Die UBS-Chefs betonen bei jeder Gelegenheit: Wir sind da für die Schweiz.
Hinter der polierten Fassade spielt sich anderes ab. „Asset Management Investment Professional“ heisst eine zentrale Front-Office-Position der UBS.
Einsatzort: Kraków, Wroclaw. Auf deutsch Krakau und Breslau.
Beides grosse, geschichtsträchtige Städte in Polen. Im günstigen Ost-Europa.

Dorthin hat die letzte Schweizer Grossbank Tausende Backoffice-Stellen verschoben. Jetzt folgen erstmals auch solche weit vorne, an der Kundenfront.
„Unlike traditional offshore models, our teams in Kraków and Wroclaw are embedded in front-office workflows and work closely with global investment teams across asset classes“, schreibt die Bank in der Stellenausschreibung.
„They directly support the implementation of portfolios, mandates, and customized client solutions, with exposure across the full investment lifecycle.“
Es handelt sich um Top-Positionen; solche, die bisher für die UBS-Zentren im Westen reserviert waren: in London, in New York.
Vor allem in Zürich. Da, wo die UBS weiter ihren Konzernsitz hat.
Laut einer Quelle würde es sich beim Aufbau der Front-Office-Jobs in Polen fürs UBS Asset Management um den Auftakt einer grossen Verlagerungswelle handeln. Insgesamt drohen in den nächsten Monaten weitere Tausende Stellen verloren zu gehen.
Die „billigen“ Excel- und Callcenter-Jobs sind längst „offshore“ gelandet, als nächstes seien jetzt diese begehrten Positionen an den Reihen.
Hunderte solcher könnten die Chefs von Zürch nach Polen verlagern.
„Die Erfahrungen mit den Backoffice-Jobs sind verheerend“, kritisiert die Quelle. „In Zürich müssen die Leute den Pfusch aus Polen geradebiegen.“
Wenn jetzt das Gleiche mit den viel anspruchsvolleren Front-Positionen passiere, sei der Absturz programmiert. „Die Leute in Polen haben null Erfahrung in diesen Bereichen.“
Angestellt würden polnische Backoffice-Banker, diese müssten dann Aufgaben erfüllen, die weit über ihr Können hinausgingen, so die Auskunftsperson.
Das grosse Offshoring gehe dabei „ohne irgendeine Mitteilung über die Bühne“, so der Insider. Der Plan sei klar: „Die UBS ist daran, in Polen eine eigene Asset Management-Lizenz zu erhalten.“
Mit dieser könnten dann noch viel mehr der zentralen Jobs aus dem Zürcher Headquarter in die Offshore-Städte Breslau und Krakau wandern.
Ebenfalls stark ausgebaut wird Indien. Dort hat die UBS kürzlich in der Business-Stadt Hyderabad einen neuen Hotspot für bis zu 3’000 Mitarbeiter angekündigt.
Das Offshoring im Asset Management ist heikel. „Wir sprechen von zweistelligen Milliarden-Vermögen, welche die UBS neu aus Polen heraus managt“, sagt die Quelle.
Die Gelder lägen in Fonds und Mandaten der Grossbank – „ein grosser Teil davon gehört Schweizer Pensionskassen“. Diese müssten „Waivers“ unterschreiben, mit denen sie weitgehend auf den Schutz des Bankgeheimnisses verzichteten.



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Die Angestellten können gleich mitgehen. In der Schweiz gibt es bei diesem Jobmarkt sowieso keine neue Stelle.
Mutig wer sich nicht (schon lange) etwas neues gesucht hat.
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Warum nicht auch Ermotti, Busse und Co. nach Polen schieben..? Günstiger und sicherlich auch effizienter wird es sicherlich… auch an der Flur hat es noch ganz viele die man schnell verschieben könnte, besonders die Blender und Crew-Leads ohne wirklichen Mehrwert
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Die NASA sucht noch Astronauten.
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Polen ist ein aufstrebendes Land in Osteuropa. Polen hat viele junge
Leute, welche noch gerne Arbeiten. Der Bessere ist der Feind des
Guten. Das hat auch die UBS Leitung bemerkt.
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Wer heute noch bei der UBS arbeitet, setzt im Casino auch sein ganzen Vermögen auf eine einzige Zahl im Roulette… 🙂
Die brauchen den Nervenkitzel jedes mal, wenn sie den Namen des Vorgesetzten auf dem Display sehen, es könnte ja das letzte mal sein…
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Toll, als Kundin in Zürich muss ich dann nach Krakau in die Filiale.
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Xmal habe ich gesagt, die UBS kann kein Banking mehr. Sie können nur noch mit sparen verdienen aber erfolgreich anlegen, Fehlanzeige. Schon komisch, in den USA haben sie eigene Darkpools, wodurch sie die Aktienkurse kontrollieren können aber nicht mal das scheint zu helfen.
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bitte sitz auch grad dort hin verlagern. danke.
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Wann geht das Management nach Polen?
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Gar nicht. Das wird durch AI-Agenten ersetzt. Gerüchteweise habe ich gehört, dass man 2 Praktikanten angestellt habe, um diese Agenten zu programmieren. Ein paar hundert Franken für diese Jungs, ein paar tausend Dollar für „Tokens“, um die AI am Laufen zu halten. Das reicht heutzutage.
