An einem Montagmorgen schaltete ich das Radio zwei Minuten zu spät ein, um 07.02 Uhr, die Spitzenmeldung der SRF-Nachrichten lief schon.
„Grossartige Leistung, toller Teameffort, ein würdiger Abschluss eines einzigartigen Eishockeyfests“ et cetera tönte es aus dem Lautsprecher.
„Oh, die Schweiz ist Weltmeister, super“, dachte ich. Bis ich in der Zeitung las, natürlich, dass unsere Nati das Spiel am Vorabend verloren hatte, 0:1 in der Overtime, und Finnland Weltmeister wurde.
Dreimal nacheinander ins Finale zu kommen und dann kein Tor in der regulären Spielzeit zu kassieren, ist ein starkes Ergebnis, ein Zeugnis von aussergewöhnlicher Beständigkeit meinetwegen.
Doch darum geht’s nicht. Sondern um unseren, sagen wir, selbstzufriedenen Umgang mit verpassten Zielen, die Schweizer Nonchalance gegenüber Niederlagen.
Zweiter zu werden, ist, schon klar, auch ein Erfolg irgendwie. Doch es ist eben nicht Erster und somit kein Sieg.
In Bern, wo ich aufwuchs, sagte man: „Er het’s Zwöi am Rügge.“ Und meinte das nicht als Kompliment.
Einverstanden, es geht zu Herzen, wenn man sich auch mit weniger zufriedengeben kann. Aber wie die Deutschen, von denen früher viele ehrgeizig waren – ein Wirtschaftswunder und viermal Fussballweltmeister beweisen es –, wissen:
„Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr.“ Die nächste Redensart führt in die Vereinigten Staaten von Amerika, dem Land mit denkbarerweise am meisten wettbewerbsgeneigten, kämpferischen Leuten.
„Show me a good loser – and I show you a loser“, zeig mir einen guten Verlierer, und ich zeige dir einen Verlierer.
(Könnte von Präsident Trump sein, ich habe den Satz aber von Asher Edelman, dem ehemaligen Wall-Street-Händler und Vorbild für die Rolle des Gordon Gekko.)
Bevor wir uns jetzt selbst zu den Besten erklären, weil wir es nicht mehr nötig haben zu gewinnen, so sieht’s aus, betrachten wir die Geschichte etwas abgestufter.
Es gab Zeiten, da war auch das Schweizer Ego gross, grösser, vielleicht am grössten. Unsere Vorfahren planten die längsten Strassen- und Schienentunnels (gebaut wurden sie schliesslich von Ausländern).
Sie gründeten Banken, die weltweit am meisten fremdes Geld bewirtschafteten (seit kurzem ist Hongkong der wichtigste Offshore-Finanzplatz, nicht mehr die Schweiz).
Weiter Schokolade, Schulen (Internate) und Spitäler – unsere waren die höchstbewerteten und wir stolz darauf.
O tempora, o mores, könnte man rufen und den Wandel beziehungsweise Verfall beklagen.
Ein Gewinner ist im heute herrschenden Werturteil nicht mehr unbedingt einer, der durch Leistung, Einsatz oder einfach Glück etwas erreicht beziehungsweise bekommen hat und dafür bewundert werden darf.
Sondern jemand, der anderen etwas weggenommen hat. Das post-koloniale Erbe, das die Schweiz zwar kaum hat, lastet auf unseren schmaler gewordenen Schultern dennoch.
Alternativ trübt die Sorge über sogenannte toxische Männlichkeit die Freude am Wettbewerb respektive Sieg, jedenfalls aus der Sicht der sogenannten Progressiven.
Die Ausnahme, die zwar nicht die Regel bestätigt, aber Rote, Grüne und Grünliberale zulassen: Die Schweiz darf, ach was: muss den Spitzenplatz besetzen beim schlechten Gewissen.
