Helvetia-Chef Philipp Gmür findet sich in einer ungewohnten Rolle wieder. War er bisher stets der Strahlemann der Schweizer Assekuranz-Szene, so muss er nun Unangenehmes verkünden.
So wie gestern, als die Helvetia in ihrem Schweiz-Geschäft intern einen zentralen Umbau bekanntmachte. Die private und die berufliche Vorsorge werden zusammengelegt, wie ein Sprecher auf Anfrage bestätigt.
„Ziel ist es, Kunden Vorsorgelösungen aus einer Hand zu bieten. Gleichzeitig können Schnittstellen reduziert und Kompetenzen gebündelt werden, womit wir besser auf die Anforderungen des Markts reagieren können.“
Operation One Vorsorge führt zu einem Streichkonzert bei den Stellen. Wie gross dieses sein wird, weiss die Helvetia-Führung unter CEO Gmür noch nicht. Oder sie will es vorläufig für sich behalten.

„Helvetia ist aktuell daran, die künftigen Aufstellungen für den neuen Bereich Vorsorge innerhalb der Teams zu konkretisieren“, meinte der Sprecher auf eine entsprechende Frage.
„Bis diese vorliegen, können wir keine Angaben zu Ihrer Frage machen. Helvetia ist aber bestrebt, eine Stellenreduktion, wann immer möglich, im Rahmen der natürlichen Fluktuationen zu erreichen.“
Von 100 auf null – respektive ins Minus: So präsentiert sich die aktuelle Lage bei den St.Gallern. Vor kurzem musste der Versicherer einen überraschenden Halbjahresverlust offenlegen.
Ihre Finanzleute hatten sich in der Virus-Krise im Frühling verspekuliert. Weil sie die Nerven verloren, verkauften sie ihre Aktien. Als die Kurse dann scharf nach oben zurückschossen, fehlte ihnen der Mut zum Wiedereinstieg.
Unter dem Strich resultierte im Trading ein dreistelliger Millionenverlust. Das führte zu einen Netto-Halbjahres-Verlust von 20 Millionen, gegenüber plus 290 Millionen im Vorjahr.
Nun gehts den Angestellten an den Kragen. Dabei hatte CEO Gmür einen bevorstehenden Jobabbau noch vor Wochenfrist dementiert.
Befragt zu einem 40-Millionen-Abschreiber in der IT meinte Gmür:
„Wir brauchen IT-Leute für die weitere Digitalisierung und die Produktion von Standardlösungen.“
Die Kunden seien „immer noch auf die persönliche Beratung angewiesen“, allerdings mehr und mehr über „digitale Kanäle“.
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Da hat der grosse kleine CIO Keller aber arg versagt. Naja…nicht jeder der mal in den USA gearbeitet hat, hat‘s auch drauf!
Ein unglaublicher Anfängerfehler…ein Risikobudget auf der Anlageseite festzulegen, welches bei einer solchen Bewegung zu Optionskäufen zwingt. Nicht ganz überraschend wurden sie dadurch doppelt getroffen- falsche Richtung, unglaubliche Optionsprämien aufgrund der hohen Volas…dass ein CIO Keller da nicht interveniert hat, ist wirklich unglaublich…
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Zu Optionskäufen zwingt?
Was für eine Strategie meinen Sie damit?
Putwriter???
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@besserwisser, persönliche Probleme 🙂
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Dabei lernt jeder Finanzstudent im ersten Semester wie Depotsicherung funktioniert.
Zugegeben die CAS – Risk Management for Banking and Finance sind mit 7000 Stutz nicht gerade günstig, aber immer noch günstiger als 3 stellige Millionenbeträge abschreiben zu müssen.
Schuster bleib bei deinen Leisten. Was hat denn eine Versicherung an der Börse zu spekulieren.
https://www.finance-weiterbildung.uzh.ch/de/programs/cas/cas-risk-management-for-banking-and-finance.html
Die nächste Info Veranstaltung für Executives wäre der 5. November.
Ui. Language English. Ja das is nuit die Welt der Basler/St. Galler
Ähnliche Kurse gibts bestimmt auch in Schwyzer-Deutsch.
Ab und zu Talent aus England einzustellen wäre im Finanzbereich nuit verkehrt. Gilt auch für den IT Bereich. Sämtliche Docu ist in English.
