Zürich ist zwar Weltstadt. Aber ein eigenes Bier haben Zwinglis reiche Nachfolger nicht.
Oder doch? Da gibts Turbinenbräu. Zwar mini im Vergleich zum einstigen Schwergewicht Hürlimann.
Aber hipp und Kult. Und jetzt das.
Turbinenbräu geht in die Romandie. Geschnappt von der Brasserei Docteur Gab’s aus Puidoux, ein 3’000 Seelen-Dorf unweit von Lausanne.

Dort haben ein paar Kids vor einem Vierteljahrhundert ihren Traum eines eigenen Biers gestartet. „Der 16-jährige Gabriel Hasler erhält sein erstes Craft-Bier-Set“, heisst es auf der Webseite.
„Schnell überredete er seine Freunde, darunter sein Schulfreund Reto Engler und sein Nachbarn David Paraskevopoulos, sich gemeinsam ins Abenteuer des Bierbrauens zu stürzen.“
Das war im Jahr 2001. Diese in Zürich weitgehend unbekannte Dr. Gab’s, wie sich die Firma gegen aussen nennt, habe soeben die Zürcher Turbinenbräu übernommen, sagt ein Insider.
Was meint Turbinen-Mehrheitsbesitzer und -Gründer Adrien Weber? Der geht auf Tauchstation. Keine Reaktion auf eine SMS-Anfrage von gestern Abend.

Gleich wie im Herbst 2025, als es hiess, Hollands Riese Heineken zeige Interesse an der Turbinenbräu. Weber tat die Verbreitung dieser Nachricht später im Tages-Anzeiger als „wilde Fantasie des Journalisten“ ab.
„Ich dachte, die Anfrage sei ein schlechter Witz eines Branchenfremden“, so der Turbinen-Chef im Februar.
Um dann allerdings erstmals zuzugeben, dass er tatsächlich verkaufen wolle; dies, nachdem er für seine Brauerei einen neuen Platz in der Stadt gefunden hatte.
Er suche einen Abnehmer für sein eigenes Aktienpaket, so Weber. Gegenüber der Zeitung versprach er vor 4 Monaten, dass sein Turbinenbräu „unabhängig“ bleiben würde.
Die Halbwertszeit der Aussage läge eher am kürzeren Rand, falls die Information der Quelle zutrifft.
Demnach zieht sich Weber aus dem Verwaltungsrat der „TurbinenBräu AG“ zurück, wie sich das Unternehmen im Handelsregister nennt.

Das Kommando übernähmen drei frische VR-Mitglieder, und die stammten allesamt von der Brasserei Docteur Gab’s. Ein Friendly Take-over der Zürcher durch die wilden Jungs aus der Westschweiz.
„Wir wünschen uns eine Zukunft, in der miteinander gefeiert wird – mit Bier als sozialem Bindemittel“, proklamierten die drei Freunde, die immer noch zusammen sind, im 2021.
Damals feierten sie 20 Jahre Cab’s. Heuer folgt das 25-Jährige.
Im Unterschied zu Weber dürstet es die einstigen Craft-Kids nicht nach Ruhe und Pension. Sollte Underdog Lausanne-Ouchy morgen im Wankdorf den Cup gegen das oberklassige St.Gallen holen, dürften Dr. Gab’s Deckel knallen.
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Nein Zürich trinkt Bier aus dem Welschland.
Wenn das stimmt war „hipp und Kult“ gestern.
Das Bier kann man den Fischen im Züri See zum trinken geben. Die können sich nicht wehren (bezahlen aber auch nicht)!
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Ich glaube, dein Bier hat heute mehr zu sagen als du.
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Bin auch ein extensiver Biertrinker.
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Vielleicht wäre eine objektive Einschätzung deines mentalen Zustands sinnvoll.
Wieviele Namen brauchen Sie? 1 Kommentar würde reichen.
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Bist du das wieder Palfner?
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Interessant wird, was mit den vielen Kleinaktionären geschieht: Wahrscheinlich nichts – die wurden ausgenutzt und schauen wohl wieder in die Röhre, ähm ins leere Glas.
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Die Aktionärsstruktur (z. B. ob breit gestreut, privat gehalten, Mitarbeiterbeteiligungen etc.) ist nicht öffentlich einsehbar, da TurbinenBräu AG nicht börsenkotiert ist.
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60% der Aktien gehören Adrien Weber. Alle 400 Sympathisanten als Kleinaktionäre werden nicht um ihre Meinung gefragt.
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Turbinenbräu verkauft natürlich. Zürichs „Kultbier“ landet im Waadtland, und Weber verschwindet schneller als der Schaum auf seinem eigenen Produkt. Unabhängig, ja unabhängig von jeder Glaubwürdigkeit.
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Turbinenbräu verkauft wie überraschend. Zürichs „Kultbier“ wird an ein Waadtländer Kaff verramscht, während Weber so tief abtaucht, dass selbst Dr. Gab’s ihn nicht mehr mit einem ganzen Sudkasten an Ausreden hochkriegt. Unabhängig, Ja unabhängig von Würde.
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Habe das Wort „silde“ nicht ganz verstanden. In meiner wilden Fantasie kommt so was nicht vor.
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Im Jahre 1995 schickte die Brauerei Hürlimann ihre letzten Rösser in Rente. Bloss ein Jahr später wurde Hürlimann an Feldschlösschen verkauft.
Lebensmitteltechnologe Adrien Weber trat kurz darauf an mit der Aussage: „Bier braucht Heimat und die Heimat braucht ein eigenes Bier“. Wäre nun schade, wenn dieses Turbinenbräu keine lokale Identität mehr hätte. Schätze an diesem Bier, dass es keine Stabilisatoren verwendet. Hat eine verminderte Haltbarkeit zu Folge, jedoch auch einen bedeutend frischeren Geschmack.
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Ich trinke so viel Bier, dass mir nur im nüchternen Zustand schwindlig wird mein Körper kennt das einfach nicht.
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Bist du das wieder Palfner, einfach nur peinlich!
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OMG
Jetzt fliehen schon die Flaschen aus diesem RotGrünen Paradies?
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Doch, es gibt ein weiteres Zürcher Bier: von der Brauerei Hardwald im Zwicky Areal.
https://brauerei-hardwald.ch/
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Genau und erst noch ein sehr gutes Bier!! Kult!
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Wohin geht das Schiffbrau-Bier, eine lokale Micro-Brauerei aus dem Kreis 5, welche wie so viele Kleinst-Labels ihren Gerstensaft bei Turbinenbräu brauen lässt? Auch ins Waadland? Das trinkt dann niemand mehr, Quartier-Hip-Bier de facto ein Gesöff aus der welschen Provinz? Na dann gute Nacht.
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Jedem Kaff sein eigenes Bier, natürlich Craft von kultigen Quereinsteigern. In Wirklichkeit ists Wohlstandsverblödung. Die alkoholaffine Unterschicht kauft das Bier im Denner. Und die Neubürger trinken keins und noch weniger Wein. In Frankreich reissen die Weinbauern ihre Rebstöcke aus und pflanzen Gemüse und Früchte an. Das ist die Zukunft.