Die Credit Suisse gerät in der Krise in neue Turbulenzen. Nun wird bekannt, dass die Grossbank in mehrere Fonds des Unternehmers Masayoshi Son aus Japan und dessen SoftBank investiert hat.
Dies berichten angelsächsische Medien. Sie werfen die Frage auf, ob die CS die Links korrekt und transparent offengelegt habe.
Es geht um Kundengelder des CS Asset Managements. Der Bereich gilt als top und wird in der Szene hoch gelobt.
Das CS Asset Management hat die Kundengelder in Assets investiert, die von einer Finanzfirma namens Greensill Capital verwaltet werden.
Dahinter stehen sogenannte „Supply Chain“-Finanzierungen. Mit diesen werden Rechnungen von Lieferanten vorfinanziert – ein wachsendes Business in den guten Jahren.
Mit der rasant ausgebrochenen Krise steigt der Stress bei vielen Kunden, welche die Rechnungen zusammen mit einem Zins begleichen müssen. Wenn sie dies nicht können, krachen die Vehikel zusammen.
Die CS Asset Management ist gross in diesem Geschäft. Sie hat vor ein paar Jahren den Credit Suisse (Lux) Supply Chain Finance Fund gegründet.

Der Link zur Greensill-Brokerin ist dabei klar. Nicht offengelegt worden sei in einer Präsentation zuhanden der CS-Investoren, dass Greensill ihrerseits viel Geld von Japan-Tycon Son respektive dessen SoftBank-Gruppe erhalten hat.
Dieser hat Stress. Vor einem Monat zog er sich von einer Frischfinanzierung für die schlingernde WeWork zurück, eine Bürovermieterin.
Der Kreis CS-Greensill-SoftBank schliesst sich.
Die SoftBank gibt der Greensill Geld, diese wiederum investiert die Vermögen der Kunden des CS Asset Managements in „Vision“-Vehikel der SoftBank.
Ein Wharton-Finanzprofessor sagte in einem Medienbericht zu diesem Zirkel-Setup:
„I would think the fact that SoftBank is a big investor in Greensill means there should be a separate disclosure, and some limitations (on the amount that could be invested with Vision Fund) so you don’t have over-concentrations.“
Laut dem Medienbericht meinte die CS, dass alle ihre Fonds „highly regulated“ seien und dass die Bank dafür einen „thorough investment and due diligence process in place“ habe.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
CS tritt wieder in jeden Fettnapf auf dem Weg voll rein.
CS lässt keinen Fettnapf aus – CS tritt zielsicher rein und zerstört weiter Ihre Reputation.
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Rohner macht weiter und der VR schläft.
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Ich verstehe nicht, wie man mit diesem Sa..laden überhaupt noch als Kunde oder Aktionär Geschäfte machen kann.
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Nein, Rohner sahnt ab und mit ihm der VR und das unfähige Management dazu.
Gottstein ahnt nicht mal was da abgeht.
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„CS Asset Managements: Der Bereich gilt als top und wird in der Szene hoch gelobt“.
Ich musste mir daraufhin erstmal die Augen reiben und die Brille putzen …
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no risk no fun
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Ja die CS ist im Verschleiern, Abstreiten und Verfolgen erste Sahne.
Wie lange geht das noch gut respektive wie lange schaut Politbern und die Finma noch zu?
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@ Kurt
“Politbern“ / FINMA, was erwarten Sie von diesen lächerlichen und völlig unglaubwürdigen Politikern und FINMA noch?
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Wer in Softbank und in CS Fonds investiert ist relativ naiv. Unwissender ist nur noch, wer Asmollworld Aktien kauft.
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PLV macht inzwischen etwas anderes, beispielsweise mit SB:
https://tinyurl.com/yb69usft
https://tinyurl.com/yak3s9k6
https://tinyurl.com/ya6skmjn
Wenn ich die Wahl hätte zwischen Hotelier, Unternehmensführer oder Privatier, der morgens mit SB aufwacht kann ich seine Entscheidung absolut nachvollziehen …
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alleine schon der vergleich
japanischer industrievisionär/schweizerkäse grossmaulbubi
ist @echt zum schreien
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Ich verstehe nicht warum Masayoshi Son mit nun 62 Jahren aus den Erfahrungen ab dem Jahr 2000 und 2007 nicht klüger geworden ist und sich entsprechen aufstellt, obwohl er mittelfristig recht behalten wird:
https://group.softbank/system/files/pdf/ir/financials/annual_reports/pdf_28_en.pdf
https://group.softbank/system/files/pdf/ir/financials/annual_reports/annual-report_fy2003_01_en.pdf
https://group.softbank/en/ir/financials/annual_reports
Auch die Amazon – Aktie verlor von 2000 bis 2002 90% im Kurs und 50% von 2007 bis 2009:
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/internet-weihnachten-beschert-amazon-den-ersten-gewinn-151515.html
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Wird dieser Freibeuter Lex Greensill nach der GAM nun auch der CS zusetzen?
Interessenkonflikte scheinen bei Greensill ein Thema zu sein. Die CS-Fonds haben nun 3 Ausfälle erlitten, von denen 2 fragwürdig waren. Man fragt sich, was wirklich bei GAM passiert ist?
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Softbank – ein ZUTREFFENDER Name – eben „SOFT-money“ das sich immer mehr in Luft aufloest – wie ein Ponzyscheme
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Fröhliches, lustiges und gieriges Investieren ist angesagt … mit dem vielen Gratisgeld … und alles geht in den nächsten 3-6 Monaten mit den 1513 Finanzkrisenherden und den lebendigen Pandemien den Bach runter …
Wir haben fast sämtliche Assets unserer Kunden nur noch in Realwerten und produktiven, wertschöpfenden Unternehmen investiert: Tschüss Finanzprodukte und schüss Casino-Spekulation!
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Schon mal nachgeschaut welche Firma bei den Wirren um GAM in den letzten Jahren eine prominente Rolle spielte?
Hoffen wir doch, dass CSAM nicht das gleiche Schicksal erleidet.
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softbank bewegt sich marktstrategisch eine gute generation vor den untergehenden mittelalterlichen schweizer bankateliers…
its still a game, but a brand new one.
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Warum muss es denn ausgerechnet Greensill sein? Darüber hat ja The Market/NZZ schon ausgiebig berichtet. Es gibt doch genügend andere Trade Finance Partner.