Was verdient der Schweizer FO? Was verdient der Pole?
Da hast Du die Antwort.
Homeoffice hat gezeigt, dass Distanz kein Problem ist.
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Besser Ihr kommt zu uns als wir kommen zu Euch.
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UBS hat schon länger ein Ghetto und das wird immer schlimmer. Jeder Kunde der freiwillig bleibt, ist selber schuld oder aus irgendwelchen Grund keine Ausweichmöglichkeit. Die Gebühren sind unanständig hoch, der Service einfach nur lausig. Es wird immer schlimmer. Ein Grossteil der Mitarbeiter ist frustriert. Der Rest kassiert ab.
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Ich bezweifle, ob Positionen wie die in der Stellenbeschreibung Kundenkontakt haben werden oder auch in der Vergangenheit hatten. Aber etwas anderes geht erfahrungsgemäss verloren. Die Fähigkeit, mitzudenken, wenn die vorgegebenen Algorithmen mal nicht funktionieren. Dies scheint notwendig zu sein nach den schlechten Erfahrungen von einigen Asset Managern, bei diesen „Routineaufgaben“ durch KI an Personal sparen zu wollen.
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…. sonst wüsste Herr Hässig nicht mehr was er „brünzeln“ will. Er scheint sich auf Alles und Jedes der UBS eingeschossen zu haben. Schade!
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Wenn bei UBS gutes Management fehlt und Innovation ausbleibt, während immer mehr Geld abfliesst, gibt es für die Dilettanten an der Spitze nur eine Antwort: Stellen nach Krakau schieben.
Kurios: Käme man auf die Idee, sich selbst zu ersetzen – nicht durch Krakau, sondern durch ChatGPT oder Claude – würde die Bank noch mehr sparen. Kein Bonus, kein Networking, keine vertagten Entscheidungen, keine Büropolitik. Nur was nötig ist – in besserer Qualität, als diese Manager je geliefert haben.
Die wahren Auslagerungs-Kandidaten sitzen nicht im Backoffice, sondern im Corner Office.
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Für mich ein Grund mein Konto bei UBS zu kündigen.
Die Bank entspricht nicht mehr meinen Werte Vorstellung.
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Ich lach mich schlapp!!
Genau das, was ich anlässlich der dritten UST-Reform voraus gesagt habe.
Das Versprechen, die Abstimmpropaganda, zielte im Wesentlichen auf folgende drei Punkte:
– Innovation fördern
– Arbeitsplatzerhaltung, steigender Wohlstand, sichere Altersvorsorge
– Werkplatz Schweiz erhalten
Was ist eingetreten:
– das gesparte Geld wird in Boni & Dividenden ergo Börse investiert
– Arbeitsplätze werden im grossen Stil ins Ausland verlegt
– Werkplatz Schweiz löst sich auf
Zusätzlich dazu kommt nun noch die KI. Die rasiert die restlichen Jobs weg.
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Werbung des Fremdenverkehrsamtes von Polen:
Machen Sie Urlaub in Polen. Ihr Auto ist schon da.
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Du verstehst die moderne Welt nicht. Es hat sich herausgestellt, dass ein Mädchen vom Dorf in Polen die gleiche qualitative Arbeit leistet wie ein Banker in Zürich. In Polen interessiert sich niemand für dein Auto, sondern nur für dein Kapital, das du eh nicht mehr sehen wirst.
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Wichtiger wäre den Sitz aus Zürich zu verlegen, damit die Linken weniger zum Umverteilen hätten.
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UBS ist eine drittklassige Bank mit überrissenen Fees, miserablem Service und schwachen Produkten – garniert mit viel Arroganz und Staralluren. Innovation gibt es keine, ausser auf diesem Niveau: Cost-Income-Ratio zu hoch? Dann eben Stellen nach Polen schieben – obwohl man seit Jahren beobachtet, dass sich die Löhne dort längst angleichen. Mich wundert’s, dass es überhaupt noch Kunden gibt, die bereit sind, für dieses Niveau auch noch zu bezahlen.
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Warum nach Polen? Ach die Leute in der Schweiz sind faul geworden, wollen immer wie mehr! Ist es das? Oder hat die UBS die Leute in der Vergangenheit vergoldet und nun kann die UBS nicht mehr zurück?
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Bravo! Polen ist das neue wettbewerbswillige Deutschland.
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Hallo, hier ist Reto Gerber. Ich bin Senior Partner und einer der klügsten Köpfe der Schweiz. Das ist der Kapitalismus, der genau das tut, was er eben tut. Ich frage mich allerdings, warum nicht auch hochrangige Finanzpositionen bei der UBS verlagert werden können – etwa die von Todd Tucker, dem CFO. Eigentlich hätte die Regierung die Banken für die Rettungsaktion von 2008 mit einer Sondersteuer belegen müssen, bis die Kosten vollständig beglichen waren. Damit ließen sich heute all jene finanzieren, die nun entlassen werden. Beste Grüße, Reto Gerber.
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Schwiizerli&10MioFörderinnen
Jetzt gehts weiter bergab. Die UBS nimmt euch wie fette Gänse aus.
Wie bestellt, so gelierfert.