Und deshalb als erstes Land das Weltklima retten, das Nettonull-Ziel erreichen sowie die erfolgreichsten Firmen vertreiben, also die Konzernverantwortungsinitiative 2.0 annehmen.
Retour zum Sport, jetzt aber Fussball: Ich freu mich drauf und wünsche unserer Nati viel Erfolg, gutes Gelingen sowie Glück.
Sollte sie allerdings erneut im Achtelfinale ausscheiden – wie vor vier Jahren, nach einer 1:6-Niederlage gegen Portugal –, hoffe ich auf Zurückhaltung bezüglich wohlmeinender, vermeintlich aufbauender Kommentare.
Für jedes „Ihr habt euer Bestes gegeben, so schön, danke“ würde ich mir ein „Ihr hättet es noch weiterbringen können, schade“ oder etwas Ähnliches wünschen.
„Manifestieren“ sagt man dem. Es könnte ja sein, dass das den Kampfgeist weckt – und sich daraus mit der Zeit wieder eine Siegermentalität entwickelt.
Dieser Text erschien unter „Leben heute“ in der „Weltwoche“. Der Autor publiziert unter https://markvanhuisseling.substack.com/.
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Stimmt, aber unvollständig. Auch die USA verlieren oft, nur erzählen sie es sich als Comeback-Geschichte. Die Schweiz erzählt jede Niederlage als Charakterbeweis. Beides ist Selbstbetrug, nur unterschiedlich verpackt.
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Schweizer sind eben Tiefstapler und bescheiden. Nicht wie Donald J. Langfristig zahlt sich dies aus. Aber eine Portion mehr Siegeswillen in allen Facetten wäre hilfreich.
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ist Strunzdumm tiefstapeln?
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Also diese Selbstgerechtigkeit regt mich auf.
Man kann doch auch endlich mal selbstzufrieden sein, egal wie mittelmässig man ist. Das ist schliesslich das credo dieses Lande
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@D. Esisjades
Das «Credo der Mittelmässigkeit» ist ein viel diskutiertes Phänomen in der Schweizer Kultur und Wirtschaft. Es beschreibt die gesellschaftliche Tendenz, das Mittelmass, den Konsens und die soziale Harmonie über herausragende Spitzenleistungen, krasse Innovationen oder extravagantes Verhalten zu stellen.
Das Milizsystem und Konsensprinzip: Starke Hierarchien und Alleingänge werden in der Schweiz vermieden. Entscheidungen entstehen im Kompromiss und müssen mehrheitsfähig sein. Einerseits sorgt diese Kultur für Stabilität, Zuverlässigkeit, wenig gesellschaftliche Extreme.
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Was heißt selbstzufrieden?? 2. an einer Eishockey WM ist ein absolutes Super Resultat für die Schweiz! 2. Beste Liga der Welt!
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Mark van Huisseling der frühere für Kult geschrieben hat?
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Bescheidenheit ist eine Zier,
doch weiter kommt man ohne ihr.
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Habt ihr den Beitrag wirklich gelesen?
Wieso sollte man einen Satz daraus kommentarlos kommentieren? Und wieso sollte man das auch nochbgut finden??
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Richte mal besser Deinen Shice-Apple-Notebook korrekt auf den Schriftsatz ein. Fussball interessiert eh keinen, der einen IQ über der einer Banane hat. Und im Hockey werden wir eher früher als später den Kübel holen.
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„… der einen IQ über der einer Banane hat.“
—> Deiner liegt offenbar darunter.
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Man könnte meinen, dass es hier einen Editor gibt, der die Kästchen händisch rauseditiert. Eigentlich könnte das gleich die „Kommentar-KI“ erledigen, aber der Mecha-Hitler ist exklusiv damit beschäftigt, Kommentare von „Saulinken“ zu löschen.
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IQ über einer Banane? Wenn man die Fotos unserer Nati anschaut, könnte man Deinen Spruch als Rassismus auslegen.
