„35 Grad im Büro: Dürfen Chefs Flipflops und Ventilator verbieten?“ Die Headline von 20 Minuten lässt aufhorchen.
Sind wir von allen guten Geistern verlassen?
Die Jungen, die das Gratismedium lieben, müssen sich in ihren Bewerbungen überbieten. Halbe Doktorarbeiten sind Pflicht, um nur schon ein Anstellungsgespräch zu erhalten.

Und jetzt sollen die gleichen Nachwuchskräfte im Strandferien-Look aufkreuzen, kaum ist es ein paar Grad wärmer?
„Arbeitgeber dürfen grundsätzlich Kleidervorschriften aufgrund ihres Weisungsrechts erlassen“, so ein Arbeitsrechtler. „Kurze Hosen, Flipflops, Tanktops oder Barfusslaufen können deshalb verboten werden.“
Umfrage
Arbeiten in Flipflops und Tanktops ist
Im Bikini und mit Badelatschen an den Füssen durch die Office-Flure schlendern: Nur schon die Fragestellung lässt auf zu viel Hitze schliessen.
Das Thema aber ist spannend. Die Verluderung der Sitten bei der Arbeitsbekleidung sticht ins Auge.

Einst war Krawatte Pflicht. Bis UBS-Boss Ermotti mit kompromisslosem schlingenfreiem Dauerauftritt der jahrzehntelanger Tradition schlagartig den Garaus gemacht hat.
Seither gehört der „Schlips“ zur verpönten Ausstattung. Wer noch einen trägt, gilt als aus der Zeit gefallener Business-Dinosaurier.
Wohin die Aufweichung führt, zeigt die heutige Story der beliebtesten Online-Plattform Helvetiens: Tanktop, Flipflop, Bermudas. Vielleicht als nächstes die Adidas-Kurzhösli von 1974.
Am besten würden die Chefs wieder eine Krawatte umbinden – als Zeichen, dass die Verluderung an der Kleiderfront ein Ende hat.
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Der Pinguin Anzug ist definitiv Vergangenheit.
Es zählt die Leistung. Nicht was für Kleider (Massanzug?) man anhat.
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Anstellungsgespräche sind überbewertet – wieder hat nur ein KI-Kenner oder ein „Gelehrter“ eine Chance – Könner bleiben auf der Strecke.
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in Kurzform zur Klicksteigerung.
Schade.
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Rückkehr zur Krawatte bei 20 Minuten. Muahahahaha.
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29 Minuten und Krawatte? Passt nicht.
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Wohlstandsverewarlost.
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Am besten wäre, wenn alle Medien mal 20 Minuten ruhen würden!
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Wenn Du Dich in einem Business-Meeting fragst, wer Dich gerade über den Tisch zieht, ist die Antwort immer: der mit der Krawatte.
Dann lieber Flip Flops: die eignen aich nicht zum Angeben.
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Bei 37% fragt das Tamedia Blatt der Permanentbescheuerten:
FKK im Büro von 0900 bis 1600, darf der Chef das verbieten?
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auch nur ein wenig Stil hat, braucht keine Kleidervorschriften.
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Gepflegt sollte man sein, aber welche Kleider man trägt spielt doch keine Rolle. Hauptsache man fühlt sich wohl und kann arbeiten.
Wer denkt man müsse noch mit Blazer und langer Hose bei 35 Grad im Schatten zur Arbeit aufkreuzen hat vermutlich die Einführung des Farbfernsehens noch live miterlebt. Nüchtern betrachtet sollte die Kleidung bequem und Zweckdienlich sein, aber nicht erzwungen steif.
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Wer so rumschlarpt, hat bereits (auf dem Arbeitsmarkt) verloren. – Diese mediterane Einstellung und Verluderung der (Arbeits-)Moral allerorts ist verheerend !!
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In Mediteranien laufen die Leute aber selbst bei 30 Grad noch in Anzug und Krawatte rum. Siehe Mailand.
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Schauen Sie msl ins medterane Rom oder nach Mailand. Dort trägt man Krawatte.
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Rückkehr des Anstands der Medien wäre angebracht.
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Es ist mir egal, ob meine Mitarbeitenden in Tanktop, Shorts und Flipflops kommen. Die Arbeit muss erledigt sein. Die KPI müssen stimmen.
Wir stellen keine Boomer ein
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Man braucht sich also nur eine Krawatte umbzubinden, und schon ist man kompetent? Eine etwas gar einfache Weltanschauung.
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Aber die einzige Chance der IP-Abgehängten.
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„Die Verluderung der Sitten …“
Ach Luki. Lass doch nicht immer den frustrierten Boomer raushängen. Echt peinlich.
Aber gut. Binden wir uns wieder Krawatten um und kehren zurück zur guten alten Zeit wo Schein wichtiger war als Leistung.
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Was für leistung? Meinst du die der teilzeit-lifebalance optimierer, welche schon bei der kleinsten arbeitslast psychische hilfe benötigen?
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Das ist klassische wohlstandsverwahrlosung. Auch auf der strasse, überall nur noch hässliche plastik-sportbekleidung. Viele leute haben jegliche selbstachtung verloren und laufen freiwillig rum wie versiffte obdachlose; passt aber gut zum rot-grünen weltbild. Tragisch.
Beim Staat „arbeiten“ die Leute genau so. Wenn sie nicht gerade im „Homeoffice“ herumlungern (sprich: Das Hundi gassi führen, Shopping durchführen, Kinder hüten usw.).
