Phishing-Mails sind so alt wie das Internet selbst. Die Masche ist bekannt, die Warnungen zahlreich, die Schäden jedes Jahr enorm.
Mal geben sich die Täter als Bank aus, mal als Paketdienst, mal als Steueramt.
Doch jetzt macht eine neue Masche die Runde. Wegen ihres perfekten Timings ist sie für Betroffene eine besonders fiese Falle.
Abgesehen haben es die Betrüger auf Schweizer Autofahrer. Dort trifft sie bei vielen einen wunden Punkt.
So wie bei einem Leser dieses Mediums. Der erhielt kürzlich eine E-Mail mit dem Betreff: „Verwarnung wegen Parkverstosses!“
Der Inhalt wirkte auf den ersten Blick offiziell und unangenehm zugleich. An seinem Fahrzeug sei ein Parkverstoss festgestellt worden.
Die zulässige Parkdauer sei überschritten worden, oder die vorgeschriebene Parkscheibe habe gefehlt.
Wer so etwas liest, denkt automatisch an eine drohende Busse und öffnet die Nachricht genauer.
Genau darauf setzen die Betrüger.
Ziel ist es, den Empfänger auf einen Link zu locken, wo persönliche Daten, Login-Informationen oder Kreditkartendaten abgegriffen werden sollen.
Das Perfide ist das Timing. Der betroffene Leser hatte nur sechs Stunden zuvor die ParkingPay-App benutzt, um einen Parkplatz zu bezahlen.
Als kurz darauf die vermeintliche Verwarnung von ParkingPay im Postfach landete, wirkte die Geschichte plausibel.
Wer gerade erst digital geparkt hat, glaubt schnell, dass ein Problem mit dem Parkvorgang vorliegen könnte.
Der Fall zeigt, wie geschickt Cyber-Kriminelle vorgehen. Sie müssen gar nicht wissen, wer tatsächlich geparkt hat.
Vielmehr verschicken sie ihre Nachrichten millionenfach und hoffen darauf, dass sie zufällig genau im richtigen Moment beim richtigen Empfänger landen.
Der Leser wandte sich an ParkingPay. Das Unternehmen liess ihn wissen, dass die E-Mail nicht von ParkingPay stamme.
Solche Verwarnungen würde die Firma nicht versenden. ParkingPay forderte den Nutzer auf, die Nachricht zu löschen und keine darin enthaltenen Links anzuklicken.
Der Vorfall zeigt exemplarisch, warum Phishing nach wie vor funktioniert. Nicht, weil die Mails besonders raffiniert wären, sondern weil die Täter auf den richtigen Moment setzen.

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Die Leute sollten dankbar sein, dass sie überhaupt noch ihr Auto parkieren können.
In der heutigen Zeit sind Auto Parkplätze keine selbstverständlichkeit mehr.
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Bist du das wieder Palfner?!
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Leute dankbar sein müssen, dass sie noch leben dürfen, oder?
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ja ja Loomit gell in der Soi 6 in Pattaya brauchst Du eben kein Auto 🙂
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@Hannes: Du kennst also die interessanten Orte🤣👍
Ich zahle eigentlich nie für Parkplätze mit solchen App Systemen oder wo man noch Münzen reinwerfen soll. Da gehe ich das Risiko einer Busse ein. Insgesammt, auch dank der abnormal hohen Gebühren, komme ich so günstiger.
Ausnahme Zürich. Wohlgemerkt.
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Interessant, wie jemand, der seinen Lebensunterhalt überwiegend aus fremden Taschen finanziert, ausgerechnet „abnormal hohe Gebühren“ beklagt.
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Gell, aber dann der Erste sein, der sich darüber mokiert, sein Parkplatz sein nicht frisch gereinigt worden…..
Wenn Du nur von all den anderen Profitieren willst, bist Du ansich nichts anderes als ein Schmarotzer auf Kosten der Anderen.
Momoll, ein ganz edles Gemüt…..
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Ich zahle auch nur mit Bargeld oder wenns nicht mehr anders geht wie zB im Ikea mit Kreditkarte. Kann ich das nicht und habe keine andere Möglichkeit, stelle Auto ab und zahle nicht. Besser eine Busse als Konto leer. Eigentlich da Kontrollen selten sind bin ich im Plus
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Früher musste man wenigstens falsch parkieren, um Ärger zu bekommen. Heute reicht es offenbar, die richtige App zu benutzen. Da fragt man sich, wer hier eigentlich die besseren Daten hat.
