Jung von Matt steht emblematisch für eine Branche mit Schmiss. Kreativ, schnell, modern – Trendsetter der hochgetourten Wirtschaftswelt.
Ausdruck in Bricks and Stones fand dies im kürzlich bezogenen, gläsernen Jung von Matt-Hauptsitz am Zürcher Rigiplatz, am Fusse des Milliardärs-Zürichbergs.
Was als Zeichen des ewigen Ruhms und Erfolgs gedacht war, könnte jetzt zum Beschleuniger einer historischen Zäsur werden.
Jung von Matt soll nämlich mehrere grosse Schweizer Unternehmens-Kunden verloren haben. Das sagt ein Insider.
Die Folge: Einige der kreativsten Köpfe, darunter auch langjährige Mitarbeiter, hätten das Werbehaus an der Universitätsstrasse verlassen müssen.
Es gehe Jung von Matt finanziell nicht gut, so die Auskunftsperson.
Auf Fragen an den „Creative Director“ des Schweizer Ablegers, Alexander Schmid, gabs keine Antworten.
Null Reaktion.
Jung von Matt zählt laut eigener Webseite über 1’300 Mitarbeiter weltweit. Gegründet vor 35 Jahren, zählt die Werberin mit 39 Agenturen zu den Big Playern der Shiny Branche.
„100% independent“ hebt Vorzeigekopf und Gründer Jean-Remy von Matt auf jvm.com/about hervor.
Dort findet sich auch das Motto. „Fuck Boring“ steht an den Wänden des Hauses.
Eindrücklich ist die publizierte Kundenliste. BMW, Adidas, Nivea, Audi, Mercedes, Procter&Gamble, Fifa, Nespresso, Bosch, Tinder, Coca-Cola, IWC, McDonald’s, Opel, Intersport.
Und viele mehr. Wie weiter? Die KI schlägt zu bei den Werbern. Was diese in langen Nächten hervorzauberten, schaffen Claude und ChatGPT in Sekunden.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Werber sind noch die grösseren Warmluft blaser als die Banker.
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Loomit der Star-Werber macht es bestimmt gratis.
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Riesen-Krise von Star-Werber? Ist es nicht eher ein kleines Problemchen eines Werbe-Fuzzy?
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Vermutlich hat sich die junge Warmluft-Bläserin mit ihren KI-Agenten diese Kunden geholt.
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Was machen die Werber eigentlich?
Wenige von denen machen coole Texte, kombinieren manchmal Text und Bild resp. Text und Kurzvideo.
Die Meisten jedoch dieser Gilde erstellen für grosses Geld wenig Output. Also etwa soviel oder etwas weniger als ChatGPT oder andere AI’s können. Die Kosten derer sind dann deutlich über dem Tokenpreis der AI.
Also werden wohl Werber durch AI substituiert. Anderen Branchen geht es auch schon so: Jung-Juristen, Programmierer, uvam.
Die meiste Werbung bringt nix. Eventuell erkennen das jetzt die grossen Kunden. Und KI gibt den Rest dazu.
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Evidenz bitte?
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Wer GIG propagiert (da war doch mal was), darf sich nicht wundern, wenn die Kunden das dann auch so sehen und KI nutzen.
KI reduziert die Kosten nicht um 10%, sondern AUF 10%.
Ciao JVM.
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KI reduziert die ganze Gesellschaft, nicht vergessen wer diesen Dreck nutzen sollte, wird irgendwann selbst betroffen sein!
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Endlich bewegt sich was in diesem Markt.
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Es überlebt wer noch arbeiten kann, Dreck unter den Fingernägeln hat und allenfalls Bescheid weiss, was in der Natur geniessbar und bekömmlich ist!
Alle die nur ihr Papiergeld zählen und an Bildschirmen hocken, finden sich irgendwann sitzend an der Bordsteinkante wieder..
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ja, nur noch mehr an die KI delegieren, und Menschen entlassen, kommt vielleicht doch nicht so gut raus …
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Es wird immer besser! KI vernichtet Arbeitsplätze!
Nicht nur im Werbe- Bereich! Damit gibt es noch mehr Arbeitslose!
Ein organisierter Wahnsinn!!
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Vielleicht haben sie recht, wer „Fuck Boring“ an die Wände pinseln muss ist eh gescheitert!
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Was für Werbung wird uns heute präsentiert?
Die weissen Menschen nur am Rande, es müssen doch immer irgendwelche dunklerhäutigen abgebildet oder „integriert“ werden?!
Von Nike, Calida, Swissmilk (!)…Wo leben wir eigentlich und sind diese deren Hauptkunden, darf das mal gefragt werden?
Ansch.seien in Nigeria weisse Models in Werbung verboten..
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Für mich sind die Werbefatzkes unisono die überflüssigsten und überbezahltesten Figuren in der Wirtschaft.
Etwas anderes als Gruppenfotos produzieren wo immer einer aus Afrika die Schweizer Familie aufmischt, fällt denen seit Jahren nicht mehr ein. Die letzte Hoffnung ist KI welche diese Schrottproduktionen ein für alle mal aus der Welt schafft.
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Marketing ist generell überbewertet und so manche PR-Abteilungen in Firmen für die Füchse. Hier könnten Unternehmen horrende Summen einsparen. Als Beispiel: Tesla hat keinen einzigen FTE für Marketing. Die Zeit für diese Marketing-Hippsters ist nun vorbei.
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Früher war alles besser. Jedenfalls die Werbung.
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ist wie Bär und Karrer: da haben alle mal gearbeitet.