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na ja gerade die die in den usa gearbeitet haben, kriegen es nicht wirklich hin.. .oder ?
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So viele intelligente Menschen hier auf Facebook. Die Kurzgeschichte vom Garten hat mich sehr berührt. Muss jetzt noch den Abfall herunterbringen. Ich komme wieder, keine Frage. Dieses Niveau lässt mich nicht los. So anonym voll in die Tasten hauen, mega.
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Aha, und an den Datenschutz und das grundsätzliche Problem, dass Personendaten aus der beruflichen Vorsorge nicht zum cross-selling in der privaten Vorsorge verwendet werden dürfen hat wohl niemand gedacht… Da hat dann wohl jeder Mitarbeiter eine gedankliche Chinese Wall im Kopf…
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„Ihre Finanzleute hatten sich in der Virus-Krise im Frühling verspekuliert. Weil die die Nerven verloren, verkauften sie ihre Aktien. Als die Kurse dann scharf nach oben zurückschossen, fehlte ihnen der Mut zum Wiedereinstieg“
und den bonus garnieren sie trotzdem
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Das gibt es dort nicht – das sind wohl eher mittelmässige Private Banker mit Lehrabschluss. You get what you pay for
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Bei den Finanzfirmen immer das gleiche, je mieser die Leistung, desto höher der Bonus.
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Etlichen Nachbarn beim Hauptsitz der HELVETIA in St. Gallen ist aufgefallen, dass der Unterhalt der einst sehr schönen Gartenanlage der HELVETIA seit Monaten sträflich vernachlässigt wird…
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Stimmt nicht ganz, sie wurde letzte Woche gepflegt und gestutzt.
Das ist auch das einzige, was ich an der Helvetia geniesse, mein täglicher Gang durch die wunderschöne Gartenanlage, welche sie sicher aus dem Zurückhalten der Leistungen bei den Unfallversicherten finanziert.
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Hallo San Gallo
Als direkter Nachbar kann dies so nicht bestätigen.
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Das ist schon seit letztem Jahr so, steht die Bau-Informationstafel immer noch da?
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Ich habe auch einen Pickel im Gesicht und das Wetter wird besser
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40 tumbs-up für eine weltbewegende Beobachtung zu einer Gartenanlage.
Respekt und Glückwünsche. Zum Glück gibt es Inside Paradeplatz für sowas.
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Bonus vor Leistung, die CS macht es vor.
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Die private und die berufliche Vorsorge werden zusammengelegt…..
Dummheit hat Beine, die leere Köpfe tragen muss….
Es macht überhaupt keinen Sinn, diese beiden „Sparten“ seit Jahrzehnten getrennt zu führen. Was für eine idiotische Geldverschwendung die die Versicherungsnehmer zahlen müssen!
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Was meint denn eigentlich Adcubum zu dem Abschreiber? Ich nehme an der Abschreiber bedeutet dass dieses Projekt gestoppt wurde? Gibt es da Infos, weshalb?
https://www.inside-it.ch/de/post/exklusiv-helvetia-erteilt-zuschlag-fuer-ein-it-riesenprojekt-20181010
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CEO entlassen ohne goldenen Fallschirm.
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Auch Helvetia war die letzten Jahre ein Sinnbild Schweizerischer Ineffizienz und Versagen auf “höchster” Führungsstufe. Nicht einmal würde ich … .. … Pfeife rauchen. Habe fertig.
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Diesen Gmür entsorgen und gut ists!
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Büezer, bleib bei deinen Leisten und gut ists!
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Die Einten machten Fehler, die Anderen werden bestraft !
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Was ist den dass für ein Deutsch, die „Einten“…. aber kritisieren wollen!?
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Vielleicht sollte man zunächst einmal auf die läppische Fernsehwerbung und auf das störende Sponsoring bei Skiversanstaltungen verzichten!
PS
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Zum einen permanent Werbung für Tochtergesellschaften (smile direct)„so geht heute Versicherung“ und das Mutterhaus total veraltet. Kann man nicht ernst nehmen.
Dann fragwürdige Beteiligungen wie Moneypark, einer Firma die gerade zum Ramschladen verkommt und überall mitmischen möchte, einfach ohne Kompetenz und Fachwissen (AWD lässt grüssen)
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Hauptsache der Jahresgewinn wird bombastisch. Dann winkt wieder eine flotte Dividende auf den billig erworbenen Aktien!!!