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Nicht alles war früher schlecht……
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Ich gehe mittlerweile immer davon aus, dass wenn jemand Geld von mir will oder Rechnungen per E-Mail verschickt, ohne dass ich den Absender kenne, es sich um einen Scam und Betrugsversuch handelt.
Wenn es was ernstes ist, kommen die dann schon auf dem Postweg.
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Schlauer Ansatz, macht Sinn!
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Mache ich genau so.
Vor allem sollte man eigentlich ja wissen, ob man irgendwoher noch eine Rechnung bekommen sollte oder nicht.
Selbst dann wenn ich weiss, dass ein Paket kommen sollte, klicke ich keine Nachrichten an, in denen es heisst, mein Paket hänge am Zoll oder sonst wo fest und mittels Klick könne man die Sache beschleunigen oder so ähnlich.
Wenn es wirklich mal hängt, dann hängt es halt. Entweder geht es zurück oder es kommt ein Brief oder sonst was klar identifizierbares. Lieber diesen mühsameren Weg wählen, als nachher irgend ein anderes Problem zu haben, wie Geld weg oder so
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Zum Glück kann ich mein Dreirad noch gratis parken, „danke“ Balthasar Schlättli..
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Kriminalität erzeugen, bis eines Tages nichts mehr geht.
Die Quantencomputer werden sowieso alles, was mit Finanzdigitalisierung verbunden ist, eines nicht allzu fernen Tages zunichte machen. Verschlüsselungen werden dann glücklicherweise nichts mehr nützen und die gesamte lächerliche, betrügerische, „Heissluft-Fintech“ mit Versklavung zerstören.
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Wer schreibt denn Polizeibuße mit einem Doppel ss, Eher würde die Polizei Busse nur mit einem S schreiben !
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Lieber Ordograf
Busse schreibt man nun eben so. Inzwischen selbst in Deutschland, falls Du dies noch nicht mitgekrigt hast.
Man muss eben mit der Zeit gehen.
Dein Christian
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Der Screenshot zeigt eine Phishingnotiz mit den bekannten und hinlänglich diskutierten Merkmalen. Wie immer gilt: nichts anklicken, als Spam melden, sperren und cool bleiben. Kaum einen Artikel in IP wert.
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Neue Informationen in diesem Artikel = 0
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Information wird in Bit gemessen (siehe Shannon’s Mass für Information). Subjektive Information beseitigt Ungewissheit (ist dies nicht der Fall, so liegt keine Information vor). Es gibt nur mehr oder weniger Information. Keine „Informationen“.
Nur Journalisten verwenden den Begriff ‚Informationen‘. Man müsste sie mal fragen, was sie damit meinen. Sind zwei Informationen mehr als eine Information?
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Die Stadt Zürich agiert in dieser Hinsicht proaktiv und schützt uns indem sie die Parkplätze abbaut. So verhindert man solche Betrugsfälle.
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ja genau. Wir sollten dankbar sein.
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Danke Frau Brander
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Eigentlich sollte hier die Firma Parkingpay intervenieren und klar kommunizieren das Mitteilungen nur über die App erfolgt. So wie das Airbnb macht. Jegliche Zahlungserrinnerung etc. Muss in der App passieren. zB ebanking App mit Inbox Funktion
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Früher mit Münz-Parkuhren wars nie ein Problem. Digitalisierung sollte wieder rückgängig gemacht werden. Bald wird alles geplündert mit KI.
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auf Links klicken hilft.
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Zunehmend oft wird beim Parkieren die Eingabe der Zulassungsnummer verlangt. Hat mit persönlichem Datenschutz nichts mehr zu tun.
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Ist es so schwierig, die Absender-Email-Adresse zu checken?
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„weil die Täter auf den richtigen Moment setzen“
„verschicken sie ihre Nachrichten millionenfach und hoffen darauf, dass sie zufällig genau im richtigen Moment“
Ja was denn nun? Der Artikel ist eine Verkettung von Widersprüchen. Warum soll eine Verwarnung plausibel sein, wenn ich korrekt bezahlt habe?
Und vor allem. Ohne Rechnung gibt es kein Geld von mir. Problem gelöst.