Die britische Politik gleicht mal wieder einem Katerfrühstück: Alles ist durcheinander, die Mäuse tanzen auf dem Tisch, und jemand hat schon wieder den Thunfisch vergessen.
Keir Starmer tritt zurück, seine Labour-Partei zerlegt sich selbst, mögliche Nachfolger wie Andy Burnham oder Wes Streeting huschen durch die Flure huschen.
Larry aber, der sitzt einfach da. Vor der schwarzen Tür mit der goldenen 10. Gelassen. Würdevoll. Und leicht genervt.
Der 19-jährige Chief Mouser to the Cabinet Office hat inzwischen mehr Premierminister überlebt als die meisten Briten heisse Abendessen hatten.

Cameron, May, Johnson, Truss, Sunak, Starmer – sechs „temporäre Logiergäste“, wie Larry sie nennt. Und jetzt steht der siebte an.
Der offizielle (und absolut beste) Larry-Account auf X (@Number10cat) hat heute Morgen trocken mitgeteilt:
„If rumours are to be believed I’ll be living with a seventh different Prime Minister shortly. If it carries on like this I’m going to stop making the effort to learn their names.“
Auf Deutsch für alle, die es noch nicht kapiert haben: „Wenn das so weitergeht, höre ich auf, mir ihre Namen zu merken.“
Man spürt die Erschöpfung in jeder Silbe.
Man stelle sich vor: Sechs Jahre lang hat Larry tapfer versucht, die jeweiligen Bewohner auseinanderzuhalten.
„Das war jetzt der mit den Partys im Keller oder der mit dem Bus?“ – „Nein, Larry, das war der mit dem kurzen Aufenthalt und dem langen Rücktritt.“
Irgendwann reicht es auch einem Kater.
Insider berichten, Larry bereite sich bereits intensiv auf den Wechsel vor. Er soll seinen Lieblingsplatz auf dem Kabinettstisch neu vermessen haben.
Nur für den Fall, dass der Neue grösser oder kleiner ausfällt als seine Vorgänger.
Ausserdem habe er eine ganze Liste mit strengen Testfragen für die Bewerber zusammengestellt: Ob sie Mäuse fangen können, ob sie Thunfisch mitbringen, ob sie bereit sind, bei Regen draussen zu warten, während er drinnen in Ruhe entscheidet, ob er überhaupt reinkommt.

Und vor allem, ob sie verstehen, dass „kurzfristig“ in der Politik meistens nur „bis zum nächsten Skandal“ heisst.
Wer diese Fragen nicht mit „Ja, mein Lord“ beantwortet, fliegt raus. Larry hat schliesslich Prinzipien.
Die Mäuse in der Downing Street atmen derweil auf. Jedes Mal, wenn ein neuer Premierminister einzieht, ist Larry für ein paar Tage abgelenkt vom Namenslernen, und die Nagetiere können ungestört durch die Aktenberge wuseln.
„Es ist wie Urlaub mit Vollpension“, soll ein besonders dreister Vertreter der Nager-Fraktion gezwitschert haben.
Ob der siebte Mensch Burnham, Streeting oder doch jemand ganz anderes wird – Larry bleibt. Er ist der einzige Zivilbeamte, der nicht zurücktreten kann. Er ist der einzige, der wirklich „Chief“ im Titel hat und es auch ernst meint.
Und er ist definitiv der Einzige, der noch weiss, wo der gute Katzensand steht.
Also, liebe britische Politik: Macht weiter mit eurem Chaos. Larry hat schon sechs von euch überstanden. Beim siebten wird er einfach „Hey, du da“ sagen und sich wieder in die Sonne legen.
Denn am Ende des Tages gilt immer noch: Premierminister kommen und gehen. Larry bleibt. Und er hat keine Lust mehr auf Namensschilder.
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Und trotzdem, die beste Regierungschefin die wir jemals hatten auf der Welt, hiess Margareth Thatcher. Lichtjahre besser als Merkel und Von der Lügen zusammen.
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Scheint das intelligenteste Lebewesen in UK zu sein.
Die Personalfluktuation scheint ihn aber nicht zu stören.
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Wann geht der Loskutov?
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Man muss dazu aber sagen, dass britische Abendessen und britische Premier-Minister gleichermassen zum Kotzen sind. Kann man nur Briten vorsetzen
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Der eine Schwächling geht. Der nächste ‚Mr. Bean‘ kommt. Labour. Die Sozialisten. Und Pedro in Spanien muss auch bald gehen. Wegen Korruption scheinbar. Die Rettung ‚Europas‘ naht. ‚Send them home!‘