Es braucht hier massive Kostensenkungsprogramme, das würde auch die Wirtschaft wieder etwas ankurbeln.
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Mal nachdenken:
Ich laufe Barfuss durch die Gänge von 20 Minuten, wo andere noch Schuhe tragen und den Dreck von draussen mit rein holen.
Jeder Mensch der denken kann, vielleicht bei 20 Minuten Redaktion nicht mehr der Fall, würde sich für Schuhe entscheiden.
Aber keine Sorge, diese jungen „Wilden“ werden das nicht ewig machen, denn AI kommt und kommt sehr schnell und AI stinkt nicht, macht keinen Dreck, arbeitet 24/7 und wird nie müde.
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Ach Lukas, zwischen Krawatte und Flip Flops/Bikini-Kombi liegt ein ganzes Universum. Wer drei (oder mehr) Hirnzellen besitzt, weiss sich dort zu positionieren. Und die übrigen finden sowieso keinen Job, wo man Kleidung trägt.
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Mir persönlich lieber, Leute können sich luftig anziehen, als wenn das chice Kleidungsstück neben mir aufsteht und es tüchtig ärschelt, nur weil schon ganzer Tag hübsch eingepackt äussere Schönheit markiert werden sollte.
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Die ganze CS Führungsgarde lungerte immer adrett herausgeputzt rum, die einen mit den Louboutins – die anderen hübsch mit Poschettli.
Hat’s im Endeffekt etwas gebracht?
Hat der Schlips deren Leistung gesteigert?
Für mich als Kunde muss sich niemand verkleiden. Ein Anzug kann Kompetenz nicht ersetzen. Und ein sauberes T-Shirt ist mir alleweil lieber als ein zerknautschter Anzug, der seit der Konfirmation nun doch etwas über die inzwischen gewonnene Leibesfülle spannt.
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@CrashWatte, bin voll bei dir, sauber und „anständig“ gekleidet, ob T-Shirt und kurze Hose egal!. Ein schöner billiger Anzug , verknittert und mit gespannten Knöpfen mit einem billigen Aftershave, mit Inkompetenz und keiner Leistung….mein Albtraum.
Man kann auch Stil mit dem richtigen T-Shirt und kurzer Hose haben.
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20 Minuten kann man ja nicht ernst nehmen. Ganz vorne an der Front zur Volksverdummung. Auch diese Hitzetips: Im Schatten bleiben und Wasser trinken. Muss man den Lesern dieser Postille offenbar erklären. Aber abstimmen dürfen dann alle.
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Google KI meint:“Regeln sind oft weniger ein Zeichen von Schwäche, sondern vielmehr die soziale Architektur, die es uns ermöglicht, als hochkomplexe Wesen friedlich und effizient zusammenzuarbeiten. Sie geben uns Orientierung, schützen vor Chaos und gleichen individuelle Schwachstellen oder emotionale Ausnahmezustände“
Könnte wohl der Grund sein, warum es beim Militär und der Polizei eine Uniformen-Pflicht gibt. Wenn die Mitarbeitenden der Banken im Lumpen-Outfit am Schreibtisch sitzen,braucht man sich nicht zu wundern, dass es eine Verslumung der Bankenkultur gibt.
Gunther Kropp, Basel
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Genau so ist das Qualitätsniveau von 20 Min.
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Die vielzitierte Jugendarbeitslosigkeit kommt wohl hauptsächlich vom Auftritt gewisser Betroffener her. Mit grünen Haaren, gepierct und tätowiert an allen möglichen Körperteilen lässt es sich schlecht behaupten, man suche Arbeit und sei gewillt sie zu erledigen.
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Mein Gott … es ist 20 Minuten und nicht die edelste Privatbank am Platz. Niemanden kümmert es, in welcher Kleidung die ihre Artikel tippen.
Aber nur wenn unrasiert und ungeduscht.
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Chuck Norris geht ohne Hose ins Büro.
Das ist aber stilbildend und fällt nicht unter den dubiosen Begriff „Verluderung“.
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Das kann gar nicht sein, denn dann müsste er „Cock Norris“ heissen.
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Hach, wenn sich doch nur alle Probleme dieser Welt son mir nix dir nix mit einer Krawatte lösen liessen – ich könnte wieder ruhig schlafen; echt jetz LH!
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Arme Mannen sie haben die Wahl zwischen VerLuderung & Krawatte. Letztere will getragen werden können … das können die wenigsten. Da muss frau schon nach Mailand gehen, um ein paar gut getragene zu sehen. Ich denke dem Homo ludens könnte zugemutet werden, dass er sich Situations gemäss auch ohne dieses Teil kleidet und auch verhalten tut? Was die Fussbekleidung angeht traurig, was unseren treuen Füssen zugemutet wird. UND bei hohen Temperaturen wäre Siesta angesagt. Andere Arbeits- und Öffnungszeiten.
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Mit Addidas-Kurzhösli von 1974 wäre ich sofort einverstanden – allerdings nur, wem es steht. Die Überstunden würde ich nicht aufschreiben
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20 Minuten ist dass grösste Volksverdummungsblatt und hat dennoch am meisten LeserInnen. Wer die Inhalte ernst nimmt und umsetzt, hat bei seriösen Arbeitgeber ohnehin nichts verloren.
Bei dieser Zeitung dominiert die durchgeknallte Freizeitphilosophie der massgebenden Journis.
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Waren es nicht Krawattenheinis, die die Swissair und noch vieles andere an die Wand gefahren haben?