Bei Alpiq herrscht Antje Kanngiesser. Sie war vor einem Vierteljahrhundert eine radikale Atomkraft-Gegnerin.
Dann ging sie von Deutschland in die Schweiz. Hier gelang ihr ein fulminanter Aufstieg – alte, weisse Herren-Förderer sei Dank.
Seit 2021 leitet sie die Konzernleitung der Alpiq, das ist die Nummer 2 der helvetischen Strombranche, hinter Axpo.
Die mit den Riesen-Boni.
Bei Alpiq gehts auch zu und her, als ob das Geld auf den Bäumen wachsen würde. Soeben haben Kanngiesser und ihre Topshots zuoberst in der Firma einen Sondertopf geschaffen.
690’000 Franken umfasst dieser, das scheint nicht alle Welt zu sein.
Trotzdem hat er es in sich. Denn das Geld ist ausschliesslich für eine ganz spezifische Gruppe vorgesehen.
Für Alpiq-Kaderfrauen, die kürzlich ein Kind zur Welt gebracht haben.
Man wolle „women at one of the most vulnerable career transition points (after maternity leave) unterstützen.
Sonst drohe die Gefahr, dass die Mutterschaft diese „into reduced workloads“ zwingen würde.
Beim Topf, der für 2026 um 176 Prozent erhöht wurde, handelt es sich um Unterstützungsgelder für „general childcare allowance“, als generelle Kinder-Zuwendung.

Der gesamte Betrag ist fix budgetiert, wer davon profitieren will, muss sich bis am 13. Februar dafür bei einer internen Stelle melden.
Benötigt würde dafür ein „official statement from the nursery summarizing all invoice amounts for 2025“.
Männer respektive Väter dürfen zwar auch einen Support-Antrag stellen, doch sie müssen hinten anstehen.
„Applications from men remain welcome and will be considered after prioritised requests have been processed, within the available budget.“
Sprich, wenn die knapp 0,7 Millionen von Karriere-Müttern aufgebraucht sind, gehen sämtliche Karriere-Väter leer aus.
Egal, wie gut die einen oder die anderen sind. „Der Karriere-Lebenslauf wird bei Alpiq zweitrangig, entscheidend ist das Geschlecht“, urteilt ein Kritiker.

Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ein Staatsbetrieb, der von zwei Deutschen (also CEO und Präsident) beherrscht wird – was erwartet man? Nachdem die eigene Wirtschaft zugrunde gerichtet ist, geht es nun munter den Schweizer Firmen an den Kragen.
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Ich bin froh, dass mir viele in die Schweiz folgen, damit wir da die unWOKEN und nicht LGBT++ orientierten Unternhehmen auf den ehrenhaften ethischen Pfad der Vorbilder Europas führen dürfen (diesmal mit FührerInnen – macht Spass)
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Richtig.
Und wenn sie die Schweiz noch gänzlich zugrunde gerichtet und gebodigt haben, ziehen sie einfach weiter und lassen nur verbrannte Erde zurück. Das
schlimste ist, das solche Leute leider immer wieder ein neues Nest finden.
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Bin gleicher Meinung, trotzdem waren wir auch nicht gerade mit Glanzleistungen unterwegs die letzten Jahre. Wer hat letztendlich Swissair und CS zugrundegerichtet respektive unter wessen Hauptverantwortung? Oder schaut mal SIX an unter Wellauer!
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Das grenzt ja fast schon an vorsätzliche Aktionärsschädigung.
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Gestern: Böse Vontobel, weil eine Mutter vor die Türe stellt.
Heute: Blöde Alpiq, weil Boni für Mütter.
Genau mein Humor.
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genau dieser Gedanke ist mir beim Lesen des Artikels auch durch den Kopf gegangen …
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Typisch deutsch Karriere, auf der einen Seite protestieren und auf der anderen abkassieren. Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern heute und morgen?
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Schweizer sind nämli anders, gäll -?
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Da kann man klagen, weil ein Verstoss gegen das Gleichstellungsgesetz.
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Man stelle sich vor: Ein Bonustopf nur für Schwarze, Weisse, Moslems, Juden, Schwule, Laktoseintolerante, Veganer, Alkoholiker.
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ha, ich nehm den für Alkoholiker … ist sicher am hochprozentigsten …
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Ich würde als darbender Unternehmer nur noch Frauen einstellen. Der absolute und sicherste Weg in den Untergang einer jeden Firma.
Mit Staatsgarantie und Brief und Siegel.
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Frauen sind leider immer noch benachteiligt, daher ist so eine gezielte Förderung notwendig.
Wenn irgendwann eine echte Gleichberechtigung herrscht, müssen Männer und Frauen natürlich wieder gleich behandelt werden, das ist ja klar.
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Ich kann dich beruhigen, es wird nie Gleichberechtigung geben. Was würde mit den zahllosen Büros für Frauen beim Bund, bei den Kantonen und Städten geschehen? Soll man die denn einfach schliessen?
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@ Gen Z, wo Sie recht haben, da haben Sie recht.
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Schlaue Aktion. Allzu oft werden Frauen dann rausgemobbed, wie beobachtet bei einer bekannten Zürcher Strukki-Bude. Da darf es auch mal einen Gegenpunkt geben.
