Stefan Bollinger ist ein Goldman Sachs-Manager. Das zeigt er heute.
Den Halbjahres-Abschluss seiner Julius Bär, wo Bollinger seit Anfang 2025 regiert, malt er in den tollsten Farben.
„Rekord-Konzerngewinn“ mit einem Plus von 32 Prozent gegenüber Vorjahr, 5 Prozent mehr Assets under Management, Bruttomarge 87 versus 83 Basispunkte.
Alles glänzt, Bär brummt.
Really?

Unter der Shiny Oberfläche zeigen sich Risse. Das Netto-Neugeldwachstum ist mit 2,2 Prozent miserabel.
5,7 Milliarden flossen der Nummer 1 der Schweizer Privatbank von Januar bis Ende Juni zu. Es sollten doppelt so viel sein. Mindestens.
Bollinger hat seiner Bär-Bank 4 bis 5 Prozent Netto-Plus beim Neugeld auf die Fahnen geschrieben.
Interessant wirds beim Personal. Bollinger will über 100 Stellen streichen. Doch was zeigt sich jetzt? „Nettozuwachs von 285 Stellen seit Jahresbeginn“.
Entsprechend stiegen die Personalkosten um eindrückliche 4 Prozent auf fast 1 Milliarde.
Die Julius Bär begründet das Stellenplus mit ein paar Sondereffekten. Egal: Entscheidend sind die Private Banker. Bei diesen sieht man, was hinter den Kulissen läuft.
Bollinger schmeisst die „faulen Eier“ raus – jedenfalls denkt er, dass die Geschassten nicht genug zum Erfolg beitragen würden.
Also ersetzt sie der CEO mit vermeintlichen Topcracks von der Konkurrenz. Die vergoldet er dann mit Superboni.
„Auf Nettobasis sank die Zahl der Kundenberaterinnen und Kundenberater (RMs) um 14 auf 1’247 FTE, was die Einstellung von 50 RMs und das Ausscheiden von 64 RMs reflektiert“, meldet Bär offiziell.
Dann kommts: „Ein erheblicher Teil dieser Abgänge resultierte aus kontinuierlichen Performance-Management-Massnahmen.“
Will heissen: Wer nicht liefert, fliegt.
Jeder Berater verwaltet gemäss den heutigen Halbjahreszahlen rund 440 Millionen Franken Kundenvermögen. Um richtig profitabel zu sein, möchte Bollinger diese Zahl weiter steigern.

Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Nichts Neues zu den Enforcements? Wie man aus Bern hört, ist die Geschichte noch nicht gegessen. Mehrere Compliance-Abteilungen haben offenbar ihre GwG-Risk Assessments verpennt, so zum Beispiel auch bei Compliance-Products & Services für Wealth & Tax Planning. Da dort das Chaos regiere, werde jetzt alles noch einmal genau angeschaut, erzählt man sich.
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Die Compliance Officer bei JB glänzen durch Inkompetenz und Selbstüberschätzung. Eann endlich wird hier der Saustall aufgeräumt?
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Das würde für den CEO sprechen wenn er die Steine weiterhin umdreht und umdreht und umdreht. Dem „gemütlichen“ Stuben-Bänker gefällt das wohl nicht, dem Leser von IP spielt es in die Karten um zu schreiben in der Kommentarspalte so wie ich, aber Fakt ist – es würde für den CEO sprechen.
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44io pro RM ist viel zu wenig. Also ich bin bei einer Konkurrentin angestellt und bei uns ist die Schwelle deutlich tiefer trotz ähnlichem Setup.
Der Schuh drückt beim Neugeld ja. Sachlich bleiben.
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…SCHULDEN.
440 Mio/Berater. Tönt nach viel. Kommt aber nur durch die Überbewertung bei Tech Aktien zustande. Cash-Rendite für den Kunden – wenig, Cash-Risiko für den Kunden – hoch. Marge für den Berater – nach unten.
Aber diese ganze „Beratung“ braucht es nicht. Kauf einen ETF und gut ist.
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Passiv schön und gut, aber es ist ein grosser Treiber dieser exzessiven Bewertungen, nicht?
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Herr Hässig
Wie lange brauchten Sie um als Plattform für Werbung anerkannt zu werden? Nach Ihren eigenen Kriterien hätten Sie (als onemanshow) bereits nach 6 Monaten durchstarten SOLLEN …
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Schon mal KI gefragt, ob JB zufriedene Mitarbeiter hat?
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Dream on. Die Bank Bär hat einen schlechten Ruf, ist schlecht geführt und wohl ein Uebernahmekandidat. Ein erfolgreicher Private Banker tut sich das kaum an. Aber was heisst schon erfolgreicher Private Banker ? Ist die Börse top ist er der Held, flopt sie ist er der Depp. Den Rest besorgen Product Manager, Wealth Planer und Kreditspezialisten, denen man auch auf die Finger schauen muss. Nein, Bär ist keine Top Adresse mehr.