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Roger de Weck | Die Schweiz und ihre Politik: Die Lebenslügen türmen sich (NZZ Standpunkte)
https://www.youtube.com/watch?v=kAARxg_eCqg
Die Schweiz hält sich für einen globalen Leuchtturm der politischen Stabilität. Das ist nicht falsch. Allerdings scheinen sich die Krisenzeichen zu häufen. Ein aktuelles Beispiel: Ein neuer Bundesrat wird gewählt, und niemand will es werden. Offenkundig ist Regieren eine Zumutung in der Schweiz.
Wie funktionsfähig sind unsere Institutionen noch? Warum macht Mittelmässigkeit in Bundesbern so häufig das Rennen? Und wie viele Lebenslügen kann ein Staat auftürme
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„Ein neuer Bundesrat wird gewählt, und niemand will es werden. Offenkundig ist Regieren eine Zumutung in der Schweiz.“
Bei so vielen Experten im Land und ganz vorne IP sehe ich ehrlich gesagt keinen Bedarf für Bundesräte.
Wozu Bundesräte, wenn IP die Weisheit für sich beansprucht.
Meine Traumschweiz wird von IP regiert.
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Die Schweizer Nationalmannschaft („Nati“) spiegelt die hohe gesellschaftliche Vielfalt des Landes wider: Rund 41 % der Gesamtbevölkerung haben einen Migrationshintergrund. Bei der Nati besitzen viele Stammspieler ausländische Wurzeln, besitzen aber oft den Schweizer Pass. Sie sind Beispiele für erfolgreiche Integration.
Ein Großteil der Nationalspieler der letzten Jahre (wie z. B. Granit Xhaka, Xherdan Shaqiri oder Breel Embolo) gehört zur zweiten Einwanderungsgeneration. Ihre Eltern wanderten aus Ländern wie dem Kosovo, Nordmazedonien oder Kamerun in die Schweiz ein.
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Soso. Sie wanderten ein. Eher illegale Einschleicher.
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Ändern wir unsere Geisteshaltung und Kommunikation, dann sind wir (noch) erfolgreicher…schön,wenn es so einfach wäre. Ich verstehe nur nicht, wie man Meldungen von Ergebnissen einzelner Sportarten als Reflektion für generelles Verhalten transferiert, ausserdem ist in Proportion zur Bevölkerungszahl die Schweiz in ziemlich viel Sportarten vorne dabei, Eishockey, Skifahren, Tennis, Fussball etc. Und siegt auch in einigen. Und Schweiz als Land ist ebenfalls hinsichtlich Erfolg weit vorne. Somit ist vielleicht die Art der Kommunikation auch ein Erfolgsfaktor, dass man vorne dabei ist.
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Haben Sie etwas eingenommen?
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Schönreden vom peinlichsten. Nur bedenklich, wenn man die eigene Satire für die Realität hält.
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@Manager: warum? Hat die Schweiz keinen Erfolg in verschiedenen Sportarten, und nicht nur als Zweiter? Eventuell ist es auch genau die hier kritisierte Einstellung die den kontinuierlichen Erfolg ermöglicht? Ist Erfolg nur ein erster Platz? Sind eine anderweitige Sichtweise, Aussendarstellung und Kommunikation assoziiert mit mehr Erfolg? Könnte nicht genau das Gegenteil passieren?
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In der Schweiz will sich niemand exponieren. Wird mal von einem Schweizer Team eine Leistung verlangt, ist das die grösste Red Flag ever. Es drückt auf die Stimmung im Zeam. omg.
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Was die Wall Street betrifft, so kann ich Euch in den nächsten Jahren einen Verlierer epischen Ausmaßes zeigen.
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Siehe unsere Politiker. Was sind die? Ewige Studenten, Dolmetscher, Weinbauer…… Selten einer der richtig gearbeitet hat, Blocher war eine Ausnahme. Mir kommt das Sprichwort in den Sinn, wer nichts wird wird Politiker dann hat er ausgesorgt ohne einmal Verantwortung zu tragen.