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Antje Kanngiesser ist eine typische Vertreterin aus dem grossen
Kanton. Grosse Klappe und eher links gerichtet. Die dummen Strom-
verbraucher zahlen für diese tollen Alpiq-Frauen.
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Die Foto sagt vieles, wenn nicht alles!
Und was ist mit dem Begatter?
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der musste nicht ein Kind gebären, im selben Umfang eine Pause machen und unbezahlte care Arbeit leisten und ist desshalb, auch zu Recht, nicht berechtigt einen Mutterschaftsbonus zu beziehen – end of story.
Am Ende würden Sie ja auch profitieren wenn Ihre Frau (wenn sie überhaupt eine haben) einen Bonus bekommen würde um die Kita zu bezahlen. Ihre toxische Maskulinität verweigert Ihnen halt differenziert das Thema anzugehen.
Tja, Herr Draufhauer, unsere Kinder sind mittlerweile über 40-jährig, gut erzogen (durch die Mutter, welche nicht berufstätig war, aber die Familie geschmissen hat) und wissen, was sich gehört.
Im Gegensatz zur heutigen jungen Brut, welche durch unerzogene 17-jährige Kita-MA bespielt werden.
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Ich (Mann) fühle mich diskriminiert
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Männerdiskriminierung at it’s best und einmal mehr eine Überreaktion auf ein Minderheitsproblem. Das Augenmass definitiv abhanden gekommen.
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Der ganze Energiesektor ist auch so ein überregulierter Selbstbedienungsladen. Sollte eigentlich zur Staatsquote gezählt werden.
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Alpiq schwimmt leider im Geld. Als ehemaliger Mitarbeitender muss ich leider klar festhalten, das ältere Mitarbeiter absolut nichts Wert für Antje sind. Es wurde auch unzählige ältere Mitarbeiter von Antje herausgeträngt.
In der Strombranche ist es sehr leicht Geld zu verdienen und ein Topmanager trägt dazu nicht wirklich was bei.
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Was für ein unsinniger Kommentar. Schweizer Frauen bekommen weniger Kinder, als nötig wären, um die AHV zu finanzieren – zum Glück gibt es Unternehmen, die das attraktiv machen.
Es gibt im Grunde nur zwei Alternativen: Entweder der Staat finanziert das und die Steuern steigen, oder es werden mehr Ausländer ins Land gelassen. Nach Ihrem Kommentar zu urteilen, passt Ihnen wohl keine der beiden Optionen. Sie wirken wirklich frustriert, unzufrieden – oder wahrscheinlich beides.
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Erstens unerklärlich, dass eine Deutsche diesen Job 8m der CH bekommt. Da müssen eilige alte weisse dumme Männer nicht mit dem Kopf entschieden haben. Zweitens ist es noch weniger nachvollziehbar, dass man eine ehemalige Atomkraftgegnerin für diesen Job auswählt und drittens beweist das Handeln der Deutschen Frau, dass Linke immer links bleiben.
Nochmals als ganz wichtiger Punkt: es gibt genug vernünftige Schweizerinnen und Schweizer, die für den Job qualifiziert sind. Und nochmals: die dummen alten weißen männlichen Entscheidungsträger haben nich mit dem Kopf entschieden
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Kanngiesser kann Giesskanne.
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Mimimi…. Da werden die Herren viele Hundert Jahre bevorzugt und dann einmal benachteiligt, und schon geht das Gejammer los…..
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Betrieb unter öffentlicher Eigentümerschaft und dann auch noch eine linke Atomkraft-Gegnerin aus Deutschland, da ist doch klar was dann auf der Agenda steht…
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„Gleichberechtigung“ heisst doch vor allem für die Frauen, dass sie alle Rechte der Männer zusätzlich zu bereits vorhandenen exklusiven Frauen-Rechten bekommen haben (bspw. die Endlos-Witwen-Renten, welche jetzt endlich abgeschafft werden) und keine der Pflichten (bspw. Dienstpflicht) übernehmen müssen.
„Gleichberechtigung“ heisst heute eben oft bevorzugte Behandlung für Frauen oder diverse Minderheiten.
Als Mann kann man sich retten, indem man sich als Frau oder divers eintragen lässt. Aber volle Gleichberechtigung gibt es auch nicht: IP-Autor*in Markus Presta dürfte nicht in Frauen-Badi.
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Nachwuchs bekommen und grossziehen ist ein Dienst an die Gesellschaft..
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Ich bin immer wieder beeindruckt, wenn Urschweizer Läden intern in Englisch kommunizieren, egal ob es Grossbanken auf volkswirtschaftlichem Raubzug sind, Rückversicherer mit geflissenhaft ausmodellierten Kantinenpreisen oder einfach nur halbstaatliche oder regulierte selbstverstandene Ringelreihe-Tanzgruppen. Es wirkt so… cool, ist das Wort: so weltmännisch, -fraulich und -stellar.
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Die Frisur spricht Bände.
Go woke – go broke.
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Zurück wo sie herkommen ist; wir wollen keine Zustände wie in ihrem Heimatland; es ist unglaublich wie die sich hier ausbreiten.