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Stimmt, tut sich niemand mehr an.
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Dein Kommentar hat soviel Gehalt wie der Artikel. Schau dir die Zahlen an. Das ist ein Top-Ergebnis. Hast du eine Ahnung wie viel Arbeit es ist, 5 Milliarden Neugeld zu gewinnen? Klar gibt Bollinger das Doppelte als Ziel vor, aber trotzdem stimmt die Marschrichtung. Alle anderen Zahlen sind sehr gut. 5 Milliarden kriegst du nicht, wenn du einen schlechten Ruf hast! Du solltest vielleicht einmal ausserhalb der IP-Bubble über Julius Bär recherchieren.
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….von oben ferngesteuert.
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die müssen an der front sparen, weil sie mehr leute einstellen müssen für das neue core system. ob dies dann funktioniert, sei dahingestellt.
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Die Kosten sind immer noch viel zu hoch, bei dieser Personalpolitik und dem Nettozuwachs von 285 Stellen. Kein Wunder, jeder macht dort was er will. https://insideparadeplatz.ch/2025/10/30/baer-verfuegt-hiring-stop-big-boss-foutiert-sich-darum/
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Wealth and Tax Planning lebt von seinen Stories. Produziert wird nichts, was einen Kundennutzen hat. Intern schon lange höchst umstritten. Da hilft es nicht, wenn die Dr. iur. in der Badi Enge Home Office macht und die RMs das mitkriegen.
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It’s encouraging to see that the bottom line is looking healthier.
However, it seems the next US criminal investigation is already waiting in the wings—at least if the rumours are to be believed. If that proves true, clients may soon find themselves heading for the exits once again.
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Freue mich auch immer, wenn diese Schuldeningenieure wieder Millionen und Milliarden in ihren aufgeschwollenen Bilanzen abschreiben müssen. Die nächsten Benkos stehen sicher schon in der Schlange um aufzufliegen. Das ist dann meistens jeweils der Zeitpunkt wo sie aufhören blöd in die Kameras zu grinsen.
Noch ein Hinweis:
Vorzeitiger Bankrun bringt Sicherheit für die Kunden.
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frage mich, wielange bär das noch durchhält, mit all den leerläufen…
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Die entscheidende Frage ist. Vergleiche ich die Analystenprognosen mit den Ergebnissen und lese im Anschluss fundierte Ausführungen und Bemerkungen zu den einzelnen Ergebnissen oder lese ich sich gut verkaufenden Boulevard inklusive Kommentare gescheiterter Private Banker, neidischer Konkurrenz und branchenfremden Stammtischgästen. Ich als Kleinaktionär verschiedenster Banken bleibe bei Erstgenanntem. Viel Glück den Anderen.
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Japan-Der weltweit grösste
„Schuldenzombie“ steht kurz vor dem Zusammenbruch
geschrieben von Alasdair Mecleod am 20.7.2026
Warten Sie mal ab was danach mit den Banken passieren wird, oder noch besser:
Verpassen Sie nicht die sinkenden Schiffe frühzeitig zu verlassen.
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In defense of CEO Bollinger
Die Strategie macht Sinn.
Zwei Fragen bleiben:
1.Wie oft und wie rentabel gelingt diese Art der Zuflussgenerierung mit Neugeldern?
2.Wie lange bleiben diese Neukunden respektive wie stehts um deren Banktreue?
Die Erfahrung zeigt:
-Hunter sind oft keine guten Farmer.
-Auch Stars haben einen Lebenskyklus.
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Das Netto-Neugeldwachstum ist mit 2,2 Prozent miserabel??? … aufs Jahr wären das 4.4 Prozent. Das ist nicht so schlecht.
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Es braucht 2026 keine RM mehr. Wann merkt das JB?
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Boomerprobleme
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Fazit:
Gewinn JB – Börsenanstieg bedingt
Net New Money – praktisch 0
Bonus: Management + 50 Mio
Wer von den Aktionären immer noch nicht merkt, dass sogar ChatGPT eine bessere Leistung hinkriegt für CHF 25.00 pro Monat, der ist A) Teil des System oder B) Dumm
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Die Frage ist nun, ob die faulen Eier oder die teuren Stars mehr Schaden anrichten.
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Die Banken in der Schweiz könnten Personal von der Langstrasse kosteneffizient rekrutieren. Die hervorragenden Leute dort sind die Experten fürs Verkaufen von S.it.
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Woher kommen die erfolreichen Banker? Oder die erforeichen Unternehmer? Wohl kaum von den unsäglichen Beraterfirmen.
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Überteuerte Networker & Verkäufer! Den Rest erledigen eine Handvoll Mathematiker und Informatiker mit KI.
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das Resultat wurde vermutlich durch das Kündigen des Formula E Sponsorings und das Einsparen des Marketingdirektors erreicht?
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Die heutige Reaktion des Aktienkurses gibt Stefan Bolliger die Antwort.