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also das ursprüngliche Sprichwort heisst: Wer nichts wird, wird Wirt.
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schon in der Primarschule. Kinder werden bewusst klein gehalten, eine 6 gibt es nur, bei ganz ganz aussergewöhnlichen Leistungen etc.
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Wir beugen uns Open Borders Ideologen und unser Wohlstand und Lebensqualität gehen bachab. Keller-Suter flötet derweil, wir sollen bescheiden sein. Genau, immer bescheiden… CH Kultur überlebt nicht mehr lange, Bevölkerung wird ruckzuck durch fremde Wilde ersetzt.
Wir müssen wieder die blutrünstigen Wilden werden, die einst die Eidgenossenschaft erkämpften, um aus dem Sturzflugmodus zu kommen.
Der Tod der Eidgenossenschaft ist endgültig besiegelt, wenn uns die Losers aus Brüssel die Gesetze machen. Fast dort…ich habe seit Sonntag das Land abgeschrieben, würde die CH quasi verraten…
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Du bist mir aber ganz ein wilder, du.
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Die Schweizer Eishockey Nati konnte wenigstens die Nationalhymne singen (nicht W.Nuss vo Bümpliz), was von der Fussball Nati nicht unbedingt behauptet werden kann. Problematisch, wenn erneut ein Doppeladler dazwischen fliegt.
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Ja, das scheint manchen das Wichtigste zu sein: Hymne zu singen. Die Leistung ist nebensächlich. Das ist die aktuelle Schweizer Mentalität.
Das Resultat ist entsprechend dürftig. Apropos wo sind im Fussball denn die ach so tollen Eidgenossen? Wieso sind sie so rar gesät?
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@Soccerito: Die Leistung der Schweizer stelle ich nicht in Frage, hingegen aber, wo denn die Eidgenossen geblieben sind? In dem Punkt scheinen wir uns also einig zu sein. Das Singen der Nationalhymne mag ein Indiz sein, vergleichen wir dies mit ausländischen Mannschaften, die darauf stolz sind.
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Mittelmässigkeit war für die Schweiz lang ziemlich erfolgreich. Heute in einer multipolaren aggressiven und hektischen Welt kommen die Schwächen des Schweizer Systems brutal an der Oberfläche. Zu langsam, zu mutlos, zu gehäbig und letztendlich gar arrogant. Die Strategie des neutralen Musterschulers ist nicht mehr glaubwürdig. Die Welt hat längst erkannt dass die Schweiz auch nur mit Wasser kocht und genau so korrupt wie eine Bananrepublik sein kann. Währungstabilität sowie Sicherheit und territoriale Integrität des Landes sind mehr denn je stark von der Goodwill Amerikas und der EU abhängig.
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Auf den Punkt gebracht, aber niemand will es sehen und begreifen.
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Gemach… Die Welt ist ein Champignon-Spiel: Wer den Kopf rausteckt, wird abgeschnitten. Im Sport ist Weltklasse wunderbar, in der Geopolitik ist der zweite Platz eine Überlebensstrategie. Wir sind einfach zu klein für den ersten Platz. Das zeigte das Ende des Bankgeheimnisses. Dass wir im Wealth Management vor Delaware liegen, passt den USA nicht. Auch die EU schaut viel zu genau hin. Am Ende regulieren die Grossen unser Modell weg. Seien wir froh um unsere „Hidden Champions“. Diese KMU retten uns, nicht die politisch verwundbaren Riesen.
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Hat Herr van Huisseling (Journalist, Buchautor; Foto: Tobias Stahel) einen beruflichen Bezug zum Finanzplatz ? Oder hat dieser Artikel einen logischen Bezug zum Finanzplatz ?
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Der Zweite ist der erste Verlierer.
