Die US-Notenbank Fed hat unter Kevin Warsh die Zinsen zwar unverändert gelassen. Doch die eigentliche Botschaft war eine andere.
Die Fed wird künftig weniger reden und weniger klare Signale geben. Neun der 18 FOMC-Mitglieder rechnen bereits damit, dass der Leitzins Ende 2026 höher liegt als heute.
Warsh selbst hat keinen eigenen Punkt im Dot Plot abgegeben. Das Statement wurde gekürzt und die Forward Guidance gestrichen.
Die Märkte haben das sofort verstanden. Und den Schritt abgestraft. Der S&P 500 sackte nach der Sitzung um 1,2 Prozent ab.
Vor allem Technologie- und andere wachstumsstarke Titel gerieten unter Verkaufsdruck, da steigende Zinsen ihre Bewertungen besonders empfindlich treffen.
Auch Gold verlor an Boden. Die alte Börsenweisheit des Helikoptergeldes bestätigte sich erneut: Höhere Zinsen oder bereits deren Aussicht sind Gift für beide Asset-Klassen.
Warsh hat bereits bei seiner ersten Sitzung die Richtung vorgegeben. Weniger öffentliche Versprechen, mehr interne Kontrolle.
Statt detaillierter Ausblicke wie unter Vorgänger Jay Powell setzt der Neue auf fünf Task Forces. Sie sollen bis Ende des Jahres Empfehlungen zu Kommunikation, Bilanzpolitik, Datenquellen, Produktivität und Inflation vorlegen.
Offiziell geht es um eine Neuordnung der Entscheidungsgrundlagen. In der Praxis bedeutet die Fed-Perestroika vor allem eines:
Die Notenbank will sich aus der Abhängigkeit von den Erwartungen der Finanzmärkte lösen. Warsh will, dass Märkte wieder auf Daten reagieren, nicht auf Fed-Sprache.
Übersetzt heisst das: Die Forward Guidance wird zurückgefahren, im Extremfall praktisch gestrichen.
Die Notenbank würde damit bewusst weniger vorwegnehmen und den künftigen Zinspfad nicht mehr kommunizieren – trotz politischem Druck aus dem Trump-Lager.
Warsh tritt als „Gosplan“-Präsident einer Fed-Perestroika auf. Für die Märkte bedeutet das: Weniger Klarheit, mehr Volatilität, weniger Vertrauen in die Signale der Fed.
Als nächstes, so die zugespitzte Logik, könnte Trump auch bei börsenkotierten Unternehmen ansetzen und die Veröffentlichung von Quartalsergebnissen auf zwei Termine pro Jahr reduzieren.
Mehr Spielraum für Narrative, weniger harte Daten – ein Umfeld aus Spiegel und Rauch, in dem Orientierung schwerer wird.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Inflation rauf, Zinsen rauf und umgekehrt.
Zinsen rauf, Börsen runter und umgekehrt.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Warsh ist der Schwiegersohn von Ronald Lauder (Vorsitzender Jüdischer Weltkongress und Milliardär -Estee Lauder). Lauder ist ein sehr guter Freund von Trump und hat ihm empfohlen Grönland einzunehmen. Trump will tiefere Zinsen. Die werden kommen!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
nichts ist stärker als der Markt und der will betreffend Zins nach oben, da kann auch kein Lauder, kein Rothschild und kein Trump etwas dagegen machen, nicht einmal die FED oder alle Notenbanken auf der Welt zusammen.
Viel Spielraum bleibt den meisten Nationalbanken eh nicht. Gehen die Zinsen rauf, sind die Staaten pleite. Gehen sie runter, dann verzögert sich die Pleite ein wenig.
Das Problem liegt daran, das Geld nicht arbeitet.
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Nicht arbeiten? Sagt doch der Richtige
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wer hätt’s gedacht:
Der Oesterreicher ist auch noch Geldpolitiker?! 🙂
Unglaublich, welch Kompetenzen der Typ innehat…
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In defense of Kevin Warsh
Der neue FED-Chef ist ein Segen für die Realwirtschaft (Main Street). Weil er die Finanz-Märkte (Wall Street) nicht als Pflegekinder betrachtet, sondern nur als ein Element der Volkswirtschaft.
Damit sind die Erpressungsspiele der Finanzjongleure vom Tisch.
Nur so ist eine verantwortungsvolle monetaristische Geldpolitik wieder möglich.
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In defense of Kevin Warsh?
Schaut euch mal seinen Schwiegervater an…
A very very well connected man…
Auch mit Relevanz zur Schweiz…
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per ständiger neuer Verschuldung.
Mit Marktwirtschaft und Freiheit hat das alles nichts zu tun, denn irgendwann endet die überwiegende Mehrheit von Staaten, Regierungen, Unternehmen und Menschen nach der ständigen, viele Jahrzehnte dauernden Verschuldungsorgie logischerweise immer in der Pleite.
Infrastrukturen, Häuser, Werstätten befinden sich dann meist bereits auch wieder im maroden Zerfall, wie
die Währungen der Staaten und Banker auch.
Scheinwohlstand per Kredit endet für die Massen immer in der Armut.
Nur Wenige, die genug Wissen haben, werden die schwierige Phase ohne Armut überwinden
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Bingo, das wäre auch für jedermann einfach zu verstehen, aber es gibt immer noch viele Vertreter selbst unter Ökonomen, welche meinen, der Staat müsse die fehlende Nachfrage ausgleichen und er kann ohne Konsequenzen immer mehr Schulden machen (Flassbeck z.B. oder MMT-Vertreter). Das tut richtig weh, was die von sich geben.
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@Vadim: Gerne mal etwas über russische Uhren.
Raketa, Sturmanski, Vostock und Moljna.
Vor allem Raketa ist eine gute alternative zu den Schweizer Bluffer Uhren.
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Lass dich untersuchen aber gründlich
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dienen den Bankern tatsächlich nur dazu, die Bevölkerung per systematischer Verschuldung per Kredit und Bankbilanzverlängerungen mit Schuldzinsen auszupressen.
Die Menschen sitzen am Ende immer da, wie ausgepresste, vertrocknete Zitronen.
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Was topp ist! Reden ist Silber, Schweigen ist Gold! Jedes Wort, dass nach einer Zinsentscheidung fällt, ist eines zuviel! Die FED muss ihre Entscheidung und ihr Mandat der Wall Street nicht erklären, sofern sie unabhängig ist (und bleibt), unbefangen ist und entsprechend ihrer Zinsentscheidung ihre Weichen stellt. Was soll das Wall Street usw., auf einzelne Wörter zu lauschen, als hätte man sein business nicht im Griff! Pupertär!
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Dachte der wurde installiert, um die Zinsen zu senken…
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sondern Verschuldungspolitik, und ihr alle spielt die Idioten-Schuldner-Rolle (samt den Staaten und eurer teilweise selbst gewählten Idioten-Regierungen) und ihr alle seit die Schuldzinszahler (Geisseln) der Banker und Zentralbanker.
Damit „eure“ Staaten und Regierungen ihre Schuldzinsen an die Banker und Zentralbanker begleichen können, seid ihr alle überwachte und kontrollierte Staatsbürgerlis+Steuerzahlerlis, die brav Steuererklärungen abgeben, damit ihr letztlich für alle Schulden haftet, welche die Banker mir ihren Bankbilanzverlängerungen und Kreditaufbuchungen per Mausclick erzeugen.