Die Aktie der UBS schiesst gerade hoch. Gestern übersprang sie die 40 Franken-Hürde, als wäre sie die Swiss Ausgabe von SpaceX.
Dahinter steckt die grosse Aufweichung beim Kapital. Karin Keller-Sutter, die Iron Lady der helvetischen Finanzen, gerät mit ihren für die Bank geforderten 22 Milliarden als Zusatzpuffer ins Abseits.
Aufwind haben stattdessen die Ermotti-Friends von FDP und SVP. Die Rechte macht dem Kapital-Leiden der UBS voraussichtlich ein Ende.
Wie? Ganz einfach: Mit AT1.
Ausgerechnet jene Wandelanleihen, die bei der CS nichts halfen und welche die Finma als Zusatz-Gschänkli für die UBS ausradiert, erfahren ein fulminantes Revival.
Die UBS darf einen grossen Teil des von Keller-Sutter geforderten Zusatzkapitals als AT1 stemmen.
Statt tatsächlichen, harten Franken luftige Versprechen in der Zukunft.
Dabei könnten die gekillten CS-AT1s den Schweizer Taxpayer bald Milliarden kosten. Dann nämlich, wenn die globalen Investoren, die in die Röhre schauten, vor Bundesgericht recht kriegen.

Die AT1 sind damit das grösste Drama innerhalb des CS-Riesendramas. Doch das hält die Rechte nicht davon ab, der UBS mit einer AT1-Neuauflage frische Flügel zu verleihen.
Flankenschutz leisten heute in der NZZ zwei Koryphäen: Rolf Watter, der Superpartner der Zürcher Kanzlei Bär und Karrer, sowie Iven Lengwiler, ein Oek-Professor in Basel.
Beide keine Unbekannten im UBS-Kapital-Fight: Lengwiler hilft der UBS an Podien, wo er nur kann.
Crazy wird’s aber bei Watter. Es handelt sich um den Chef-Anwalt in der ganzen Operation CS. Watter wies die Colm Kelleher und Sergio Ermotti den Weg zum CS-Triumph.
Laut Watter bilden AT1 den Königsweg fürs UBS-Kapital-Problem – es brauche lediglich einen Swiss Finish.
Dass Watter der Lobbyist Maximus der letzten Grossbank des Landes ist, verschweigt die NZZ. Kein Wort dazu unter dem prominent abgedruckten Standpunkt. So geht Journalismus.

Ja unsere Politiker. Knallharte Dealmaker und Verhandler. 100% Erfolgsgarantie. Durchsetzungsstark, loyal zum Bürger. Lassen sich nicht so einfach über den Tisch ziehen.
Was willst Du mehr?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Pille vergessen ?
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besonders die SVP – classe politique par excellence
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Sergio Ermotti zeigt der Keller-Sutter ihre
Grenzen auf . Der Aktienkurs wird auf CHF 50.— gehen . Freude herrscht !
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Und wieder beginnt das „Spiel“ von vorne:
die UBS geht ins Risiko mit dem Geld der Kunden,
die Führung kassiert die Boni,
und in ein paar Jahren zahlen die Bürger über die Steuern die Rettung von dem Konkurs ….
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Also bis jetzt hat der Buerger nur verdient und nix bezahlt …
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Dass eine (Gross)Bank für ihre eigenen Interessen lobbyiert, ist weder überraschend noch verwerflich. Erstaunlich bis schockierend ist aber, wieviele sonst besonnene Persönlichkeiten aus Politik und Öffentlichkeit die Schatten-Argumente ungefiltert inhalieren. Sogar dann, wenn diese betriebs- und volkswirtschaftlich absolut nicht standhalten. Dabei stehen weder der Hauptsitz noch das Geschäftsmodell auf dem Spiel, also auch keine Arbeitsplätze und Steuereinnahmen in der Schweiz.
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man sollte unseren politiker verbieten, lobby zu betreiben.
volksvertreter, wie der name schon sagt, sollten das volk
vertreten und nicht das kapital.
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at last… masssiv(st) im Plus… und das ist beileibe nicht das Ende…
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Selbst eine zerrissene Wetterfahne erfüllt noch ihren Zweck, wo ich bei ihr vermisse! Und, was interessiert mein Geschwätz von gestern, also!
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Soso, Lukas, und wer ist jetzt von der SVP: Watter, Lengwiler, Ermotti, Kelleher? Oder gar die Leute von der NZZ?
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Mehrwut is not amused!😂
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Die Schweiz und mit ihr die Steuerzahler werden von der UBS bei der kommenden Finanzkrise ins Verderben gerissen. Der Niedergang der Schweiz ist offenbar von denjenigen, die davon profitieren werden, gewollt. Das NEIN gegen die 10 Mio Schweiz und der EU-Unterwerfungsvertrag sind klare Indizien dafür.
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Um die Schweiz vor der UBS zu schützen, muss die UBS gezwungen werden, die Schweiz zu verlassen, bzw. ihren Hauptsitz ins Ausland zu verlegen.
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Ich gönne jedem UBS-Aktionär seine Freude (ich gehöre nicht dazu). Es ist keine Frage des OB, nur eine Frage des WANN UBS wieder in Schieflage gerät. Problem: Diejenigen, die unvernünftige Risiken eingehen, müssen dafür nicht mit der eigenen Brieftasche geradestehen. Man schaut nur auf den eigenen Bonus. Die (Risiko)Kultur hat sich nicht verändert, v.a. nicht bei den ausländischen Tochtergesellschaften. Diese sind mit 100% EK zu unterlegen. Keine komplexen TIER1-Geschichten (mit unterschiedlichen Trigger-Levels), keine Anrechnung dubioser Aktiva (IT) etc. Einfach nur hartes EK, plain & simple.
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Dumme Schweiz blecht für Evian und Bürgenstock? Naja, anscheinend haben wir noch Geld zum Versauen? Fazit: Man fragt sich, ob die Mittel am Ende überhaupt noch für die Milliardenforderungen der AT1-Anleger reichen werden. Schliesslich wartet eine regelrechte Armada an Klägern bereits ungeduldig darauf, ihren Zaster einzufordern.