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für die es sich niemals lohnt zu kämpfen, denn sie alle existieren nur dank Schulden.- und Kreditbetrügerei. Schon deren Landeswährungen entstehen durch systematische Verschuldung mit quartalsweiser zusätzlicher Schuldenauftürmung mit Zins, welche die Banker systembedingt abkassieren. Sobald deren Schuldenschneeballsystem und sie selbst einstürzen sind auch die Staatsbürger pleite. Für diese korrupten Staatskonstruktionen lohnt es sich somit niemals stolz zu sein oder für sie zu kämpfen.
Alle bisherigen Kriege beweisen dies auch. Wegen Überschuldung stehen diese Staaten bald vor dem Kollaps.
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Und die Schweizer, welche heute noch Biss und Willen zeigen, werden heutzutage von drittklassigen zugewanderten Managern rausgeschmissen. Ist zu ambitioniert!
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Gerade im aktuellen, krankhaften Hype rund um social media ist dieses ewige Streben, immer und überall die/der Beste zu sein, m.E. bullshit hoch2.
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Die Schweiz romantisiert eine Vergangenheit, die es so nie gab. Man kann nichts verlieren, was man nie besessen hat. Die Schweiz war nie homogen, sondern immer ein Geflecht regionaler, sprachlicher und konfessioneller Identitäten. Die „Willensnation“ ist deshalb ein politischer Mythos, kein historischer Zustand. Gleichzeitig hat die einheimische Bevölkerung seit Jahrzehnten eine Geburtenrate deutlich unter dem Bestandserhalt. Diese demografische Entwicklung ist kein Schicksal, sondern das Ergebnis politischer Weichenstellungen, dadurch verändern sich kulturelle Selbstbilder und Diskurse.
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Beschwörung des Willensnation und gleichzeitige Anspielungen auf vermeintlich verloren gehende Ethnokultur schliessen sich halt gegenseitig auch ein bisschen aus. Wobei es vorliegend ja nur darum gehen dürfte, mit dem ersten den ethnpluralistischen Talking Point des zweiten zu lancieren.
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So ist es. Da werden zwei unterschiedliche Gefühle bedient:
-Nostalgie nach einer starken, einheitlichen Schweiz
-Unbehagen über gesellschaftliche Veränderung
Beides wird in ein einziges Narrativ gepresst – und dabei entsteht der logische Kurzschluss.
Interessant: Letzten Monat auf dem Flug nach Lissabon sassen fast nur Eidgenossen – keine Touristen, sondern Ausgewanderte (AHV Rentner). Man kam ins Gespräch und alle -ohne Ausnahme- sagten: Wir gingen wegen finanzieller Sorgen, und wenn wir etwas bereuen, dann dass wir nicht früher gegangen sind. Diese Entwicklung sollte uns zu denken geben.
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In diesem Land in dem sich die Bevölkerung gegenseitig nicht mal Aids gönnt, ist das Zufriedensein mit Mittelmässigkeit die einzig logische Konsequenz.
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@Franco Giovanetti
„Hat Herr van Huisseling (Journalist, Buchautor; Foto: Tobias Stahel) einen beruflichen Bezug zum Finanzplatz ? Oder hat dieser Artikel einen logischen Bezug zum Finanzplatz ?“
Ungewollt schwingen Sie mit Herr Van Huisseling mit, weil auch der „Finanzplatz Schweiz“ zu den Mythen, Überhöhungen und nostalgischen Selbstbildern gehört, die im Artikel des Autors mitschwingen. Und wenn man den Text genau liest, sieht man: Er benutzt den Finanzplatz nicht analytisch, sondern symbolisch, als Teil einer Erzählung über „früher waren wir die Besten“.
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„schaltete ich das Radio zwei Minuten zu spät“, Schusseling ein untypischer Schweizer er kommt zu spät und publiziert zu spät!
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Bei SRF darf gar nichts wundern. Der Sender ist eine Katastrophe. Auch jetzt wieder bei der Männer Fussball WM, wenn ich die Auswahl der sogenannten Experten sehe. Einfach zum abschalten.
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Schreibt ein Zweitliga-Journalist.