. Genau deshalb gefährlich.
Institutionelle Anleger beginnen sich leise abzusichern. Der Terminmarkt zeigt klar mehr Hedging.

Dazu passt „Sell in May“ plötzlich wieder. Die letzten Jahre rettete Big Tech jede Schwäche. Dieses Jahr stimmen die Zutaten für eine Korrektur:
Hohe Bewertungen, Yield-Schock, politische Unsicherheit.
Trump liefert zusätzlich Chaos.
Gerichte kippen Teile seiner Zölle, gleichzeitig droht Washington bereits mit neuen EU-Autozöllen. Unternehmen wissen nicht mehr, ob sie importieren oder warten sollen.
Dieses Tarif-Chaos frisst Margen und erhöht die Nervosität.
Auch Bitcoin und Halbleiter senden Warnsignale.
Bitcoin bekam mit dem Clarity Act eigentlich gute News. Trotzdem fiel der Kurs sofort zurück. Die News wurde verkauft.
Dasselbe bei den Semis. Der Semiconductor-Index SOX bleibt stark, aber erste Gewinnmitnahmen laufen.
Dort sitzt heute das grösste Klumpenrisiko des Marktes: Sieben Tech-Aktien tragen praktisch alles.
Noch ist das kein 2008er Szenario. Die Banken wirken stabil, die Fed bleibt vorsichtig.
Aber die Warnzeichen häufen sich: Globale Bond-Selloffs, steigender VIX, schwache Reaktion auf positive News, überhitzte Bewertungen.
Gold und Öl steigen ebenfalls, während der Dollar stark bleibt.
Ein gesunder Bullenmarkt sieht anders aus. Vielleicht ist es die Ruhe vor einer grösseren Sommer-Korrektur.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Unsere tägliche Panik gib uns heute… Calm down. Schrecken der Bevölkerung ist strafbar.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Wer nach diesem April noch einsteigt hat es verdient. Mit SOXL im April 300% geholt.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Niemand kann in der Kristallkugel die Zukunft lesen. Wenn es kippt, kann dies einen Abwärtssog auslösen oder auch nicht, darum sind solche Analysen ziemlich wertlos. Manchmal brauchts nur den Flügelschlag eines Schmetterlings und das ganze, labil Gefüge kracht zusammen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
So wie der Autor sehe ich das schon länger. Trotzdem steigen die Aktien ständig weiter. Die Welt ist ein Irrenhaus, angeführt von einem Irren.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Es kommt heute so, morgen so und keiner weiss ob‘s so oder so kommt.
Alte thailändische Weisheit.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Vergiss die Medi nicht.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
High-Yield-Spreads bleiben kontrolliert, Investment-Grade-Spreads ebenfalls. Commercial Paper funktioniert normal, SOFR und EFFR bleiben geordnet. Es gibt aktuell keine Hinweise auf akuten Funding-Stress oder eine systemische Liquiditätskrise. Die Konstellation ist tatsächlich bemerkenswert. Vielleicht lernen die Märkte langsam, mit Unsicherheit kontrolliert umzugehen. Oder auch nicht. Auf jeden Fall wäre es langsam Zeit: Seit 2020 hat eine Dichte an Ereignissen stattgefunden, die ihresgleichen sucht.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Der Gescheite investiert sowieso in Thailand.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Genau. Mit einer Thai-Tussi ne Hütte bauen und kaum steht das Teil wird man legal rausgeschmissen. Ist einem Bekannten von mir 3x !!! passiert. Hockt jetzt wieder in der Schweiz und kassiert EL.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Jo waaaah?
Genau! Und, isch it Juni scruu the Muni
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Vielleicht, vielleicht auch nicht.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Markt-Drama: „Wenn jeder Zinsanstieg gleich der Untergang ist, müsste die Welt seit 1980 eigentlich schon fünfmal implodiert sein.“
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Japan hebt die Zinsen um Millimeter, und manche tun so, als hätte Godzilla die BoJ übernommen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Sell-in-May-Spott,Sell in May ist der Finanzratgeber für Leute, die auch Horoskope als Risikomodell nutzen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Vor den Midterms wird nichts passieren. Danach werden Köpfe platzen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Trump will die Zinsen unten behalten. So lange die tief sind, passiert nicht viel am Markt. Wenn die Zinsen hochschiessen, gehts abwärts an den Börsen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Die Zeit wird zeigen wohin die Reise geht. Im Moment spielen die Finanzmärkte sowieso überall verrückt. Und für eine Analyse deren wie sie sich entwickeln werden ist es zu früh. Denn es wird viel davon abhängig sein, wie sich die globale Weltlage künftig entwickelt und wie es sich auch mit den Kriegen weiterentwickeln wird. Es wird also vieles auch von der zukünftigen Politik abhängig sein. Warten wir mal ab. Zum jetzigen Zeitpunkt ist jedenfalls noch kein definitiven Trend vorhersehbar. Weder in die eine noch in die andere Richtung. Spekulieren bringt nichts.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
@Rabe
Ja die Finanzmärkte spielen verrückt.
Eine Korrektur von mindestens 20 Prozent wäre längst überfällig!
Aber vielleicht ist es diesmal anders??
Es ist niemals anders! Nur der Zeitpunkt lässt auf sich warten!!!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Das Wunderbare an den Prognosen ist, dass sie völlig richtig liegen , wenn sie die Vergangenheit betreffen. Leute, glaubts doch dem Professor nicht, auch wenn er’s von der Kanzel spricht.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Wie oft muss ich’s denn noch sagen:
„Es gibt keine Möglichkeit, den endgültigen Zusammenbruch eines durch Kreditausweitung hervorgerufenen
Booms zu vermeiden. Die Alternative besteht lediglich darin, ob die Krise früher als Folge einer freiwilligen
Aufgabe der weiteren Kreditausweitung oder später als endgültige und totale Katastrophe des betreffenden
Währungssystems eintritt.“
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Am besten wäre es wenn der weltweite geld/bond/aktien und real estate markt zusammenbricht und tausende firmen und personen pleite gehen. Tja dann waten wir halt eine weile durch schweiss und blut aber danach gibts den langersehnten reset.